VW Passat B1 Typ 32 – Der erste seiner Art

Autor: Florian

Die Geburtsstunden des VW Passat waren alles andere als rosig. Die Welt stand vor der Öl-Krise und Volkswagen hatte sich zu lange auf der Erfolgsstory des Heckantriebs mit luftgekühltem Boxer-Motor verlassen und die technische Entwicklung verschlafen. In Wolfsburg bahnte sich eine ernste Krise an.

Wie ein unüberlegter Schnellschuss wirkte da 1973 Präsentation des VW Passat und viel mehr war er auch nicht, anfangs. Kaum jemand hätte diesem kantigem Auto eine derartige Erfolgsgeschichte zugetraut.

VW Passat B1 © Wikipedia / Sven Storbeck

In Wolfsburg war man sich nun klar darüber, dass die zwar robusten Hecktriebler alá VW Käfer der Entwicklung hinterherhinkten. Die neuen Volkswagen mussten einfacher, moderner und vor allem attraktiver werden.

1973 presste VW den Passat auf den Markt, mit aller Eile. Der Name sollte Beständigkeit vermitteln, ganz so, wie sich die Seefahrer hunderte Jahre lang auf die Passatwinde verlassen konnten.

Der VW Passat überraschte mit großem Erfolg und war die Rettung für Volkswagen

Der erste VW Passat kam mit einer selbsttragenden Karosserie, Platz für fünf Personen und vor allem mit einem wassergekühlten Vierzylinder daher, der nicht mehr über die Hinterachse das Auto schob, sondern seine Antriebskraft über die Vorderräder auf die Straße brachte.

Kantig und leicht war die Karosserie, Zierleisten an den Seiten sollten den Geist der Zeit treffen und ein ungewöhnlich großer Kofferraum sollte die Käuferschicht begeistern. Und tatsächlich wurde der VW Passat B1 Typ 32 ein voller Erfolg. Schon im ersten vollständigen Verkaufsjahr 1974 erreichte der Wagen mit 133.000 verkauften Exemplaren mühelos Platz eins der Verkaufszahlen in Deutschland. Bis zum Ende der ersten Serie in Europa 1980 konnte Volkswagen beinahe 2,6 Millionen Passats unter das Volk bringen. Nicht zum geringsten Teil verdankte das neue Top-Modell von VW seine Erfolg seinem attraktivem Preis von anfangs 8.500 DM.

2,6 Millionen B1 und bis heute erfolgreich, der VW Passat

Schon in den ersten Jahren erweiterte Volkswagen die Modellpalette des Passat. Bald gab es das kantige Leichtgewicht mit dem Fließheck auch als viertürige Limousine und als Kombi. Dank dreier Benziner, eine 1,3-Liter Maschine mit 55 PS, und zwei 1,5er mit 75 und 85 PS, ließ der VW Passat auch an Variabilität nicht viele Wünsche offen. Die stärkste Variante brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

In Deutschland und Europa löste der B2 1980 den VW Passat B1 Typ 32 ab. In Brasilien lief dieser Klassiker von VW noch bis 1988 vom Band.


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am 28. April 2009 um 17:41 Uhr

Wenn man sich die Standfestigkeit der damaligen Autos so ansieht und dabei bedenkt, dass die Technick heute nicht wesentlich schlechter ist als früher…
Da fragt man sich, warum ein heute drei Jahre alter Gebrauchter beim Verkauf nur noch den halben Neupreis erwirtschaftet. Jedenfalls wenn man bedenkt, dass er bei guter Pflege noch 30 Jahre macht…

Aber so kommt “Lieschen-Müller” auch mal in den Genuss eine S-Klasse zum VW Fox Tarif zu fahren.

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IXXI schreibt
am 15. Mai 2009 um 14:39 Uhr

Hallo

Der Passat war ein Ableger des Audi 80.
Die Limousine gabs auch als 5Türer.
ab 1979 konnte man den 110PS GTI Motor im Passat als
GLI ordern.Gabs in den Limos und im Variant und
damit lief der Passat offiziel 185 km/h

Das beim Audi 80/Passat verbaute Automatikgetriebe
wurde schon zuvor im Typ3 und Typ4 VW verbaut

Um 1978 wurde ein komplete Fertigungsstrasse nach
Russland zu Lada gebracht es gab die Planung für ein
JV bei dem Lada leicht modifizierte Passat mit aus
Deutschland zugekauften Motoren und Getriebe gebaut
und in ganz Asien verkauft hätten ( China, Iran, Indien, Irak)
Für den Inlandsmarkt wollte man selbst einen “robusteren”
Motor entwickeln und verbauen.
Zum Glück für VW hat Lada das Projekt nicht ernst genommen
und wollte nur “günstig” an die Fertigungsstrasse und
Presstechnik rankommen um den Samara einigermasssen
rentabel bauen zu können.
Der Robuste Samara Motor war eine kranke Konstruktion
und man bezahlte Porsche dafür um aus einem Mülleimer einen
Antrieb zu machen.

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