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Dem Plymouth Duster hing ähnlich wie dem Chevy Nova SS das Image vom schnellen Kompaktwagen an. Vorausgesetzt, man machte im Autohaus die Kreuze an der richtigen Stelle.

Plymouth Duster vom Modelljahr 1970 ©flickr / dok1
Der Plymouth Duster erschien 1970 auf dem Automarkt, um dem biederen Compact Car Plymouth Valiant zur Seite zu stehen und etwas Aufregung in den Showroom zu bringen. Zudem sollte der Duster mit dem flotten Fließheck die Lücke Füllen, die im gleichen Jahr entstand, als das Pony Car Plymouth Barracuda auf die größere E-Body-Plattform wechselte. Da der Duster mit serienmäßigem Sechszylinder, dem legendären Slant Six, als sparsames Auto für wirtschaftlich denkende Menschen konzipiert wurde, stellten Big Block V8-Maschinen am Plymouth Duster Parts dar, die beim Autohändler weder für Geld noch gute Worte zu bekommen waren.    [...mehr]


Als der Mustang 1967 wesentlich überarbeitet wurde, bekam auch die höher positionierte Marke Mercury einen Ableger mit leicht verlängertem Radstand. Der Mercury Cougar konnte nun auf Pony Car-Markt Kunden reißen.

1967 Mercury Cougar ©flickr / cosmic_spanner
Der Mercury Cougar war im Gegensatz zum Mustang ausschließlich als Hardtop-Coupe und Cabrio erhältlich, doch unter der langen Motorhaube waren sie größtenteils identisch: Reihensechser zum Einstieg sowie verschiedene Small Block und Big Block V8 wie der 289 cui mit 200 PS, der spätere 302 cui (bis 230PS) und der 351 cui (maximal 300 PS) machten dem Berglöwen Beine. Wer seinen Cougar gegen veritable Muscle Cars antreten lassen wollte, konnte den 390 cui mit 335 PS oder gar den wilden 427 cui V8 mit 390 PS wählen. Dass 1969 Cougar-Rennsport mittels des Cougar Eliminator auf die Straße gebracht wurde, sorgte in Performance-Kreisen für Freude; der Cougar 302 Eliminator mit 290 PS sorgte für heißen Kurvenfahrten, während der 428 Eliminator auf der Viertelmeile Löwengebrüll erklingen ließ.    [...mehr]


Stellen wir vorweg eines klar: Der Mercedes SEC war über lange Zeit das beste Auto der Welt. Es folgt der Beweis.


Dass der Mercedes SEC euch einige Jahre seiner Einführung auf den Automarkt 1981 das beste Auto der Welt war, ist leicht zu belegen: Nirgendwo anders gab es ABS, Gurtbringer, Airbags, elektrische Sitzverstellung und Sonnenrollo. Klimaautomatik und hydropneumatischen Federung? Auch kein Problem. Ausschließlich V8-Motoren oblag die Ehre, das Mercedes Coupe anzutreiben; sie benötigten nicht einmal einen Katalysator zur Einhaltung der Abgaswerte. Deren Leistung wurde mit einem Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen und in den Mercedes 500 SEC und Mercedes 560 SEC mit einer Anfahrmomentsabstützung abgefangen. Doch auch die kleineren 380 SEC und 420 SEC erlaubten in Kombination mit dem herausragenden Schräglenker-Fahrwerk exquisites Reisen.    [...mehr]


Der Opel Diplomat stellte ab 1964 das Topmodell der in der Oberklasse positionierten KAD-Baureihe dar. Er stand vom Image und Leistung her auf einer Stufe mit der Mercedes S-Klasse.

Opel Diplomat B ©flickr / realname
Der Opel Diplomat war im Gegensatz zu seinen günstigeren Brüdern Opel Kapitän und Opel Admiral ausschließlich mit Chevrolet V8 und Zweistufen-Automatik „Turboglide“ versehen. Der anfängliche 283 cui Small Block überhitzte auf der Autobahn allerdings schnell; der spätere, extrem seltene, optionale 327 cui V8 hatte keine Probleme. Frisch auf dem Automarkt, wurde die Limousine wie auch das bei Karmann gebaute Diplomat Coupe begeistert aufgenommen; ihre Optik kombinierte Rekord C mit einem Schuss Chevy. Auch die bequeme Straßenlage kam gut an, später wurde der Diplomat A mit Starrachse an Blattfedern allerdings als zu weich kritisiert. Auch sein Benzinverbrauch von rund 20 Litern sorgte für schlechte Presse, wenngleich die Konkurrenz – oft weit weniger souverän motorisiert – auch nicht weniger konsumierte.    [...mehr]


Als Ford 1972 die große Granada-Consul-Reihe lancierte, löste der Ford Consul den deutschen  17M bzw. den britischen Zephyr 4 ab. Der Granada beerbte die 20M und 26M bzw. die Sechszylinder-Fahrzeuge Zephyr 6 und Zodiac von der Insel.

Ford Consul Turnier ©Wikipedia / Joschi71
Der Ford Consul ist vom Granada auf den ersten Blick durch seine massive horizontale Grillstrebe zu unterscheiden. Wie sein opulenter ausgestatteter Bruder war der Consul als zwei- und viertürige Limousine erhältlich, als Fließheckcoupe sowie als Ford Kombi „Turnier“ mit gewaltigen 2,18 m³ Laderaum. Die Mittelklasse-Wagen wurden von der Presse als zu amerikanisch mit zu dick aufgetragenem Hüftschwung kritisiert – speziell das Coupe sah nach Entfernung des Coke-Bottle-Shape erheblich dynamischer aus. Die größeren Ford-Motoren, die der Granada nutzte, waren jedoch optional ebenfalls erhältlich, so etwa der laufruhige 2.3-l-V6 mit 108 PS im Consul GT oder der gar der dicke 3.0 Essex V6 mit 138 PS. Durch die erste Ölkrise stiegen die Unterhaltskosten merklich, was sich auf mangelndes Interesse beim Ford-Autohändler auswirkte; obendrein hatte der Granada auch den Premiumanspruch, sodass der Ford Consul schließlich 1975 eingestellt wurde.    [...mehr]


Ein besonderes BMW Auto war der kleine BMW 600 schon immer: Der Fahrer musste wie bei der Isetta durch eine Tür an der Fahrzeugfront in den Kleinwagen steigen.

BMW 600 ©flickr / Marcin Wichary
Der BMW 600 galt daher auch stets als große Isetta. Von der übernahm er auch einige Teile    [...mehr]


Mit dem Duesenberg Model J brachten die deutschstämmigen Auswanderer Fred und August Duesenberg die amerikanische Antwort auf Rolls Royce und Bentley. Hohe Preise und richtig viel Dampf machten den Veyron der Zwischenkriegszeit zur absoluten Ikone.

Duesenberg Model J ©flickr / Simon Davison
Duesenberg-Veyron? Mit einem Preis von mindestens 8.500 US $ für das Chassis und bis zu 25.000 Dollar für ein Chassis mit handgefertigter Karosserie käme der Duesenberg J heute inflationsbereinigt auf gut 1,5 Mio. Dollar. Dafür war das Model J äußerst exklusiv – genügend Geld reichte nicht aus; wer den Brüdern nicht gefiel, bekam keinen. Der Nobel-Hobel mit dem typischerweise 3,60 oder 3,90 m langen Radstand wog je nach Karossier 2,5 bis drei Tonnen und schaffte dennoch den Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort.    [...mehr]


Der Ford Granada wurde in den Ford-Werken in Köln und Dagenham produziert. Zeitgleich wurde auch in den USA ein Modell unter dem Namen Ford Granada gebaut, was mit dem kultigen, eckigen Karosserie der deutschen Produktion aber nur den Namen gemeinsam hat.

Der Ford Granada wurde nach der andalusischen Stadt Granada benannt und war das Nachfolgemodell der Typen 20M/26M der Baureihe P7.

Ford Granada als Kombi oder Coupé

Der luxuriöse Ford Granada zielte auf die Oberklasse und war bis 1975 ausschließlich mit V6-Motoren ausgestattet. Die Entwicklung dieser Limousine für den europäischen Markt begann bereits im Jahr 1968. Im März 1972 wurde der Ford Granada auf dem Genfer Auto-Salon erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, nachdem Investitionen von rund 500 Millionen DM in die Produktion getätigt wurden.

Der Ford Granada wurde in Zusammenarbeit englischer und deutscher Entwicklungsabteilungen von Ford entwickelt und war damit das dritte Modell, nach dem Ford Escort und dem Taunus TC dieser Kooperation.

Eckige Limousine aus Köln und Dagenham

Der Ford Granada verfügte über ein Fahrwerk mit Doppel-Querlenkern vorne und Einzelradaufhängung an schraubengefederten Schräglenkern hinten im Vergleich zu den Vorgängermodellen deutlich aufwendiger und moderner konstruiert. Auch die Sicherheitslenksäule wurde in die Konstruktion des Ford Granadas eingebaut.

Der Ford Granada wurde als als Kombi (Turnier) und als Coupé angeboten. Im April 1979 kostet der Neuwagen Ford Granada etwa 24.000 DM. Das Design des Ford Granada zeichnet sich vor allem durch seine typischen rechten Winkel aus. Die leistungsstärksten Modelle des Ford Granada hatten 160 PS und 2,8 Liter Hubraum und machten in den 70ern sogar Benz und BMW Konkurrenz. Bis zum Produktionsende im Jahr 1985 wurden mehr als 1,6 Exemplare hergestellt und war damit ein Bestseller, der Ford-Geschichte schrieb.    [...mehr]


„Baut eine Kreuzung zwischen einem Ferrari und einem Rolls Royce!“ - so soll der Auftrags von General Motors’ Designer-Ikone Bill Mitchell gelautet haben. Er wollte dem erfolgreichen Ford Thunderbird etwas nie da gewesenes entgegensetzen.

1971 Buick Riviera Boattail sorgt für Aufmerksamkeit ©flickr / MGSpiller
Dass Buick innerhalb der GM-Hierarchie den Riviera baute, war indes eher Zufall; die anderen    [...mehr]


Japanisches Altmetall erfährt hierzulande abgesehen von einigen Sportwagen wie dem Datsun 240 Z quasi kein Interesse. Dabei sind gerade die Mittelklasse-Limousinen vom Schlage eines Nissan Laurel geeignet, einen definitiv seltenen Youngtimer zu fahren.

Nissan Laurel C130 ©flickr / Hugo90
Der Nissan Laurel – je nach Markt auch als Datsun Laurel oder Datsun 200L bezeichnet – wurde    [...mehr]


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