» Klassiker

Eine in die Frontscheibe eingelassenen Radioantenne, die einen besonders guten Empfang garantierte, war nicht die einzige Stärke vom Buick Apollo. Doch heutzutage ist diese komfortable und vor allem kompakte Buick Oldtimer weitestgehend vergessen.


Der Buick Apollo war ein in den Modelljahren 1973 bis 1975 in den USA gebautes Pkw-Modell. Da so genannte Compact Cars gerade enorme Nachfrage erfuhren, Buick als Hersteller mittelgroßer und großer V8-Schiffe so etwas aber nicht im Programm und auch keine Zeit zum Entwickeln hatte, wurde kurzerhand der bewährte Chevrolet Nova umgelabelt. Den Buick Oldtimer trieb ein 100 PS starker 4,1-l-Reihensechszylinder an; gegen Aufpreis sorgte ein 350 cui V8 Small Block (5.735 ccm) mit 150 PS (110 kW) für Vortrieb. Die Gemischaufbereitung oblag Doppel- oder Vierfachvergasern. Im Jahr 1975 erweiterte ein 4,3-l-V8 von Oldsmobile mit 110 nhp (81 kW) das Programm.    [...mehr]


Der VW Vento wurde 1992 in Brüssel als Nachfolger vom Jetta II präsentiert. Mit der neuen Bezeichnung wollte Volkswagen vor allem für den deutschen Markt einen Imagewechsel der als Langweilerkiste verschrieenen Fahrzeugs und so eine Verkaufsanstieg herbeiführen.

VW Vento von vorne ©flickr / peteSwede
Der Vento hieß außerhalb Europas neue Modell weiterhin „VW Jetta“, da speziell in den USA der Name positiv konnotiert war. Der VW Vento wurde den geänderten Kundenwünschen nicht mehr mit zwei, sondern ausschließlich mit vier Türen gebaut. Die kompakte Limousine war in technisch baugleich mit dem Golf III und wie die Vorgänger eine Stufenheck-Version vom Golf. Neben der 36 cm längeren Karosserie ist der VW Youngtimer vom Golf III durch eckige Scheinwerfer, einen anderen Kühlergrill, ein leicht verändertes Armaturenbrett (bis Anfang 1994), lackierte Front- und Heckschürzen, 14-Zoll-Räder, weiße Blinker vorn sowie eine aufwendigere Türinnenverkleidung zu unterscheiden.    [...mehr]


Der Chevrolet Monza ist ein von 1974 bis 1980 gebautes Sportcoupé der unteren Mittelklasse. Doch der Name der italienischen Rennstrecke war eher heiße Luft.

Die Hutze am Chevrolet Monza ist nicht original ©flickr / dave_7
Nicht, dass der Monza eine lahme Schnecke gewesen wäre – das maximal 1258 kg schwere Fahrzeug befeuerten anfangs ein 2,3-Liter-Reihenvierer mit Doppelvergaser (70 PS) oder V8-Motoren mit 4,3 Litern (110 PS) oder 5,7 Litern Hubraum (155 PS). Speziell letzterer machte aus dem Chevrolet Monza eine Budget Bomb für alle, die sich keine Big Block Chevelle oder gar Corvette leisten konnten. GM-Typisch hatte der 457 cm lange und 1808 cm breite Chevy Schwestermodelle; sie hießen Buick Skyhawk, Oldsmobile Starfire und Pontiac Sunbird und liefen im gleichen Zeitraum wie der Monza vom Band.    [...mehr]


Der Trabi hat mittlerweile einen Kultstatus erreicht, der an Hingabe nur selten übertroffen werden kann, Liebhaber können nicht genug von dem Auto bekommen, dass in der DDR nur durch, bzw. nach seiner langen Wartezeit so heiß begehrt war.

Als es die Grenze zur DDR in Deutschland noch gab, oder auch noch, als die Grenzen schon offen waren, wurden sämtliche Artikel aus der DDR verschmäht.

Doch im Laufe der Zeit haben sich einige Artikel aus den verschiedensten Bereichen (zum Beispiel Grüner Pfeil, Sandmännchen oder Spreewaldgurken) zum wahren Klassiker gemausert und sind unter dem Status “Ostalgie” einzustufen. Unter den Fahrzeugen hat sich der Trabant, liebevoll Trabbi genannt, zum Kultobjekt entwickelt.    [...mehr]


Die Mitte1984 lancierte erste Baureihe des Justy lag dem kleineren Subaru Rex zugrunde, baute aber breiter und länger. Außerdem glänzte der Kleinwagen mit Allradantrieb.

Im Wald- und Wiesenrennsport ist der Subyru Justy 4WD immer noch ernstzunehmen ©flickr / Grant.C
Der Subaru Justy hatte in Deutschland leichtes Spiel: soeben hatte der Audi Quattro Allrad in Pkw salonfähig gemacht, was Subaru dazu veranlasste, den Justy ausschließlich mit zuschaltbarem Allradantrieb anzubieten, während er etwa in Österreich als „Super-Justy 1.0S 2WD“ mit Vorderradantrieb erhältlich war. 1987 bekam der 354 bis 370 cm lange und 154 cm breite Justy optional ein stufenloses CVT-Getriebe anstelle der bisher lieferbaren Dreistufen-Automatik. Mitte 1989 erfuhr der drei- und fünftürig verfügbare Kleinwagen ein Facelift, während das Interieur bis auf wenige Details unverändert blieb.    [...mehr]


Der Dodge Magnum XE wurde von Herbst 1977 bis Sommer 1979 produziert und sollte aktive, sportliche Fahrer bedienen. Darin war das Dodge Coupe sogar einigermaßen erfolgreich.

Dodge Magnum im GT-Trimm ©flickr / aldenjewell
Der Dodge Magnum XE war ein vom Dodge Charger SE beziehungsweise Chrysler Cordoba abgeleitetes Coupe. In seinem ersten Modelljahr boten die Dodge Händler den Magnum parallel zum Charger an, 1979 hatten sie indes war nur noch den Magnum im Programm. Im Modelljahr 1978 kostete der Magnum rund 150 Dollar mehr als der Charger SE. In diesem Jahrgang montierte Chrysler insgesamt 55.431 Einheiten vom sportiven Dodge Coupe. Im Modelljahr 1979 sank die Produktion auf 30.354 Exemplare.    [...mehr]


Der Renault 4 ist 50 Jahre und kein Stück vergessen! Zum Ende des R4-Jubiläumsjahres präsentiert Renault Deutschland eine iPad-App mit etlichen Fotos und Filmen, die sich ausschließlich mit der französischen Legende auseinandersetzen.

Die Renault 4 App ©Renault Deutschland AG
Warum hat der R4 eigentlich noch immer keine legitimen Nachfolger? Unter anderem präsentieren 50 begabte Designer aus der ganzen Welt, wie eine zeitgemäße Neuauflage des Renault 4 ihrer Ansicht nach aussehen würde. So verbindet die neue App die Historie mit der Zukunft der kultigen Kiste. In welchem Maße der in zahlreichen Punkten wegweisende Kompaktwagen heutzutage noch die Herzen der Menschen berührt, zeigen diversen Videostatements, in denen Berichterstatter und Fachbesucher der wichtigsten deutschen Automesse IAA ihre Meinung abgeben.    [...mehr]


Der Chevrolet El Camino kombinierte auf gelungene Weise den Chic eines Coupes mit den Ladekapazitäten eines Pritschenwagens. Das Konzept ging auf – den El Camino gab es mit Unterbrechungen 28 Jahre lang.

El Camino SS von 1970 ©flickr / aresauburn™
Mit dem El Camino hatte Chevrolet ab 1964 das perfekte Gegenstück, um dem Erzrivalen Ford einige Kunden des Ranchero abspenstig zu machen. Das gleiche Spiel fand bereits einmal statt, als der Chevrolet El Camino 1959 als Rivale zum 1957 lancierten Ford Rachero präsentiert wurde. In der ersten Runde basierten die beiden leichten Nutzfahrzeuge auf den Fullsize-Plattformen der Pkw-Modelle, während der Chevy im zweiten Anlauf stets auf dem Midsize-Chassis aufbaute, der Ford ab 1966 ebenfalls. Als Zielgruppe galten Kleinunternehmer und Handwerker, deren Transport-Bedürfnisse keinen Pickup-Truck oder Van erforderten.    [...mehr]


Jeep baute nicht nur offene und geschlossene Geländewagen wie den CJ oder den Wagoneer. Wer viel zu transportieren hatte, freute sich über den Jeep Truck namens Gladiator.

Jeep Gladiator von 1964 mit optionalem Stoffverdeck ©flickr / mashleymorgan
Der Jeep Gladiator wurde als Fullsize-Truck zwischen 1962 und 1971 gebaut und konkurrierte mit der Ford F-Serien, den Chevrolet C/K-Modellen sowie der Dodge D-Reihe. Der Jeep Pickup wurde in mehreren Radständen und zahlreichen Aufbauten wie Ladefläche mit oder ohne Holzgitter an den Seiten, einem Abschleppwagen sowie mit Wohnmobilaufbau direkt auf dem Rahmen, aber auch lediglich mit Fahrerkabine ausgeliefert. Die Ladebetten gab es glattwandig als „Townside“ oder als schmalere „Thriftside“ mit ausgestellten Kotflügeln. Wer mit dem Jeep nicht ständig campen wollte, konnte eine abnehmbare  Campershell auf der Ladefläche befestigen.    [...mehr]


Die 300er-Serie bestand aus von Frühjahr 1976 bis Mitte 1991 gebauten Kompaktwagen der Typen Volvo 340 und 360. Herausragend waren sowohl sein Hinterradantrieb als auch das Transaxle-Getriebe.

Volvo 343 DL ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Der Volvo 340 wurde als Schrägheck- wie auch Stufenheck-Limousine, wahlweise mit zwei oder vier Türen. Im Laufe der Jahre boten die Volvo Händler zahlreiche Versionen an. Als Topmodell der 300-Serie war ab Mitte 1983 der deutlich besser ausgestattete 360. Im Sommer 1985 wurde das Modell einem Facelift unterzogen. Auszumachen sind diese Modelle an veränderten Stoßstangen und Rücklichtern sowie der nun an der Kofferraumklappe verklebten Scheibe. Mit dem Facelift hielten die Schweden unter der Bezeichnung 340 DL Diesel erstmals auch einen 1.6l Selbstzünder von Renault bereit.    [...mehr]


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