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Mit dem Porsche 944 brach eine neue Zeit der Frontmotor-Sportwagen an: im Gegensatz zum Porsche 924 steckte hier ein echter Porsche-Motor.

Der Porsche 944 ist ein halber Porsche 928 – zumindest unter der Haube: der 928 spendierte die rechte Hälfte seines V8, was für 2.5 l Hubraum und satte 163 PS, verteilt auf 1.180 kg, ausreichte. Damit ging der 420 cm lange 944 in 8,4 Sekunden von Null auf 100, Schluss war bei respektablen 220 km/h. Ab1986 fanden sich am Porsche 944 Teile, die dessen Leistung senkten: Katalysatoren. Doch ging es ab 1988 für den Porsche 944 S wieder bergauf – mehr Power aus drei Litern Volumen – damit war dieser Vierzylinder der größte in einem Pkw erhältliche. [...mehr]
Stellen wir vorweg eines klar: Der Mercedes SEC war über lange Zeit das beste Auto der Welt. Es folgt der Beweis.

Dass der Mercedes SEC euch einige Jahre seiner Einführung auf den Automarkt 1981 das beste Auto der Welt war, ist leicht zu belegen: Nirgendwo anders gab es ABS, Gurtbringer, Airbags, elektrische Sitzverstellung und Sonnenrollo. Klimaautomatik und hydropneumatischen Federung? Auch kein Problem. Ausschließlich V8-Motoren oblag die Ehre, das Mercedes Coupe anzutreiben; sie benötigten nicht einmal einen Katalysator zur Einhaltung der Abgaswerte. Deren Leistung wurde mit einem Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen und in den Mercedes 500 SEC und Mercedes 560 SEC mit einer Anfahrmomentsabstützung abgefangen. Doch auch die kleineren 380 SEC und 420 SEC erlaubten in Kombination mit dem herausragenden Schräglenker-Fahrwerk exquisites Reisen. [...mehr]
Was? Aber ja, unter diesen Gesichtspunkten schickte Alejandro de Tomaso seinen Pantera ab 1970 in die Arena. Lamborghini und Ferrari zeigten sich indes unbeeindruckt, hatten sie doch gerade Iso Rivolta in ihre Schranken verwiesen.

Wie Iso vertraute De Tomaso beim Pantera auf die amerikanische Kraft aus acht Töpfen, hier in Form des Ford 351 V8. Der 5,8-l-Motor brachte es in den Staaten, in die er über Mercury-Lincoln-Autohändler vertrieben wurde, anfangs auf bis zu 330 PS. Ab 1973 sank die Leistung dank neuer Abgasgesetze und Messungsmethoden auf 266 Pferde. Das selbsttragende Mittelmotor-Coupe stach ferner durch seine für damaligen Verhältnisse monströsen 285er-Hinterreifen hervor, die traktionsgünstig 57 Prozent des Fahrzeuggewichtes von maximal 1,6 t aufnahmen. Sein Temperament von 6,7 Sekunden auf 100 sowie 256 km/h Spitze zügelten Scheibenbremsen. Im Mittel kostete der Spaß gut 20 l Super – unpraktisch zu Zeiten der Ölkrise. Trotzdessen faszinirend, wie die AMS befand. [...mehr]
Der „russische Range Rover“ Lada Niva war zeitgenössischen Geländewagen mit seiner Einzelradaufhängung vorn und der selbsttragenden Karosserie weit voraus. Diese Evolutionsstufe des Fiat 124 hätten die Italiener kaum zu träumen gewagt.

Der Lada Niva 4×4 wurde von 1976 bis heute produziert und aus der Limousine Lada 2106 [...mehr]
Dem Opel Senator als viertüriges Pendant zum Monza Coupe erging es wie der altehrwürdigen K-A-D-Baureihe, die er 1978 ablöste: Größe und Luxus allein gereichten nicht zum Überleben, wenn Image und Prestige nicht genügend vorhanden sind.

Für den Opel Senator hatte dabei alles prächtig angefangen. Kaum auf dem Markt, sahen [...mehr]
Der Opel Monza stellte das Spitzen-Coupe der Rüsselsheimer dar. Der technisch vom viertürigen Senator abgeleitete Flitzer überraschte nach seiner Einführung im Jahr 1978 mit Testergebnissen gegen den 10.000 DM teureren BMW 630 CS.
Der Opel Monza kam quasi als Commodore GSE-Ersatz nur mit kräfigen Reihensechszylindern, [...mehr]
Der Opel Manta – oder kurz Manta – ist mehr als 20 Jahre nach Einstellung der Produktion vielen noch immer bekannt als das deutsche Proletenauto schlechthin. Viele werden mit dem Auto jede Menge Klischees assoziieren, beispielsweise den unterbelichteten Fahrer Manni, der bei jeder Witterung den Ellenbogen aus dem Fenster hält, und dessen Freundin, die Friseuse.
Ähnlich wie die Blondinenwitze, die Ostfriesenwitze und andere Gattungen der Witzkultur haben sich auch die Mantawitze fest ins kollektive Gedächtnis der Deutschen gebrannt. Kostprobe gefällig? Steht ein Manta vor der Uni.
Dabei kann der Opel Manta auf eine durchaus erfolgreiche und interessante Geschichte zurückblicken. Hergestellt wurde das zweitürige Sportcoupé immerhin fast 20 Jahre, von 1970 bis 1988. Nach der Einführung des Ford Capri im Jahr 1968 wollten die Entwickler der Opel AG einen deutschen Konkurrenten anbieten.
Obwohl die Benzin-Motoren, mit denen der Opel Manta vom Werk aus angeboten wurde, nie an die Leistung der Konkurrenz heranreichen konnten, verkaufte sich der Manta insgesamt über eine Million Mal – für ein Sportcoupé, das sich fast ausschliesslich an junge, männliche Kunden richtete. eine stattliche Zahl.
Der Opel Manta und sein Bruder Opel Ascona
Technisch basierte der Opel Manta auf der interessanterweise erst nach Einführung des Coupés vorgestellten Limousine Opel Ascona. Als die Modellreihen Manta A (1970 – 1975) und Manta B (1975 – 1988) eingestellt wurden, teilte sich [...mehr]
Mit dem Fuego entfachte Renault 1980 neues Feuer im eigenen Coupe-Segment: Der Fuego (spanisch: Feuer) ersetzte die in die Jahre gekommenen Renault 15 und Renault 17.
Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass das Coupe Fuego ein Kind der 80er-Jahre ist: Mattgraues, unlackiertes Plastik allerorten, besonders Frontschürze mit integriertem Spoiler, Heckstoßstange und die gerippten Leisten an Front- und Heckpartie zeugen vom Zeitgeschmack. Dazwischen viel Glas, die großen Fensterflächen und die sanft abfallende kuppelartige Heckklappe sorgen für guten Durchblick. Lediglich die breiten C-Säulen trüben die Aussicht. Das Produktionsende in Frankreich 1987 nach 265.257 Fuego indiziert, dass Renault die Wünsche des Publikums durchaus bedienen konnte.
Renault Fuego GTX erstes Topmodell
Das Topmodell im Erscheinungsjahr 1980 stellten die TX/GTX mit einem 1955 ccm großen Leichtmetallmotor dar, der mit vier Zylindern 110 PS auf die Vorderräder losließ. Ein manuelles [...mehr]
Mit dem Alfa 75 gratulierte sich Alfa Romeo 1985 zum 75-jährigen Firmenjubiläum. Von vielen Alfisti als letzten echten Alfa vor der Fiatübernahme beweint, glänzt der Alfa 75 mit charakteristischen Alfa-Merkmalen. Heckantrieb samt Transaxlegetriebe und DeDionachse versprachen alfatypische Fahrdynamik. Dass diese auch mit lediglich 1,8 l Hubraum erreicht werden konnte, besorgte der in Mode kommende Turbolader.
Turboaufladung – der Alfa 75 stellt sich Zeitgeschmack und Politik
Ein Jahr nach dem Debüt des 75 gesellte sich 1986 der 75 Turbo zu seinen vier- und sechszylindrigen Stallgenossen. In Zeiten von Maserati Biturbo und Porsche 959 erwies sich die Aufladung als cleverer Weg, mit dem Ruhm des Püsterichs einige Marktanteile gutzumachen. Zudem legitimierte die italienische Luxussteuer mit einem Zuschlag von 33,3 % auf Fahrzuge mit mehr als zwei l Hubraum Alfas starke, kleinvolumige Motoren als dringende Notwendigkeit. Allen 75 Turbo waren ein Garret T3-Lader, ein Ladeluft- und ein Ölkühler beschieden. Trotz all dieser Raffinessen empfiehlt sich langsames Kaltfahren des Mittelklassewagens, will man noch lange Freude an ihm haben.
Aufgeblasener Sporteinsatz im 75 Turbo evolutione
Zur Marktetablierung sollte auch die Teilnahme an der Tourenwagenweltmeisterschaft von 1987 verhelfen, was jedoch in einem Desaster endete: Die sechs gemeldeten Alfa 75 Turbo mit ihren 21 Fahrern konnten den BMW M3 und Sierra Cosworth nichts entgegensetzen und bekleideten bestenfalls einen 12. Platz in der Gesamtwertung.Als Sondermodell firmierte ab 1987 der 75 Turbo evolutione, der homologationsbedingt geringfügig weniger Hubraum als der Serien 75 Turbo, dafür mit besseren Tuningmöglichkeiten aufwartete. Leistung und Drehmoment blieben mit 155 PS und 226 Nm unverändert. Äußerlich hob sich der evolutione vom gewöhnlichen 75 Turbo durch Rundumverspoilerung und einen roten statt grauen Kühlergrilleinsatz ab.
Der 75 entwickelt sich als Verkaufserfolg
Trotz gescheiterter Rennkarriere verkaufte sich der 75 prächtig, in den ersten drei Jahren konnten gut 170000 Wagen an Freunde der gepflegten italienischen Linienführung gebracht werden. Namentlich stammte diese aus der Feder von Ermanno Cressoni, der auch Giulietta Nuova und Alfa 33 gestaltet hatte. Zudem riefen die vier Türen des kantigen Keils nie das Image einer lahmen Familienkutsche hervor; die dank des Getriebe-Differentialblocks im Heck perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 und die 25-prozentige Differentialsperre sorgten für mehr Sportsgeist als ihn viele Konkurrenten je hatten. Gaseinsatzbedingt nahmen die flotten Alfisti Kurven leicht unter- bis zackig übersteuernd und erfreuten sich am ungefilterten Fahrvergnügen des 75 Turbo. Erst 1990 hielt das ABS Einzug. Scheibenbremsen rundum, hinten sogar innenliegend, gab es davor schon serienmäßig. [...mehr]
Vom 1. bis 2. August finden die Classic Days auf Schloss Dyck statt. Dieses Oldtimerfest findet einen angemessenen Veranstaltungsort in dem bedeutenden Wasserschloss mit dem es umgebenden Park, das sich zwischen Mönchengladbach, Neuss und Grevenbroich – bekannt geworden als Heimat des Journalisten Horst Schlämmer – befindet.
Das ganze Wochenende steht im Namen der goldenen 20er bis 50er Jahre, denn sowohl die Teilnehmer der verschiedenen Programmpunkte wie Rundstrecke oder Concours d’Elegance, als auch die Gäste und Teilnehmer des Klassikertreffens sind aufgerufen, sich der jeweiligen Dekade ihres Fahrzeugs oder auch nach Lust und Laune ihrer Lieblingszeit entsprechend zu kleiden: ob mit Petticoat, Fliegerjacke oder Knickerbockers. Aber auch alle, die sich nicht verkleiden mögen, sind herzlich willkommen.
Die Programmpunkte der Classic Days Schloss Dyck
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Classic Days auf Schloss Dyck werden die erstmalig zusätzlich zu den Motorrädern und Automobilen zu bewundernden Flugzeuge sein.
Wie jedes Jahr lädt die weitläufige Parkanlage rund um Schloss Dyck zum Picknicken und entspannten Spazierengehen ein. Wer sich von etwas Musik verzaubern lassen möchte, kann dies bei einem der dargebotenen Jazzkonzerte tun. [...mehr]








