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Der BMW CSi 3.0 feiert Premiere in der BMW Welt. Das flotte BMW Coupe wurde vollrestauriert seinem glücklichen Besitzer übergeben.

Der von der neuen BMW Classic Center Kundenwerkstatt komplett restaurierte BMW 3.0 CSi von 1972 wurde am 07. Juli 2010 seinen Besitzer in der BMW Welt ausgehändigt. Das wurde doppelt gefeiert: Das BMW Classic Center freute sich über den erfolgreichen Abschluss der ersten kompletten Restaurierungen seit der Einrichtung der BMW Classic Kundenwerkstatt, und in der BMW Welt ging erstmalig anstelle eines Neuwagens ein BMW Oldtimer an einen Kunden. „Die erfolgreiche Restaurierung des BMW 3.0 CSi zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und mit unseren Partnern im Werksverbund der BMW Group individuell nach den Wünschen der Kunden auf höchstem qualitativen Niveau restaurieren können“, äußerte sich Ralf Vierlein, Leiter Sales und Aftersales der BMW Group Classic, über das quasi flammneue BMW Coupe. [...mehr]
Ein besonderes BMW Auto war der kleine BMW 600 schon immer: Der Fahrer musste wie bei der Isetta durch eine Tür an der Fahrzeugfront in den Kleinwagen steigen.

Der BMW 600 galt daher auch stets als große Isetta. Von der übernahm er auch einige Teile [...mehr]
Vor dem BMW M1 beflügelte das BMW Concept „Turbo“ 1972 die Besucher von Automessen. Trotz optischer Ähnlichkeit ist der M1 nicht die Serienversion vom BMW Turbo.

Der BMW M1 wurde primär für den Motorsport konzipiert. Diesen Bereich hatte Lamborghini mit dem Erschienen des Mittelmotor-Miura umgekrempelt: Sportwagen mit Frontmotor waren fortan Autos von gestern. Tatsächlich sollte der M1 BMW-Wünschen gemäß bei den Italienern gebaut werden, doch brachten innerbetriebliche Probleme die Fertigung nach Stuttgart zur Karosserieschmiede Baur. Dort entstanden zwischen 1978 und 1981 insgesamt 460 Exemplare mit dem längs zwischen den Achsen eingebauten Reihensechser, doch das Rennsport-Reglement war nicht mehr dasselbe. So machten die Bayern aus der Not eine Tugend und mit dem BMW M1 Procar-Geschichte. Dieses Formel 1-Rahmenprogramm machte das flache Klappscheinwerfer-Coupe bekannt und begehrt. [...mehr]
Der legendäre BMW 2002 Turbo hat keineswegs etwas mit dem Jahr 2002 zu tun, sondern gehört zur BMW-02-Serie, zu der Fahrzeuge aus den Herstellungsjahren 1966 bis 1977 gehören. Diese Mittelklassewagen waren mit ihren Vierzylindermotoren eher sportlich ausgelegt, v.a. aber trifft dies auf den BMW 2002 Turbo zu, der der erste Serienwagen mit Abgasturbolader ( kurz: Turbo) war – zumindest in Deutschland.
Optional konnte damals der Schriftzug Turbo 2002 in Spiegelschrift auf den Frontspoiler appliziert werden, damit jeder bereits im Rückspiegel lesen konnte, von wem er da gleich überholt werden würde.
Die Verwendung eines Abgasturboladers zur Effizienz- und damit Leistungssteigerung bei Motoren war zur Produktionszeit des 2002 Turbo alles andere als neu - die Erfindung war bereits knapp 70 (!) Jahre zuvor patentiert worden.
Bei einem Hubraum von knapp 2 Litern und einer Leistung von [...mehr]
Ähnlich wie beim VW Käfer besitzt der BMW 02 noch eine große Anhängerschaft, die den Kult zum Auto noch mit regelmäßigen Treffen pflegen. Tiefe Zuneigung verbindet die Fans zum BMW 02, der einst die Mittelklasse neu erobern sollte.
Während momentan in Detroit auf der Autoshow neue Modelle wie der „VW Roadstar Concept Blue“ gefeiert werden, zieht es uns wieder zurück in die Vergangenheit. Trotz der zahlreichen technischen Neuerung umweht den BMW 02 jener Hauch von Nostalgie, die eine Oldtimer-Liebe so reizvoll macht.
Ursprünglich sollte die Reihe 114 heißen, aber recht schnell fand den Bezeichnung BMW 02 den Zugang in das Gedächtnis der Menschen. Sie sollte für BMW das untere Segment in der Mittelklasse füllen, welches für BMW bislang nicht wirklich zu erreichen war. Der Erfolg der BMW 02-Reihe war aber derart durchschlagend, dass selbst die optimistischsten Aussagen noch übertroffen wurden. Das Auto wurde selbst nach dem Ende der Produktion (1966-1977) zum Kult, zum Liebhaberstück. [...mehr]
Der BMW 501 wurde von 1952 bis 1964 produziert. Er war die erste Nachkriegslimousine des Konzerns und dementsprechend teuer. Ca. 20.000 DM kostete damals ein solcher “Barockengel”.
Der illustre Name rührt von der Linienführung des Wagens her. Selten hatte man in Deutschland eine dermaßen elegant geschwungene Karosserie bestaunen können. Der “Barockengel” begeisterte denn auch Fachpresse und Liebhaber gleichermaßen. Natürlich konnte sich nicht jeder einen leisten - genau das trug ja zum exklusiven Flair des Wagens bei! Die Linienführung erinnerte an Italien, der Spritverbrauch ob seiner Fülle eher an Griechenland als an Deutschland - der BMW 501 vereinte so barock-exotisches Äußeres mit traditionsbewusster Autobauweise.
Der Wagen besitzt einen Zweiliter Achtzylinder Motor und fährt maximale 160 km/h bei einer Leistung von 110 Pferdestärken. Der Wagen wurde seinerzeit mit einer Stückzahl von 21.792 von BMW ausgeliefert.
Dieses Stück repräsentiert den Neuanfang. In einer Zeit, in der wenig Geld vorhanden war und sich Deutschland zwar im Aufschwung, aber noch nicht wirklich auf dem Trockenen befand, kam der Barockengel angerollt und verkündete mit brummenden Motoren: Die neue Eleganz kommt von den Bayerischen Motorenwerken!
In Konkurrenz mit Mercedes ist der Limousine zwar der ultimative Durchbruch verwehrt geblieben, eine Augenweide für Liebhaber bleibt sie allemal.
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Ein ganz besonderes Stück Oldtimer-Geschichte ist der BMW 327, der 1937 auf dem Automarkt erschienen ist und besonders als Cabriolet reißenden Absatz fand. In einer politisch schweren Zeit stellte dieses wunderbare Auto ein Gegenstück dar, welches aufgrund seines Aussehens und seiner Fahrweise unheimlich viel Spaß verbreitet.
Wer in den Besitz eines der 1.306 Exemplare gekommen war, konnte diese Fahrfreude ausgiebig genießen. Besonders in den Farben Maron-Beige strahlte der BMW 327 eine Eleganz aus, die noch heute ihres gleichen sucht, ein Hauch von Luxus umweht den Fahrer. Die kostbare Lederausstattung, das weiße Lenkrad und die übersichtlich angeordneten Instrumente verstärkten diese Wahrnehmung zusätzlich.
Seine technische Basis entnahm der 327 den zeitgleichen Modellen 320 und 321. Ein Sechs-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 1.971 ermöglichte Geschwindigkeiten um die 120 km/h, vollkommend ausreichend für solch ein Auto, das weniger dem Transport als dem zur Schau stellen diente. Der Vergaser-Motor mit 55 PS entfaltete bei 4.500 Umdrehungen pro Minute seine volle Wirkung.
Noch heute verzaubert der BMW 327 auf Events und Oldtimer-Auktionen die Liebhaber. Da er nur bis 1941 gefertigt wurde, steigert seine geringe Produktionszahl unheimlich seinen Wert. Andere Oldtimer jener Zeit, wie der Audi 225, können da nicht mithalten.








