Die heute große Familie von Opel Astra Sports Tourer, GTC und Fünftürer hat einmal klein angefangen – und zwar exakt vor 75 Jahren. 1936 hieß der Kompaktwagen noch Opel Kadett, ein bereits damals populäres, verlässliches und technisch zukunftsweisendes Fahrzeug.

Die erste Opel Kadett-Generation ©GM Corp.
Mit dem Opel Kadett erweitert das Unternehmen im Olympiajahr 1936 sein Angebot und begibt sich erstmals in die Klasse der Kompaktfahrzeuge. Beim Entwurf greifen die Rüsselsheimer Ingenieure auf bewährtes zurück: Der Opel P4 spendiert dem Kadett den 23 PS starken 1,1-Liter-Vierzylinder, der Olympia die moderne Optik und die hier erstmals in einem deutschen Großserienauto angewandte Architektur der selbsttragenden Ganzstahl-Karosserie. Für 2100 Reichsmark gibt es eine Limousine und eine Cabriolet-Limousine, beide mit vier Sitzen, zwei Türen. Im Export ist auch eine viertürige Variante erhältlich. Die erste Kadett-Baureihe bringt es auf über 100.000 Einheiten, bis die zivile Fahrzeugproduktion ab 1940 kriegsbedingt eingestellt wird.    [...mehr]


Der Ford Falcon wurde im Jahr 1960 ins Rennen geschickt, um eine Alternative zu den immer erfolgreicheren kleinen Importautos, namentlich des VW-Käfer, zu bieten.

Ford Falcon Station Wagon ©flickr / fdenardo1
Dem Ford Falcon wurde es von Seiten der heimischen Konkurrenz, die zur selben Zeit ebenfalls Kompaktwagen lancierten leicht gemacht: Dem Chevy Corvair wurde rasch ein haariges Fahrverhalten attestiert, während der enorm fahraktive und agile Plymouth Valiant ehr gewöhnungsbedürftig gestaltet war. Über den Ford Oldtimer spottete der Volksmund, er sehe genauso langweilig wie die Brille seines Befürworters McNamara aus, doch gab es sonst nicht viel meckern – der Falcon war relativ geräumig, sparsam und leistete sich mit Ausnahme der überschaubaren Annehmlichkeiten keine Schwächen.    [...mehr]


Das wegweisende Toyota Coupe wird von heutigen Oldtimer-Sammlern zu sehr hohen Preisen gehandelt, da nur 351 Einheiten des Fahrzeugs produziert wurden. Wer also einen Toyota 2000 GT kaufen will, braucht Glück und das entsprechende Kleingeld.

Toyota 2000 GT von vorne... ©flickr / Michi1308
Der Toyota 2000 GT wurde 1965 auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Mit dem 2000 GT wandelte sich Toyota trotz der deutlichen Orientierung am Jaguar E von einem westliche Marken abkupfernden zu einem eigenständigen Hersteller von konkurrenzfähigen Fahrzeugen. Die Optik vom raren Toyota Coupe wird durch seine geschwungene Linienführung, das Fließheck und seine Klappscheinwerfer dominiert. Ins Auge stechen darüber hinaus die beiden unüblichen seitlichen Klappen hinter den vorderen Radkästen, die zur Erleichterung von Wartungsarbeiten eingebaut waren.    [...mehr]


Als in den 60er Jahren ein Nachfolger für den betagten Fiat 1300/1500 her musste wurde, kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Fiat und der von 1967 von Fiat übernommenen Firma Autobianchi.

Autobianchi A111 ©flickr / Riceburner75
Der Autobianchi A111 wurde als viertürige Stufenhecklimousine mit Quermotor und Frontantrieb auf Basis des Primula entwickelt. Fiat beendete die Kooperation aber überraschend ab und präsentierte 1966 der Öffentlichkeit den eigenständig gestalteten Fiat 124. Die Vorstand von Autobianchi befand die eigene Arbeit aber für gut und entwickelten den Wagen trotz dieser Unannehmlichkeiten zur Serienreife weiter. Im Juni 1969 schließlich wurde der A111 vorgestellt. Die Italiener positionierten den Kompaktwagen über dem Primula, der ab sofort nur noch mit zwei, drei und fünf Türen zu bekommen war.    [...mehr]


Die besten Fahrer und Beifahrer der ADAC Oldtimer-Motorsportserie FIVA Historic Trophy stehen fest. Den ersten Platz der ADAC FIVA Historic Trophy 2011 sicherte sich nach 2009 abermals Gerhard Hempelmann mit seinem Riley MPH von 1936.

Siegerehrung der ADAC FIVA Historic Trophy 2011 ©ADAC
Die ADAC Oldtimer-Sektion hat weit mehr auf der Pfanne, als im Schritttempo von A nach B zu juckeln – Motorsport zum Beispiel. So fand am 29. Oktober 2011 in Rüsselsheim die festliche Siegerehrung zur ADAC FIVA Historic Trophy statt. Die besten drei Piloten der Trophy-Veranstaltungsreihen nahmen dort ihre Pokale aus der Hand vom Schirmherrn der Rennserie, dem FIVA-Präsidenten Horst Brüning höchtspersönlich, entgegen.    [...mehr]


125 Jahre Automobil – das muss gefeiert werden! Vor allem, wenn man des Deutschen liebstes Kind selbst auf die Räder gestellt hat. So lud Mercedes-Benz Ende August Mensch und Maschine auf den ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof ein.

Impressionen zu Mercedes-Benz and Friends - 125 Jahre Automobil ©Arild Eichbaum
Mercedes-Benz and Friends hieß das mehrtägige Event, dem auch Redakteur Arild Eichbaum beiwohnte. Er sprach mit Michael Bock, Head of Mercedes-Benz Classic Daimler AG und CEO Mercedes-Benz Museum GmbH.    [...mehr]


Vom 28. Oktober 2011 bis Ende September 2012 befasst sich das BMW Museum anhand einer eigenen Sonderausstellung mit der Entwicklung der großen BMW Coupes und Cabrios. Unter dem Titel „The Line of Beauty“ sind 14 legendäre Fahrzeuge zu bestaunen.

BMW 3200 CS (links) und BMW 2000 CS. The Line of Beauty: Die großen BMW Coupés und Cabrios. Neue Wechselausstellung im BMW Museum dokumentiert die Entwicklung der BMW 6er Reihe. ©BMW Group
Die BMW Cabrio- und Coupe-Modelle aus den Jahren 1937 bis 2011 begleiten die Besucher auf eine Zeitreise durch die Welt eleganter Sportwagen. Vorausgegangene Gestaltungsstudien und originale Handskizzen aus dem BMW Group Archiv zeigen die lange Tradition des Designs und internationaler Designgrößen auf, die bis heute den Look und die Identität der Marke BMW entscheidend mitgeprägt haben. Der Eintritt ins BMW Museum München beträgt 12 Euro für Erwachsene und 6 Euro ermäßigt. Weitere Informationen hält die Website der BWM Welt bereit.    [...mehr]


Innovatives Modedesign und VW Oldtimer – geht das gut? Und ob! Bei der Schloss Bensberg Classics 2011 fand das automobilen Modeshooting „Volkswagen Classic Gesicht“ statt.

Karmann Ghia Typ 34 TL ©Volkswagen AG
Vier glänzend aussehende VW Modelle aus der Sammlung der Wolfsburger waren mehr Haupt- als Nebendarsteller, als Christine Finell die Kollektionen zweier aufstrebender Nachwuchslabels gekonnt in Szene setzte. Die prächtige Kulisse für das kombinierte Oldtimer-Mode-Shooting bildete das feudale Grandhotel Schloss Bensberg, eines der bezauberndsten Barockschlösser in ganz Europa. Die Labels Perret Schaad aus Berlin und Ave evA aus Hamburg sorgten für die Kleidung, während Volkswagen Classic sich mit Erfolg um eine Reihe ansehnlicher Kraftwagen kümmerte.    [...mehr]


In den 70ern sollte es bitte ein kräftiger US-V8 sein, doch bitte kein Schlachtschiff, aber auch kein ordinärer amerikanischer Ford Granada? Wer sich in Europa mit solchen Sorgen plagte, war mit dem De Toamso Longchamp womöglich gut bedient.

De Tomaso Longchamp ©flickr / Damors
Der De Tomaso Longchamp sah recht schnittig aus und trug vor allem einen beeindruckenden Namen. Nachdem der Firmenchef De Tomaso mit dem Pantera gezeugt hatte, das ein US V8 und eine italienische Karosserie bei einem Supersportwagen gut zusammenpassen, konnte man es ja auch einmal bei den großen Reisenwagen ausprobieren. Als ein solcher 1972 in den Handel kam, basierte er auf dem gekürzten Chassis des viertürigen Deauville und ähnelte in der Frontgestaltung stark dem Mercedes R107 – sicherlich nicht ganz unbeabsichtigt. Unter dem Ghia-Blech waren des 460cm langen, 183 cm breiten und 130 cm hohen Gran Tourismo waren aber manche anderen Marken vertreten.    [...mehr]


Einen Gebrauchtwagen zu verkaufen kann ein absoluter Albtraum sein, denn nicht nur muss man darauf achten, dass der Wagen in einem guten Zustand ist, sondern dass man beim Preis auch keine allzu großen Verluste einfährt. Das Internetportal Carsale24 hilft dabei.

Hat man sich entschlossen, sein Auto zu verkaufen, muss man diverse Dinge beachten, alle Papiere zusammen suchen, das Auto selbst säubern, nötigenfalls Reparaturen vornehmen und Schönheitsfehler beseitigen. Dann sollte man sich informieren, wie viel man eigentlich für den Wagen verlangen kann, bestenfalls einen Gutachter bestellen, der den Zustand und Wert bestätigen kann. Schlussendlich muss man noch ansprechende Fotos machen, die Daten zusammen tragen und in einer Zeitung oder Online inserieren und hoffen, dass sich ein Käufer findet.

Puh.    [...mehr]


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