Nicht nur Rasenmäher, auch Oldtimer stehen auf einwandfreies Benzin. Und das darf ruhig 25 Jahre alt sein, wie der ADAC herausfand.

Als es noch Super Verbleit gab... ©flickr / northbaywanderer
Wenn Benzin lange halten soll, ist – ähnlich wie bei Wein – die korrekte Lagerung von großem Belang. Der ADAC analysierte jüngst alte Spritproben der Sorte „Super verbleit“. Die Proben hielten vor 25 Jahren Einzug in den Keller vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech. Resultat: Das alte Superbenzin muss nicht in den Sondermüll. Es lässt sich auch heute noch nutzen und entspricht auch nach einem Vierteljahrhundert den gültigen Anforderungen der Kraftstoffnorm – mit Ausnahme der nicht mehr erlaubten Blei- und Schwefelanteile, die aus Umweltschutzgründen schon vor vielen Jahren untersagt wurden.    [...mehr]


Der Dodge Magnum XE wurde von Herbst 1977 bis Sommer 1979 produziert und sollte aktive, sportliche Fahrer bedienen. Darin war das Dodge Coupe sogar einigermaßen erfolgreich.

Dodge Magnum im GT-Trimm ©flickr / aldenjewell
Der Dodge Magnum XE war ein vom Dodge Charger SE beziehungsweise Chrysler Cordoba abgeleitetes Coupe. In seinem ersten Modelljahr boten die Dodge Händler den Magnum parallel zum Charger an, 1979 hatten sie indes war nur noch den Magnum im Programm. Im Modelljahr 1978 kostete der Magnum rund 150 Dollar mehr als der Charger SE. In diesem Jahrgang montierte Chrysler insgesamt 55.431 Einheiten vom sportiven Dodge Coupe. Im Modelljahr 1979 sank die Produktion auf 30.354 Exemplare.    [...mehr]


Der Renault 4 ist 50 Jahre und kein Stück vergessen! Zum Ende des R4-Jubiläumsjahres präsentiert Renault Deutschland eine iPad-App mit etlichen Fotos und Filmen, die sich ausschließlich mit der französischen Legende auseinandersetzen.

Die Renault 4 App ©Renault Deutschland AG
Warum hat der R4 eigentlich noch immer keine legitimen Nachfolger? Unter anderem präsentieren 50 begabte Designer aus der ganzen Welt, wie eine zeitgemäße Neuauflage des Renault 4 ihrer Ansicht nach aussehen würde. So verbindet die neue App die Historie mit der Zukunft der kultigen Kiste. In welchem Maße der in zahlreichen Punkten wegweisende Kompaktwagen heutzutage noch die Herzen der Menschen berührt, zeigen diversen Videostatements, in denen Berichterstatter und Fachbesucher der wichtigsten deutschen Automesse IAA ihre Meinung abgeben.    [...mehr]


Im Frühjahr 2012 rollt die neue Baureihe des Mercedes SL in den Handel. Aus diesem Anlass eröffnet das Mercedes-Benz Museum am Dienstag, dem 24. Januar 2012, eine eigene Sonderausstellung für die legendäre Modellreihe.

Siegreicher Panamericana-Flügeltürer ©2011 Daimler AG
Das Mercedes-Benz Museum stellt unter dem Titel „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ alle SL-Baureihen der letzten 60 Jahre vor – zum ersten Mal zusammen in nur einem Raum. Auf die Besucher wartet aber nicht nur eine lückenlose Präsentation der gesamten Mercedes SL-Familie: Zusätzlich bereitet Mercedes-Benz Classic ein umfassendes Begleitprogramm mit besonderen Führungen und Events vor.

Mercedes SL – sechs Jahrzehnte Sportgeist und Anmut

SL – kaum eine Abkürzung sorgt bei Auto-Fans für so viel Herzschlagen wie die SL-Baureihe aus dem Hause Mercedes-Benz. SL verkörpert für sechs Dekaden Sportlichkeit und Ästhetik. Die Erfolgsgeschichte startete im Jahr 1952 mit dem Rennsportwagen 300 SL (Baureihe W 194) begann und entwickelt sich in den Jahren darauf zu einem regelrechten Mythos. Eine ähnliche Konstanz können da – allerdings mit kleinen Abstrichen – der Porsche 911 und die Chevrolet Corvette aufweisen. Im Frühjahr 2012 führt der neue Mercedes SL mit dem Werkscode R 231 diese faszinierende Geschichte als weiterer Glanzpunkt fort.

Aufregende Mercedes-Benz SL Exponate

Mercedes SL-Fans bekommen im Jubiläumsjahr im Raum „Collection 5“ vom Mercedes Museum neben den Ausstellungsfahrzeugen interessante weitere Exponate, Informationen und Anekdoten geboten. Die Sonderausstellung „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ präsentiert unter anderem den 300 SL (W 194), das sagenhafte Siegerfahrzeug der Carrera Panamericana des Jahres 1952, den 190 SL (W 121) des US-Raumfahrers David R. Scott aus dem Jahr 1959, und das Safety-Car der Formel 1 von 2001, den kraftstrotzenden SL 55 AMG (R 230).    [...mehr]


Der Chevrolet El Camino kombinierte auf gelungene Weise den Chic eines Coupes mit den Ladekapazitäten eines Pritschenwagens. Das Konzept ging auf – den El Camino gab es mit Unterbrechungen 28 Jahre lang.

El Camino SS von 1970 ©flickr / aresauburn™
Mit dem El Camino hatte Chevrolet ab 1964 das perfekte Gegenstück, um dem Erzrivalen Ford einige Kunden des Ranchero abspenstig zu machen. Das gleiche Spiel fand bereits einmal statt, als der Chevrolet El Camino 1959 als Rivale zum 1957 lancierten Ford Rachero präsentiert wurde. In der ersten Runde basierten die beiden leichten Nutzfahrzeuge auf den Fullsize-Plattformen der Pkw-Modelle, während der Chevy im zweiten Anlauf stets auf dem Midsize-Chassis aufbaute, der Ford ab 1966 ebenfalls. Als Zielgruppe galten Kleinunternehmer und Handwerker, deren Transport-Bedürfnisse keinen Pickup-Truck oder Van erforderten.    [...mehr]


Jeep baute nicht nur offene und geschlossene Geländewagen wie den CJ oder den Wagoneer. Wer viel zu transportieren hatte, freute sich über den Jeep Truck namens Gladiator.

Jeep Gladiator von 1964 mit optionalem Stoffverdeck ©flickr / mashleymorgan
Der Jeep Gladiator wurde als Fullsize-Truck zwischen 1962 und 1971 gebaut und konkurrierte mit der Ford F-Serien, den Chevrolet C/K-Modellen sowie der Dodge D-Reihe. Der Jeep Pickup wurde in mehreren Radständen und zahlreichen Aufbauten wie Ladefläche mit oder ohne Holzgitter an den Seiten, einem Abschleppwagen sowie mit Wohnmobilaufbau direkt auf dem Rahmen, aber auch lediglich mit Fahrerkabine ausgeliefert. Die Ladebetten gab es glattwandig als „Townside“ oder als schmalere „Thriftside“ mit ausgestellten Kotflügeln. Wer mit dem Jeep nicht ständig campen wollte, konnte eine abnehmbare  Campershell auf der Ladefläche befestigen.    [...mehr]


Die 300er-Serie bestand aus von Frühjahr 1976 bis Mitte 1991 gebauten Kompaktwagen der Typen Volvo 340 und 360. Herausragend waren sowohl sein Hinterradantrieb als auch das Transaxle-Getriebe.

Volvo 343 DL ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Der Volvo 340 wurde als Schrägheck- wie auch Stufenheck-Limousine, wahlweise mit zwei oder vier Türen. Im Laufe der Jahre boten die Volvo Händler zahlreiche Versionen an. Als Topmodell der 300-Serie war ab Mitte 1983 der deutlich besser ausgestattete 360. Im Sommer 1985 wurde das Modell einem Facelift unterzogen. Auszumachen sind diese Modelle an veränderten Stoßstangen und Rücklichtern sowie der nun an der Kofferraumklappe verklebten Scheibe. Mit dem Facelift hielten die Schweden unter der Bezeichnung 340 DL Diesel erstmals auch einen 1.6l Selbstzünder von Renault bereit.    [...mehr]


Als reines Spaßmobil weist der Siata Spring mit dem US-Amerikanischen Springbreak tatsächlich eine wesentliche Gemeinsamkeit auf. Für eine Horde feierwütiger Studenten ist der Roadster allerdings deutlich zu klein.

Broschüre zum Siata Spring ©flickr / Hugo90
Mit dem Spring änderte das 1926 in Turin gegründete Unternehmen Siata im Jahr 1967 seine Modellpolitik: Den modernen Coupe- und Roadster-Entwürfen folgte mit dem Modell Siata Spring ein kleiner Flitzer mit Platz für zwei Personen in Retro-Optik. Der offene Wagen bediente sich Stilelementen der 30er-Jahre, orientierte sich gestalterisch aber an keinem konkreten Vorbild. Der große, verchromten Kühlergrill erinnert an Rolls Royce und Bentley, während die flachen Türen britischen Roadstern wie dem MG A oder dem Triumph Gloria Southern Cross nachempfunden zu sein scheinen.    [...mehr]


Das GT-Modell Maserati Mexico sah nicht nur hübsch aus: Der Mexico war der erste Serien-Maserati, der mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen vier Räder sowie einem Bremskraftverstärker stoppte.
Der Maserati Mexico von vorn ©flickr / Yellow.Cat

Als der Maserati Mexico im Jahr 1966 auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde, wusste er dem Publikum bestens zu gefallen. Das könnte an dem glücklichen Zustand gelegen haben, dass jener viersitzige Maserati Gran Turismo mit Stufenheck und V8-Triebwerk zwar eine filigrane und geschmackvolle Linienführung aufwies, gleichzeitig aber auf keinen Fall schwächlich wirkte. Der Maserati Oldtimer ging auf einen Bertone-Prototypen aus dem Jahre 1965 zurück, das Serienmodell des etwa mit dem Iso Rivolta konkurrierenden Mexico wurde jedoch mit einer Karosserie von Vignale aus der Feder von Michelotti versehen.    [...mehr]


Das Opel Kompaktwagen-Angebot feiert dieser Tage sein 75-jähriges Jubiläum. Nachdem wir im letzten teil die Opel Kadett Modelle von 1936 sowie Kadett A und Kadett B betrachtet haben, wollen wir uns nun Kadett C und Kadett D widmen.

Opel Kadett Aero ©GM Corp.

Dem Kadett B folgt freilich der C. Der neue Opel Kadett kommt wieder als Limousine, Caravan und Coupé in den Handel. Die dynamische Coupe-Version GT/E befeuert 1975 erstmalig ein 1,9-Liter-Einspritzmotor. Neu ist der VW Golf-Rivale Kadett City, ein Dreitürer mit großer Heckklappe – und der erste deutsche Kompaktwagen mit Schrägheck und Hinterradantrieb. General Motors baute das Weltauto auch erfolgreich unter anderen Namen wie Isuzu Gemini oder Vauxhall Chevette. Allein Opel fertigte bis zur Einstellung der Reihe im Jahr 1979 1,7 Millionen Kadett C.    [...mehr]


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