Beim Ford Modell A Roadstar Rumble Seat handelt es sich um die zweite Generation des Ford Modell A, somit dem Nachfolger des legendären Fordmobils, des ersten Autos aus dem Hause Ford.

Ford A-Modell Roadstar Rumble Seat ©wblogs

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Natürlich hatte man bei Ford den Anspruch auch die folgenden Modelle auf höchstem Niveau anzusiedeln, weshalb man die zweite Generation (1928-31)des A-Modells in ganz unterschiedlichen Varianten anbot und somit eine breite Käuferschaft erreichte.

Das A-Modell war dank seiner Variabilität auch in Deutschland höchst erfolgreich und wurde auch hierzulande gefertigt. Als äußerst beliebt stellte sich dabei der Roadstar Rumble Seat heraus, der mit seiner Bauweise eine bisher ungekannte Eleganz verkörperte. Das Besondere an dieser Version des Roadstar war seine zusätzliche Sitzgelegenheiten, den sogenannten „Rumble Seat“. Dieser befand sich meist am Heck des Fahrzeugs und konnte je nach Bedarf ausgeklappt werden. Somit konnten zwei zusätzliche Personen Platz im Auto finden.

Der Ford Modell A Roadstar Rumble Seat war mit einem 3,3-Liter Motor versehen und wog etwas mehr als seine Tonne. Entscheidender an dieser Stelle war sein vornehmes Design, so entwickelten sich die weißen Ledersitze zum Klassiker bei der Innenausstattung. Mit seiner lang gestreckten Motorhaube und dem breiten Radstand verkörpert er schließlich jene Eleganz, die man heute noch beim Thema Oldtimer vor Augen hat.

Zusammen mit anderen Versionen des A-Modells wie der Boattail Speedster verkaufte man mehr als vier Millionen Wagen in den drei Jahren seiner Generation – eine recht beeindruckende Zahl, wie ich finde.    [...mehr]


Der Barkas im Osten ist so bekannt wie der Trabbi. Es ist ein Kleintransporter, der in Sachsen gefertigt wurde und auch vom Militär gekauft wurde.

Gefertigt wurde der Barkas in der früheren Karl-Marx-Stadt, Chemnitz. Ursprünglich wurde der Betrieb 1923 von Jorgen Rasmussen in Sachsen gegründet. Nach dem Krieg wurde aus dem DKW-Zulieferer-Werk der VEB Barkas-Werke Hainichen. Damit war der erste Barkas geboren: Der V901 im Jahre 1957.

Barkas B 1000
… und als Militärfahrzeuge wurde die Barkas genutzt.

1961 wurde der Barkas B1000 schließlich gefertigt - der klassische Ost-Transporter. Der Barkas war ein sogenannter “Schnelltransporter” mit einem Wartburg-Motor mit erst 900 Kubik und 43 PS Leistung. Im Laufe der Entwicklung entstand ein Motor mit 1.000 Kubik und mit 46 PS. Die Leistung des Motors wurde auf die Vorderräder übertragen.

In verschiedenen Variationen war der Barkas zu haben und seine Spitzengeschwindigkeit verblieb immer bei 100 Stundenkilometer. Außerdem wurde der Barkas als Krankenwagen, Polizei- und Militärfahrzeug genutzt.

Vor allem seine Robustheit begründete die Beliebtheit des Barkas und nach der Wende wurde das Auto zu einem begehrten Sammlerstück. Zur Entwicklungszeit war das Auto auf dem technischen Stand der Zeit und war mit dem VW-Modell vergleichbar.

Zu dieser Zeit wurde das Werk komplett erneuert und im Auftrag der Treuhand geschlossen.    [...mehr]


Es ist der italienische Käfer, der im Auftrag von VW produziert wurde und in den 1950er und 1960er das Straßenbild in Italien und Deutschland prägte.

Der VW Karmann-Ghia wurde in Osnabrück zwischen 1955 und 1974 produziert. Dabei unterschied sich das Auto nur vom Design zum VW-Käfer - dem Erfolgsmodell.

karmann-ghia
Der Karmann-Ghia Typ 14 erfreut sich einer großen Fangemeinde

Das Design war ein italienisches Erfolgsmodell. Entworfen wurde der Wagen von Felice Mario Boano und dessen Sohn Gian Paolo in Turin auf der Grundlage eines Prototyps für Chrysler. Zudem mischte noch die Firma Ghia mit am Design - daher auch der Name. Es sollte den Touch eines Sportwagens haben. So wurde das Auto “Hausfrauen-Ferrari” benannt.

Insgesamt wurden rund 443.000 Autos verkauft - mitgerechnet sind auch die 81.000 Cabriolets. Der Motor hatte eine Leistung von 30 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Der damalige Preis war mit 7.5oo DM ein echter Renner. Schon ein Jahr nach dem Produktionsstart waren 10.000 Stück verkauft.

In der Zwischenzeit ist der Karmann-Ghia Typ 14 zu einem Kult- oder Nostalgieobjekt geworden, dass eine große Fangemeinde hat. Außerdem werden in letzter Zeit immer wieder Nachbauten erstellt und verkauft.




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Mit diesem Auto fahren die Mafiosi gleichermaßen wie die Abgeordneten in den Hollywood-Streifen vor. Er ist ein Zeichen von Macht und Geld.

Lincoln produziert diesen Wagen mit dem fast trivial erscheinenden Titel: Town Car. Doch der Wagen steht für viele Dollars und Luxus. Denn Town Car war ursprünglich mal die teure und exklusive Version des Lincoln  Continental. Auf Grund der hohen Beliebtheit wurde das Auto als eigenständiges Modell produziert - einen zeitlosen Klassiker.

Es ist die Vorzeigemarke des Ford-Konzerns. Das Limousinendesign mit einem langgestreckten Haube und der groben, aber eleganten Linienführung sind die Erkennungszeichen des Viertürers. Der ärgste Konkurrent auf diesem Gebiet ist traditioneller Weise der Cadillac.

Lincoln Town Car
Das Design blieb bei allen Generationen des Lincoln Town Car ähnlich

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Ein Traumauto einer ganzen Generation, das man je nach Bedarf zusammenbauen lassen konnte!  Der Ford Mustang 68.

Als Ford den Mustang herausbrachte, lieferten sie dazu eine ausgeklügelte Werbestrategie. Der Wagen brach alle damaligen Rekorde im Verkauf und noch heute ist es das meistgekaufte Modell eines Jahres: 1964. Insgesamt wurden 680.000 Autos verkauft.

Ford Mustang
Das Traumauto einer ganzen Generation

In Deutschland trug das Auto den wenig inspirativen Namen T5. Das war nötig, da der Name in Deutschland von den Firmen Krupp und Kreidler patentiert war.

Der Ford Mustang wurde als Sportcoupé gebaut und bot die Vorlage einer ganzen Reihe von Autos, die diesem Image entsprechen wollten. Darunter die Pony-Cars und die Musclecars. Denn das Design dieses Autos war sportlich und kraftvoll, wie die Pferde, nach denen er benannt wurde.

Das Besondere an diesem Auto war auch, dass es etliche Varianten gab, was die Ausstattung betraf und den damaligen Nerv der Individualität traf. Ein echter Klassiker eben.

Technisch wurde der Ford Mustang über die Jahre hinweg immer stärker und ausgereifter. Von der ursprünglichen Variante, Ford Mustang I, gab es dann noch vier Generationen. So gab es die erste Generation mit einem 2,8 Liter Motor und 100 PS und der zweiten Generation - dem eigentlichen 68er Modell - bis zu 334 PS. Hier war es dann die Mustang Cobra Jet mit einem V8-Motor und einem Hubraum von sieben Litern. Ein wirklicher Sportwagen, nicht nur für seine Zeit.

Die Normalversion des 68er Mustang gab es mit 195 PS und die GT-Variante mit 230 PS.

In der Zwischenzeit geht die Produktionsreihe bis zum Ford Mustang 5, der ab 2004 gebaut wurde.




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Cadillac Deville

Cadillac – in Deutschland besitzt der Name noch Klang und versprüht jenen Hauch von Luxus, den die Marke einst verkörperte. Mittlerweile hat das Image der überdimensionalen Limousine erheblich gelitten, gerade in Zeiten des Spritsparens sind solche „Schiffe“ der Autogeschichte nicht mehr wohlgelitten.

Der Cadillac Deville ist quasi der Inbegriff der amerikanischen Limousine – ein Bild, dass sich über Jahrzehnte hinweg in den Köpfen der Menschen verankert hat. Nicht umsonst erreichte der Deville seinen Ruhm als gepanzerte Limousine des US-Präsidenten und war lange Zeit das Auto mit den besten Umsatzzahlen im Luxussegment. In stetiger Konkurrenz mit dem Lincoln Town Car hat sich ein Zweikampf der Klassiker auf dem amerikanischen Markt entwickelt, der am Ende keinen wirklichen Sieger fand.

Den Cadillac Deville gab es ganz unterschiedlichen Ausführungen, so dass er auch eine breite Käuferschaft erreichen konnte. Als viertürige Limousine Sedan, als Coupé, als Cabrio und sportliche Ausführungen gab es den Deville zu kaufen.

Mit geradezu imposanten Maßen von einer Länge von 5,25 Meter und einer Breite von 1,84 Meter fand man problemlos Platz. Mit dem 4,6 Liter-Ottomotor, der zwischen 205 und 224 KW variierte, bleiben keine Wünsche offen. Die erste Ölkrise von 1973 sollte die Ära dieser so imposanten Oldtimer fürs Erste beenden.    [...mehr]


Der Traum der Männer in den späten 60ern: Der Lamborghini Miura. Ein Sportwagen der Extraklasse - bis heute.

Lamborghini MiuraDer italienische Sportwagen wurde von 1966 bis 1973 gebaut und verkauft. Es ist ein Zweisitzer der bei Bologna gebaut wurde. Es war der erste Sportwagen aus der Auto-Schmiede, der nach einem Kampfstier benannt, was danach zur Tradition wurde.

Der Miura besitzt einen 350 PS Zwölfzylindermotor, der den Sportwagen auf knappe 280 Stundenkilometer beschleunigt. Trotz der einen Tonne Gewicht, schafft es dieses Gerät auf 100 Km/H in unter sechs Sekkunden.

Mit dem Erfolg des Autos kam eine 380 PS Variante auf den Markt, der Miura P400 S hieß. Aber der PS-Effekt hatte keine Auswirkung, da das Mehr an PS ein Mehr an Gewicht bedeutete und das waren ungefähr 200 Kilogramm.

Schließlich kam das Modell P400 SV heraus, mit einem 385 PS-Motor und der schaffte die 290 Spitze. Die 100 km/h erreicht er in 5,5 Sekunden. Damit zählte er zu den schnellsten Sportwagen der damaligen Zeit.

Eine Renaissance erlebte der Wagen 2006, als er zum 40. Geburtstag neu aufgelegt wurde. Der Oldtimer wurde zum Youngtimer.

Audi produzierte einen Prototyp: Lamborghini Miura Concept. Das Design orientierte sich stark an der Original-Fassung. Der Motor blieb ebenfalls größtenteils erhalten und kam auf eine Leistung von 580 PS. Vorgestellt wurde die 2006-Variante auf der Motor-Show in Detroit 2006.




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Manche Autos vergisst man nicht - ob man will oder nicht. Der Wartburg ist eines dieser Autos - vor allem der Warburg 353. Eine Limousine im DDR-Style.

Schon damals gehörte der Wagen zu den gehobeneren Modellen, anders als der Trabant. Das Modell 353 in der Limousinen-Variante wurde von 1966 bis 1989 in Eisenach hergestellt. Inzwischen ist es ein Liebhaber-Modell, das es sogar als Pick-up gibt.

Eine Abgeänderte Variante gab es auch für die Medizinische Hilfe in der DDR. Rund 100 Fahrzeuge des Typs Wartburg 353 wurden als Krankenwagen genutzt. Sogar die NVA hatte einige Wägen.

Wartburg 353
In verschiedenen Versionen gibt es ihn noch. Aber hergestellt wird er nicht mehr.

Der Wagen erfüllte die in den 60ern und 70ern internationalen Kriterien für diese Wagenklasse. Der Motor war ein Dreizylinder-Zwei-Takt-Motor. Wie sich einige noch erinnern, musste man damit auch immer ein Öl-Benzin-Gemisch tanken.

Die Übertragung der 50 PS ging an die 13-Zoll-Vorderräder und der Motor hatte einen Hubraum von annähernd 1000 Kubik.

Das Design stammte aus der Feder des Eisenacher Designers Hans Fleischer, der den Kofferraum mit einem Ladevermögen von 525 Litern in der Limousinen-Variante bestückte. Das war für die damalige Zeit durchaus beachtlich.

Dieser Wagen konnte seinerzeit durchaus mit westlichen Modellen, wie Opel oder VW, mithalten, hat aber die Wende nicht überlebt.    [...mehr]


Aston Martin DB6

Mit etwas Wehmut muss man leider das Thema Aston Martin DB6 angehen, schließlich bedeutete sein Ende das Ende einer ganzen Ära. War sein Vorgänger, der Aston Martin DB5, noch ein umjubelter Filmstar, läutete der DB6 das Ende von David Brown ein.

Lässt man diesen etwas emotionalen Aspekt beiseite, ist der Aston Martin DB6 ein typischer britischer Sportwagen, der etwas mehr Platz und erheblich mehr Aerodynamik bot als sein berühmtes Vorgängermodell. Auch die Ausstattung wurde hochwertiger angelegt, so dass er eigentlich alle Möglichkeiten besaß zu einem Verkaufsrenner zu avancieren.




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Jensen Motors wird nicht jedem Menschen auf Anhieb ein Begriff sein, zumal die Marke eigentlich seit den 70er Jahren untergegangen ist, wenn man mal von den kurzlebigen Wiederbelebungsversuchen absieht. Der Jensen FF war zu seinerzeit eine technische Revolution, konnte der gut motorisierte Sportwagen schon lange vor dem legendären Audi Quattro mit einem Allradantrieb aufwarten.

Jensen FF

Der wahre Wert des Jensen FF liegt jedoch in seiner geringen Stückzahl begründet, denn insgesamt wurden gerade einmal 320 Exemplare verkauft. Aus heutiger Sicht würde man sicherlich nicht gerade als Schmuckstück bezeichnen, weil ihm der Hauch von britischer Biederkeit anhaftet. Die lang gezogene Motorhaube erinnert ein wenig an die James Bond-Filme der 60er Jahre, in denen solche Modelle gern zum Einsatz kamen, was an sich ja keine schlechte Reputation ist.    [...mehr]


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