Mazda 818 – erinnert sich noch wer an dieses Mazda Modell?

Er gehört in kaum einem Mazda Forum zu den Hauptthemen – der Mazda 818. Dabei zählt dieser Mazda Oldtimer durchaus zu den historisch wichtigen Vertretern der Marke.

Der Mazda 818 gehört der unteren Mittelklasse an und wurde zwischen 1973 und 1979 in Japan gebaut. Gemeinsam mit seinen Stallgenossen 1000, 1500/1800 und 616 stellt er eines der ersten Mazda Modelle dar, die der japanische Hersteller in Europa vermarktet hat. Da die Modelle Mazda 1000 und Mazda 818 auf manchen Märkten parallel im Angebot waren, wird der 397 cm lange, 160 cm breite und 138 cm hohe Oldtimer der 818-Reihe der leichteren Unterscheidung halber mitunter auch „Grand Familia“ benannt.

Modellpflege für den Mazda 818

Den Mazda Oldtimer gab’s anfangs als Coupé mit zwei und als Limousine mit vier Türen. Im Mazda 818 sorgte gleiche OHC-Reihenvierzylinder mit 1.586 ccm Hubraum und 75 PS/ 55 kW wie im 616 für Vortrieb, was seinerzeit eine gute Motorisierung darstellte. Die Kraftübertragung an die Hinterachse oblag einer Viergang-Handschaltung mit Knüppel auf dem Mitteltunnel. Im Jahr 1976 erführ der 818 die erste Modellpflege. Größtes Novum war der neue 1.272 ccm-Benziner mit 60 PS (44 kW), der sich in dem nur 900 kg leichten Mazda besser machte; das 1,6-l-Aggregat war zunächst noch weiter erhältlich.

Mazda Oldtimer auch als Kombi lieferbar

Optische Änderungen am Mazda 818 brachten runde Scheinwerfer im Stile des Ford Mustang II anstelle der bisherigen Rechteckscheinwerfer à la Opel Rekord C, kleinere Modifikationen an der Karosserie und neu gestaltete Felgen. Außerdem ergänzte nun ein Mazda Kombi unter der Bezeichnung Variabel die 818-Reihe. Die Limousine mit dem kleinen Motor gab’s optional mit Dreistufen-Automatik.1977 entfiel der 75 PS-Motor für die Limousine, im Jahr darauf wurde das Coupé gestrichen. Im Juli 1979 ging der letzte Mazda 818 in Kundenhand über, sodass ab jetzt der Mazda 323 das kleinste Mazda-Auto in Deutschland war.