Ford Zodiac Mk4 – das Ende der Eigenständigkeit

Als der Ford Zodiac Mk4 1966 debütierte, hatten ihm seine Vorgänger Zodiac Mk1, Zodiac Mk2 und Zodiac Mk3 bereits das Feld in der gehobenen Mittelklasse geebnet.

Die von Ford Großbritannien konstruierte und gestaltete viertürige Limousine entsprach einerseits dem Geschmack der zeit, war aber andererseits bereist so sachlich konstruiert, dass man sie – anders als etwa den Consul Capri – problemlos sechs Jahre lang bauen konnte. Als Flaggschiff der Marke besaß der Ford Zodiac Mk4 einen kurzhubigen 3.0-l-V6, der bei 4750 Umdrehungen 128 PS leistete und damit seinerzeit ein echtes Kraftpaket war. Auch das bei 3000 Touren anliegende maximale Drehmoment von 235 Nm machte den Ford Oldtimer zum gern gesehenen Gast auf der Überholspur.

Komfort im Ford Oldtimer

Der Ford Zodiac Mk4 konkurrierte auf der Insel primär mit dem Vauxhall Viscount, doch auch der etwas höher positionierte Rover P5/P6 sowie der Austin 3-litre buhlten um die anvisierte Kundschaft. Zudem gab es den umfangreich ausgestatteten Zodiac Executive, bei dem die Viergangschaltung eine kostenlose Alternative zum Automatikgetriebe darstellte. Der luxuriöse Ford Oldtimer bescherte den Kunden etwa vordere Liegesitze, eine vollständige Teppichverkleidung ein Armaturenbrett aus Walnussholz mit kompletter Instrumentierung.

Der Granada schickt den Ford Zodiac in Rente

Am anderen Ende der Skala stand der Ford Zephyr, der sich optisch durch zwei anstelle von vier Frontscheinwerfern abhob. Den großen V6 gab es hier zudem nur bei Exportmodellen, während die Briten beim weit weniger opulent ausgestatteten Zephyr zwischen einem 83 PS starken 2.0-l-V4 und einem 104 PS starken 2.5-l-V6 wählen konnten. Als Ford sich entschied, künftig nicht in jedem Land eigenständige Modelle zu bauen, war 1972 nach 48.846 Ford Zodiac und 102.417 Zepyr Schluss. Die Ablösung übernahmen das erfolgreiche Ford Oldtimer-Duo Consul und Granada.