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Eine in die Frontscheibe eingelassenen Radioantenne, die einen besonders guten Empfang garantierte, war nicht die einzige Stärke vom Buick Apollo. Doch heutzutage ist diese komfortable und vor allem kompakte Buick Oldtimer weitestgehend vergessen.
Der Buick Apollo war ein in den Modelljahren 1973 bis 1975 in den USA gebautes Pkw-Modell. Da so genannte Compact Cars gerade enorme Nachfrage erfuhren, Buick als Hersteller mittelgroßer und großer V8-Schiffe so etwas aber nicht im Programm und auch keine Zeit zum Entwickeln hatte, wurde kurzerhand der bewährte Chevrolet Nova umgelabelt. Den Buick Oldtimer trieb ein 100 PS starker 4,1-l-Reihensechszylinder an; gegen Aufpreis sorgte ein 350 cui V8 Small Block (5.735 ccm) mit 150 PS (110 kW) für Vortrieb. Die Gemischaufbereitung oblag Doppel- oder Vierfachvergasern. Im Jahr 1975 erweiterte ein 4,3-l-V8 von Oldsmobile mit 110 nhp (81 kW) das Programm. [...mehr]
Wer einen Buick Electra fuhr, hatte es definitiv geschafft: Das Oberklasse-Schlachtschiff aus dem Hause Buick war quasi eine Eintrittskarte in die bessere Gesellschaft.

Wenngleich der Buick Electra auch kein Cadillac oder Lincoln war, so umgab es eine Aura des sportlichen, leistungsorientierten Fahrers und eben nicht die des Rentners mit Hut und Angst vorm Gaspedal. Diesen deutlichen Vorteil hatte Buick auch vor seinen direkten Mitbewerbern Chrysler, vor allem aber Mercury. Dabei war es nicht so, dass die so genannten Buick Land Yachts der Konkurrenz davon gefahren wären: Die Electra der frühen bis mittleren 70er Jahre war ausschließlich mit einem 455 cui großen V8 Big Block zu bekommen, während der Chrysler New Yorker 40 und der Mercury Grand Marquis über 460 cui Hubraum verfügte. Das würdigten 794.833 von ’71 bis ’76 Käufer. [...mehr]
Der Buick Skylark sah aus wie ein großes Auto und war auch dementsprechend ausgestattet. Doch tatsächlich war der Skylark klein, leicht und agil.

Der Buick Skylark kam 1961 als Upgrade für den Special auf den Automarkt, um auch für erheblich anspruchsvollere Kunden einen Kompaktwagen bereitzuhalten und sie so von Ford Falcon und dem ebenso günstigen Chevrolet Corvair abzuhalten. Optisch war das zunächst nur als zweitüriges Coupe, später auch als Hardtop und Cabrio erhältliche Fahrzeug streng den Fullsize-Modellen angepasst. Technisch glichen sie ihnen ebenfalls, mit Frontmotor und vorderer Einzelradaufhängung sowie Heckantrieb mit Starrachse. Eine flexible Kardanwelle und einen riesenhaften Vierzylinder wie beim verwandten Pontiac Tempest hielt man für zu gewagt. [...mehr]
Der Buick Regal ersetzte das langjährig etablierten Intermediate Buick Skylark im Modelljahr 1973. Der nur als Colonnade Hardtop erhältliche Coupe avancierte rasch zum Bestseller

Als der Buick Regal 1973 in die Autohäuser kam, hatte sich der Markt schlagartig gewandelt: Die Umschreibung „Colonnade Hardtop“ verschleierte die B-Säule werbewirksam, die aus dem, was einst ein säulenfreies Hardtop Coupe war, ein bei Überschlägen sicheres Auto machte. Dieser neue A-Body war fortan auch bei Chevrolet, Pontiac und Oldsmobile zu finden. Muscle Cars waren auch beim Autohändler auch nicht mehr Zentrum des Interesses, ein komfortables Coupe zur Selbstdarstellung indes schon. Damit war der Buick Regal das Personal Luxury Coupe für all jene, die sich einen Buick Riviera nicht leisten konnten, aber auch keinen „niederen“ Buick Century fahren wollten. [...mehr]
Als Buick 1970 das Muscle Car Buick GSX auf den Markt brachte, staunte die Fachwelt: Mit dem gewaltigen Drehmoment war das ansonsten recht luxuriöse Buick Coupe zu fulminanten Ampelstarts fähig.

Der Buick GSX hatte so viel Leistung auch bitter nötig; nicht nur um seinen recht hohen Preis zu rechtfertigen, sondern vor allem, um verlorenen Boden wieder gut zu machen, den GM Performance-technisch an die rasanten Plymouth- und Dodge-Modelle wie Roadrunner und Charger mit dem 426 Hemi V8 verloren hatte. Ohnehin stand das Buick Coupe wie auch alle anderen Buick Autos im Ruf komfortabler Sportlichkeit; diesen hatte man seit Einführung des Buick V8 in den 50er Jahren nachhaltig gefestigt und kultiviert. Als Buick 1964 gleichzeitig mit Pontiac und Chevrolet die ersten Muscle Cars lancierte, wurde mit dem Buick GS (Gran Sport) eine Ikone geboren: Der harmlose Buick Syklark verwandelte sich mit den richtig platzierten Kreuzen auf dem Kaufvertrag in ein wildes Gerät. [...mehr]
„Baut eine Kreuzung zwischen einem Ferrari und einem Rolls Royce!“ - so soll der Auftrags von General Motors’ Designer-Ikone Bill Mitchell gelautet haben. Er wollte dem erfolgreichen Ford Thunderbird etwas nie da gewesenes entgegensetzen.

Dass Buick innerhalb der GM-Hierarchie den Riviera baute, war indes eher Zufall; die anderen [...mehr]

