Vom 3. Februar bis 4. März präsentiert das Berliner Automobil Forum Unter den Linden erstmals Cabrio-Legenden des Konzerns aus sieben Dekaden. Offene VW Oldtimer und aktuelle Neuwagen zeigen, wie sich das Fahren unter freiem Himmel demokratisierte.

Die VW Oldtimer stammen aus den Kollektionen von Volkswagen Classic und der Stiftung AutoMuseum Volkswagen. Um die Exponate verschiedener Epochen leichter vergleichen zu können, um hinter ihr Design zu kommen, ein Gefühl für ihre Gestaltung zu geben, hat eine Abordnung der Volkswagen Designer die Cabrios von damals und jetzt extra neu gezeichnet. Ein ähnliche Bandbreite erstklassiger Volkswagen Designskizzen gab es bisher nie in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen. [...mehr]
Wer sich in den 60ern einen DKW Monza kaufen wollte, tat gut daran, seine Nachbarn vorher zu informieren: Der Zweitakter weckte bei dynamischer Behandlung und etwas Frisierarbeit zuverlässig die ganze Straße.

Schon wieder ein Monza auf autosvongestern.de! Nach den Modellen von Opel und Chevy stellen heute den DKW Monza vor. Basierend auf der DKW 3=6 Limosuine, unterschied sich das Neckarsulmer Produkt in zwei Punkten deutlich von seinen GM-Namensgenossen: Der DKW Monza machte als einziger dem Namen der italienischen Grand-Prix-Piste alle Ehre und hatte zudem einen bläulich qualmenden Zweitakter. 1956 bewegten zwei Deutsche und zwei Schweizer abwechselnd einen Monza um das gleichnamige Motodrom − 72 Stunden lang ohne eine Pause. Mit einem Durchschnitt von 140 km/h stellte das Team fünf Weltrekorde auf. [...mehr]
Was konnte dem technisch und optisch interessanten Alfa Romeo Alfasud noch mehr Aufmerksamkeit bescheren? Klar, ein rasantes Coupe. Hier kommt der Alfasud Sprint!

Wem ein Alfa Romeo GTV in den 70er oder 80er Jahren zu teuer war, konnte eine Nummer tiefer greifen und sich den Alfasud kaufen. Der hatte zwar Front- statt Heckantrieb und war nicht mit V6-Motoren lieferbar, aber speziell als Alfasud Sprint eine flotte Nummer im Kompaktwagen-Segment. Das dreitürige Alfa Romeo Coupe debütierte im September 1976 und wurde bis Dezember 1989 vermarktet, deutlich länger als die bis Juni 1983 gebaute Alfasud Limousine. Der 402 cm lange, 162 cm breit und 130 cm hohe Sprint war gegenüber dem normalen Alfasud optisch komplett eigenständig. Seit Frühjahr 1983 verkauften die Alfa Romeo Händler das Fahrzeug nur noch als Sprint ohne Alfasud-Zusatz. [...mehr]
Der erste Mercedes 300 SL, das Premierenauto von 1952, existiert nicht mehr, er wurde im Werksbesitz abgewrackt. Aber der zweite, 1951/52 hergestellte Flügeltürer mit der Fahrgestell-Nummer 194 010 00002/52 ist ohne Unterbrechung im Werksbesitz.
Auf diesem Mercedes 300 SL zeugt das eingeschlagene „/2“ auf etlichen Teilen von seiner Originalität. Dieser älteste existierende SL wurde für das 2012 gefeierte Jubiläum „60 Jahre SL“, einer gründlichen Restaurierung unterzogen. Dazu analysierte das Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach alle Teile vom komplett demontierten Flügeltürer und setzte sie bei Bedarf nach höchsten Maßstäben an Originalität und Qualität wieder instand. Eine klares Ziel war, Substanz und Patina in jeder Beziehung zu bewahren; zugleich soll der Flügeltürer wieder möglichst so aussehen wie 1952: So erfreut sich der zweite je gefertigte 300 SL jetzt neuen Glanzes – doch seine stolzen Spuren erzählen von einem langen und spannenden Autoleben. [...mehr]
Der VW Vento wurde 1992 in Brüssel als Nachfolger vom Jetta II präsentiert. Mit der neuen Bezeichnung wollte Volkswagen vor allem für den deutschen Markt einen Imagewechsel der als Langweilerkiste verschrieenen Fahrzeugs und so eine Verkaufsanstieg herbeiführen.

Der Vento hieß außerhalb Europas neue Modell weiterhin „VW Jetta“, da speziell in den USA der Name positiv konnotiert war. Der VW Vento wurde den geänderten Kundenwünschen nicht mehr mit zwei, sondern ausschließlich mit vier Türen gebaut. Die kompakte Limousine war in technisch baugleich mit dem Golf III und wie die Vorgänger eine Stufenheck-Version vom Golf. Neben der 36 cm längeren Karosserie ist der VW Youngtimer vom Golf III durch eckige Scheinwerfer, einen anderen Kühlergrill, ein leicht verändertes Armaturenbrett (bis Anfang 1994), lackierte Front- und Heckschürzen, 14-Zoll-Räder, weiße Blinker vorn sowie eine aufwendigere Türinnenverkleidung zu unterscheiden. [...mehr]
Der Chevrolet Monza ist ein von 1974 bis 1980 gebautes Sportcoupé der unteren Mittelklasse. Doch der Name der italienischen Rennstrecke war eher heiße Luft.

Nicht, dass der Monza eine lahme Schnecke gewesen wäre – das maximal 1258 kg schwere Fahrzeug befeuerten anfangs ein 2,3-Liter-Reihenvierer mit Doppelvergaser (70 PS) oder V8-Motoren mit 4,3 Litern (110 PS) oder 5,7 Litern Hubraum (155 PS). Speziell letzterer machte aus dem Chevrolet Monza eine Budget Bomb für alle, die sich keine Big Block Chevelle oder gar Corvette leisten konnten. GM-Typisch hatte der 457 cm lange und 1808 cm breite Chevy Schwestermodelle; sie hießen Buick Skyhawk, Oldsmobile Starfire und Pontiac Sunbird und liefen im gleichen Zeitraum wie der Monza vom Band. [...mehr]
Der Trabi hat mittlerweile einen Kultstatus erreicht, der an Hingabe nur selten übertroffen werden kann, Liebhaber können nicht genug von dem Auto bekommen, dass in der DDR nur durch, bzw. nach seiner langen Wartezeit so heiß begehrt war.
Als es die Grenze zur DDR in Deutschland noch gab, oder auch noch, als die Grenzen schon offen waren, wurden sämtliche Artikel aus der DDR verschmäht.
Doch im Laufe der Zeit haben sich einige Artikel aus den verschiedensten Bereichen (zum Beispiel Grüner Pfeil, Sandmännchen oder Spreewaldgurken) zum wahren Klassiker gemausert und sind unter dem Status “Ostalgie” einzustufen. Unter den Fahrzeugen hat sich der Trabant, liebevoll Trabbi genannt, zum Kultobjekt entwickelt. [...mehr]
Die Mitte1984 lancierte erste Baureihe des Justy lag dem kleineren Subaru Rex zugrunde, baute aber breiter und länger. Außerdem glänzte der Kleinwagen mit Allradantrieb.

Der Subaru Justy hatte in Deutschland leichtes Spiel: soeben hatte der Audi Quattro Allrad in Pkw salonfähig gemacht, was Subaru dazu veranlasste, den Justy ausschließlich mit zuschaltbarem Allradantrieb anzubieten, während er etwa in Österreich als „Super-Justy 1.0S 2WD“ mit Vorderradantrieb erhältlich war. 1987 bekam der 354 bis 370 cm lange und 154 cm breite Justy optional ein stufenloses CVT-Getriebe anstelle der bisher lieferbaren Dreistufen-Automatik. Mitte 1989 erfuhr der drei- und fünftürig verfügbare Kleinwagen ein Facelift, während das Interieur bis auf wenige Details unverändert blieb. [...mehr]
Nicht nur Rasenmäher, auch Oldtimer stehen auf einwandfreies Benzin. Und das darf ruhig 25 Jahre alt sein, wie der ADAC herausfand.

Wenn Benzin lange halten soll, ist – ähnlich wie bei Wein – die korrekte Lagerung von großem Belang. Der ADAC analysierte jüngst alte Spritproben der Sorte „Super verbleit“. Die Proben hielten vor 25 Jahren Einzug in den Keller vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech. Resultat: Das alte Superbenzin muss nicht in den Sondermüll. Es lässt sich auch heute noch nutzen und entspricht auch nach einem Vierteljahrhundert den gültigen Anforderungen der Kraftstoffnorm – mit Ausnahme der nicht mehr erlaubten Blei- und Schwefelanteile, die aus Umweltschutzgründen schon vor vielen Jahren untersagt wurden. [...mehr]
Der Dodge Magnum XE wurde von Herbst 1977 bis Sommer 1979 produziert und sollte aktive, sportliche Fahrer bedienen. Darin war das Dodge Coupe sogar einigermaßen erfolgreich.

Der Dodge Magnum XE war ein vom Dodge Charger SE beziehungsweise Chrysler Cordoba abgeleitetes Coupe. In seinem ersten Modelljahr boten die Dodge Händler den Magnum parallel zum Charger an, 1979 hatten sie indes war nur noch den Magnum im Programm. Im Modelljahr 1978 kostete der Magnum rund 150 Dollar mehr als der Charger SE. In diesem Jahrgang montierte Chrysler insgesamt 55.431 Einheiten vom sportiven Dodge Coupe. Im Modelljahr 1979 sank die Produktion auf 30.354 Exemplare. [...mehr]



