Auch in diesem Jahr findet die beliebte Oldtimer Rallye statt. Die Hamburg Berlin Klassik beginnt am 29. in Hamburg und endet am 31. Juli in Berlin.

Diese Oldtimer Rallye konnte sich schnell etablieren, wurde sie doch erst im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Der Erfolg der Hamburg Berlin Klassik könnte auch den Mitfahrern geschuldet sein – so mancher Prominenter aus Rennsport und Gesellschaft bewegt hier einen Klassiker. Freilich geschieht dies hier gemächlicher als bei einem ausgewiesenem Rennen, doch andererseits handelt es sich auch nicht um eine lahme Kaffeefahrt. Sky und Mirja du Mont, Detlev Buck, Timo Scheider, Jochen Mass, Bernd Schneider, Rauno Aaltonen, Christian Geistdörfer und Kurt Lotz gehören zum Starterfeld und pilotieren wie immer ausgesuchte Schätzchen. [...mehr]
Der Fiat Spider zeigte in seiner langen Bauzeit, dass klassische Roadster nicht unbedingt aus Großbritannien kommen müssen. Auch heute noch erfreut sich der 124 Spider großer Beliebtheit.

Der 124 Spider wurde 1966 als Ablösung des in Ehre gealterten 850 Spider eingeführt. Wie der Name besagt, lag dem neuen Fiat Spider der technisch solide Fiat 124 zugrunde. Optisch war der Roadster jedoch bei weitem flotter geschnitten als die 124 Limousine. Ein Schuss Ferrari, eine Prise Triumph – schon war das Erfolgsmodell fertig, das erst 1985 nach knapp 200.000 Exemplaren eingestellt wurde. Das Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und hintere Starrachse an Schraubenfedern war zwar nie sonderlich modern, aber gut abgestimmt und brachte dem für einen solchen aus rein emotionalen Gründen gekauften Flitzer nötigen Fahrspaß. [...mehr]
Der Dodge Daytona war der erste Rennwagen für die Straße – und zwar einer der nicht dem Dragstrip entstammte, sondern den NASCAR-Ovalen.

Der lästige Konkurrent Ford hatte 1969 zum Dodge Daytona geführt: Den aerodynamisch günstigeren Torino Talladega vermochten die brachialen Charger nichts entgegen zusetzen. Der 426 Hemi unter der langen Haube war zwar standfest und bärenstark, doch die Blue Oval Jungs kamen früher ins Ziel. Was tun? Dem Dodge Charger 500 eine stark abgesenkte und spitz zulaufende Front zu verpassen war nur die halbe Miete. Für die Traktion des für die Piste konzipierten Muscle Cars kam ein Heckspoiler auf den Kofferraumdeckel – und was für einer: 584 mm hoch. [...mehr]
Der BMW CSi 3.0 feiert Premiere in der BMW Welt. Das flotte BMW Coupe wurde vollrestauriert seinem glücklichen Besitzer übergeben.

Der von der neuen BMW Classic Center Kundenwerkstatt komplett restaurierte BMW 3.0 CSi von 1972 wurde am 07. Juli 2010 seinen Besitzer in der BMW Welt ausgehändigt. Das wurde doppelt gefeiert: Das BMW Classic Center freute sich über den erfolgreichen Abschluss der ersten kompletten Restaurierungen seit der Einrichtung der BMW Classic Kundenwerkstatt, und in der BMW Welt ging erstmalig anstelle eines Neuwagens ein BMW Oldtimer an einen Kunden. „Die erfolgreiche Restaurierung des BMW 3.0 CSi zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und mit unseren Partnern im Werksverbund der BMW Group individuell nach den Wünschen der Kunden auf höchstem qualitativen Niveau restaurieren können“, äußerte sich Ralf Vierlein, Leiter Sales und Aftersales der BMW Group Classic, über das quasi flammneue BMW Coupe. [...mehr]
Mit dem Fiat 130 wollten die Italiener die gehobene Mittelklasse aufmischen. Da dem Fiat Pkw jedoch das nötige Image fehlte, wurde der 130 nicht zum Kassenschlager.

Vom Fiat 130 Viertürer wurden zwischen 1969 und 1976 15.093 Exemplare gefertigt; damit ist der Nachfolger des Fiat 2300 nicht als Verkaufserfolg zu betrachten – von den stärkeren Mercedes Strich Acht 280 und 280 E etwa wurden weit mehr gefertigt. Der 130 mit Oberklasse-Ambitionen und anfangs einem 2,9-l-V6 mit 140 PS unter der Motorhaube überforderte Kunden wie Fiat-Händler gleichermaßen: Erstere erwarteten aus Turin günstige Autos wie den 128 oder den 600er, letztere zeigten sich auf ein solch luxuriöses Modell in Puncto Wartung und Verkauf gänzlich unvorbereiteten Händlern. [...mehr]
Mit dem Mercedes SLC betraten die Schwaben neue Wege: Erstmals basierte das große Mercedes Coupe nicht auf der S-Klasse, sondern auf dem SL R107.

Damit ist der Mercedes SLC ein Unikat der Firmengeschichte: davor basierte das Mercedes Coupe auf der S-Klasse W111, ab 1981 demontierte der wunderbare Mercedes SEC die Konkurrenz. Wie auch der Mercedes SL war der SEC kein wirklicher Sportwagen – doch als Gran Turismo mit ausreichend Kraftreserven eignete er sich glänzend. Der 280 SLC markierte den Einstieg; aus sechs Zylindern entsprangen 177 bis 185 PS. V8 Power boten der 350 SLC, der 380 SLC und der 450 SLC, die 195 bis 218 PS leisteten. Eine Sonderrolle spielte der 450 SLC 5.0, der ab 1980 folgerichtig in 500 SLC umbenannt wurde. [...mehr]
Wer schon immer mal einen Klassiker bewegen, aber nicht besitzen wollte sollte sich einfach einen Oldtimer mieten. Mit einer Oldtimervermietung ist das kein Problem.
Mal mit einem richtig alten Oldtimer fahren – das ist der Traum vieler. Das kleinere oder größere Glück, abhängig von den eigenen finanziellen Situierung, ermöglicht eine Oldtimervermietung. Die sind gar nicht mal so selten, offensichtlich besitzen viele Menschen einen guten Geschmack und möchten sich einen Oldtimer mieten. Natürlich liegt die Oldtimer-Hochzeit im Sommer, wann sonst macht es schließlich mehr Spaß, das Dach eines Cabrios zu öffnen und im schönsten Sonnenschein zur Eisdiele zu fahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich nun um einen VW Käfer, einen Mercedes SL oder gar einen edlen Rolls Royce handelt. [...mehr]
Aufgeladene Kompaktwagen gab es auch schon vor dem aktuellen Golf GTI. Der Delta Integrale brüllte sich schon in den 80er-Jahren turbo-gedopt die linke Spur frei.

Der Lancia Delta HF Integrale erblickte 1987 das licht der Welt. Der Delta Integrale war eine Weiterentwicklung des Delta HF 4WD. Äußerlich machten Kotflügelverbreiterungen, andere Stoßfänger und Schwellerschürzen sowie ein geänderter neuem Lufteinlass auf der Motorhaube den Bösewicht erkennbar. Zudem gab es nun 15 Zoll große Alufelgen, am HF 4WD rotieren noch 14-Zöller. Auch wurden Fahrwerk und Bremsen der neuen Version der gesteigerten Motorleistung angepasst. Die betrug für den deutschen Markt dank Kat 177 PS und 298 Nm Drehmoment, in Italien lagen 185 PS an. [...mehr]
Der Zastava 101 dürfte vielen optisch bekannt vorkommen. Tatsächlich ist das kleine Zastava Auto ein Lizenznachbau auf Fiat Basis.

Dem Zastava 101 liegt der Fiat 128 zugrunde – der wurde von 1969 bis 1980 gebaut und in Deutschland noch bis 1982 in insgesamt 306.444 Exemplaren verkauft. Der 101 Skala, wie das seit 1971 in Lizenz gebaute Zastava-Auto korrekt heißt, läuft serbischen Kragujevac noch immer vom Band – zum Preis von 270.000 Dinar, rund 3.200 Euro, gibt es einen Neuwagen-Oldtimer. Freilich ist das Interieur mit viel Plastik „modernisiert“, den manuellen Choke gibt es aber immer noch. Gar nicht mal so wenige, nämlich 13.500 dieser skurrilen Autos werden gebaut – pro Jahr! Ob der deutsche TÜV diese „Neuwagen“ freigibt, ist fraglich, die älteren Versionen sind innen ohnehin um Längen ansehnlicher. [...mehr]
Als die Chevrolet Corvette 1963 in zweiter Baureihe die Fans begeisterte, hatte sich auch unter der Fiberglas-Karosserie einiges getan: Die Corvette C2 war nun ein echter Sportwagen.

Das konnte die anfangs extrem erfolglose Corvette C1 nie von sich behaupten. Die neue Chevrolet Corvette überraschte jedoch mit vier einzeln aufgehängten Rädern – die Benchmark Ferrari 400 Superamerica hatte noch eine Starrachse - und einer knackigen Fiberglashülle, deren scharf auslaufender Boattail ein geteiltes Heckfenster aufwies. Das fiel zwar schon im nächsten Modelljahr dem Rotstift – angeblich der schlechten Sichtbarkeit wegen zum Opfer, doch waren es aus optischer Sicht das so genannte Split Window und die Klappscheinwerfer, die die Corvette C2 zur Ikone machten. [...mehr]



