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Am Plymouth Valiant geht man meist vorbei – er ist weder sehr groß, laut oder aggressiv. Nur besonderen Erfolg bei den Kunden, den konnte das Compact Car zur Genüge vorweisen.

Plymouth Valiant ©flickr / DVSmn1

Der Plymouth Valiant der vorletzten Generation kam 1966 auf dem Markt – und blieb dort immerhin bis 1973, eine für einen US-Pkw extrem lange Zeit. Doch so ließ sich bei diesem Brot-und-Butter-Wagen so mancher anfänglicher Mangel abstellen. Das Plymouth Auto als Konkurrent von Chevy Nova und Ford Falcon bzw. Maverick galt der in Tat als äußerst ausgereift, speziell mit dem sparsamen, schräg eingebauten Slant Six. Wer einen Small Block V8-Power bevorzugte, konnte dem nüchtern, aber nicht langweilig gestyltem Zwei- oder Viertürer auch einen solchen mit maximal 5,4 Liter Hubraum verschaffen.    [...mehr]


Im nächsten Jahr gibt es an der Tankstelle E10-Benzin – doch nicht für Oldtimer-Fahrer: Der ADAC warnt Besitzer vor dem sorglosen Tanken von E10-Kraftstoff.

E10-Benzin könnte der Grund für diesen Autobrand sein ©flickr / qwrrty
Im neuen Jahr wird dem Kraftstoff Ethanol beigemischt– und zwar wie doppelt so viel wie zuvor: Den Benzinsorten mit 91, 95 und 98 Oktan können dann statt fünf bis zu zehn Prozent Ethanol zugefügt werden. Wie der ADAC erklärt ist dies an den Aufklebern „Normal E10 schwefelfrei“, „Super E10 schwefelfrei“ beziehungsweise „Super Plus E10 schwefelfrei“ auf der Zapfsäule zu erkennen. Weiterhin, so der Club, müssen dort weitere Hinweise – z.B. „Enthält bis zu 10 Prozent Bioethanol“ – deutlich sichtbar angebracht sein. Der ADAC rät den Autofahrern den neuen Biokraftstoff mit mehr Ethanol nur dann zu tanken, wenn ganz sicher ist, dass das E10 Benzin dem eigenen Auto nicht schadet.    [...mehr]


Der Plymouth Fury kam 1956 als Topmodell über dem Plymouth Belvedere in die Autohäuser und war anfangs nur als weißes Coupe erhältlich.

Plymouth Fury Coupe vom Modelljahr 1972 ©flickr / denizen24
Ab 1959 ersetzte der Plymouth Fury den Belvedere vollständig, der später als Intermediate zurückkehren sollte. Nach dem Debakel mit den geschrumpften Fullsizes zu Anfang der 60er fand der Fury ab 1965 zu alter Größe zurück und war als Fury I, Fury II, Fury III sowie Sport Fury erhältlich. Damit zielte die Chrysler Corporation direkt auf die großen Chevy Biscayne,  Bel Air, Impala und Impala SS. Der für 1966 eingeführte Plymouth VIP (Very Important Plymouth) sollte es wiederum mit den luxuriösen Chevrolet Caprice und Ford LTD aufnehmen. Tatsächlich hatten die Plymouth Fury Modelle wesentlichen Anteil am Plymouth Absatz dieser Zeit.    [...mehr]


Dem Plymouth Duster hing ähnlich wie dem Chevy Nova SS das Image vom schnellen Kompaktwagen an. Vorausgesetzt, man machte im Autohaus die Kreuze an der richtigen Stelle.

Plymouth Duster vom Modelljahr 1970 ©flickr / dok1
Der Plymouth Duster erschien 1970 auf dem Automarkt, um dem biederen Compact Car Plymouth Valiant zur Seite zu stehen und etwas Aufregung in den Showroom zu bringen. Zudem sollte der Duster mit dem flotten Fließheck die Lücke Füllen, die im gleichen Jahr entstand, als das Pony Car Plymouth Barracuda auf die größere E-Body-Plattform wechselte. Da der Duster mit serienmäßigem Sechszylinder, dem legendären Slant Six, als sparsames Auto für wirtschaftlich denkende Menschen konzipiert wurde, stellten Big Block V8-Maschinen am Plymouth Duster Parts dar, die beim Autohändler weder für Geld noch gute Worte zu bekommen waren.    [...mehr]


Als 1970 Plymouth Barracuda und Dodge Challenger sich anschickten, auf dem Muscle-Car-Feld aufzuräumen, waren die Kfz-Versicherungen angesichts der Leistung weniger als nur „not amused“ und straften die jungen Raser durch immense Prämien ab.

Plymouth Barracuda von 1971 ©flickr / zombieite
Der Plymouth Barracuda kam 1964 kurz vor dem Ford Mustang auf den Markt und basierte ursprünglich auf dem biedern Kompaktwagen Plymouth Valiant, dem ein Fließheck mit gläserne Kuppeldach verpasst wurde. Mit maximal 235 PS war der Barracuda allerdings  eher Sprotte denn Pfeilhecht. Doch brachte die zweite Generation des Barracuda Plymouth in den Ruf, ein europäisch-attraktives Pony Car geschaffen zu haben, das mit dem 383 cui Big Block auch gehörig spurtstark war.  Unglücklich war auch, dass 1967 Barracuda-Konstrukteure in keinster Weise daran dachten, dass größere Maschinen wie der 426 Hemi mit 7.0 l Hubraum oder der 440 SixPak mit 7.2 l und 425 bzw. 390 PS den in den dafür nicht geeigneten Motorraum finden würden. Wohl konnten sie „per Brechstange“ eingepasst werden, doch fielen dem diverse Nebenaggregate wie Bremskraftverstärker oder Servopumpe zum Opfer.    [...mehr]


Als 1968 Plymouth Roadrunner „meep-meep“ hupten und im Muscle car Segment ein neues Einstiegsmodell darstellten, bekamen die Autoversicherungen Angst und Chryslers Billigmarke ob des Verkaufserfolges glänzende Augen.

1969 Plymouth Roadrunner ©flickr / bsabarnowl

Der Plymouth Roadrunner, basierend auf dem günstigen Midsize-Modell Belvedere, machte der Konkurrenz in Form von Chevrolet Chevelle SS und ganz besonders Ford Fairlane klar, wo es lang ging: 383 cui Big Block V8 mit 335 PS, garniert mit einer TF 727 Dreistufen-Automatik oder einem manuellen Viergang-Getriebe. Die Minimalausstattung – etwa Gummimatten statt Teppichen – senkte Gewicht und Preis, doch letzterer kletterte gewaltig, steckte Plymouth Hemi-Power unter die mattschwarze Haube: Für mindesten 714 Dollar mehr machte der als Coupe mit oder ohne B-Säule erhältliche Roadrunner Plymouth-Kunden in 13,5 Sekunden auf der Viertelmeile glücklich. Dem 1969 Roadrunner wurde ein Cabrio zugefügt, doch wichtiger, der 440 cui Block, anfangs als 440 Magnum mit 375 PS, und später auch als 440 SixPak; drei Doppelvergaser sorgten hier für 390 PS und 664 Nm Drehmoment.    [...mehr]


Der Pontiac GTO wies den Weg, der Dodge Charger ebnete ihn in der Chrysler Corporation im Jahr 1966.  Mit dem Plymouth GTX lieferte die Brot-und-Butter-Marke des Konzerns ihren Beitrag ab.


Der Plymouth GTX war zunächst als Ausstattungspekt des mittelgroßen Belvedere zu haben und düpierte die Konkurrenz sofort: ein 440 cui Big Block mit 7,2 l Hubraum und 375 PS war die Einstiegsmotorisierung, auf Wunsch und etwa 700 Dollar Aufpreis war der 426 Hemi mit 425 PS zu haben. Im Folgejahr erfuhren die Midsize-Modelle von Plymouth eine Neugestaltung, die auch  die GTX-Cabrios und Coupes betraf. Weiterhin optisch eher eckig, mit hinterer Starrachse an Blattfedern und den vorderen Torsionsstäben auch technisch nicht weiterentwickelt, waren auch die gleichen Motoren zu finden. Die Ausstattung war eher reichhaltig; der billigere Plymouth Roadrunner mit ähnlicher Ausrichtung fand aber mehr Kunden.    [...mehr]