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Der Morris Minor Traveller machte nach dem Krieg mit typischem Vorkriegsdesign weiter und passte sich mit dem Holzaufbau an die Rohstoffknappheit nach dem Krieg an.

Im Morris Minor Traveller vergeht die Zeit langsam, was aber nicht allein dem 0,8-l-Motor des von 1953 bis 1971 gebauten Kombis zuzuschreiben ist. Allein die sofaartige Sitzbank vom Morris Traveller, das antiquierte Fahrwerk mit hinterer Starrachse an Blattfedern und Trommelbremsen rundum sorgen für Gemächlichkeit rundum. Wenngleich ab 1956 „stärkere“ Vierzylinder mit 950 Kubik Einzug hielt, wurde der Kombi mit tragenden Karosserie-Elementen aus Eschenholz nie auch nur annähernd zu Performer für Rennen. Das mit rund 7,2 Litern sehr sparsame Fahrzeug fuhr sich stattdessen in die Herzen junger Familien. Als indirekter Nachfahre gilt der Marina, der den britischen VW Käfer jedoch nicht vollkommen ersetzen konnte. [...mehr]
Der Morris Marina ersetzte ab 1971 den Morris Oxford Series VID und wurde bald zum Inbegriff schwerer Fehlentscheidungen beim Konzern BLMC.

Der Morris Marina wurde von BLMC (British Leyland Motor Corporation) als Konkurrent zu den erfolgreichen Ford Cortina und Vauxhall Cavalier in die Autohäuser gebracht. Dass der Marina technisch bereits bei Einführung völlig veraltet war, wurde sein erstes Problem – er basierte auf dem Morris Minor, der 1948 debütierte. Der spritzige Triumph Dolomite spendierte das Getriebe. Optisch war der Morris Marina jedoch voll auf Höhe der Zeit, er ähnelte als viertürige Limousine dem Chrysler 180 und dem späten C-Kadett. Vom Morris Marina gab es zudem zweitürige Lieferwagen und Pick Up-Trucks, ebenso einen Kombi und ein Schrägheck-Version. Mietwagen-Firmen waren häufige Kunden, doch brachten sie dem Marina nie den Ruf des begehrenswerten Autos, eher das Gegenteil. [...mehr]

