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Der Mercedes 190 war auch stets unter dem Beinamen „Baby Benz“ bekannt. Doch was damals revolutionär war, fährt sich heute immer noch gut – vor allem der 190 E.

Mercedes 190 E von 1990 ©flickr / michieldijks
Das Auto Mercedes 190 war die Antwort auf Ölkrise und dem resultierenden Kundenwunsch nach kleineren Autos. Doch einfach im Maßstab verkleinern ging nicht, wie sich bald herausstellte. So wurde der Mercedes 190 komplett neu entworfen – und ein voller Erfolg. Die Gewichtsvorgabe von 1.000 kg wurde mit Leegewichten von 1.080 bis 1340 kg eingehalten und half sofort beim Kraftstoff sparen. Als der Mercedes W201 1982 in die Autohäuser rollte, ähnelte die Motorenpalette der des größeren W123: Träge und äußerst solide Saugdiesel im 190 D, Vergaser im 190 und schließ Benzineinspritzung im 190 E.    [...mehr]


Mit dem Mercedes SLC betraten die Schwaben neue Wege: Erstmals basierte das große Mercedes Coupe nicht auf der S-Klasse, sondern auf dem SL R107.

Mercedes SLC mit Fuchs-Barockfelgen ©flickr / Draco2008
Damit ist der Mercedes SLC ein Unikat der Firmengeschichte: davor basierte das Mercedes Coupe auf der S-Klasse W111, ab 1981 demontierte der wunderbare Mercedes SEC die Konkurrenz. Wie auch der Mercedes SL war der SEC kein wirklicher Sportwagen – doch als Gran Turismo mit ausreichend Kraftreserven eignete er sich glänzend. Der 280 SLC markierte den Einstieg; aus sechs Zylindern entsprangen 177 bis 185 PS. V8 Power boten der 350 SLC, der 380 SLC und der 450 SLC, die 195 bis 218 PS leisteten. Eine Sonderrolle spielte der 450 SLC 5.0, der ab 1980 folgerichtig in 500 SLC umbenannt wurde.    [...mehr]


Stellen wir vorweg eines klar: Der Mercedes SEC war über lange Zeit das beste Auto der Welt. Es folgt der Beweis.


Dass der Mercedes SEC euch einige Jahre seiner Einführung auf den Automarkt 1981 das beste Auto der Welt war, ist leicht zu belegen: Nirgendwo anders gab es ABS, Gurtbringer, Airbags, elektrische Sitzverstellung und Sonnenrollo. Klimaautomatik und hydropneumatischen Federung? Auch kein Problem. Ausschließlich V8-Motoren oblag die Ehre, das Mercedes Coupe anzutreiben; sie benötigten nicht einmal einen Katalysator zur Einhaltung der Abgaswerte. Deren Leistung wurde mit einem Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen und in den Mercedes 500 SEC und Mercedes 560 SEC mit einer Anfahrmomentsabstützung abgefangen. Doch auch die kleineren 380 SEC und 420 SEC erlaubten in Kombination mit dem herausragenden Schräglenker-Fahrwerk exquisites Reisen.    [...mehr]


„There’s no replacement for displacement“, oder wie der deutsche Volksmund weiß „Hubraum ist durch nicht zu ersetzen. Außer mehr Hubraum“. Carl Benz als Mann des Volkes wusste das natürlich und schickte sich an, ein Zeichen zu setzen.


Daimler-Benz existierte zu Jahresbeginn 1909 noch lange nicht, als der Vorstand der Benz & Cie    [...mehr]


Wer zwischen 1965 und 1972 ein Fahrzeug der Oberklasse sein eigen nennen wollte, hatte zwischen zwei deutschen Fabrikaten die Wahl: Entweder ein amerikanisch angehauchter Opel der K-A-D-Serie oder die S-Klasse W 108 von Mercedes-Benz.

Der Nachfolger der S-Klasse W 111, auch als „große Heckflosse“ bekannt, wurde 1965 präsentiert. Die viertürige Limousine mit der klar gezeichneten Linienführung konnte sich mit ihrer innovativen Technik sofort auf nationalen wie internationalen Märkten behaupten. So gab es teilweise Einspritzmotoren und Luftfederung im Heck. Als Kurzversion maß der W 110 in den Modellen S und SE 4,90 Meter in der Außenlänge, mit dem längeren Radstand von 2865 mm genau fünf Meter.  In den langen Ausführungen gab es sowohl Stahlwendelfedern als auch die komfortable Luftfederung; diese kennzeichnet als W 109 die Modelle 300 SEL, 300 SEL 3.5, 300 SEL 4.5 (US-Version) und 300 SEL 6.3.

Star ohne Stern - Mercedes W 108 (Quelle: flickr / Correlation Of Mistress Ching)

Führende Technik bei Mercedes-Benz

Seinen technologischen Führungsanspruch untermauerte Mercedes weiter mit Scheibenbremsen an allen vier einzeln aufgehängten Rädern; beides war zur damaligen Zeit durchaus nicht selbstverständlich. Hinter den mitunter recht durstigem Motoren arbeitete ein weiteres Technikhighlight: Wer manuelle Getriebe für einen Makel der Arbeiterschicht hielt, war mit der Vierstufenautomatik perfekt ausgestattet. Die Konkurrenz musste mit lediglich drei Fahrstufen hinterherbrummen. Auch gab es für die Sechszylindermodelle ab 1969 eine Handschaltung mit fünf Gängen. Das war ebenfalls beileibe nicht alltäglich bei Mercedes Gebrauchtwagen; in den USA gehörte etwa eine manuelle Dreigangschaltung zum Standard.

Luxus und Leder im Mercedes W 108

Der Innenraum entspricht immer noch den Anforderungen an ein Oberklassefahrzeug: Gediegen Verarbeitung und edle Materialien sollen es bitteschön sein. Hier setzte Mercedes eine Benchmark, die heute noch gilt: echtes Holz, attraktive Stoffe und feinstes Leder, lecker abgeschmeckt mit etwas Chrom. Heute glänzen Metalle eher matt, und Holz entpuppt sich oft als Plastik. Das Zweispeichenlenkrad mit ovalem Hupenring verströmt antiken Charm, den filigranen Wählhebel der Kraftübertragung krönt eine schüchterne Kugel. Das Interieur konnte mit “Hasenohr”-Kopfstützen, einem Schiebedach oder einer Klimaanlage nach Wunsch aufgewertet werden.

Funkelnder Stern auf der Rennstrecke

Unter der Haube musste Mercedes abermals die Mitbewerber düpieren und bot daher Einspritzmotoren an. Mit der mechanischen Einspritzung waren sie eher durstig, mit der ablösenden elektronischen Bosch-D-Jetronic spritzig. Letztere läutete wie auch die kleinen Achtzylinder 3.5 und 4.5 das ende der Modellreihe W 108 ein, die von der ersten als solche vermarkteten S-Klasse W 116 beerbt wurde. Dann gab es noch den 300 SEL 6.3, eine sehr frühe Interpretation der Sportlimousine. Der 6,3-Liter-V8 aus dem 600er mit 250 PS und erhabenen 510 Nm Drehmoment drückte den gutsituierten Käufer in 6,5 Sekunden auf 100 und hörte erst bei Tacho 220 auf, Vortrieb zu produzieren. Dieser Wagen darf sich rühmen, im Sportanzug bei Tourenwagen-Rennen und im Rallye-Sport Geschichte gemacht zu haben. Abgesehen von einigen Erfolgen stellte der das esrte Fahrzeug des heute renommierten Tuners AMG dar.    [...mehr]


Eine Zeitreise durch 100 Jahre deutsche Automobilgeschichte?? Das EFA Museum im bayrischem Amerang macht es möglich.

Auf einer Fläche von gut 6.000 m² werden über 220 Exponate aus allen Jahrzehnten und allen Automarken im Querschnitt gezeigt. Vom ersten Sportwagen von Mercedes Benz bis hin zu modernsten Fahrzeugen dieser Tage ist alles dabei, wirklich beeindruckend.

Das ist nicht nur was für Erwachsene und Oldtimerfans, Kinder sind im EFA Museum der Deutschen Automobilgeschichte auch Herzlich Willkommen. Gemeinsam mit ihren Eltern können sie dann die ersten Motorwagen und andere interessante Vehikel aus den 20er und 30er Jahren betrachten, die mitunter wirklich ulkig aussehen und man sich kaum vorstellen kann, dass diese Wagen auf deutschen Straßen einmal ein ganz normales Bild abgeben haben.

Das Museum für Deutsche Automobilgeschichte zeigt u.a. die ersten Autos von Mercedes Benz,

Bei dieser Zeitreise können Familie eine Reise durch die Geschichte der Automobile unternehmen und dabei u.a. interessante Kleinwagen bestaunen die vornehmlich in den 50er Jahren produziert wurden.

Es werden auch Exponate aus der heutigen Zeit ausgestellt, die man so vielleicht nie zu Gesicht bekommen würde. Man bekommt einen guten Einblick in die Legende aller Automarken, übersichtlich nach Hersteller und Epochen sortiert und vorgestellt.

Ermöglicht wird diese lückenlose Präsentation der Klassiker im Museum für die deutsche Automobilgeschichte durch verschiedene Leihgaben der Automobilindustrie, des Deutschen Museums München und dem Deutschen Museum für Verkehrsgeschichte in Berlin. Es gibt auch viele private Sammler und Liebhaber, die das Museum für Deutsche Automobilgeschichte tatkräftig unterstützen.

Eine Cafeteria lädt außerdem zum verweilen ein und der Museumsshop sorgt für das obligatorische Andenken an den Besuch im Museum der deutschen Automobilgeschichte.

Museum für Deutsche Automobilgeschichte
Wasserburger Straße 38
83123 Amerang / Chiemgau
Telefon: 080 - 75 81 41

Öffnungszeiten:
April bis November: jeweils Dienstag bis Sonntag (+Feiertage) von 10:00-18:00

Preise:
Erwachsene: 8 Euro und für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sind 4 Euro fällig. Geeignet ist das Museum der deutschen Automobilgeschichte für jedes Alter ;-) .    [...mehr]


Bekannt ist der Mercedes Benz 200D vor allem als das meist gefahrene Taxi seiner Zeit. Die deutlich schwächer motorisierten  Dieselvarianten des Mercedes Benz W 110, 190D und 200D, verkauften sich wesentlich besser als die Benziner.

Bis zum Erscheinen des Opel Rekord 2100 D im Jahre 1972 war Mercedes nach der Einstellung des Borgward 1800 Diesel in Deutschland alleine auf weiter Flur, wenn es um die Verwendung der Selbstzünder ging.

Mercedes Benz 200D © flickr / skidrd

Die Dieselversionen des W110 waren vor allem wegen ihrer Langlebigkeit und Zuverlässigkeit in Verbindung mit ihrem geringen Treibstoffverbrauch und dem großen Kofferraum als Taxi in Deutschland und der Welt sehr beliebt. Obwohl sie mit 55 PS und 127 km/h Spitze über relativ wenig Motorleistung verfügten, liefen beide Versionen in den Produktionsjahren 1961 bis 1968 insgesamt 387.263 Mal vom Band. Die bis zu 120 PS starken Benziner brachten es trotz drei verschiedenen Modelle „nur“ auf 241.019 produzierte Exemplare.    [...mehr]


Oldtimer-Meeting Baden-Baden ©flickr KlausNahr

Am kommenden Wochenende begrüßt Baden-Baden wieder zahlreiche Gäste zum Internationalen Oldtimer-Meeting. Rund 350 Oldtimer werden bei dem einzigartigen Event zu sehen sein, dessen Ehrengastmarke in diesem Jahr Mercedes Benz ist. Nun wird das Traditionsunternehmen mit Sicherheit nicht einer Mercedes Benz E-Klasse vor Ort sein, sondern es wird vielmehr die Arbeit der Marke in den zurückliegenden Jahrzehnten gewürdigt.

Bereits am Freitag, den 11. Juli, startet das Meeting mit einem Big Band-Konzert und einer Heißluftballonshow in das Wochenende. Abgerundet wird der Abend mit einer Premium-Modenschau inmitten der Oldtimer sowie einer Licht- und Laserillumination. Am Samstag stehen natürlich die Oldtimer im Mittelpunkt des Interesses, so können die Besucher des Meetings gemütlich durch Fachausstellung „Oldtimer-Welt“ in der Trinkhallenpromenade wandeln und die seltenen Klassiker bewundern. Auch an diesem Abend wird wieder Unterhaltsames geboten, so werden unter anderem emotionale Songs von Adelinde Bohn zum Besten gegeben.

Am Sonntag folgt dann der Höhepunkt des Internationalen Oldtimer-Meetings in Baden-Baden, die Jury wird ab 11 Uhr die Bewertung der unterschiedlichen Modelle vornehmen. Auch wenn Mercedes Benz in diesem Jahr die Ehrenmarke ist, so würde eine Mercedes Benz C-Klasse kaum eine Chance gegen eines ihrer wunderbaren Vorgängermodelle haben. Vielmehr werden das Aussehen, die Pflege und die Originalität im Mittelpunkt der Bewertung stehen. Gegen 17.30 Uhr werden dann die Sieger des Meetings gekürt und somit auch die kostbaren Oldtimer aufgewertet.    [...mehr]


Mercedes 300 SL mit Flügeltüren flickr ©wikipedia

Als man den Mercedes 300 SL im Februar 1954 in New York vorstellte, ließ sich schon an der Reaktion der Besucher erkennen, dass man hier ein Auto geschaffen hat, das zur Legende werden würde. Das Coupé mit den Flügeltüren eroberte das Herz der Sportwagenfans im Sturm und selbst Menschen, die ihn sich niemals hätten leisten können, schwärmten für den 300 SL.

Zunächst war keine Serienproduktion des Mercedes 300 SL geplant, nur als die Nachfrage nach einem Sportwagen vom Format eines 300 SL stieg, entschloss man sich zur Produktion. Die enorme Besucherresonanz  auf der Motor Show in New York festigte den Entschluss von Mercedes zur Serienfertigung, so dass nur rund sechs Monate  später die Produktionsstätte in Sindelfingen den 300 SL umsetzte.    [...mehr]


Mercedes-Benz Museum

Die Geschichte einzelner Automobile kann selten durch das Auto selbst erzählt werden, auch wenn es noch so gut erhalten oder wieder hergestellt wurde. Rund um das entstandene Fahrzeug gibt es zahlreiche Fakten zur Vorgeschichte, zur Entwicklung, den Neuerungen auf den Gebieten des Designs und des technischen Fortschritts.

Mercedes-Benz 300Einer dieser Erinnerungsorte, an den Automobil-Fans regelmäßig ins Träumen geraten, ist das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Die faszinierende Reise durch die Geschichte eines der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen der Automobilbranche beginnt mit der Erfindung des Viertakt-Motors durch Gottlieb Daimler. Der Daimler-Reitwagen aus dem Jahr 1885 ist das älteste Fahrzeug der Welt mit einem Benzinmotor und diente Daimler sowie Maybach als Versuchsobjekt für den kleinen Verbrennungsmotor. Er ist innerhalb des Museums als Nachbildung ausgestellt.

OldtimerIn den Jahren 1900 bis 1914 entwickelt allmählich die Marke Mercedes-Benz. Namensgeberin der heutigen Weltmarke war Mercedes Jellinek, die Tochter des Rennfahrers und Automobilhändlers Emil Jellinek, der eng mit Gottlieb Daimler zusammen arbeitete. Bei einem Rennen im Jahr 1899 benutzte er den Namen seiner Tochter als Pseudonym für sein teilnehmendes Fahrzeug. Bei einer vertraglichen Regelung zwischen Jellinek und Daimler wurde der Name „Mercedes“ erstmals als Markenbezeichnung festgelegt. Seit September 1902 ist die Marke „Mercedes“ als Warenzeichnen geschützt.

SportwagenMit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er und 60er Jahren konnte sich Mercedes-Benz als Weltmarke etablieren und war gleichzeitig auf mehreren Gebieten erfolgreich. Neben den klassischen Fahrzeugen entwickelte Mercedes insbesondere Nutzfahrzeuge und Repräsentationswagen. Auf beiden Gebieten nimmt Mercedes-Benz selbst in der heutigen Zeit eine führende Position ein, denn Staatschefs vieler Länder lassen sich von den Repräsentationsmodellen chauffieren.

Auch im Rennsport konnte die Marke Mercedes immer wieder Akzente setzen. Die „Silberpfeile“ gehören seit Jahrzehnten zum Inventar der Formel 1. Die größten Erfolge feierten die „Silberpfeile“ in den 30er Jahren, aber der Mythos lebt in der Tourenwagenmeisterschaft und in der Formel 1 weiter.

Jeder Entwicklungsepoche, sowie einzelnen Sparten wie Nutzfahrzeuge, Sportwagen oder Repräsentationswagen sind Teile des Museums gewidmet. Neben den zahlreichen Automobilen sind auch kleine Details wie Motoren oder Einspritzanlagen äußerst sehenswert und informativ gestaltet.

Wo:

• Mercedes- Benz Museum
Mercedes-Straße 100
70272 Stuttgart    [...mehr]