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Der Chevrolet Monza ist ein von 1974 bis 1980 gebautes Sportcoupé der unteren Mittelklasse. Doch der Name der italienischen Rennstrecke war eher heiße Luft.

Nicht, dass der Monza eine lahme Schnecke gewesen wäre – das maximal 1258 kg schwere Fahrzeug befeuerten anfangs ein 2,3-Liter-Reihenvierer mit Doppelvergaser (70 PS) oder V8-Motoren mit 4,3 Litern (110 PS) oder 5,7 Litern Hubraum (155 PS). Speziell letzterer machte aus dem Chevrolet Monza eine Budget Bomb für alle, die sich keine Big Block Chevelle oder gar Corvette leisten konnten. GM-Typisch hatte der 457 cm lange und 1808 cm breite Chevy Schwestermodelle; sie hießen Buick Skyhawk, Oldsmobile Starfire und Pontiac Sunbird und liefen im gleichen Zeitraum wie der Monza vom Band. [...mehr]
Der Chevrolet El Camino kombinierte auf gelungene Weise den Chic eines Coupes mit den Ladekapazitäten eines Pritschenwagens. Das Konzept ging auf – den El Camino gab es mit Unterbrechungen 28 Jahre lang.

Mit dem El Camino hatte Chevrolet ab 1964 das perfekte Gegenstück, um dem Erzrivalen Ford einige Kunden des Ranchero abspenstig zu machen. Das gleiche Spiel fand bereits einmal statt, als der Chevrolet El Camino 1959 als Rivale zum 1957 lancierten Ford Rachero präsentiert wurde. In der ersten Runde basierten die beiden leichten Nutzfahrzeuge auf den Fullsize-Plattformen der Pkw-Modelle, während der Chevy im zweiten Anlauf stets auf dem Midsize-Chassis aufbaute, der Ford ab 1966 ebenfalls. Als Zielgruppe galten Kleinunternehmer und Handwerker, deren Transport-Bedürfnisse keinen Pickup-Truck oder Van erforderten. [...mehr]
Zum Modelljahr 1971 stellte Chevrolet den hinterradgetriebenen Vega als ersten Kleinwagen der Marke vor. Erhältlich waren ein Stufenheckcoupé, ein Fließheckcoupé mit großer Heckklappe sowie ein Kombi, allesamt mit zwei Türen.

Der Chevrolet Vega sollte sowohl die Käufer europäischer und japanischer Importautos wie Toyota Corolla und VW Typ 3 umstimmen als auch den heimischen Konkurrenten Ford Pinto und AMC Gremlin in die Parade fahren. Dazu war der Vega natürlich sehr preiswert und auch recht günstig im verbrauch – sein herausragendes Feature war der 2,3 Liter große, modern konzipierte Vierzylindermotor mit fortschrittlichem, nur 16 kg schweren Aluminium-Block und obenliegender Nockenwelle. Doch dank der strengeren Emissionsvorschriften liefen dem L11-Performance-Paket bald die Pferde weg: von 100 PS waren 1975 nur noch 87 erhalten. [...mehr]
Dem Chevrolet Corvair ging eiene Rezession gegen Ende der 50er Jahre voraus: Kleine sparsame Autos mussten her, die großen Chevy Impala und Bel Air hatten Absatzprobleme.

Bei Chevrolet schaute man also, was die Konkurrenz zu bieten hatte: Ford baute den biederen Falcon, Plymouth den optisch gewöhnungsbedürftigen Valiant. Und VW verkaufte auch in den USA höchst erfolgreich den Käfer! Der war aber reichlich lahm, weswegen der Corvair wie der spätere Porsche einen luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor bekam. Im Debüt-Modelljahr 1960 wurde der Chevy durchaus gut aufgenommen, doch stellte man bald fest, dass der Chevrolet Corvair wie der Käfer hecklastig war und in schnellen Kurven zu abruptem Übersteuern tendierte. An sich nicht schlimm, doch waren die Kunden so etwas einfach nicht gewöhnt. [...mehr]
Als der Chevy Monte Carlo 1970 in die Autohäuser rollte, stellte er eine kleine Revolution dar: Auch GMs Brot-und-Butter-Marke verfügte mit dem Chevrolet Monte Carlo über ein Personal Luxury Coupe.

Der Chevy Monte Carlo sorgte dafür, dass jede GM Division nun auf dem Markt der mehr oder minder edel ausgerüsteten Personal Luxury Coupes vertreten war: Pontiac Grand Prix, Oldsmobile Totonado, Buick Riviera und Cadillac Eldorado hatten nun ein preiswertes Einstiegsmodell. Der Chevrolet Monte Carlo machte auch sogleich von sich reden: Keine andere Motorhaube auf dem US-Markt war größer. Optisch beeindruckte das Chevrolet Coupe mit 300 cm Radstand durch seine Sachlichkeit, die jedoch dank des aggressiven Kühlergrills, der „förmlichen“ Dachlinie und des kuscheligen Interieurs nicht langweilte. [...mehr]
Eigentlich ist der Chevrolet Imapla, und sei es eben jener 67er Chevrolet Impala, nichts anderes als hierzulande ein VW Passat – ein tausendfach gebautes und großzügig dimensioniertes Mittelklasse-Auto.

Klar, der Chevrolet Impala ist aus heutiger Sicht ein echter Hingucker, ganz gleich ob ein schwarzes 4dr-Hardtop als automobiler Star aus der TV Serie Supernatural, als Station Wagon mit Surfbrett auf dem Dach, als elegantes Cabrio oder als Impala SS Coupe mit Extraportion Hubraum und Power. Tatsächlich hatte der Chevrolet Impala 1967 einiges zu bieten – zumindest an Gimmicks. Technisch war der Fullsize Chevy wenig spannend, wobei Tuning-Fans dem kraftstrotzenden 427 Big Block V8 heutzutage ganz besonders hinterher hecheln. [...mehr]
Darf es ein bisschen mehr sein? Chevy Suburban-Fahrer kennen die Frage nicht nur vom Tankwart. Doch im Chevrolet Suburban war nicht nur der etwa 150 Liter fassende Tank ein wenig größer.

Der Chevrolet Suburban ist genau das richtige Gefährt für Menschen mit großen Transportbedarf. Zwei ordentliche Sitzreihen und dahinter eine Garage groß genug für einen Smart – das bot sonst keiner an. In den ersten Modelljahren war der Suburban von Chevrolet ein großer Kombi mit zwei Türen, Frontmotor und Heckantrieb - quasi ein schwerer Pkw. Recht bald basierte der Chevy Suburban auf dem Fahrgestell der leichten Bowtie Pick Up Trucks und ging damit als Geländewagen bzw. später als SUV durch, anfangs noch mit zwei Türen. Ab 1960 konnte auf der Optionsliste Allradantrieb angekreuzt werden, womit das Fahrzeug als „Chevrolet K“ klassifiziert wurde – die Hecktriebler hießen Chevrolet C. [...mehr]
Bei amerikanischen Geländewagen-Ikonen denken die meisten an den Jeep, egal ob Willis oder Wrangler, und den Hummer. Der Chevy Blazer kommt, da hierzulande recht unbekannt, kaum einem in den Sinn.

Der Cheyv Blazer betrat im Modelljahr 1969 den amerikanischen Automarkt. Seine Konkurrenten waren der ICH Scout und der Ford Bronco, die ihrerseits dem CJ Jeep einige Kunden abjagen wollten. Im Gegensatz zu diesen dreien war der Chevrolet Blazer kein kurzer Dünenkrabbler, sondern ein echtes Fullsize-Fahrzeug. Kein Wunder, wurde doch aus Kostengründen der ebensogroße Chevrolet K-Pickup als Basis gewählt. Rahmen und Ladefläche etwas gekürzt, avancierte der K5 Blazer zum Publikumsliebling und verkaufte sich bereits 1970 besser als Scout und Bronco. War im Einführungsjahr nur die Allrad-Version mit Starrachsen verfügbar, ergänzte ein Jahr darauf ein Hecktriebler mit vorderer Einzelradaufhängung das Programm. [...mehr]
Es gibt zwei typische Einstiegs-US-Oldtimer, beides Chevrolet Pkw: Einer ist der 2nd Gen Chevy Camaro, der andere der Downsizing Chevrolet Caprice.
Der Chevrolet Caprice ist bekannter als mancher glaubt – immerhin stellten er und sein günstigerer Bruder Impala in den 80ern und 90ern das Gros aller Polizeiautos in Filmen, seien es nun Streifenwagen oder Zivilfahrzeuge. Wie in eben diesen Werken deutlich wird, ist der Chevrolet Pkw trotz V8 und oft qualmenden Reifen kein Performer – allein das eher weiche Fahrwerk mit hinterer Starrachse an Schraubenfedern verhindert einen mögliche Sportwagen-Karriere, auch wenn unter die große Motorhaube erheblich stärkere Triebwerke passen als der serienmäßige Chevy-Small Block. Sogar einen Dieselmotor gab es, der allerdings kaum Freunde fand. [...mehr]
Als die Chevrolet Corvette 1963 in zweiter Baureihe die Fans begeisterte, hatte sich auch unter der Fiberglas-Karosserie einiges getan: Die Corvette C2 war nun ein echter Sportwagen.

Das konnte die anfangs extrem erfolglose Corvette C1 nie von sich behaupten. Die neue Chevrolet Corvette überraschte jedoch mit vier einzeln aufgehängten Rädern – die Benchmark Ferrari 400 Superamerica hatte noch eine Starrachse - und einer knackigen Fiberglashülle, deren scharf auslaufender Boattail ein geteiltes Heckfenster aufwies. Das fiel zwar schon im nächsten Modelljahr dem Rotstift – angeblich der schlechten Sichtbarkeit wegen zum Opfer, doch waren es aus optischer Sicht das so genannte Split Window und die Klappscheinwerfer, die die Corvette C2 zur Ikone machten. [...mehr]



