Opel Museum in Herne – Kleinod der Konzerngeschichte

Autor: Florian

Theoretisch könnte man die Geburtsstunde von Opel auf das Jahr 1863 datieren. Damals machte sich Adam Opel in einem ehemaligem Kuhstall selbstständig. Das erste Produkt, was unter seiner Regie den Namen Opel trug, war eine Nähmaschine. Auch wenn Opel zur Zeit eine ungewisse Zukunft hat, so kann die Marke doch beinahe auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einen Teil davon, lässt sich im Museum in Herne bewundern.

Nur wenige Menschen verbinden mit der Marke Opel mehr als nur Autos. Aber erst nach dem Tod des Firmengründers 1895 begannen seine Söhne zuerst mit der Fahrradproduktion und 1898 mit der Herstellung des ersten Automobils von Opel. Es blieb aber nicht nur bei Autos, auch einige Motorräder trugen das Firmenlogo. Ab 1901 war das erste Opel-Motorrad mit 2 PS für 700 Mark zu haben.

Opel Kapitan © flickr / Tomás Fano

Sicherlich war gerade die Automobilproduktion prägend für die Rüsselsheimer in den letzten 100 Jahren, doch Opel ist mehr, als nur eine Automarke. Um so erfreulicher ist es, dass dementsprechend im Opel Museum in Herne, welches von der „Hilmar Born Opel-Museum Interessengemeinschaft“ geführt wird,  Exponate aus allen Bereichen der Konzerngeschichte ausgestellt sind.

Opel ist mehr als “nur” eine Automobilmarke

Ob nun Nähmaschinen, Fahrräder, Kinderwagen, Leuchtreklamen, Kühlschränke, Schilder, Werbegeschenke, Fotos oder Modellautos, auf 2.500 m² findet sich beinahe die gesamte Opelwelt, auch wenn natürlich nicht alle Klassiker der Firmengeschichte vertreten sein können. Zur Zeit sind 35 Autos, zwei Motorräder, zwei Fahrräder, zwei Busse und 10 Motoren in der Ausstellung in Herne zu bewundern.

Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Fans der Marke aus Rüsselsheim.

Die Öffnungszeiten:

  • Montag: 10:00 – 16:00 Uhr
  • Dienstag bis Donnerstag 10:00 – 19:00 Uhr
  • Freitags und am Wochenende nach Vereinbarung

Eintritt:

  • Spende

Adresse:

  • Riemstr. 22, 44625 Herne, Tel: 02323/43843
  • Anfahrt: Über die BAB 43, Ausfahrt Herne.Eickel (15), dann Richtung Herne Mitte, Regenkangstr. (rechts), Walter-Balzstr., Riemkerstr.

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Penkwitz, Klaus schreibt
am 12. März 2009 um 18:27 Uhr

Hallo,

können Sie mir mitteilen, wo ich einiges über den Bergmann Tonneau 1900 erfahren kann?

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Penkwitz
Bad Homburg

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Karin Bär schreibt
am 16. September 2009 um 12:43 Uhr

Hallo, können Sie mir helfen. Wie ich lese hat OPEL mehr als nur Autos hergestellt. Ich habe einen Puppenwagen Marke OPEL. Ovales Schild mit geschwungener OPEL- Schrift.
Ich hatte mir erhofft hier mehr über Dinge zu erfahren, die OPEL außer Autos noch hergestellt haben. Lese hier aber nichts darüber. Wissen Sie näheres über z.B. solch einen Puppenwagen. Ich schätze in den 30er Jahren hergestellt. Herzliche Grüße Karin Bär

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URSUS schreibt
am 17. Oktober 2009 um 18:52 Uhr

OPEL baqute anfänglich Nähmaschinen, Selbst Fahrräder wurden gebaut. in der späteren Entwicklung bauten die OPEL die erste motorisierte Kutsche in Europa. Dies war eine Pionierarbeit, nachdem OPEL eine kleine Autoschmiede übernahm.
Die gleiche Pionierarbeit ist jetzt der OPEL INSIGNIA: Selbst ich als BMW 530-Fahrer werde meinen 2-jährigen BMW gegen einen OPEL Insignia eintauschen

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Alex schreibt
am 18. Januar 2010 um 05:09 Uhr

Wenn ich deinen obigen Ausführungen richtig folge leiste hast du da aber den Franzose in der Firmengeschichte von Opel vergessen.
Desweiteren ist der Insignia keine Pionierarbeit sondern definitiv ein Produkt aus Forschung und kontinuielicher Weiterentwicklung.
Es sei erwähnt das der Insignia schon vier Jahre vor Markteinführung komplett fertiggestellt war und es auusnahmslos GM zu verdanken ist das er vier Jahre zu spät vorgestellt wurde.
Wenn jemand einen BMW der oberen Mittelklasse gegen einen Opel der Mittelklasse eintauscht so ist das kein rationales Verhalten sondern Übermut in ein Fahrzeug welches sich auf dem Europäischen Automobilmarkt noch nicht ansatzweise etabilliert hat.
Mercedes und BMW sind qualitativ sehr hoch verarbeitete KFZ, ein Ziel in dieser Höhe hat Opel sich gar nicht gesetzt.
Ich stimme aber zu der Insignia versteht es einen Fahrer schnell für sich zu gewinnen.
Alex

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Eckhart Bartels schreibt
am 13. März 2010 um 00:47 Uhr

Hallo Karin Bär,
die Marke Opel am Kinderwagen hat nichts mit der Fa. aus Rüsselsheim bzw.mit der Familie Adam Opel zu tun, die Nähmaschinen, Fahrräder und Kühlschränke baute bzw.noch heute Autos. In Zeitz gab es seit Beginn der 1880er Jahré eine blühende Holz- und später Kinderwagenindustrie. Man nutzte gern den Markennamen “Opel” auf seinen Holz- und Kinderwagenprodukten, obwohl die Firma eigentlich “Opel & Kühne” hieß. Nach dem Krieg wurde in Zeitz alles zu VEB zusammengefasst und der Name Opel gelöscht. Die schönsten Opel Kinderwagen stammen aus den 1930er Jahren.
Eckhart Bartels

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Wolf Stiehl schreibt
am 26. September 2010 um 13:11 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

hätten Sie noch eine Betriebsanleitung von einem Opel Rekord P 2, Bj. 1960, Olymat, ?

Danke im Voraus

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Volker Meyer schreibt
am 29. Juli 2011 um 12:47 Uhr

Hallo Liebe Leut’,
ich bin der ehemaliger Besitzer von dem Opel C Rekord Taxiausführung, der 2009 noch unter allen möglichen und unmöglichen Grün verwachsen war. Der mit dem TIBET Aufkleber und der Nebelleuchte. Habt ihr den jetzt schon restauriert?
Lasst mich doch mal wissen.
MfG, Volker

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