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Vor 40 Jahren fuhr der neue Opel Rekord D ins Scheinwerferlicht. Die jüngste Generation der beliebten Mittelklasse-Baureihe glänzte bei der Pressevorstellung im Januar 1972 mit weiter entwickelter Technik, funktionellem und elegantem Look sowie großer Modellvielfalt.

Den Opel Rekord D gab es neben der Stufenheck-Limousine mit zwei oder vier Türen als dynamisches Coupé, als drei- oder fünftürige Caravan-Version und eine dreitürige Lieferwagen-Ausführung. Das Motorenprogramm umfasst anfangs Benziner mit 1,7 und 1,9 Litern Hubraum, die 66 und 83 oder 97 PS leisten. Zum Modelljahr 1973 erweitert ein Diesel das Angebot der Opel Händler. Im Rekord 2100 D sorgt der erste von Opel für Pkw-Modelle entworfene Ölbrenner, ein Vierzylinder-Wirbelkammermotor mit 2,1 Litern Hubraum und 60 PS für nagelnden Vortrieb. [...mehr]
Der erste Mercedes 300 SL, das Premierenauto von 1952, existiert nicht mehr, er wurde im Werksbesitz abgewrackt. Aber der zweite, 1951/52 hergestellte Flügeltürer mit der Fahrgestell-Nummer 194 010 00002/52 ist ohne Unterbrechung im Werksbesitz.
Auf diesem Mercedes 300 SL zeugt das eingeschlagene „/2“ auf etlichen Teilen von seiner Originalität. Dieser älteste existierende SL wurde für das 2012 gefeierte Jubiläum „60 Jahre SL“, einer gründlichen Restaurierung unterzogen. Dazu analysierte das Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach alle Teile vom komplett demontierten Flügeltürer und setzte sie bei Bedarf nach höchsten Maßstäben an Originalität und Qualität wieder instand. Eine klares Ziel war, Substanz und Patina in jeder Beziehung zu bewahren; zugleich soll der Flügeltürer wieder möglichst so aussehen wie 1952: So erfreut sich der zweite je gefertigte 300 SL jetzt neuen Glanzes – doch seine stolzen Spuren erzählen von einem langen und spannenden Autoleben. [...mehr]
Der Renault 4 ist 50 Jahre und kein Stück vergessen! Zum Ende des R4-Jubiläumsjahres präsentiert Renault Deutschland eine iPad-App mit etlichen Fotos und Filmen, die sich ausschließlich mit der französischen Legende auseinandersetzen.

Warum hat der R4 eigentlich noch immer keine legitimen Nachfolger? Unter anderem präsentieren 50 begabte Designer aus der ganzen Welt, wie eine zeitgemäße Neuauflage des Renault 4 ihrer Ansicht nach aussehen würde. So verbindet die neue App die Historie mit der Zukunft der kultigen Kiste. In welchem Maße der in zahlreichen Punkten wegweisende Kompaktwagen heutzutage noch die Herzen der Menschen berührt, zeigen diversen Videostatements, in denen Berichterstatter und Fachbesucher der wichtigsten deutschen Automesse IAA ihre Meinung abgeben. [...mehr]
Im Frühjahr 2012 rollt die neue Baureihe des Mercedes SL in den Handel. Aus diesem Anlass eröffnet das Mercedes-Benz Museum am Dienstag, dem 24. Januar 2012, eine eigene Sonderausstellung für die legendäre Modellreihe.

Das Mercedes-Benz Museum stellt unter dem Titel „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ alle SL-Baureihen der letzten 60 Jahre vor – zum ersten Mal zusammen in nur einem Raum. Auf die Besucher wartet aber nicht nur eine lückenlose Präsentation der gesamten Mercedes SL-Familie: Zusätzlich bereitet Mercedes-Benz Classic ein umfassendes Begleitprogramm mit besonderen Führungen und Events vor.
Mercedes SL – sechs Jahrzehnte Sportgeist und Anmut
SL – kaum eine Abkürzung sorgt bei Auto-Fans für so viel Herzschlagen wie die SL-Baureihe aus dem Hause Mercedes-Benz. SL verkörpert für sechs Dekaden Sportlichkeit und Ästhetik. Die Erfolgsgeschichte startete im Jahr 1952 mit dem Rennsportwagen 300 SL (Baureihe W 194) begann und entwickelt sich in den Jahren darauf zu einem regelrechten Mythos. Eine ähnliche Konstanz können da – allerdings mit kleinen Abstrichen – der Porsche 911 und die Chevrolet Corvette aufweisen. Im Frühjahr 2012 führt der neue Mercedes SL mit dem Werkscode R 231 diese faszinierende Geschichte als weiterer Glanzpunkt fort.
Aufregende Mercedes-Benz SL Exponate
Mercedes SL-Fans bekommen im Jubiläumsjahr im Raum „Collection 5“ vom Mercedes Museum neben den Ausstellungsfahrzeugen interessante weitere Exponate, Informationen und Anekdoten geboten. Die Sonderausstellung „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ präsentiert unter anderem den 300 SL (W 194), das sagenhafte Siegerfahrzeug der Carrera Panamericana des Jahres 1952, den 190 SL (W 121) des US-Raumfahrers David R. Scott aus dem Jahr 1959, und das Safety-Car der Formel 1 von 2001, den kraftstrotzenden SL 55 AMG (R 230). [...mehr]
Die 300er-Serie bestand aus von Frühjahr 1976 bis Mitte 1991 gebauten Kompaktwagen der Typen Volvo 340 und 360. Herausragend waren sowohl sein Hinterradantrieb als auch das Transaxle-Getriebe.

Der Volvo 340 wurde als Schrägheck- wie auch Stufenheck-Limousine, wahlweise mit zwei oder vier Türen. Im Laufe der Jahre boten die Volvo Händler zahlreiche Versionen an. Als Topmodell der 300-Serie war ab Mitte 1983 der deutlich besser ausgestattete 360. Im Sommer 1985 wurde das Modell einem Facelift unterzogen. Auszumachen sind diese Modelle an veränderten Stoßstangen und Rücklichtern sowie der nun an der Kofferraumklappe verklebten Scheibe. Mit dem Facelift hielten die Schweden unter der Bezeichnung 340 DL Diesel erstmals auch einen 1.6l Selbstzünder von Renault bereit. [...mehr]
Das GT-Modell Maserati Mexico sah nicht nur hübsch aus: Der Mexico war der erste Serien-Maserati, der mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen vier Räder sowie einem Bremskraftverstärker stoppte.

Als der Maserati Mexico im Jahr 1966 auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde, wusste er dem Publikum bestens zu gefallen. Das könnte an dem glücklichen Zustand gelegen haben, dass jener viersitzige Maserati Gran Turismo mit Stufenheck und V8-Triebwerk zwar eine filigrane und geschmackvolle Linienführung aufwies, gleichzeitig aber auf keinen Fall schwächlich wirkte. Der Maserati Oldtimer ging auf einen Bertone-Prototypen aus dem Jahre 1965 zurück, das Serienmodell des etwa mit dem Iso Rivolta konkurrierenden Mexico wurde jedoch mit einer Karosserie von Vignale aus der Feder von Michelotti versehen. [...mehr]
Das Opel Kompaktwagen-Angebot feiert dieser Tage sein 75-jähriges Jubiläum. Nachdem wir im letzten teil die Opel Kadett Modelle von 1936 sowie Kadett A und Kadett B betrachtet haben, wollen wir uns nun Kadett C und Kadett D widmen.
Dem Kadett B folgt freilich der C. Der neue Opel Kadett kommt wieder als Limousine, Caravan und Coupé in den Handel. Die dynamische Coupe-Version GT/E befeuert 1975 erstmalig ein 1,9-Liter-Einspritzmotor. Neu ist der VW Golf-Rivale Kadett City, ein Dreitürer mit großer Heckklappe – und der erste deutsche Kompaktwagen mit Schrägheck und Hinterradantrieb. General Motors baute das Weltauto auch erfolgreich unter anderen Namen wie Isuzu Gemini oder Vauxhall Chevette. Allein Opel fertigte bis zur Einstellung der Reihe im Jahr 1979 1,7 Millionen Kadett C. [...mehr]
Die heute große Familie von Opel Astra Sports Tourer, GTC und Fünftürer hat einmal klein angefangen – und zwar exakt vor 75 Jahren. 1936 hieß der Kompaktwagen noch Opel Kadett, ein bereits damals populäres, verlässliches und technisch zukunftsweisendes Fahrzeug.

Mit dem Opel Kadett erweitert das Unternehmen im Olympiajahr 1936 sein Angebot und begibt sich erstmals in die Klasse der Kompaktfahrzeuge. Beim Entwurf greifen die Rüsselsheimer Ingenieure auf bewährtes zurück: Der Opel P4 spendiert dem Kadett den 23 PS starken 1,1-Liter-Vierzylinder, der Olympia die moderne Optik und die hier erstmals in einem deutschen Großserienauto angewandte Architektur der selbsttragenden Ganzstahl-Karosserie. Für 2100 Reichsmark gibt es eine Limousine und eine Cabriolet-Limousine, beide mit vier Sitzen, zwei Türen. Im Export ist auch eine viertürige Variante erhältlich. Die erste Kadett-Baureihe bringt es auf über 100.000 Einheiten, bis die zivile Fahrzeugproduktion ab 1940 kriegsbedingt eingestellt wird. [...mehr]
Als erster waschechter Mercedes Transporter geht 1956 der L 319 in Serie. Die Kundschaft weiß sofort die rustikal-solide Machart mit Starrachsen an Blattfedern zu schätzen. Gebremst das Nutzfahrzeug hydraulisch; Servounterstützung ist nur gegen Aufpreis erhältlich.

Den Mercedes L 319 trieb entweder ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit überschaubaren 43 PS oder ein 65 PS starker1,9-Liter-Benziner an. Stets leitete ein Vierganggetriebe die treibende Kraft an die Hinterräder. Ab Herbst 1961 ersetzt ein 50 PS leistender Zwoliter-Diesel den leicht schwächlichen Premieren-Motor. Die weit vorn befindliche Vorderachse erlaubt einen niedrigen und leichten Einstieg in das Mercedes-Benz Nutzfahrzeug. Zudem punktet der Mercedes Transporter anders als etwa der VW T1 mit durchgehender Frontscheibe. [...mehr]
Der Renault 17 – auch als R17 bekannt - war ein im Juli 1971 eingeführtes Coupe. Der Fronttriebler antrieb auf Basis des Renault 12 galt als Nachfolger der Renault Caravelle. Die Motoren des R17 steuerte der Renault 16 bei.

Parallel mit dem Renault 17 wurde das Schwestermodell Renault 15 lanciert. Es wies die einfachen R12-Scheinwerfer, ein kleineres Basistriebwerk und eine weniger flotte Seitenlinie auf. Hier war die hintere Seitenscheibe nur ausstellbar, ließ sich aber nicht versenken. Weiterhin wurde der R15 nur als geschlossenes Coupe geliefert, also nicht mit dem Faltdach des R17. Die Vorderräder des 426 cm langen und 163 cm hingen einzeln an doppelten Querlenkern mit Schraubenfedern und waren mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Et voila – schon haben wir das französische Opel Manta-Pendant. [...mehr]





