» Iso

Der Iso Lele stellte die letzte Coupe-Neuentwicklung des italienischen Autoherstellers Iso Rivolta dar und wurde bis zum endgültige Konkurs im Jahr 1974 gebaut.

Iso Lele im Jahr 1973 ©Wikipedia /Charles01

Dem Iso Lele war seine Herkunft sofort anzusehen: die kantige Gestaltung und die lange C-Säule erinnern sofort an den Lamborghini Jarama, der ebenfalls aus der Feder von Bertone-Zeichner Marcello Gandini stammt. Hinter den halb versenkten Klappscheinwefern endeten die Gemeinsamkeiten allerdings schlagartig, Während der Jarama ausschließlich über einen 4-l-V12-Motor verfügte, befeuerte den Lele 300 ein 304 PS starker Chevy 327 cui Small Block V8 und den Lele 350 ein 335 oder 350 PS kräftiger V8 gleichen Hubraums, die auch so in der Chevrolet Corvette zu finden waren. Fremder Herkunft waren auch die Rückleuchten aus dem Fiat 124 Coupe der ersten Serie.    [...mehr]


Der Iso Grifo ist im Gegensatz zu obigem Spielfilm erheblich ernstzunehmender: Der Sportwagen war einer der ersten, der 300 km/h Spitze nicht bloß angab, sondern sie auch knapp erreichte. Ferrari Daytona und Lamborghini Miura hatten mit dem „Greif“ in jedem Fall nichts zu lachen.

Iso Grifo der ersten Serie ©flickr / Ed Callow [ torquespeak ]
Der Iso Grifo ergänzte ab 1964 das Angebot vom Kleinserienhersteller Iso Rivolta. Das sehr geschmackvolle Coupe mit großer Glaskuppelheck und Lüftungsgittern in den Frontkotflügel wurde in der Carozzeria Bertone von Designer-Ikone Giorgio Giagiaro gezeichnet. Muscle Cars wie der Pontiac Firebird, der Chevrolet Camaro und der Ford Mustang nahmen in der Folge kleine Designanleihen; Designklau wie aus Japan und China war es indes nicht. Unter der Motorhaube bollerte zunächst der kleine 327 cui Small Block aus der Corvette, der je nach Verdichtung 304 oder 355 PS bereitstellte. Damit waren schon mal 230 bzw. 250 km/h drin.    [...mehr]