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Die 300er-Serie bestand aus von Frühjahr 1976 bis Mitte 1991 gebauten Kompaktwagen der Typen Volvo 340 und 360. Herausragend waren sowohl sein Hinterradantrieb als auch das Transaxle-Getriebe.

Der Volvo 340 wurde als Schrägheck- wie auch Stufenheck-Limousine, wahlweise mit zwei oder vier Türen. Im Laufe der Jahre boten die Volvo Händler zahlreiche Versionen an. Als Topmodell der 300-Serie war ab Mitte 1983 der deutlich besser ausgestattete 360. Im Sommer 1985 wurde das Modell einem Facelift unterzogen. Auszumachen sind diese Modelle an veränderten Stoßstangen und Rücklichtern sowie der nun an der Kofferraumklappe verklebten Scheibe. Mit dem Facelift hielten die Schweden unter der Bezeichnung 340 DL Diesel erstmals auch einen 1.6l Selbstzünder von Renault bereit. [...mehr]
Vom 11. bis zum 13. November wird die Footman James Classic Motor Show in der NEC in Birmingham stattfinden. Volvo Cars Heritage wird nach zwei Jahren Abwesenheit wieder dabei sein. Im Gepäck: ein einmaliger Volvo P1800 S.

Dies stellt für den Volvo P1800 die letzte Aktivität zum 50-jährigen Jubiläum und gleichzeitig das große Finale der hektischen Volvo Cars Heritage Event-Saison 2011 dar. Der Volvo-Stand auf der Oldtimer-Messe wird auch den Volvo Owners Club (UK) während der Show beherbergen. Hinzu kommen ein paar weitere spannende Überraschungen, die noch nie in England zu sehen waren. Eine einzigartige und sehr interessante Volvo Coupé Kollektion wird den Besuchern vom Volvo Cars Heritage Stand unter der Nummer im National Exhibition Centre in Birmingham geboten. [...mehr]
Der Volvo 480 war ein ganz unmögliches Fahrzeug – es brach mit allen Volvo Autos, die bis dato vom Band gelaufen waren.

Dabei sollte der Volvo 480 ES den Fortschritt in das konservativ konstruierte Modellprogramm bringen. Der sollte sich in Frontantrieb und Quermotor zeigen – was den Fans damaliger Volvo Autos hinten an der angetrieben Starrachse vorbeiging. Wer nicht wusste, dass da gerade ein 480 ES an einem vorbeigefahren war, konnte den gerade einmal 132 cm hohen 480 leicht für einen Honda Civic Aerodeck halten – die sportlich herunter gezogene Front ließ kaum Platz für den Pfeil zwischen den Scheinwerfern. Daher wurde das Volvo-Logo in den Grill unter die Stoßstange verlegt, wo es allerdings kaum sichtbar war. [...mehr]
Wer damals wie heute einen Volvo 245 fährt, tut das meist aus Platzgründen. Denn Raum für einen ausgiebigen Ikea-Einkauf oder einen mit der Stoßstange gewilderten Elch liefert der Volvo Kombi mehr als genug.

Einen Volvo Kombi zu bauen, war für die Schweden im Gegensatz zu Mercedes oder Audi nie ein Problem. Das beweisen sie mit dem 544 Kombi, dem der Amazon Kombi und schließlich der Volvo 145 folgten. Der Volvo 245 löste letzteren im Jahr 1974 ab, aber übernahm eine schrullige Sparmaßnahe seines Vorgängers: Wie beim Volvo Oldtimer 145 entstammen die hinteren Türen dem jeweiligen Limousinen-Modell 144 bzw. 244. Die Zahl „245“ setzt sich aus der Serie 200, vier Zylindern und 5 Türen zusammen – im Jahr 1984 schufen die Schweden Ordnung und benannten alle Modelle schlicht „Volvo 240“. [...mehr]
Der Volvo P 1800 stellte nach dem missglückten Volvo P 1900 von 1956 bis 1957 den zweiten Versuch der Schweden dar, in den guten Ruf der Sportlichkeit zu kommen.

Dem Volvo P 1800S als zweite und dritte Vergaser-Ausführung von 1963 bis 1969 sollte dies [...mehr]
Ob heute noch jemand Volvo kennen würde, wenn damals der Volvo Amazon ein so durchschlagender Erfolg gewesen wäre? Kaum vorstellbar, denn als der Amazon in Serie ging, war die Autoproduktion in Schweden noch ein schwarzer Punkt auf der Landkarte gewesen. Zwar gab es in den 40er Jahren schon einen durchschlagenden Erfolg mit dem PV 444, aber mit dem Amazon gelang der endgültige Durchbruch. So kann man getrost den Erfolg des Autos als Beginn der Volvo-Ära betrachten.
Etwas mehr als 50 Jahre ist es jetzt her, seit der Volvo Amazon die große europäische Bühne betrat, allerdings im Ausland unter der Bezeichnung 121 und 122. Seine eigenwillige, aber einzigartige Form brachte dem Amazon schnell eine Welle der Anerkennung entgegen, insbesondere seit er auf einer Autoshow in London einem größeren Publikum vorgestellt wurde. Die zeitgemäße Karosserie im Ponton-Stil mit sportlichen Komponenten sowie schlichten Rundscheinwerfern verliehen dem Volvo ein markantes Äußeres mit hohem Wiedererkennungswert.
Bei der Motorenleistung leistete man bei Volvo am Anfang nichts Ungewöhnliches, gab es den Amazon zunächst nur mit einem 60-PS-Vierzylinder, erst später kamen Varianten mit 80 oder 100 PS hinzu.
Größter Vorteil war seine hohe Sicherheit und Stabilität, so existieren noch heute zahlreiche Volvos dieser Baureihe als Oldtimer auf den Straßen. Ungewöhnlich war zudem, dass mehr als 60 Prozent aller Fahrzeuge ins Ausland verkauft wurde – sicherlich auch ein Qualitätskriterium. [...mehr]




