» Rolls Royce
Der Welt wurde dieses Wunderwerk frühen Automobil-Kunst im Jahre 1906 auf der Olympia Motor Show in London präsentiert. Damals hatte das Fahrzeug noch den wenig klingenden Namen 40/50 H.P.
Dieses Vehikel bereitete den Ruf des Autoherstellers, da dieses Auto zum besten Auto deklariert wurde. Wenn auch dieser Titel von den Ingenieuren dieses Musters kommt, aber völlig zu Recht. Erst durch seine Popularität erhielt er zunächst den Namen Silver Ghost. Erst im Zuge dessen wurde der Name des Klassikers von Rolls Royce übernommen.
Erhältlich war das Auto dann ab 1907 und die Kunden begeisterte die Qualität des Wagens. Rund 20.000 Kilometer fuhr es und das ohne Panne. Das ist selbst für heutige Fahrzeuge ein Maßstab, der schon vor 100 Jahren gesetzt wurde - damals unter offizieller Aufsicht.
Daher ist es auch kaum erstaunlich, dass dieses Modell, eines der bekanntesten von Rolls Royce ist. Die Aufmachung und das Zubehör entsprach der damaligen Zeit. Ein in Reihe gelagerter Sechs-Zylinder-Motor mit einem Hub-Raum von 7.036 Kubikzentimetern.
Dank permanenter Fortentwicklung wurde das Fahrzeug bis ins Jahr 1925 gefertigt. Mit einer Produktionsdauer von 19 Jahren kann man schon von einer wirklichen Weiterentwicklung im Fahrzeugbau sprechen. [...mehr]
Aston Martin ist die Automarke, die am häufigsten mit dem berühmtesten fiktiven Geheimagenten der Welt in Verbindung gebracht wird. Doch nur eingefleischte James Bond-Fans wissen, dass er ursprünglich einen Bentley fuhr.
Autor und James Bond-Erfinder Ian Flemming war nämlich selber ein Bentley-Liebhaber und ließ seinen fiktiven Helden in drei Romanen einen Bentley fahren. Auch in den Verfilmungen findet Flemmings Lieblingsauto Erwähnung, wenn auch nur als Auslaufmodell. Am Anfang des zweiten Bond-Films „Liebesgrüße aus Moskau“ von 1963 ist ein Bentley 3,5 Liter zu sehen, der mit einem Autotelefon (damals eine technische Novität) ausgestattet ist. Als in Goldfinger (1964) Bonds Vorgesetzte den Aston Martin DB5 als das neue Firmenauto präsentieren, betont der Geheimagent in beinahe kindisch aufmüpfigem Ton, dass ihn sein Bentley niemals im Stich gelassen habe.
Dieser Aussage einer Filmfigur kann man durchaus glauben schenken. Der Bentley 3,5 Liter kam 1933 auf den Markt und war das erste Bentley-Modell das vom damals neuen Besitzer Rolls-Royce hergestellt wurde. Mit einer für seine Zeit beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h eignete er sich hervorragend für Autorennen. Der 1140 Kilogramm wiegende Engländer brauchte es von 0 auf 100 in 20,4 Sekunden. Das Sechs-Zylinder Antriebssystem stellte eine Weiterentwicklung des Rolls Royce 20/25 Antriebs dar. Insgesamt wurden nur 1177 Exemplare dieses Klassikers hergestellt. [...mehr]
Eigentlich kann man zum Rolls Royce 10 HP nicht sehr viele Worte verlieren, denn aus rein technischer Sicht kann man nicht all zu viel berichten. Wühlt man jedoch etwas in der Vergangenheit der Automobilgeschichte, fällt den Rolls Royce 10HP eine Bedeutung zu, die man ohne Zweifel als Beginn einer Ära beschreiben kann.
Der Rolls Royce 10HP war das erste Fahrzeug, das unter dem Firmennamen „Rolls Royce“ produziert wurde. Nachdem sich Frederick Henry Royce und Charles Stewart Rolls auf eine gemeinsame Zusammenarbeit verständigen konnten, brachten sie 1904 mit dem 10HP ihr erstes Fahrzeug auf den Markt.
Dieser verfügte über einen wassergekühlten Zwei-Zylinder-Motor mit 12 KW. Diese Kraft ließ den Wagen immerhin auf imposante 63 Km/h beschleunigen. Letztendlich war es aber das schöne Design des Zweisitzers, der ihm Berühmtheit einbrachte. Als Gründungsfahrzeug einer legendären Fahrzeugmarke wuchs sein Ruf im Laufe der Jahre enorm. Seine Wertschätzung lässt sich auch anhand von Zahlen belegen, so gehört der Rolls Royce 10HP zu den teuersten Oldtimern der Automobilgeschichte. So wurden stattliche 7,25 Millionen Dollar für ihn bei einer Oldtimer-Auktion bezahlt.
Der neue Besitzer wird vermutlich noch sehr viel Freude am neuen Fahrzeug haben, denn die Wertsteigerung wird in den kommenden Jahren noch enorm zunehmen. [...mehr]
Die Marke Bentley steht neben Rolls Royce wie keine zweite für Luxus und Glamour auf den Britischen Inseln, schließlich ist der altgediente Automobilhersteller offizieller Hoflieferant der Königlichen Familie.
Die britische Automobilmarke gehört seit 1998 zum VW-Konzern, weshalb viele Menschen in Großbritannien erst einmal tief durchatmen mussten, als die Übernahme bekannt wurde, denn das Renommee und die Tradition der Firma stand symbolisch für die Klasse der Britischen Inseln. Inzwischen haben sich die Gemüter wieder etwas beruhigt, denn Bentley steht dank des Engagements von VW wieder auf soliden Füßen und hat nichts von seinem Renommee verloren. Im Gegenteil, der Bentley hat auch in Deutschland immer mehr Fürsprecher gefunden. Insbesondere Modelle wie der Bentley S1 dienen bei offiziellen Anlässen und Hochzeiten als Repräsentationsauto, welches einen Hauch von Luxus versprüht.
Der Bentley S1 besitzt eine starke Ähnlichkeit mit dem Rolls Royce Silver Cloud I, lediglich der Kühlerhaube wurde eine andere Form gegeben. Der Bentley S1 besitzt einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 4.887 ccm Hubraum. Als Standardmodell wurde er mit einer Vier-Gang-Automatik angeboten, wobei man je nach Wunsch auch eine Vier-Gang-Manuell-Schaltung erhalten konnte. Um den Komfort des Fahrens zu verbessern, konnte man sich optional ab 1956 eine Servolenkung einbauen lassen. Insgesamt wurden lediglich 3.538 Bentley S1 gefertigt, weshalb die erhaltenen Fahrzeuge heutzutage einen enormen Wert besitzen.
Der Innenraum lässt natürlich keine Wünsche offen, eine großzügig konstruierte Fahrgastzelle bietet genügend Raum, der einen Königin gebührt. Die Klasse und die Eleganz des Bentley S1 sind unverkennbar, weshalb er ohne Zweifel zu den schönsten Klassikern der Autobilgeschichte gehört.







