» Renault
Der Alpine A310 begeisterte vor allem durch schmissiges Design. Doch den Porsche Rivalen konnte der A310 Renault nicht wie erhofft bringen.
Im Alpine A310 sorgte wie in seinem Rallye-erprobten Vorgänger A110 ein Heckmotor für Vortrieb. Doch im Gegensatz zum leichten A110 brachte der A310 Renault keine Lorbeeren für herausragende Performance ein: Im ab 1971 produzierten Renault Alpine A310 steckten zunächst ebenfalls Vierzylinder (110 bis 124 PS), die jedoch mit dem nun mindestens 840 kg betragenden Gesamtgewicht Probleme hatten; der Alpine A110 wog lediglich zwischen 600 und 700 kg. Als ab 1976 der mit Peugeot und Volvo zusammen entwickelte PRV-V6 Einzug hielt, war zumindest erheblich mehr Drehmoment – 204 Nm – vorhanden. [...mehr]
Mit dem Fuego entfachte Renault 1980 neues Feuer im eigenen Coupe-Segment: Der Fuego (spanisch: Feuer) ersetzte die in die Jahre gekommenen Renault 15 und Renault 17.
Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass das Coupe Fuego ein Kind der 80er-Jahre ist: Mattgraues, unlackiertes Plastik allerorten, besonders Frontschürze mit integriertem Spoiler, Heckstoßstange und die gerippten Leisten an Front- und Heckpartie zeugen vom Zeitgeschmack. Dazwischen viel Glas, die großen Fensterflächen und die sanft abfallende kuppelartige Heckklappe sorgen für guten Durchblick. Lediglich die breiten C-Säulen trüben die Aussicht. Das Produktionsende in Frankreich 1987 nach 265.257 Fuego indiziert, dass Renault die Wünsche des Publikums durchaus bedienen konnte.
Renault Fuego GTX erstes Topmodell
Das Topmodell im Erscheinungsjahr 1980 stellten die TX/GTX mit einem 1955 ccm großen Leichtmetallmotor dar, der mit vier Zylindern 110 PS auf die Vorderräder losließ. Ein manuelles [...mehr]
hier ein Werbefilm bei der Einführung des Renault 16 TX:
Die Geburtsstunde des Renault 16 TX fällt in eine Zeit, wo die die europäische Gesellschaft im Umbruch war. 1965 wollte ein Jeder mal etwas anderes machen, neue Wege begehen, Innovationen umsetzen – was letztendlich in der 68er Bewegung seinen Höhepunkt fand. Die Mischung aus Stufenheck und Kombi war geboren, was viele Autofahrer dazu bewog, den Renault 16 sich in Haus zu holen. Wen wundert es da, dass er 1965 gar zum Auto des Jahres erkoren wurde.
Die größte Besonderheit des Renault 16 TX, das Schrägheck, ist bereits erwähnt worden. Diese designtechnische Neuerung schien den Kundenwünschen derart zu entsprechen, dass man insgesamt 1.850.000 Autos verkaufen konnte. Bis zur heutigen Zeit hat sich dieses Design in der Automobilentwicklung gehalten, kann man doch auf diese Art und Weise enorm viel Raum schaffen und eine ansprechende Optik entwerfen. Für Familienwagen die ideale Kombination.
Der Renault 16 TX war die am stärksten motorisierte Version, des Renault 16. Mit einem Hubraum von 1647 cm³ und 93PS waren die Leistungen nicht überragend, aber solide. Aber genau dies war das Anliegen von Gaston Juchet und Pierre Dreyfus, den Entwicklern des Autos. Hier sollte kein Überauto entstehen, sondern eines für Familien. Die Flexibilität im Innenraum erfüllte selbst hohe Ansprüche.
Da gerade auch in Deutschland der Trend existierte, mal nicht auf einen VW, einen Mercedes oder einem Opel zurückzugreifen, fand der Renault auch hierzulande großen Anklang, ein Erfolg, womit man bei den Franzosen nicht gerechnet hatte.
Jedoch ist der Renault 16 TX heutzutage den wenigsten Menschen in Deutschland ein Begriff, dabei ist er einer schönsten Klassiker der Automobilgeschichte. [...mehr]
Die beiden bekanntesten Automobilhersteller in Frankreich sind Peugeot und Renault. Sie liefern sich seit ihrer Gründung von 1898 ein Kopf an Kopf Rennen um die Gunst der Autoverkäufer in ganz Europa.
Es ist schon sehr erstaunlich, dass gerade die beide renommiertesten Fahrzeugproduzenten Frankreichs ihr Gründungsjahr 1898 haben, aber seitdem herrscht auch ein erbitterter Wettstreit zwischen den Konkurrenten, wobei mal
der Eine und mal der Andere die Nase vorn hatte. Ab 1918 stieg dann auch noch Citroën auf dem französischen Automarkt ein und erweiterte das Spektrum an faszinierenden Automobilen.
Aber wie gegensätzlich Verläufe gewisse Produktionen nehmen können, beweisen der Peugeot 404 und der Renault Frégate. Bei waren Mittelklassewagen, die durchaus die betuchte französische Mittelschicht ansprechen sollten. Mit der Entwicklung des Frégate wurde unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg begonnen, um nach den Kriegsjahren auf dem Automarkt mit neuen Modellen punkten zu können. Zwischen 1951 und dem Produktionsstopp 1960 wurden allerdings nur 163.383 Frégate gefertigt und verkauft. Mitte der 50er Jahre hatte man das Modell noch um eine 5-türige Kombiversion erweitert, aber letztendlich blieb der große Erfolg aus.
Eine ganz andere Entwicklung nahm da der Peugeot 404. Von ihm wurden insgesamt 2.885.257 Fahrzeuge gefertigt, allerdings trat er unmittelbar die Nachfolge des Renault Frégate an. Peugeot erreichte mittels unzähliger Varianten wie dem Injection (Cabrio), dem Coupé, dem Kombi und dem Standardmodell eine viel größere Käuferschicht und das nicht nur in den heimatlichen Gefilden. Auch in Deutschland erfreute sich der Peugeot 404 einer großen Beliebtheit, weshalb er bis 1974 nach Deutschland geliefert wurde.
Natürlich nahm das Duell nicht immer dieses Ausgang zwischen den beiden Konkurrenten, aber an diesen beiden Modellen wird deutlich, wie wichtig es ist, möglichst viele Käufer anzusprechen die Oldtimer fahren und keine Nischenfahrzeuge zu produzieren, wenn man Verkaufserfolge vorweisen möchte.






