» Renault
Der Renault 4 ist 50 Jahre und kein Stück vergessen! Zum Ende des R4-Jubiläumsjahres präsentiert Renault Deutschland eine iPad-App mit etlichen Fotos und Filmen, die sich ausschließlich mit der französischen Legende auseinandersetzen.

Warum hat der R4 eigentlich noch immer keine legitimen Nachfolger? Unter anderem präsentieren 50 begabte Designer aus der ganzen Welt, wie eine zeitgemäße Neuauflage des Renault 4 ihrer Ansicht nach aussehen würde. So verbindet die neue App die Historie mit der Zukunft der kultigen Kiste. In welchem Maße der in zahlreichen Punkten wegweisende Kompaktwagen heutzutage noch die Herzen der Menschen berührt, zeigen diversen Videostatements, in denen Berichterstatter und Fachbesucher der wichtigsten deutschen Automesse IAA ihre Meinung abgeben. [...mehr]
Den R4 ernannten die fachkundigen Leser von Auto Bild Klassik haben zum „Klassiker des Jahres“ 2011 im Segment der Klein- und Kompaktwagen.

Der Renault R4, der in diesem Jahr sein 50-jähruges Jubiläum feiert, verwies mit über 9000 Stimmen neun starke Konkurrenten auf die Plätze und bekam als Belohnung „Das Goldene Klassik-Lenkrad“ 2011. Im Ganzen nahmen 27.023 Leser von Auto Bild Klassik und User der Website www.autobild-klassik.de an der Aktion „Das Goldene Klassik-Lenkrad“ Teil. Etliche Kandidaten traten in den Kategorien „Klassiker des Jahres“, „Klassiker der Zukunft“, „Der Fund des Jahres“, „Die Restaurierung des Jahres“ und „Die Person des Jahres“ an. [...mehr]
Der Renault 17 – auch als R17 bekannt - war ein im Juli 1971 eingeführtes Coupe. Der Fronttriebler antrieb auf Basis des Renault 12 galt als Nachfolger der Renault Caravelle. Die Motoren des R17 steuerte der Renault 16 bei.

Parallel mit dem Renault 17 wurde das Schwestermodell Renault 15 lanciert. Es wies die einfachen R12-Scheinwerfer, ein kleineres Basistriebwerk und eine weniger flotte Seitenlinie auf. Hier war die hintere Seitenscheibe nur ausstellbar, ließ sich aber nicht versenken. Weiterhin wurde der R15 nur als geschlossenes Coupe geliefert, also nicht mit dem Faltdach des R17. Die Vorderräder des 426 cm langen und 163 cm hingen einzeln an doppelten Querlenkern mit Schraubenfedern und waren mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Et voila – schon haben wir das französische Opel Manta-Pendant. [...mehr]
Mit 50 auf den Nürburgring: Insgesamt 140 Renault R4 stellten im Rahmenprogramm der „World Series by Renault“ ihr Potential auf dem Grand Prix-Kurs in der Eifel unter Beweis.

Für ein Renault R4-Treffen in Deutschland stellt diese Anzahl einen neuen Rekord dar. Grund für die große Parade war der 50. Geburtstag des R4. Zur Feier reisten Renault 4-Halter aus Belgien, Luxemburg, Österreich, Frankreich, Deutschland und der Schweiz an den Nürburgring. Sie stellten den Zuschauern Autos aus 31 Jahren Modellgeschichte vor. Das betagteste Fahrzeug war einer der ältesten noch existenten Renault 4 aus dem Debütjahr 1961. Der jüngste mit dem Produktionsdatum den 30. Juli 1992 zählt wiederum zu den letzten der im Ganzen 8.135.424 produzierten Einheiten. [...mehr]
Renault R4 auf Speed: Ein Team von vier französischen Petrolheads will vom 13. bis 19. August bei den „Saline4Fun“ auf dem Salzsee von Bonneville mit einem getunten R4-Kastenwagen einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen.

Der Renault R4 von 1983 bekam für den Rekordversuch den 290-PS-Motor eines Renault 5 Turbo aus der französischen Tourenwagenmeisterschaft desselben Jahrgangs implantiert. Auch weitere Bauteile entnahmen die vier Freunde dem historischen Renault Regal: Das Getriebe baut auf denen von Renault 21 Turbo und Renault 25 GTX auf. Die Bremsen des Renault-Tuning-Monsters stifteten der Renault 25 vorn und hinten der Clio 2. Maximale Sicherheit gewährleisten neben einem Überrollkäfig und einem Feuerlöscher ein besonderes Gurtsystem sowie ein Schalensitz nach US-amerikanischer Norm. Die totale Verzögerung obliegt einem Bremsschirm, der im Dach des R4 platziert ist. [...mehr]
Einen Schönheitspreis gewann der Renault R4 nie, doch darauf hatte es der französische Staatsbetrieb auch nie angelegt. Die immensen Verkaufszahlen des Renault 4 sprachen ohnehin eine Sprache für sich.

Der Renault R4 half nicht sonderlich, den Ruf französischer Autos als sichere oder besonders zuverlässige Fahrzeug zu etablieren. Doch den Kunden des R4 war dies herzlich egal. Sie wollten ein in Anschaffung und unterhalt günstiges Auto, und da bekamen sie auch. Die Raumökonomie war schon bei der Markteinführung im Jahr 1961 fortschrittlich. Wer einen aktuellen Kleinwagen neben den Renault 4 stellt, hat kaum mehr Platz und muss obendrein noch feststellen, dass das Prinzip hoch bauender Fahrzeuge auch nicht so fürchterlich neu ist, wie mancher Autohersteller glauben machen möchte. [...mehr]
Der Renault 5 Turbo machte es ab 1980 vor, wie der ideale Kleinwagen mit Extra-Dampf auszusehen hatte: Der Renault Turbo-Boost ging aufwendig an die Hinterachse.
Das Basisfahrzeug Renault 5, auch bekannt als „le car“ hat im Serienzustand Frontantrieb, doch für den beabsichtigten Rallye-Einsatz des R5 Turbo musste die Motorkraft an die Hinterräder. So wanderte der mit einem Turbolader aufgerüstete Renault 1.4-l-Vierzylinder längs hinter die Vordersitze, wobei die Rückbank der kistenartigen Motorabdeckung zu weichen hatte. Das Renault Turbo-Triebwerk mobilisierte 118 kW/160 PS; das maximale Drehmoment von 210 Nm lag bei 3250 Touren erreicht. Damit stand nach 6,9 Sekunden Tempo 100 an, die Höchstgeschwindigkeit vom R 5 Turbo betrug 205 km/h. [...mehr]
Der Alpine A310 begeisterte vor allem durch schmissiges Design. Doch den Porsche Rivalen konnte der A310 Renault nicht wie erhofft bringen.
Im Alpine A310 sorgte wie in seinem Rallye-erprobten Vorgänger A110 ein Heckmotor für Vortrieb. Doch im Gegensatz zum leichten A110 brachte der A310 Renault keine Lorbeeren für herausragende Performance ein: Im ab 1971 produzierten Renault Alpine A310 steckten zunächst ebenfalls Vierzylinder (110 bis 124 PS), die jedoch mit dem nun mindestens 840 kg betragenden Gesamtgewicht Probleme hatten; der Alpine A110 wog lediglich zwischen 600 und 700 kg. Als ab 1976 der mit Peugeot und Volvo zusammen entwickelte PRV-V6 Einzug hielt, war zumindest erheblich mehr Drehmoment – 204 Nm – vorhanden. [...mehr]
Mit dem Fuego entfachte Renault 1980 neues Feuer im eigenen Coupe-Segment: Der Fuego (spanisch: Feuer) ersetzte die in die Jahre gekommenen Renault 15 und Renault 17.
Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass das Coupe Fuego ein Kind der 80er-Jahre ist: Mattgraues, unlackiertes Plastik allerorten, besonders Frontschürze mit integriertem Spoiler, Heckstoßstange und die gerippten Leisten an Front- und Heckpartie zeugen vom Zeitgeschmack. Dazwischen viel Glas, die großen Fensterflächen und die sanft abfallende kuppelartige Heckklappe sorgen für guten Durchblick. Lediglich die breiten C-Säulen trüben die Aussicht. Das Produktionsende in Frankreich 1987 nach 265.257 Fuego indiziert, dass Renault die Wünsche des Publikums durchaus bedienen konnte.
Renault Fuego GTX erstes Topmodell
Das Topmodell im Erscheinungsjahr 1980 stellten die TX/GTX mit einem 1955 ccm großen Leichtmetallmotor dar, der mit vier Zylindern 110 PS auf die Vorderräder losließ. Ein manuelles [...mehr]
hier ein Werbefilm bei der Einführung des Renault 16 TX:
Die Geburtsstunde des Renault 16 TX fällt in eine Zeit, wo die die europäische Gesellschaft im Umbruch war. 1965 wollte ein Jeder mal etwas anderes machen, neue Wege begehen, Innovationen umsetzen – was letztendlich in der 68er Bewegung seinen Höhepunkt fand. Die Mischung aus Stufenheck und Kombi war geboren, was viele Autofahrer dazu bewog, den Renault 16 sich in Haus zu holen. Wen wundert es da, dass er 1965 gar zum Auto des Jahres erkoren wurde.
Die größte Besonderheit des Renault 16 TX, das Schrägheck, ist bereits erwähnt worden. Diese designtechnische Neuerung schien den Kundenwünschen derart zu entsprechen, dass man insgesamt 1.850.000 Autos verkaufen konnte. Bis zur heutigen Zeit hat sich dieses Design in der Automobilentwicklung gehalten, kann man doch auf diese Art und Weise enorm viel Raum schaffen und eine ansprechende Optik entwerfen. Für Familienwagen die ideale Kombination.
Der Renault 16 TX war die am stärksten motorisierte Version, des Renault 16. Mit einem Hubraum von 1647 cm³ und 93PS waren die Leistungen nicht überragend, aber solide. Aber genau dies war das Anliegen von Gaston Juchet und Pierre Dreyfus, den Entwicklern des Autos. Hier sollte kein Überauto entstehen, sondern eines für Familien. Die Flexibilität im Innenraum erfüllte selbst hohe Ansprüche.
Da gerade auch in Deutschland der Trend existierte, mal nicht auf einen VW, einen Mercedes oder einem Opel zurückzugreifen, fand der Renault auch hierzulande großen Anklang, ein Erfolg, womit man bei den Franzosen nicht gerechnet hatte.
Jedoch ist der Renault 16 TX heutzutage den wenigsten Menschen in Deutschland ein Begriff, dabei ist er einer schönsten Klassiker der Automobilgeschichte. [...mehr]






