» Oldtimermuseen

Fritz von Busch wurde am 22. Mai 1922 in Erfurt geboren und behauptet, sich daran erinnern zu können, dass schon die Hebamme nach Benzin gerochen hat, erzählt er auf seiner Homepage.

Benzin und Automobile sollten sich fortan wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen und ihn nie wieder so ganz loslassen. So das Fritz von Busch1973, als einer der Ersten in Deutschland, ein privates Automuseum in Wolfegg eröffnete.
Olddtimer2 © Flickr by hmvh

Doch man kennt ihn nicht nur als Museumsbesitzer, dem einem oder anderem wird er er auch als Automobil-Journalist in lebhafter Erinnerung sein, wo er u.a für die Fachzeitschrift „Auto-Motor-Sport“ geschrieben hat.

Doch zurück zum Automuseum des Herrn v. Busch, was eigentlich nicht zu den klassischen Oldtimermuseen zählt, aber dennoch Autos aus dem vergangenen Jahrhundert ausstellt.

Auf rund 3.000 qm² sind mehr als 200 Automobile, Motorräder und Traktoren für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die urige Atmosphäre des Schlosses lässt die Autosammlung aus dem letzten Jahrhundert besonders gut zur Geltung kommen.

Das Automuseum von Fritz von Busch zeigt Autos aus dem vergangenen Jahrhundert.

Angefangen hat Fritz von Busch 1973 mit 35 Fahrzeugen, die er erst nur auf einer Etage in der ehemaligen Remise der fürstlichen Residenz ausstellte.

Heute zeigt das Automuseum einen Querschnitt durch die Geschichte motorisierter Fahrzeuge und beginnt mit einer Piccolo Voiturette von 1907 und geht bis in die  20er, 30er und 50er Jahre hinein. Von der BMW Isetta bis über den Opel Olympia Rekord und dem Alfa Romeo Giulietta Spider kann man die ganze Palette der historischen Fahrzeuge bestaunen, die man so wohl nie wieder auf unseren Strassen antreffen wird.

Das Automuseum von Fritz von Busch bietet kleinen und großen Besuchern eine unterhaltsame Show, untermalt mir Musik und vielen interessanten Informationen. Ein Bummel durch die Straßen der Erinnerung.

Automuseum Wolfegg
Fritz B. Busch-Weg 1
88364 Wolfegg

Telefon:07527 - 6294
Fax: 107527 – 430

Öffnungszeiten:
Täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr
Während der Wintermonate: Nur Sonntag von 9 Uhr bis 17 Uhr.    [...mehr]


Zur Zeit ist es das einzige seiner Art. Weltweit gibt es kein zweites Museum für historische Maybach-Fahrzeuge. Ein wenig ungewöhnlich ist dies schon, war doch die Marke lange Zeit das non plus ultra in der Oberliga des Automobilbaues.

Dieses einzigartige Museum verdanken wir nicht etwa einer Initiative des Mercedes-Benz-Konzerns, dem heutigem Besitzer der Traditionsmarke, sondern dem passionierten Sammler und nun Museumsgründer Helmut Hoffmann.

Maybach © flickr / montillon

Der 57-Jährige widmet 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche der Hommage an die Konstrukteurslegende und Firmengründer Wilhelm Maybach.

Maybach hatte vor fast genau hundert Jahren sein Unternehmen zusammen mit dem deutschen Luftschiffkonstrukteur Ferdinand Graf von Zeppelin als Luftfahrzeug-Motorenbau GmbH gegründet.

Maybach begann ursprünglich als Hersteller von Luftfahrzeugmotoren

Erst nach der Zwangsumstellung der Produktion gemäß dem Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg stellte Maybach Automobile her. Schon in den 20er Jahren waren die „Luxusschiffe“ von Maybach das non plus ultra des gehobenen Automobilbaues. Unglücklicherweise endete diese Hochzeit der Marke mit dem Zweiten Weltkrieg. 1960 übernahm der Nachfolgekonzern Daimler Benz die Maybach-Motorenwerke. Aber erst 40 Jahre später, 2002, wurden wieder Autos unter dem Namen Maybach produziert.


Nur 1.800 Fahrzeuge hat Maybach bis 1941 gefertigt

Während der „guten Jahre“ zwischen 1921 und 1941 wurden ungefähr 1.800 Fahrzeuge gefertigt. Lediglich 160 davon existierten heute noch. In den letzten 20 Jahren gelang es Helmut Hofmann, 16 davon zu erstehen. Sie sind ohne Frage die Glanzstücke seines Oldtimermuseums für historische Maybach-Fahrzeuge und sicherlich unbezahlbar.    [...mehr]


Theoretisch könnte man die Geburtsstunde von Opel auf das Jahr 1863 datieren. Damals machte sich Adam Opel in einem ehemaligem Kuhstall selbstständig. Das erste Produkt, was unter seiner Regie den Namen Opel trug, war eine Nähmaschine. Auch wenn Opel zur Zeit eine ungewisse Zukunft hat, so kann die Marke doch beinahe auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einen Teil davon, lässt sich im Museum in Herne bewundern.

Nur wenige Menschen verbinden mit der Marke Opel mehr als nur Autos. Aber erst nach dem Tod des Firmengründers 1895 begannen seine Söhne zuerst mit der Fahrradproduktion und 1898 mit der Herstellung des ersten Automobils von Opel. Es blieb aber nicht nur bei Autos, auch einige Motorräder trugen das Firmenlogo. Ab 1901 war das erste Opel-Motorrad mit 2 PS für 700 Mark zu haben.

Opel Kapitan © flickr / Tomás Fano

Sicherlich war gerade die Automobilproduktion prägend für die Rüsselsheimer in den letzten 100 Jahren, doch Opel ist mehr, als nur eine Automarke. Um so erfreulicher ist es, dass dementsprechend im Opel Museum in Herne, welches von der „Hilmar Born Opel-Museum Interessengemeinschaft“ geführt wird,  Exponate aus allen Bereichen der Konzerngeschichte ausgestellt sind.    [...mehr]


Ich würde das Meilenwerk in Berlin schon eher als einen Meilenstein betrachten. Wo bekommt man sonst auf einem Fleck - gut, ein ziemlich großer Fleck - alles, was das Oldtimerherz begehrt?

Meilenwerk Berlin

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Mercedes-Benz Museum

Die Geschichte einzelner Automobile kann selten durch das Auto selbst erzählt werden, auch wenn es noch so gut erhalten oder wieder hergestellt wurde. Rund um das entstandene Fahrzeug gibt es zahlreiche Fakten zur Vorgeschichte, zur Entwicklung, den Neuerungen auf den Gebieten des Designs und des technischen Fortschritts.

Mercedes-Benz 300Einer dieser Erinnerungsorte, an den Automobil-Fans regelmäßig ins Träumen geraten, ist das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Die faszinierende Reise durch die Geschichte eines der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen der Automobilbranche beginnt mit der Erfindung des Viertakt-Motors durch Gottlieb Daimler. Der Daimler-Reitwagen aus dem Jahr 1885 ist das älteste Fahrzeug der Welt mit einem Benzinmotor und diente Daimler sowie Maybach als Versuchsobjekt für den kleinen Verbrennungsmotor. Er ist innerhalb des Museums als Nachbildung ausgestellt.

OldtimerIn den Jahren 1900 bis 1914 entwickelt allmählich die Marke Mercedes-Benz. Namensgeberin der heutigen Weltmarke war Mercedes Jellinek, die Tochter des Rennfahrers und Automobilhändlers Emil Jellinek, der eng mit Gottlieb Daimler zusammen arbeitete. Bei einem Rennen im Jahr 1899 benutzte er den Namen seiner Tochter als Pseudonym für sein teilnehmendes Fahrzeug. Bei einer vertraglichen Regelung zwischen Jellinek und Daimler wurde der Name „Mercedes“ erstmals als Markenbezeichnung festgelegt. Seit September 1902 ist die Marke „Mercedes“ als Warenzeichnen geschützt.

SportwagenMit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er und 60er Jahren konnte sich Mercedes-Benz als Weltmarke etablieren und war gleichzeitig auf mehreren Gebieten erfolgreich. Neben den klassischen Fahrzeugen entwickelte Mercedes insbesondere Nutzfahrzeuge und Repräsentationswagen. Auf beiden Gebieten nimmt Mercedes-Benz selbst in der heutigen Zeit eine führende Position ein, denn Staatschefs vieler Länder lassen sich von den Repräsentationsmodellen chauffieren.

Auch im Rennsport konnte die Marke Mercedes immer wieder Akzente setzen. Die „Silberpfeile“ gehören seit Jahrzehnten zum Inventar der Formel 1. Die größten Erfolge feierten die „Silberpfeile“ in den 30er Jahren, aber der Mythos lebt in der Tourenwagenmeisterschaft und in der Formel 1 weiter.

Jeder Entwicklungsepoche, sowie einzelnen Sparten wie Nutzfahrzeuge, Sportwagen oder Repräsentationswagen sind Teile des Museums gewidmet. Neben den zahlreichen Automobilen sind auch kleine Details wie Motoren oder Einspritzanlagen äußerst sehenswert und informativ gestaltet.

Wo:

• Mercedes- Benz Museum
Mercedes-Straße 100
70272 Stuttgart    [...mehr]