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Als der Lagonda Aston Martin im Jahr 1978 einige dynamisch orientierte Limousinen-Käufer in die Autohäuser bringen sollte, reagierten diese verschreckt: War der Aston Martin Lagonda wirklich zum Fahren gedacht?

Aston Martin Lagonda S3 ©flickr / liftarn
Der Aston Martin Lagonda konnte tatsächlich und auch schnell fahren; sein 5.3 V8 aus dem Sportwagen Aston Martin V8 leistete je nach Fertigungsjahr rund 300 PS, und schaffte die Limousine mit Automatik und über 2 t Leergewicht auf 230 km/h Höchstgeschwindigkeit. Preislich lag der Lagonda, dessen Name sich von einer von Firmenchef David Brown aufgekauften und verblichen Luxusmarke her ableitet, auf dem Niveau vom Rolls Royce Silver Spirit. Der Bentley Mulsanne Turbo R war in den späten 80ern günstiger und – sportlicher, wie ein Test von 1988 belegt.    [...mehr]


Vom 2. bis zum 5. September 2009 richtet die Stadt Gstaad im Berner Oberland erneut die Rallye Gstaad Classic, die in Zukunft alle zwei Jahre ausgetragen werden soll.

Vier Tage lang wird Gstaad ganz im Glanz des historischen Automobilsports stehen. Ins Leben grufen wurde die Gstaad Classic 2009 vom Unternehmen DSL Organisation, das auf seine jahrelange Erfahrung mit der Ausrichtung solcher Sport-Events bauen kann. Unterstützung erfuhr DSL weiter vom erlesenen Gstaad Automobile Club und Peter Auto als Co-Organisatoren.

Bei der Gstaad Classic 2009: Aston Martin DB 4 ©flickr / stuff_and_nonsense

Programm Gstaad Classic 2009 - Vier Tage Rallye Action mit millionenschweren Oldtimern

Die gewundenen Bergstraßen rund um den Schweizer Nobelort liefern drei Streckennetze direkt an der Grenze zwischen deutschem und französischsprachigem Landesteil. Insgesamt rund 800 abgesperrte Straßenkilometer - ein in der Schweiz nur selten gewährtes Privileg - eignen sich    [...mehr]


Aston Martin DB6

Mit etwas Wehmut muss man leider das Thema Aston Martin DB6 angehen, schließlich bedeutete sein Ende das Ende einer ganzen Ära. War sein Vorgänger, der Aston Martin DB5, noch ein umjubelter Filmstar, läutete der DB6 das Ende von David Brown ein.

Lässt man diesen etwas emotionalen Aspekt beiseite, ist der Aston Martin DB6 ein typischer britischer Sportwagen, der etwas mehr Platz und erheblich mehr Aerodynamik bot als sein berühmtes Vorgängermodell. Auch die Ausstattung wurde hochwertiger angelegt, so dass er eigentlich alle Möglichkeiten besaß zu einem Verkaufsrenner zu avancieren.




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Morgan Plus Acht wikipedia ©ChiemseeMan

Wenn es um klassische Oldtimer geht, haben die Briten aus designtechnischer Sicht oftmals die Nase vorn. Optisch ansprechend und mit dem Hauch von Klasse versehen, begeistern die britischen Klassiker durch ihre schlichte Eleganz. Ein typisches Beispiel hierfür sind die Roadstars aus der Morgan-Schmiede, die bereits seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts begeistern.

Weil sich dieser Luxus bis in die heutige Zeit verkaufen lässt, hat man in Sachen Design und Karosserie nur sehr wenig verändert, lediglich die Kraft der Motoren und die Geschwindigkeit der Autos liegt unweit höher.

Im kommenden Jahr wird das Unternehmen Morgan sein 100jähriges Bestehen feiern, was wiederum von der langen Tradition der Marke zeugt, die seit jeher sich in Familienbesitz befindet. Besonders interessant sind die Dreiräder wie der Morgan Threewheeler Super Sport, die in den 30er Jahren gefertigt wurden. Mit Heckantrieb und zwei gelenkten Rädern sind sie heutzutage eine wahre Rarität.

Aber ab Mitte der 30er stieg man um auf vier Räder und eroberte im Laufe der kommenden Jahrzehnte die potente Käuferschicht auf der Insel. Als Klassiker gilt hier der Morgan Plus Acht, der 1969 erstmals das Licht der Welt erblickte. Mit einem Hubraum von 3,5 Litern und 150 PS besaß er genügend Power, um auch neben den optischen Aspekten punkten zu können.

Charakteristisches Merkmal der Morgan-Fahrzeuge ist das Holzgerüst für die Karosserie auf einem Stahlrahmen, das bis zur heutigen Zeit erhalten wurde.    [...mehr]


Aston Martin DB-5

Die Ära David Brown sollte nach dem Zweiten Weltkrieg beginnen, als die kränkelnde Aston Martin Motors Ltd. Nicht mehr auf die Beine kommen wollte. Der britische Unternehmer mit dem großen Faible für den Rennsport war bisher mit Traktoren erfolgreich gewesen und erwarb das Traditionsunternehmen für 20.000 Pfund. Seine Ideen und geschlossenen Partnerschaften sollten der Automarke Aston Martin wieder auf die Sprünge helfen.

Aston Martin DBDas erste Modell unter der neuen Regentschaft war 1948 ein Drophead Coupé mit einem 2-Liter-Motor, welches inoffiziell den Namen DB I. trug. Da Brown den Bertelli-Zweilitermotor aus der Vorkriegszeit nicht mehr als zeitgemäß ansah, kombinierte er zwei wesentliche Komponenten miteinander, den Motor von Lagonda und das Fahrwerk aus dem „Atom“. Heraus kam ein 2,6-Liter-Sechszylinder mit 105 PS, der den Namen Aston Martin DB II. trug. Dieser neu konstruierte Rennwagen gewann schon wenige Monate später die Wertung in der 3-Liter-Klasse in Le Mans sowie den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Aston Martin DB2Der Aston Martin DB III. basiert auf den Konstruktionen des Österreichers Robert Eberan von Eberhorst, der zuvor mit Ferdinand Porsche in der Auto Union zusammengearbeitet hatte. Typische Porscheelemente wie Torsionsstabfederung und Längslenkervorderachse fanden sich bei diesem Modell von Aston Martin wieder. Der DB IV. wurde mit einem 3,7-Liter-Motor und einem neuartigen Design 1954 auf den Markt geschickt.

Das bekannteste Modell der David Brown Ära ist der Aston Martin DB V., der unter anderem in den Filmen „Goldfinger“ und „Thunderball“ aus der James Bond-Reihe als fahrbarer Untersatz des Geheimagenten diente. Mit diesem Vier-Liter-Auto war Aston Martin endgültig in die Klasse der exklusiven Sportwagen-Hersteller aufgestiegen.

Die Geschichte des David Brown sollte 1973 bei Aston Martin zu Ende gehen. Für lächerliche 100 Pfund ging Aston Martin Lagonda Ltd. Anfang 1973 an die Company Developments.    [...mehr]