Heinkel – Kabinenroller

Autor: Florian

Heinkel Kabinenroller ©John pics

Wenn man zum ersten Mal dem Heinkel-Kabinenroller begegnet fühlt man sich sofort an die Isetta von BMW erinnert, die vermutlich auch als Vorlage für dieses Modell diente. Die Isetta wurde erstmals 1954 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und inspirierte den als Flugzeugbauer und Motorroller-Konstrukteur bekannten Ernst Heinkel zum Bau des Kabinenrollers.

Ernst Henkel beschäftigte sich schon sehr früh mit dem Flugzeugbau und hätte sein Interesse 1911 fast mit dem Leben bezahlt, als er aus einer Höhe von über 40 Metern abstürzte und sich schwer verletzte. Da nach dem Krieg die Entwicklung von Flugzeugtechnologien verboten war, beschäftigte sich Heinkel intensiv mit dem Motorenbau. 1953 sollte der als „Heinkel-Tourist“ bekannte Roller dank seiner Robustheit die Welt erobern. Der luftgekühlte Einzylinder-Viertaktmotor sollte lange Zeit die Basis fürHeinkel Kabinenroller den Roller bilden. Nur ein Jahr später gründete er „Ernst Heinkel Motorenbau GmbH“ und produzierte den Heinkel Kabinenroller.

Zwar hatte der Heinkel-Kabinenroller starke Ähnlichkeit mit der Isetta oder dem Messerschmidt-Kabinenroller, allerdings besaß Heinkel die Motivation, eine völlig neue Technologie in das Fahrzeug zu integrieren. Praktisch war es der Versuch, den Motor einen Rollers in einen Kleinwagen zu verpflanzen, was durchaus als gelungen gelten darf, schließlich gehörte der Heinkel-Kabinenroller zu den schnellsten Kleinwagen seiner Zeit. Sein geringes Gewicht von 245 Kilogramm, der geringe Verbrauch von 3,5 Litern und die Leichtgängigkeit von Lenkung, Kupplung und Bremse machten das Auto für eine breite Käuferschaft attraktiv. Einen entscheidenden Nachteil besaß der kleine Flitzer jedoch, der Motorenlärm in der Kabine war ohrenbetäubend.

Der günstige Kaufpreis veranlasste viele Menschen zum Kauf des Wagens, schließlich fanden hier zwei Erwachsene und zwei Kinder ohne Probleme Platz. Nach dem Tod von Ernst Heinkel wurde die Produktion des Wagens eingestellt und die Entwicklung nicht fortgesetzt. In Erinnerung bleibt eines der innovativsten Autos, die in Deutschland gebaut wurden.


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Wolfgang Amler schreibt
am 15. April 2008 um 15:19 Uhr

Ich suche einen Kabinenroller (3 Räder) zu kaufen. Weiter möchte ich ihn als Elektrofahrzeug nachbauen und suche Konstruktionspläne und eventuell auch Produktionsbehelfe (Karosserie-Ziehwerkzeuge etc.). Wer kann mir helfen?

Wolfgang Amler

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sens schreibt
am 9. Juni 2009 um 23:10 Uhr

Wenn man das auto so aendert, dasdass HECK ZUR fRONT WIRD JEDOCH DER aNTRIEB BLEIBT;SO HAETTE MAN EIN RESP: aUTO :.
Dann evt auf Gasbetrieb waere es ne Wucht
aehnlich dem etwas gr. Fuldamobil

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Dietmar Weißsieker schreibt
am 12. Juli 2009 um 20:49 Uhr

Hallo zusammen,
wenn ihr über den Heikel Kabinenroller schreibt und das auch als Überschrift nutzt, solltet ihr nicht als erstes ein Bild eines Messerschmidt platzieren.

Dietmar

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