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Der Lancia Stratos feiert seinen 40. Geburtstag! Kaum ein anderes Lancia Auto brachte Fahrzeug- und Motorsport-Fans derart in Verzückung.

Lancia Stratos Stradale ©flickr / tonylanciabeta
Dem Lancia Stratos half dabei in erster Linie der quer als Mittelmotor verbaute Ferrari V6 aus dem Ferrari Dino 246 GT. In der Homologationsversion Stratos Stradale leistete das 2,4 l große Triebwerk 190 PS und sorgte für 248 km/h Spitze. Die für das Lancia Rally-Auto wichtige Beschleunigung von 0 auf 100 dauerte 6,8 Sekunden. Kam das schwierig zu fahrende Lancia-Auto jedoch offiziell im Motorsport zum Einsatz, machten mindestens 280 PS mehr als lautstark auf sich aufmerksam; mit dem Lancia Turbo-Kit kam die in nur zwei Exemplaren hergestellte Rundstreckenversion sogar auf 560 Pferdestärken.    [...mehr]


Als Buick 1970 das Muscle Car Buick GSX auf den Markt brachte, staunte die Fachwelt: Mit dem gewaltigen Drehmoment war das ansonsten recht luxuriöse Buick Coupe zu fulminanten Ampelstarts fähig.


Der Buick GSX hatte so viel Leistung auch bitter nötig; nicht nur um seinen recht hohen Preis zu rechtfertigen, sondern vor allem, um verlorenen Boden wieder gut zu machen, den GM Performance-technisch an die rasanten Plymouth- und Dodge-Modelle wie Roadrunner und Charger mit dem 426 Hemi V8 verloren hatte. Ohnehin stand das Buick Coupe wie auch alle anderen Buick Autos im Ruf komfortabler Sportlichkeit; diesen hatte man seit Einführung des Buick V8 in den 50er Jahren nachhaltig gefestigt und kultiviert. Als Buick 1964 gleichzeitig mit Pontiac und Chevrolet die ersten Muscle Cars lancierte, wurde mit dem Buick GS (Gran Sport) eine Ikone geboren: Der harmlose Buick Syklark verwandelte sich mit den richtig platzierten Kreuzen auf dem Kaufvertrag in ein wildes Gerät.    [...mehr]


Als Dodge Super Bee-Aufkleber auf den Intermediate Dodge Coronet klebte, geschah dies aus einem Grund: Dem Plymouth Roadrunner mit einem eigenen Low-Budget Muscle Car nachzueifern.

Dodge Coronet Super Bee von 1969 ©flickr / tornatore
Und die Dodge Super Bee Modelle stachen seit ihrer Einführung auf den Automarkt für das Modelljahr 1968 kräftig zu. Wie bei Konzernschwester Plymouth werkelte in den ausschließlich als Coupe erhältlichen Mopar-Autos serienmäßig der 335 PS starke 383 cui V8, der gegen ein Aufgeld von 714 $ dem 426 Hemi V8 mit 425 PS wich. Wem ein Charger RT zu aufdringlich und der Roadrunner zu kleinbürgerlich wirkte, war mit dem Coronet Super Bee gut bedient. Als 1969 Coronet Super Bee-Kracher auch mit dem 440+6, einem 7,2 l großen V8 mit drei Doppelvergasern geordert werden konnte, schloss sich mit diesem erheblich günstigeren, aber beinah ebenbürtigen Motor die Kluft zum teuren Hemi V8.    [...mehr]


Der Ferrari Daytona war seinerzeit nicht nur einer der schnellsten Sportwagen des Konzerns, sondern auch das Traumauto einer Generation.

Ferrari Daytona ©flickr / fklv
Eigentlich heißt der Ferrari Daytona Ferrari 365 GTB/4 bzw. GTS/4, wenn es sich um ein Cabrio handelt, wobei das „B“ für Berlinetta und das „S“ Spider bedeuten. Die Zahl 365 gibt das Volumen eines Zylinders an – und davon findet man im vorn eingebauten V12 ein glattes Dutzend, was 4,4 l Hubraum ergibt. Daraus sprießen 352 PS bei 7500 Touren und 449 Nm Drehmoment bei derer 5400. Die lange Motorhaube verdeckt sechs Weber Doppelvergaser 40 DCN20, durch deren Düsen 20 bis 23 l Super Verbleit flossen. Das Transaxle-Getriebe sorgte für gute Gewichtsverteilung und Traktion.    [...mehr]


Der VW SP2 wurde aufgrund der horrenden brasilianischen Einfuhrzölle von Volkswagen do Brasil auf Basis des Typ 3 ins Leben gerufen. Leider war dem optisch extrem ansprechenden Modell kein Erfolg vergönnt.

VW SP2 ©Wikipedia / Volkswagen do Brasi
So brachte der SP2 VW zwischen 1972 und 1976 gerade einmal 10.193 zahlende Kunden in die Autohäuser. Dem VW Coupe wurde diesbezüglich vor allem mangelnde Leistung vorgeworfen: Der 1.7-l-Boxermotor – traditionell veraltet und luftgekühlt – mobilisierte gerade einmal 65PS, der VW SP1 mit dem 54 PS starken 1.6 Flat Four noch weniger. Eindeutig zu wenig für einen Sportwagen, der nach mindestens doppelt so viel aussah. So spottete der Automarkt über den Namen: SP - Sem Potência (ohne Leistung). Der SP1 wurde nach Exemplaren rasch eingestellt    [...mehr]


Als der 914 Porsche und VW im Jahr 1969, kam es zwischen Volkswagen und Porsche zu Meinungsverschiedenheiten, die den Vertrieb einschränkten. Dennoch war er Volksporsche, der bitte nicht als „VoPo“ zu bezeichnen war, besonders ins den USA ein Verkaufsschlager.


Dabei war der Porsche 914 ein knackiger Einstig in die Sportwagen-Welt. Wie beim Sparauto Porsche 912 rumorte im Porsche 914-4 ein Vierzylinder-Boxer, hier ein VW 1.7 mit 80 PS in Mittelmotor-Bauweise. Damit war das 940 kg leichte Porsche Cabrio bzw. Targa angesichts der festen B-Säule flott unterwegs. Da im 914-6 Porsche-Technik aus dem 911 T (2.0 Sechszylinder-Boxer mit 110 PS) zur Sache ging, war dieser Wagen stets das gelobtere Fahrzeug. Im Autohaus konnte der Sechsender – nicht zu verwechseln mit dem Porsche 914 2.0 mit VW-Boxer - dem Einstiegsflitzer jedoch nicht das Wasser reichen: bei Rund 120.000 gefertigten Exemplaren entschieden sich etwa 118.000.Kunden beim Autokauf für die mit 12.250,- DM um 7.730 DM günstigere Einstiegsversion.    [...mehr]


Dass der 928 Porsche auf dem Automarkt ins Gerede brachte, war nicht hilfreich: Die Mehrheit wollte ihren geliebten Porsche 911 nicht vom neuen Porsche 928 abgelöst wissen.


Den Porsche 928 traf damit der volle Widerstand der anvisierten Zielgruppe. Doch diese wollte nichts vom luxuriösen 928 wissen, der zudem auch Schwierigkeiten hatte, dem Porsche 911 in der Fahrleistung zu folgen. Im Debütjahr 1977 waren der wassergekühlte V8 Motor vorn und das Transaxle-Getriebe hinten ohnehin wichtiger: Auch die hochklappbaren Scheinwerfer waren am Porsche 928 Teile, die für Stirnrunzeln sorgten. Wenngleich das Porsche Management recht bald feststellen musste, dass der 928 keinesfalls geeignet war, den Sportwagen 911 zu ersetzen, so ergänzte er doch das Portfolio um einen exzellenten Gran Turismo. Im Autohaus erkannten die Kunden dies auch; so wurde der Porsche 928 schließlich bis 1995 hergestellt.    [...mehr]


Mit dem Porsche 944 brach eine neue Zeit der Frontmotor-Sportwagen an: im Gegensatz zum Porsche 924 steckte hier ein echter Porsche-Motor.

Porsche 944 ©flickr / bungledb
Der Porsche 944 ist ein halber Porsche 928 – zumindest unter der Haube: der 928 spendierte die rechte Hälfte seines V8, was für 2.5 l Hubraum und satte 163 PS, verteilt auf 1.180 kg, ausreichte. Damit  ging der 420 cm lange 944 in 8,4 Sekunden von Null auf 100, Schluss war bei respektablen 220 km/h. Ab1986 fanden sich am Porsche 944 Teile, die dessen Leistung senkten: Katalysatoren. Doch ging es ab 1988 für den Porsche 944 S wieder bergauf – mehr Power aus drei Litern Volumen – damit war dieser Vierzylinder der größte in einem Pkw erhältliche.    [...mehr]


Als 1970 Plymouth Barracuda und Dodge Challenger sich anschickten, auf dem Muscle-Car-Feld aufzuräumen, waren die Kfz-Versicherungen angesichts der Leistung weniger als nur „not amused“ und straften die jungen Raser durch immense Prämien ab.

Plymouth Barracuda von 1971 ©flickr / zombieite
Der Plymouth Barracuda kam 1964 kurz vor dem Ford Mustang auf den Markt und basierte ursprünglich auf dem biedern Kompaktwagen Plymouth Valiant, dem ein Fließheck mit gläserne Kuppeldach verpasst wurde. Mit maximal 235 PS war der Barracuda allerdings  eher Sprotte denn Pfeilhecht. Doch brachte die zweite Generation des Barracuda Plymouth in den Ruf, ein europäisch-attraktives Pony Car geschaffen zu haben, das mit dem 383 cui Big Block auch gehörig spurtstark war.  Unglücklich war auch, dass 1967 Barracuda-Konstrukteure in keinster Weise daran dachten, dass größere Maschinen wie der 426 Hemi mit 7.0 l Hubraum oder der 440 SixPak mit 7.2 l und 425 bzw. 390 PS den in den dafür nicht geeigneten Motorraum finden würden. Wohl konnten sie „per Brechstange“ eingepasst werden, doch fielen dem diverse Nebenaggregate wie Bremskraftverstärker oder Servopumpe zum Opfer.    [...mehr]


Als 1968 Plymouth Roadrunner „meep-meep“ hupten und im Muscle car Segment ein neues Einstiegsmodell darstellten, bekamen die Autoversicherungen Angst und Chryslers Billigmarke ob des Verkaufserfolges glänzende Augen.

1969 Plymouth Roadrunner ©flickr / bsabarnowl

Der Plymouth Roadrunner, basierend auf dem günstigen Midsize-Modell Belvedere, machte der Konkurrenz in Form von Chevrolet Chevelle SS und ganz besonders Ford Fairlane klar, wo es lang ging: 383 cui Big Block V8 mit 335 PS, garniert mit einer TF 727 Dreistufen-Automatik oder einem manuellen Viergang-Getriebe. Die Minimalausstattung – etwa Gummimatten statt Teppichen – senkte Gewicht und Preis, doch letzterer kletterte gewaltig, steckte Plymouth Hemi-Power unter die mattschwarze Haube: Für mindesten 714 Dollar mehr machte der als Coupe mit oder ohne B-Säule erhältliche Roadrunner Plymouth-Kunden in 13,5 Sekunden auf der Viertelmeile glücklich. Dem 1969 Roadrunner wurde ein Cabrio zugefügt, doch wichtiger, der 440 cui Block, anfangs als 440 Magnum mit 375 PS, und später auch als 440 SixPak; drei Doppelvergaser sorgten hier für 390 PS und 664 Nm Drehmoment.    [...mehr]


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