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Wer in den ausgehenden 60ern mit einem deutschen Produkt auf der Straße Ernst machen wollte, griff zum BMW CS 2800. Daas BMW Coupe hatte alles, worauf es ankam. Alles.

nicht ganz originaler BMW CS 2800 ©flickr / Curt.dk

Tatsächlich stand der BMW CS 2800 zu seiner Einführung auf den Automarkt im Jahr 1968 bestens im Futter – der 2,8-l-Reihenechser lieferte spritzige 170 Vergaser-PS und stramme 235 Nm Drehmoment. Damit war man schon einmal wer und konnte auch den einen oder andern Porsche fordern. Obgleich die Bezeichnung „BMW CS“ auf „Coupe, Schalter“ hinweist, war das in der automobilen Oberklasse angesiedelte BMW Coupe auch mit einer Dreistufen-Automatik zu bekommen. Ein solcher Flitzer ist allerdings selten zu finden, da das Gros der Kunden sich für sportlich einschätzte und daher selbst bei der Gangwahl mitmischen wollte.    [...mehr]


Der Porsche 904 war das erste Modell des Unternehmens mit Kunststoff-Karosserie. In den Handel gelangte er allerdings als Porsche Carrera GTS.

Porsche 904 im Silberpfiel-Look ©flickr / Rex Gray
Denn Porsche 904 durfte er aufgrund von Peugeot nicht heißen: Die Franzosen hatten sich alle dreistelligen Zahlen mit einer Null in der Mitte als Pkw-Modellbezeichnung schützen lassen. Als GT-Rennwagen musste er jedoch nicht Porsche Carrera GTS heißen wie die Homologationsmodelle. 100 wurden vom Reglement erfordert, 116 verließen wegen der hohen nachfrage die Montagehalle. Für den Alltagseinsatz war das Porsche Coupe nur mäßig geeignet: Anstatt der Sitze waren Pedale und Lenkrad zu verschieben, der vorgeschriebene Kofferraum war in den abnehmbaren Heckdeckel integriert und nahm ganz hervorragend den Aktenkoffer vom Chef auf. Im Jahr 1964 waren 29.700,00 DM nicht viel für einen konkurrenzfähigen Renner, ein Opel Kadett A war allerdings für bereits 5.075 DM zu haben.    [...mehr]


Nur 18 Exemplare des 260 km/h schnellen Alfa Tipo 33 Coupé Stradale wurden gebaut. Der im zweistelligen Millionenbereich angesiselte Alfa 33 kann bei den Schloss Bensberg Classics 2010 besichtigt werden.

Alfa Tipo 33 Coupe Stradale ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Einen Supersportwagen der späten 60er Jahre, den Alfa Tipo 33 Coupé Stradale, gibt es im Rahmen der Schloss Bensberg Classics 2010 am 11. und 12. September bestaunen. Auch dieser Alfa Romeo, der ein mäßig gezähmter Rennwagen mit Straßenzulassung ist, schrieb Designgeschichte. Bis prägt die Karosseriegestaltung von Franco Scaglione das Bild vom perfekten Sportwagendesign. Typisch für Rennwagen jener Zeit: Zur Wartung vom Achtzylinder-Mittelmotor klappt die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Entsprechend lässt sich der einteilige Vorderwagen nach vorn kippen. Die zwei Türen vom Alfa 33 schwingen ebenso nach vorn auf. Hergestellt wurden von Autodelta, der Alfa Romeo Rennsport-Division, nur 18 Exemplare dieses Sportwagens.    [...mehr]


Der Toyota MR2 traf den Automarkt unerwartet. Als Egopusher für Popper und Yuppies kam der kleine Toyota Pkw aber gerade recht.

Toyota MR2 als Restaurationsprojekt in der heimischen Garage ©flickr / AdamsDblDwn.jpg
Toyota MR2 – das stand nach Ansicht der Japaner für „Midengined Rearwheel-Drive Two-seater“, während die Franzosen „Merde“ verstanden und daraufhin weiter Alpine fuhren. Dennoch zählt der Youngtimer MR2 zu den großen Entwürfen der Japaner, die von 1984 bis 1989 gebaute erste generation erfreut sich besonders in den USA in verschiedenen Motorsport-Disziplinen weiterhin großer Beliebtheit. Was den Toyota Pkw, der als Targa und Coupe erhältlich war, zum Schreck arrivierter Sportwagen machte, war dessen durch den Mittelmotor herausragende Fahrdynamik und die Leichtigkeit der Konstruktion – 960 bis 1.060 kg lagen gerade mal an.    [...mehr]


Der Fiat Spider zeigte in seiner langen Bauzeit, dass klassische Roadster nicht unbedingt aus Großbritannien kommen müssen. Auch heute noch erfreut sich der 124 Spider großer Beliebtheit.

ininfarinas Verkaufserfolg: Fiat Spider von 1970 ©flickr / Rex Gray
Der 124 Spider wurde 1966 als Ablösung des in Ehre gealterten 850 Spider eingeführt. Wie der Name besagt, lag dem neuen Fiat Spider der technisch solide Fiat 124 zugrunde. Optisch war der Roadster jedoch bei weitem flotter geschnitten als die 124 Limousine. Ein Schuss Ferrari, eine Prise Triumph – schon war das Erfolgsmodell fertig, das erst 1985 nach knapp 200.000 Exemplaren eingestellt wurde. Das Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und hintere Starrachse an Schraubenfedern war zwar nie sonderlich modern, aber gut abgestimmt und brachte dem für einen solchen aus rein emotionalen Gründen gekauften Flitzer nötigen Fahrspaß.    [...mehr]


Der Dodge Daytona war der erste Rennwagen für die Straße – und zwar einer der nicht dem Dragstrip entstammte, sondern den NASCAR-Ovalen.

Dodge Daytona  - hier im Dragrace-Trimm ©flickr / exfordy
Der lästige Konkurrent Ford hatte 1969 zum Dodge Daytona geführt: Den aerodynamisch günstigeren Torino Talladega vermochten die brachialen Charger nichts entgegen zusetzen. Der 426 Hemi unter der langen Haube war zwar standfest und bärenstark, doch die Blue Oval Jungs kamen früher ins Ziel. Was tun? Dem Dodge Charger 500 eine stark abgesenkte und spitz zulaufende Front zu verpassen war nur die halbe Miete. Für die Traktion des für die Piste konzipierten Muscle Cars kam ein Heckspoiler auf den Kofferraumdeckel – und was für einer: 584 mm hoch.    [...mehr]


Der BMW CSi 3.0 feiert Premiere in der BMW Welt. Das flotte BMW Coupe wurde vollrestauriert seinem glücklichen Besitzer übergeben.

Der vollrestaurierte BMW CSi 3.0 wird seinem Eigentümer zurückgegeben ©BMW Group
Der von der neuen BMW Classic Center Kundenwerkstatt komplett restaurierte BMW 3.0 CSi von 1972 wurde am 07. Juli 2010 seinen Besitzer in der BMW Welt ausgehändigt. Das wurde doppelt gefeiert: Das BMW Classic Center freute sich über den erfolgreichen Abschluss der ersten kompletten Restaurierungen seit der Einrichtung der BMW Classic Kundenwerkstatt, und in der BMW Welt ging erstmalig anstelle eines Neuwagens ein BMW Oldtimer an einen Kunden. „Die erfolgreiche Restaurierung des BMW 3.0 CSi zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und mit unseren Partnern im Werksverbund der BMW Group individuell nach den Wünschen der Kunden auf höchstem qualitativen Niveau restaurieren können“, äußerte sich Ralf Vierlein, Leiter Sales und Aftersales der BMW Group Classic, über das quasi flammneue BMW Coupe.    [...mehr]


Aufgeladene Kompaktwagen gab es auch schon vor dem aktuellen Golf GTI. Der Delta Integrale brüllte sich schon in den 80er-Jahren turbo-gedopt die linke Spur frei.

Lancia Delta HF Integrale ©flickr / exfordy
Der Lancia Delta HF Integrale erblickte 1987 das licht der Welt. Der Delta Integrale war eine Weiterentwicklung des Delta HF 4WD. Äußerlich machten Kotflügelverbreiterungen, andere Stoßfänger und Schwellerschürzen sowie ein geänderter neuem Lufteinlass auf der Motorhaube den Bösewicht erkennbar. Zudem gab es nun 15 Zoll große Alufelgen, am HF 4WD  rotieren noch 14-Zöller. Auch wurden Fahrwerk und Bremsen der neuen Version der gesteigerten Motorleistung angepasst. Die betrug für den deutschen Markt dank Kat 177 PS und 298 Nm Drehmoment, in Italien lagen 185 PS an.    [...mehr]


Als die Chevrolet Corvette 1963 in zweiter Baureihe die Fans begeisterte, hatte sich auch unter der Fiberglas-Karosserie einiges getan: Die Corvette C2 war nun ein echter Sportwagen.

1963 Corvette C2 ©flickr / Pat Durkin
Das konnte die anfangs extrem erfolglose Corvette C1 nie von sich behaupten. Die neue Chevrolet Corvette überraschte jedoch mit vier einzeln aufgehängten Rädern – die Benchmark Ferrari 400 Superamerica hatte noch eine Starrachse - und einer knackigen Fiberglashülle, deren scharf auslaufender Boattail ein geteiltes Heckfenster aufwies. Das fiel zwar schon im nächsten Modelljahr dem Rotstift – angeblich der schlechten Sichtbarkeit wegen zum Opfer, doch waren es aus optischer Sicht das so genannte Split Window und die Klappscheinwerfer, die die Corvette C2 zur Ikone machten.    [...mehr]


Jawoll, der Triumph TR6 ist ob seiner Härte und Kompromisslosigkeit ein echtes Männerauto. Welche sind die für den ganzen Spaß verantwortliche Triumph Parts?

Triumph TR6 ©flickr / exfordy
Klare Sache: Die Triumph Parts, die nicht vorhanden sind. Der von 1968 bis 1976 in 94.619 Exemplaren gebaute Roadster lebt primär von seiner Nullausstattung – das Vorhandensein einer richtigen Windschutzscheibe anstelle von den flachen Brookland-Shields darf schon als Luxus gewertet werden. Karosseriebauer Karmann zeichnete das Blechkleid über dem Rahmen vom Triumph TR6, das vor allem durch die beinah überproportional großen Radausschnitte auffiel. Sympathische Front mit zwei Scheinwerfern, Blinkern, Stoßstange, fertig ist der große Triumph Roadster. Weniger Begüterte griffen zum Spitfire oder einem anderen Konzernprodukt wie dem MG MGB.    [...mehr]


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