Yugo – ist er wirklich so schlimm?
Nicht viel Autos werden als miesester Wagen des Jahrhunderts gekürt – der Yugo schaffte das spielend. Dennoch schafft es der Zastava Yugo, satte 27 Jahre lang produziert zu werden.

Zum ersten Mal in seiner automobilen Geschichte kreierte der jugoslawische Großkonzern Zastava selbst ein Fahrzeug, anstatt wie bisher Fiat Autos in Lizenz nachzubauen. Patriotisch Yugo benannt, lief der Kleinstwagen ab 1981 vom Band – und verstörte die westlichen Exportmärkte. Denn dem Erstlingsmodell Yugo 45 fehlte es vor allem an akzeptabler Ausstattung und Verarbeitungsqualität. Die namensgebenden 45 PS, mobilisiert durch einen 0,9 Liter-Fiat Motor mit Weber Vergaser waren jedoch ausreichend, das vielfach auf einem Fiat 127 basierende Auto aufgrund seiner 825 kg Gewicht adäquat voranzutreiben.
Yugo 45 wegen nicht existenter Verarbeitungsqualität verrissen
Ab 1986 wurde der Yugo 45 in den USA als Yugo America für schlappe 3.990 US-$ vermarktet. Doch die Amerikaner waren etwa durch Personal Luxury Coupes ganz andere Fahrzeuge gewohnt, und so wurde das wehrlose Auto mit Minimalausstattung Zielscheibe fiesesten Spottes - auch angesichts seiner Verarbeitungsqualität. Um die stand es nicht zum Besten, wie die Userwahl von „Cartalk“ ergab: „Ich bin einmal einen Yugo probegefahren. Dabei ging das Radio kaputt, ich hatte plötzlich den Schaltknauf in der Hand und zwischen Dichtung zwischen Rahmen und Windschutzscheibe drang das Sonnenlicht hindurch“. Damit wird man leicht das schlechteste Auto der Welt.
Zastava schiebt Yugo-Evo-Modelle nach
Zastava machte fleißig weiter und schob dem Yugo 45 eine ganze Reihe Weiterentwicklungen wie den Yugo 55 und den Yugo 65 nach. Beim Yugo 65 EFI half Bosch mit der Benzineinspritzung. Damit wurde der Yugo vor dem Handelsembargo wegen des jugoslawischen Bürgerkriegs für kurze Zeit in Deutschland angeboten, wo man ihn hin und wieder auch einmal zu Gesicht bekommt. Da neben schlechten Autos auch Waffen produziert wurden, beschloss die Nato 1999 während des Kosovokrieges, die Fabrik per Luftangriff zu zerstören. Doch Pustekuchen! Zastava rappelte sich auf und baute den skurrilen Kleinstwagen noch bis 2008.



Seit vielen Jahren fahre ich zufrieden Yugo. Dieses Anti-Yugo-Geschreibe ist geradezu unerträglich. 2005 habe ich mir dann einen neuen Yugo in Jugoslawien gekauft und hier in Deutschland angemeldet. Den Yugo bewege ich täglich ohne Probleme. Dieses Jahr bin ich mit dem Yugo nach Jugoslawien gefahren. Ich konnte nie mehr als 6l/100 km verbrauchen. Ohne Probleme bin ich in YU angekommen und natürlich auch wieder in Deutschland. Nach 60000 km habe ich eine Glühbirne und vorne die Radlager gewechselt. Das war es auch schon. Im Jahr zahle ich 97 Euro Versicherung und 81 Euro Steuer im Jahr. Erwähnen möchte ich noch dass ich vor 5 Jahren 3800 Euro für den damals neuen Yugo bezahlt habe.
Hallo Bozo,
schön zu hören, dass Dein Yugo so prächtig läuft. Und wie gesagt - es sind vor allem Die Amerikaner, die sich über den Kleinen lustig machen. Wer kennt ihn hierzulande schon/ noch? Wie liefen übrigens Verzollung und Zulassung bei Dir?
Beste Grüße, Arild
Hallo,
das lief alles ohne Probleme. Bin zum Tuev
bezueglich Vollabnahme. Das hat ne halbe
Std. gedauert. Danach zum Zollamt, Steuer
auf Kaufpreis. Mit den Papieren zur Zulassungsstelle,
Schilder drauf und gut.
Toller Autor der jeden kritischen Kommentar über seine “Schreibe” und die nicht vorhandene Recherche zum Thema Yugo bzw. Zastava Fahrzeugen löscht !!!
Mehr wie Daumen nach unten geht dazu nicht…
Ich hatte einen Yugo 45 und einen Yugo 45 A und bin mit jedem der Autos über 100000 km problemlos gefahren! Hatte nie eine Panne und habe nur Verschleißteile tauschen müssen! Beide Autos haben das getan, was ein gutes Auto können muß!! Seinen Fahrer bei jeder Witterung problemlos ans Ziel bringen!
“Toller Autor der jeden kritischen Kommentar über seine “Schreibe” und die nicht vorhandene Recherche zum Thema Yugo bzw. Zastava Fahrzeugen löscht !!!
Mehr wie Daumen nach unten geht dazu nicht…”
Felix ich kann dir nur zustimmen der s.g. Autor hat offensichtlich keine ahnung von dem Thema “YUGO”. Hätte er o.g. sich länger mit YUGO Fahrzeugen beschäftigt wäre im klar das der YUGO nie den anspruch hatte ein “Schickimicki Lifestyle” noch ein “Premium” Produkt zu sein. Jedem der einen YUGO besitzt ist klar das der YUGO ein einfaches Auto bzw. dessen Aufgabe ist den Fahrer und evtl. Beifahrer von A nach B zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger und das macht der YUGO verdammt gut.
Ich hatte in 15 Jahren keine einzige Panne, das einzige was bereits Bozo geschildert hatte sind die Radlager die gewechselt werden mußten.
Bozo’s YUGO habe ich gesehen und durfte ein runde mit ihm drehen.
Für das Geld das Bozo bezahlt hat ist der YUGO eine Wucht !!!
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