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Der Alpine A310 begeisterte vor allem durch schmissiges Design. Doch den Porsche Rivalen konnte der A310 Renault nicht wie erhofft bringen.

Renault Alpine A310 ©flickr / Bally_Hoo

Im Alpine A310 sorgte wie in seinem Rallye-erprobten Vorgänger A110 ein Heckmotor für Vortrieb. Doch im Gegensatz zum leichten A110 brachte der A310 Renault keine Lorbeeren für herausragende Performance ein: Im ab 1971 produzierten Renault Alpine A310 steckten zunächst ebenfalls Vierzylinder (110 bis 124 PS), die jedoch mit dem nun mindestens 840 kg betragenden Gesamtgewicht Probleme hatten; der Alpine A110 wog lediglich zwischen 600 und 700 kg. Als ab 1976 der mit Peugeot und Volvo zusammen entwickelte PRV-V6 Einzug hielt, war zumindest erheblich mehr Drehmoment – 204 Nm – vorhanden.    [...mehr]


Als der Lagonda Aston Martin im Jahr 1978 einige dynamisch orientierte Limousinen-Käufer in die Autohäuser bringen sollte, reagierten diese verschreckt: War der Aston Martin Lagonda wirklich zum Fahren gedacht?

Aston Martin Lagonda S3 ©flickr / liftarn
Der Aston Martin Lagonda konnte tatsächlich und auch schnell fahren; sein 5.3 V8 aus dem Sportwagen Aston Martin V8 leistete je nach Fertigungsjahr rund 300 PS, und schaffte die Limousine mit Automatik und über 2 t Leergewicht auf 230 km/h Höchstgeschwindigkeit. Preislich lag der Lagonda, dessen Name sich von einer von Firmenchef David Brown aufgekauften und verblichen Luxusmarke her ableitet, auf dem Niveau vom Rolls Royce Silver Spirit. Der Bentley Mulsanne Turbo R war in den späten 80ern günstiger und – sportlicher, wie ein Test von 1988 belegt.    [...mehr]


Mit dem Porsche 944 brach eine neue Zeit der Frontmotor-Sportwagen an: im Gegensatz zum Porsche 924 steckte hier ein echter Porsche-Motor.

Porsche 944 ©flickr / bungledb
Der Porsche 944 ist ein halber Porsche 928 – zumindest unter der Haube: der 928 spendierte die rechte Hälfte seines V8, was für 2.5 l Hubraum und satte 163 PS, verteilt auf 1.180 kg, ausreichte. Damit  ging der 420 cm lange 944 in 8,4 Sekunden von Null auf 100, Schluss war bei respektablen 220 km/h. Ab1986 fanden sich am Porsche 944 Teile, die dessen Leistung senkten: Katalysatoren. Doch ging es ab 1988 für den Porsche 944 S wieder bergauf – mehr Power aus drei Litern Volumen – damit war dieser Vierzylinder der größte in einem Pkw erhältliche.    [...mehr]


Stellen wir vorweg eines klar: Der Mercedes SEC war über lange Zeit das beste Auto der Welt. Es folgt der Beweis.


Dass der Mercedes SEC euch einige Jahre seiner Einführung auf den Automarkt 1981 das beste Auto der Welt war, ist leicht zu belegen: Nirgendwo anders gab es ABS, Gurtbringer, Airbags, elektrische Sitzverstellung und Sonnenrollo. Klimaautomatik und hydropneumatischen Federung? Auch kein Problem. Ausschließlich V8-Motoren oblag die Ehre, das Mercedes Coupe anzutreiben; sie benötigten nicht einmal einen Katalysator zur Einhaltung der Abgaswerte. Deren Leistung wurde mit einem Automatikgetriebe an die Hinterachse übertragen und in den Mercedes 500 SEC und Mercedes 560 SEC mit einer Anfahrmomentsabstützung abgefangen. Doch auch die kleineren 380 SEC und 420 SEC erlaubten in Kombination mit dem herausragenden Schräglenker-Fahrwerk exquisites Reisen.    [...mehr]


Was? Aber ja, unter diesen Gesichtspunkten schickte Alejandro de Tomaso seinen Pantera ab 1970 in die Arena. Lamborghini und Ferrari zeigten sich indes unbeeindruckt, hatten sie doch gerade Iso Rivolta in ihre Schranken verwiesen.


Wie Iso vertraute De Tomaso beim Pantera auf die amerikanische Kraft aus acht Töpfen, hier in Form des Ford 351 V8. Der 5,8-l-Motor brachte es in den Staaten, in die er über Mercury-Lincoln-Autohändler vertrieben wurde, anfangs auf bis zu 330 PS. Ab 1973 sank die Leistung dank neuer Abgasgesetze und Messungsmethoden auf 266 Pferde. Das selbsttragende Mittelmotor-Coupe stach ferner durch seine für damaligen Verhältnisse monströsen 285er-Hinterreifen hervor, die traktionsgünstig 57 Prozent des Fahrzeuggewichtes von maximal 1,6 t aufnahmen. Sein Temperament von 6,7 Sekunden auf 100 sowie 256 km/h Spitze zügelten Scheibenbremsen. Im Mittel kostete der Spaß gut 20 l Super – unpraktisch zu Zeiten der Ölkrise. Trotzdessen faszinirend, wie die AMS befand.    [...mehr]


Der „russische Range Rover“ Lada Niva war zeitgenössischen Geländewagen mit seiner Einzelradaufhängung vorn und der selbsttragenden Karosserie weit voraus. Diese Evolutionsstufe des Fiat 124 hätten die Italiener kaum zu träumen gewagt.

Lada Niva ©flickr / Dave Messina
Der Lada Niva 4×4 wurde von 1976 bis heute produziert und aus der Limousine Lada 2106    [...mehr]


Dem Opel Senator als viertüriges Pendant zum Monza Coupe erging es wie der altehrwürdigen K-A-D-Baureihe, die er 1978 ablöste: Größe und Luxus allein gereichten nicht zum Überleben, wenn Image und Prestige nicht genügend vorhanden sind.

Opel Senator A2 ©Wikipedia / Rudolf Stricker
Für den Opel Senator hatte dabei alles prächtig angefangen. Kaum auf dem Markt, sahen    [...mehr]


Der Opel Monza stellte das Spitzen-Coupe der Rüsselsheimer dar. Der technisch vom viertürigen Senator abgeleitete Flitzer überraschte nach seiner Einführung im Jahr 1978 mit Testergebnissen gegen den 10.000 DM teureren BMW 630 CS.

Der Opel Monza kam quasi als Commodore GSE-Ersatz nur mit kräfigen Reihensechszylindern,    [...mehr]


Der Opel Manta – oder kurz Manta –  ist mehr als 20 Jahre nach Einstellung der Produktion vielen noch immer bekannt als das deutsche Proletenauto schlechthin. Viele werden mit dem Auto jede Menge Klischees assoziieren, beispielsweise den unterbelichteten Fahrer Manni, der bei jeder Witterung den Ellenbogen aus dem Fenster hält, und dessen Freundin, die Friseuse.

Ähnlich wie die Blondinenwitze, die Ostfriesenwitze und andere Gattungen der Witzkultur haben sich auch die Mantawitze fest ins kollektive Gedächtnis der Deutschen gebrannt. Kostprobe gefällig? Steht ein Manta vor der Uni.

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Dabei kann der Opel Manta auf eine durchaus erfolgreiche und interessante Geschichte zurückblicken. Hergestellt wurde das zweitürige Sportcoupé immerhin fast 20 Jahre, von 1970 bis 1988. Nach der Einführung des Ford Capri im Jahr 1968 wollten die Entwickler der Opel AG einen deutschen Konkurrenten anbieten.

Obwohl die Benzin-Motoren, mit denen der Opel Manta vom Werk aus angeboten wurde, nie an die Leistung der Konkurrenz heranreichen konnten, verkaufte sich der Manta insgesamt über eine Million Mal – für ein Sportcoupé, das sich fast ausschliesslich an junge, männliche Kunden richtete. eine stattliche Zahl.

Der Opel Manta und sein Bruder Opel Ascona

Technisch basierte der Opel Manta auf der interessanterweise erst nach Einführung des Coupés vorgestellten Limousine Opel Ascona. Als die Modellreihen Manta A (1970 – 1975) und Manta B (1975 – 1988) eingestellt wurden, teilte sich    [...mehr]


Mit dem Fuego entfachte Renault 1980 neues Feuer im eigenen Coupe-Segment: Der Fuego (spanisch: Feuer) ersetzte die in die Jahre gekommenen Renault 15 und Renault 17.

Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass das Coupe Fuego ein Kind der 80er-Jahre ist: Mattgraues, unlackiertes Plastik allerorten, besonders Frontschürze mit integriertem Spoiler, Heckstoßstange und die gerippten Leisten an Front- und Heckpartie zeugen vom Zeitgeschmack. Dazwischen viel Glas, die großen Fensterflächen und die sanft abfallende kuppelartige Heckklappe sorgen für guten Durchblick. Lediglich die breiten C-Säulen trüben die Aussicht. Das Produktionsende in Frankreich 1987 nach 265.257 Fuego indiziert, dass Renault die Wünsche des Publikums durchaus bedienen konnte.

Brandstifter Renault Fuego ©flickr / bleuvert02

Renault Fuego GTX erstes Topmodell

Das Topmodell im Erscheinungsjahr 1980 stellten die TX/GTX mit einem 1955 ccm großen Leichtmetallmotor dar, der mit vier Zylindern 110 PS auf die Vorderräder losließ. Ein manuelles    [...mehr]


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