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Der Citroen CX wurde beachtliche 16 Jahre lang gebaut und ist auch immer noch recht häufig im Straßenbild zu sehen. Doch wie waren die Anfangsjahre vom Top-of-the-line Citroen?

Der Citroen CX hatte die schwere Aufgabe, ab 1974 die mittlerweile doch zusehends veraltete DS abzulösen – und um der legendären Citroen DS das Wasser zu reichen, musste schon einiges beachtet werden. Der Citroen Oldtimer übernahm folgerichtig das, was von den Kritikern für gut befunden wurde – so hatten Frontantrieb, die hydropneumatische Federung und die Schrägheck-Karosserie einen zweiten Frühling. Und das Konzept ging auf: 1975 wurde der CX Berline zur Freude von Citroen zum „Auto des Jahres ernannt“ – der ebenfalls angetretene VW Golf kam angesichts dieser Übermacht nur auf Platz. [...mehr]
Der heckgetriebene Lotus Excel war an sich kein übles Fahrzeug – leider hatte Lotus ignoriert, dass den Kunden die Basis – Baujahr 1974 – nicht verborgen bleib.
![Lotus Excel ©flickr / Ed Callow [ torquespeak ] Lotus Excel ©flickr / Ed Callow [ torquespeak ]](http://www.autosvongestern.de/wp-content/uploads/2011/04/excel-ed-callow-torquespeak.jpg)
Der Lotus Excel knüpft ungefähr da an, wo der Reliant Scimitar aufhörte – bei Sportkombis, die sich gut verdienende Mittelständler locker leisten konnten. Derartige Fahrzeuge, üblicherweise ein teurer Sportwagen mit nachträglich draufgesetztem Kombiheck hatten vor allem auf der Insel Tradition: Damit konnte der Landadel gepflegt Hunde und Gewehre zur Jagd mitnehmen – nur Bauern und Soldaten fuhren damals Land Rover. So brachte Lotus im Jahr 1982 den Excel auf den Markt, eine modifizierte Version des Schrägheck Coupes Eclat. Neu war neben der veränderten C-Säule eine Anzahl verbauter Toyota-Teile. [...mehr]
Bentley benannte den Mulsanne nach einem Abschnitt des Le Mans-Kurses. Auf jenem hätte der schwere Bentley Mulsanne Punkte jedoch höchstens als Anreise-Fahrzeug gesammelt.

Der Bentley Mulsanne war genau das richtige Fahrzeug für all jene, denen ein Rolls Royce zu viel Rentner- und Chauffeur-Image versprühte. Dabei unterschied sich der Bentley vom weitestgehend baugleichen Rolls Royce Silver Spirit vor allem durch den charakteristischen Kühlergrill und die Embleme. Am Heck ließen sich die Designer der 1980 eingeführten Limousine ungünstigerweise von den niederen Ford Granada und Volvo 244 inspirieren, weswegen die Kehrseite der edlen Kalesche nicht ansatzweise mit der weitaus repräsentativeren Frontpartie mithalten kann. [...mehr]
Das einzigartige Verkaufsmerkmal beim BMW Z1 waren die Türen. Kein anderes BMW Cabrio davor oder danach ließ sich so lässig besteigen.

Als der BMW Z1 im Jahr 1987 auf der IAA präsentiert wurde, polarisierte er sofort: Manche schätzten den Roadster für seine fortschrittliche Technik, andere störten sich an der Kunststoffkarosserie, die über dem verzinkten Stahlchassis saß. Einig waren sich jedoch alle darin, dass es mit Ausnahme einiger alter britischer Roadster vom Schlage eines Triumph TR3 nicht ansatzweise die Möglichkeit gab, im Auto derart viel Frischluft abzubekommen: Es war von den Behörden ausdrücklich erlaubt, das BMW Cabrio mit geöffneten Türen zu fahren – und die wurden nach unten in die Schweller versenkt. [...mehr]
Der Peugeot 505 stand in der Kundengunst weit weniger gut dar als sein legendärer Vorgänger. Zudem ging mit ihm die Ära der französischen Pkw mit Heckantrieb zu Ende.

Der Peugeot 505 wird von vielen als der letzte echte Peugeot angesehen – kein Wunder, war doch traditionell diesem Peugeot Sport eine Abneigung: Seine wahren Talente spielte er vor allem als Peugeot 505 Diesel auf der Langstrecke aus: Rasant ist er nicht, nein, aber auch nicht totzukriegen und dabei sehr genügsam. Damit punktete der ab 1979 hergestellte Nachfolger des Bestsellers Peugeot 504 vor allem in Afrika – sowohl die Limousine als auch der mit sage und schreibe acht Plätzen erhältlich Peugeot 505 Kombi Familiale waren wie schon der 504 äußeres robust und unkompliziert gebaut. [...mehr]
Als der Subaru Libero 1984 in die BRD kam, hatte Subaru Deutschland ein Problem: Subaru Sambar, wie der Minivan in Japan hieß, hätte hierzulande mit Sicherhit einen Prozess heraufbeschworen.

Der Subaru Libero bekam seinen Namen schließlich in einem Gewinnspiel – „Sambar“ hätte VW auf den Plan gerufen, zumal der Samba-Bus auch noch ein ähnliches Konzept war. Einige Bastler verpassten ihrem Subaru Allrad-Van in der Folge sogar eine VW T1-Front. Doch das lag außerhalb Wolfsburger Reichweite. Doch zurück zum Subaru-Auto, das seinesgleichen suchte: So tollkühn, sechs Personen auf 343 cm Länge und 143 cm Breite unterzubringen, war sonst kein Hersteller. Da der ohnehin nicht tadellose Libero allerdings bei voller Besetzung keinen Platz für Gepäck bot, wurde er bis 1998 nur knapp 23.000 Mal verkauft. [...mehr]
Das neue Geschäftsfeld „Mercedes-Benz Young Classics“ ist erfolgreich gestartet: Immer mehr Kunden wissen, dass Mercedes Youngtimer Kultobjekt und Wertanlage zugleich sind.

Mercedes Youngtimer werden immer beliebter. Dabei handelt es sich um Mercedes Gebrauchtwagen aus den Jahren 1970 bis etwa 1990, die schon als Klassiker gelten oder das Zeug dazu haben. Vor allem in Europa und den USA werden sie zunehmend Kult. Diese Fahrzeuge sind nicht nur für eine Menge Spaß gut, sondern können als Wertanlage auch überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, hat die Stuttgarter Premiummarke im Jahr 2009 das Geschäftsfeld „Mercedes-Benz Young Classics“ gegründet und öffnete im September 2009 die Tore vom ersten Young Classic Store im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum. [...mehr]
Der Starion weist augenscheinlich keine eigenen Styling-Ideen auf – wozu auch, Mitsubishi Motors brauchte in den 80ern nur von den direkten Konkurrenten das Beste abzukupfern.

Wer den Starion sieht, den allen die Klappscheinwerfer klar als Kind der 80er Jahre auszeichnen, zieht sofort unweigerlich Vergleiche zu anderen Sportwagen seines Segments: Ab 1987 dicke Kotflügel-Backen und Lufthutzen in der Motorhaube? Erstere kennen wir vom Porsche 944, die seitlichen Hutzen hatte Plymouth bereits beim’68er Roadrunner. Glaskuppelheck und breite B-Säule? Toyota Supra und Pontiac Firebird lassen grüßen, wie überhaupt bei der Frontgestaltung. Doch da auch Mitsubishi Motors den US-Markt bedienen wollten, der eine Mindesthöhe für Scheinwerfer vorschrieb, war eine gewisse Uniformität unumgänglich. [...mehr]
Als der 8er BMW 1989 heraus kam, sollte er als großes Coupe nicht nur den 6er BMW ablösen, sondern auch in fremden Revieren auf Kundenfang gehen.

Der 8er BMW kannte nur einen Gegner: die C126 und C140 Coupes von Mercedes. Und da es dort keine Sechszylinder gab, hielt man da sind München ebenfalls nicht für nötig. Laien mochten das große BMW Coupe vielleicht für einen aufgemotzten 3er halten, doch das neue Flaggschiff war weit mehr als das. Das Topmodell der Reihe, der BMW 850 CSi mit 5,6-l-V12 und 380 PS konnte sogar serienmäßig mit einer mitlenkenden Hinterachse aufwarten. Zuvor war lediglich der reguläre 850i im Programm, dem 1992 mit dem CSi zusätzlich der kleine 830 zur Seite gestellt wurde. Der 18 mal produzierte Prototyp gelangte aber nie in den Handel. [...mehr]
Der Honda CRX war die japanische Antwort auf den VW Scirocco. „Was die können, können wir schon lange!“ Einfach das Standardmodell auf Sportwagen getrimmt und ab damit auf die Piste!
Beim Honda CRX war es der altbekannte und beliebte Civic,der hier und da ein wenig kantiger und sportlicher wurde und ordentlich Dampf unter die Haube bekam. Der VW Scirocco war das Sportmodell zum Golf. Beide hatten ihre Liebhaber und beide werden sie auch heute noch leidenschaftlich gern gesammelt und getunt.
Der Honda CRX wurde von 1983 bis 1998 serienmäßig hergestellt und war der Flitzer für das kleine Portemonnaie. In den USA erhielt er sogar den Spitznamen „Pocket Rocket“. Heute ist er der Beweis dafür, dass es unter den Oldtimern auch Japaner gibt, die sich noch sehen lassen können. [...mehr]




