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Vom 3. Februar bis 4. März präsentiert das Berliner Automobil Forum Unter den Linden erstmals Cabrio-Legenden des Konzerns aus sieben Dekaden. Offene VW Oldtimer und aktuelle Neuwagen zeigen, wie sich das Fahren unter freiem Himmel demokratisierte.

VW 1500 Cabrio-Prototyp ©Volkswagen AG
Die VW Oldtimer stammen aus den Kollektionen von Volkswagen Classic und der Stiftung AutoMuseum Volkswagen. Um die Exponate verschiedener Epochen leichter vergleichen zu können, um hinter ihr Design zu kommen, ein Gefühl für ihre Gestaltung zu geben, hat eine Abordnung der Volkswagen Designer die Cabrios von damals und jetzt extra neu gezeichnet. Ein ähnliche Bandbreite erstklassiger Volkswagen Designskizzen gab es bisher nie in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen.    [...mehr]


Der VW Vento wurde 1992 in Brüssel als Nachfolger vom Jetta II präsentiert. Mit der neuen Bezeichnung wollte Volkswagen vor allem für den deutschen Markt einen Imagewechsel der als Langweilerkiste verschrieenen Fahrzeugs und so eine Verkaufsanstieg herbeiführen.

VW Vento von vorne ©flickr / peteSwede
Der Vento hieß außerhalb Europas neue Modell weiterhin „VW Jetta“, da speziell in den USA der Name positiv konnotiert war. Der VW Vento wurde den geänderten Kundenwünschen nicht mehr mit zwei, sondern ausschließlich mit vier Türen gebaut. Die kompakte Limousine war in technisch baugleich mit dem Golf III und wie die Vorgänger eine Stufenheck-Version vom Golf. Neben der 36 cm längeren Karosserie ist der VW Youngtimer vom Golf III durch eckige Scheinwerfer, einen anderen Kühlergrill, ein leicht verändertes Armaturenbrett (bis Anfang 1994), lackierte Front- und Heckschürzen, 14-Zoll-Räder, weiße Blinker vorn sowie eine aufwendigere Türinnenverkleidung zu unterscheiden.    [...mehr]


Innovatives Modedesign und VW Oldtimer – geht das gut? Und ob! Bei der Schloss Bensberg Classics 2011 fand das automobilen Modeshooting „Volkswagen Classic Gesicht“ statt.

Karmann Ghia Typ 34 TL ©Volkswagen AG
Vier glänzend aussehende VW Modelle aus der Sammlung der Wolfsburger waren mehr Haupt- als Nebendarsteller, als Christine Finell die Kollektionen zweier aufstrebender Nachwuchslabels gekonnt in Szene setzte. Die prächtige Kulisse für das kombinierte Oldtimer-Mode-Shooting bildete das feudale Grandhotel Schloss Bensberg, eines der bezauberndsten Barockschlösser in ganz Europa. Die Labels Perret Schaad aus Berlin und Ave evA aus Hamburg sorgten für die Kleidung, während Volkswagen Classic sich mit Erfolg um eine Reihe ansehnlicher Kraftwagen kümmerte.    [...mehr]


Der Karmann Ghia Typ 34 feierte in diesem Jahr seinen 50-jährigen Geburtstag. Das von den drei großen Karmann Ghia Clubs in Deutschland ausgetragene Jubiläumstreffen fand vom 11. bis 14. August 2011 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück statt.

Karmann Ghia Typ 34 ©flickr / Rex Gray
Über 100 Karmann Ghia Typ 34 hatten ihr Kommen gemeldet und konnten mit ihrem erscheinen einen neuen Weltrekord aufstellen. Ähnlich viele Typ 14 waren auch zugegen, darunter auch ein TC 145, die brasilianische Version des Karmann Ghia. Volkswagen Classic und das AutoMuseum Volkswagen besuchten das Treffen mit zwei seltenen Karmann-Klassikern. Georgsmarienhütte wurde nicht grundlos als Veranstaltungsort für das Jubiläumstreffen ausgewählt: 1953 präsentierte Wilhelm Karmann dem VW-Generaldirektor Heinrich Nordhoff das Konzept des Volkswagen Karmann Ghia Typ 14 Coupé im Casino von Georgsmarienhütte. In den späten 50ern wurde dort wiederum der Prototyp des Karmann Ghia Typ 34 Coupé der Volkswagen Direktion vorgestellt.    [...mehr]


Im Frühjahr 1991 debütierte der erste Benzin-Sechszylinder von Volkswagen. Die kompakte Bauart machte den Einsatz bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und Quereinbau möglich, denn auch beim Golf 3 VR6 sind die Platzverhältnisse unter der Motorhaube limitiert.20 Jahre Golf 3 VR6 ©flickr / BruceTurner
Um Golf 3, Vento, Corrado und Passat sowie den T4 Bus mit einem benzingetriebenen Sechszylinder zu versehen, musste Volkswagen erst einmal ein passendes Aggregat für den Einsatz als mit Quermotor mit Frontantrieb entwickeln. Bei kompakten Abmessungen boten diese Modelle einen größtmöglichen Innenraum, sodass selbst Vento und Golf 3 VR6 zu realisieren waren. Als Komfortfeature waren längs eingebaute Sechszylinder mit kultiviertem und leisem Lauf in der automobilen Oberklasse etwa bei Mercedes, BMW und Opel fest etabliert, doch ihre Baugröße erfordert entsprechende Einbauverhältnisse.    [...mehr]


Das Steilheck kam mit dem Polo II auf den Markt. Presse und Publikum waren auf der 1981er-IAA gleichermaßen überrascht: Ein Kleinwagen ganz ohne Schrägheck, vielmehr ein kompakter Kombi.

VW Polo in freier Wildbahn ©flickr / hdreisler
Der damals neue VW Polo bot bei nur wenig gewachsenen Abmessungen deutlich mehr Innenraum. Das Dach wurde bis ins Heck verlängert, der fast senkrechte Heckabschluss bewirkte maximales Ladevolumen, während es für die Hinterbänkler mehr Kopffreiheit gab. Schmale, senkrechte Rücklichter erlaubten eine möglichst breite Laderaumöffnung. Ein langes Seitenfenster und nach hinten gezogene Radläufe hoben auch in der Seitenansicht den Kombi im unter Herbert Schäfer gezeichneten Polo II hervor. Neu war das Design indes nicht, Chevrolet Vega Kammback und Ford Pinto Wagon waren ganz ähnlich gestaltet. Die Grundarchitektur des Vorgängers veränderte sich wenig, auch die schraubengefederte Starrachse hinten hatte Bestand.    [...mehr]


Der VW Derby war nur bei seinem Erscheinen gefragt – 72.412 verkaufte Exemplaren im Einführungsjahr 1977. Danach ging es mit dem Derby rasch bergab.

VW Derby CL von vorn: eckige Scheinwerfer ©Wikipedia / Matthias93
Wer den VW Derby heute ins Gespräch bringt, wird das erkennen: Die meisten zucken ahnungslos mit den Schultern, während die wenigen wissenden meist dreckig lachen. Dabei war der Derby an sich clever konstruiert: Die kleine Limousine war eigentlich ein Polo mit Stufenheck, den sie anfangs sogar im Verkauf weit übertraf. Technisch basierte der Kleinwagen auf dem Schwestermodell Audi 50. Wie dieser hatte er einen vorne quer eingebauten Motor und Frontantrieb. Für das 730 kg leichte Auto waren die 0,9 bis 1,3 l großen Vierzylinder mit Leistungen von 40 bis 60 PS allemal ausreichend.    [...mehr]


Vor 30 Jahren lancierte Volkswagen den Scirocco II - damit kommt der VW Scirocco offiziell in den Genuss der Oldtimer-Zulassung.

VW Scirocco Tuning an der zweiten Generation ©flickr / mk1archive
Der VW Scirocco der zweiten Generation war elf Jahre auf dem Automarkt, bis die Produktion 1992 ein Ende fand. Als der Corrado 1989 debütierte, blieb der Scirocco 2 zunächst weiter im Programm. Die Karosserie des im März 1981 eingeführten neuen Scirocco war erheblich weicher gezeichnet als die des Scirocco 1 und zeigte bereits wesentliche Stilmerkmale der zweiten Golf-Generation. Auch wenn die Außenlänge um 20 Zentimeter zulegte, diente baute der Volkssportler weiterhin auf der Golf- und Scirocco-I-Plattform auf. Damit blieb bei gleichem Radstand auch dessen narrensicheres Fahrwerk mit Frontantrieb erhalten.    [...mehr]


Der Caddy war für VW Nutzfahrzeuge ein Glücksgriff: Denn mit einem Modellzyklus von 13 Jahren hatte der erste VW Caddy seine Entwicklungskosten rasch amortisiert.

VW Caddy im Vielfarb-Look ©flickr / helena.40proof
Mit dem Caddy wollte sich Volkswagen ab dessen Markteinführung im Jahr 1979 in den USA ein Stück Anteil bei den Light Duty Trucks – den leichten Pick Ups – sichern. Hier waren die japaner mit einem als Ford Courier umgelabelten Mazda oder dem Toyota Hilux aktiv und erfolgreich, was die Wolfsburger so nicht hinnehmen wollten. Also schnappte man sich den Golf 1, zog hinter den Vordersitzen eine Rückwand ein und verlängerte den Radstand von 2400 auf 2625 mm, um eine größere Ladefläche zu erlangen. Nach Europa kam der VW Pick Up jedoch erst 1983 – vermutlich wollte man dem fast zeitgleich vorgestellten T3 mit dem VW Caddy keine  Konkurrenz machen.    [...mehr]


Vor 50 Jahren stellte Volkswagen auf der IAA mit dem Typ 3 Variant seinen ersten Kombi vor. Ein halbes Jahrhundert später bejubelt das AutoMuseum Volkswagen die Erfolgsgeschichte der VW Kombi-Modelle auf der Techno Classica Essen.

VW Typ 3 Variant ©flickr / helena40proof
Auf der Techno Classica ist mit einem Typ 3 Variant von 1962 und einem Passat Variant von 1974 je ein früher luftgekühlter und wassergekühlter Variant zu bestaunen. Mit dem 1500 (Typ 3) mischte Volkswagen vor 50 Jahren in der Mittelklasse mit. Dem Neuen von 1961 lag technisch der Käfer zugrunde – der gebläsegekühlte Heckmotor war obligatorisch. Jedoch wurde das auf 1,5 Liter Hubraum vergrößerten Käfer-Triebwerk in einen Flachmotor umgewandelt. So sank die Bauhöhe des Aggregats um 20 auf geringe 42 Zentimeter. In der Folge wurde zusätzlich zum Kofferraum unter der Fronthaube ein zweites Gepäckabteil im Heck realisiert. Damit war der Weg frei für eine Variant-Ausführung.    [...mehr]


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