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Der Peugeot 505 stand in der Kundengunst weit weniger gut dar als sein legendärer Vorgänger. Zudem ging mit ihm die Ära der französischen Pkw mit Heckantrieb zu Ende.

Peugeot Sport 505 STi ©flickr / PatricCain
Der Peugeot 505 wird von vielen als der letzte echte Peugeot angesehen – kein Wunder, war doch traditionell diesem Peugeot Sport eine Abneigung: Seine wahren Talente spielte er vor allem als Peugeot 505 Diesel auf der Langstrecke aus: Rasant ist er nicht, nein, aber auch nicht totzukriegen und dabei sehr genügsam. Damit punktete der ab 1979 hergestellte Nachfolger des Bestsellers Peugeot 504 vor allem in Afrika – sowohl die Limousine als auch der mit sage und schreibe acht Plätzen erhältlich Peugeot 505 Kombi Familiale waren wie schon der 504 äußeres robust und unkompliziert gebaut.    [...mehr]


Der Peugeot 404 wurde in 31 Jahren über 4,7 Mio. Mal gebaut. Dabei ist der Peugeot Pkw hierzulande fast völlig ausgestorben.

Unkaputtbar: der Peugeot 404 ©flickr / Wouter Duijndam
Am Peugeot 404 hing stets der Ruf des französischen Mercedes – robust, zeitlos, kein Schnickschnack und Dieselmotoren. Als der Peugeot Pkw 1960 das Licht der Welt erblickte, war er als Limousine, Pick Up und Kombi lieferbar. Letzterer hieß wie üblich bei Peugeot Break, war aber auch mit dritter Sitzreihe im Kofferraum als Siebensitzer Familiale und Nutzfahrzeug Commerciale lieferbar. Der Radstand betrug in allen Varianten, auch dem 1963 eingeführten 404 Cabrio und dem 1964 lancierten 404 Coupe, 28 cm. Längen und Gewicht variieren zwischen den Modellen; die Limousine ist mit 1.060 kg Gewicht und 445 cm Außenlänge 90 kg leichter und 14 cm kürzer als der Peugeot Kombi.    [...mehr]


Autos auf der Langenburg Historic flickr©Jons pics

Am kommenden Wochenende wird das kleine Städtchen Langenburg zum Schauplatz für Oldtimer-Fans. Auf der Langenburg Historic 2008 (11.-13.April) können Besitzer von Fahrzeugen, die vor dem Jahr 1971 gefertigt wurden zum Wettstreit gegeneinander antreten.

Wenn man einmal in der jüngsten Vergangenheit ein Oldtimer-Rennen verfolgt hat, wird man recht schnell festgestellt haben, dass das Klischee vom Schneckenrennen vollkommen unzutreffend ist. Bei der dreitägigen Oldtimerveranstaltung in Langenburg lässt sich dieses Klischee beim Nachtprolog oder der schwierigen Bergprüfung eindrucksvoll wiederlegen. Auch hier wird mit harten Bandagen, aber mit großer Rücksicht auf die wertvollen Autos, um den Sieg gekämpft. Wer also schon immer einmal sein Gefährt auf Renntauglichkeit testen wollte, kann dies bei der Langenburg Historic 2008 gerne tun, zumal die Strecke wirklich anspruchsvoll ist und so mancher an seine Grenzen gestoßen ist.

Wer es etwas ruhiger angehen und trotzdem sein Schmuckstück der Öffentlichkeit präsentieren möchte, kann an der Orientierungsfahrt am Samstag durch das wunderschöne Umland von Langenburg teilnehmen. Natürlich kommen auch Oldtimer-Fans ohne Fahrzeug voll auf ihre Kosten, denn zahlreiche Schätze der Automobilgeschichte werden einfach nur zum Anschauen und Anfassen ausgestellt.

Den Aufenthalt in Langenburg kann man mit einem Besuch im Oldtimer-Museum oder dem Schloss Langenburg abrunden.    [...mehr]


Peugeot 404 ©aleydecarvalho

Die beiden bekanntesten Automobilhersteller in Frankreich sind Peugeot und Renault. Sie liefern sich seit ihrer Gründung von 1898 ein Kopf an Kopf Rennen um die Gunst der Autoverkäufer in ganz Europa.

Es ist schon sehr erstaunlich, dass gerade die beide renommiertesten Fahrzeugproduzenten Frankreichs ihr Gründungsjahr 1898 haben, aber seitdem herrscht auch ein erbitterter Wettstreit zwischen den Konkurrenten, wobei mal Renault Fregate ©pedrosimoes7der Eine und mal der Andere die Nase vorn hatte. Ab 1918 stieg dann auch noch Citroën auf dem französischen Automarkt ein und erweiterte das Spektrum an faszinierenden Automobilen.

Aber wie gegensätzlich Verläufe gewisse Produktionen nehmen können, beweisen der Peugeot 404 und der Renault Frégate. Bei waren Mittelklassewagen, die durchaus die betuchte französische Mittelschicht ansprechen sollten. Mit der Entwicklung des Frégate wurde unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg begonnen, um nach den Kriegsjahren auf dem Automarkt mit neuen Modellen punkten zu können. Zwischen 1951 und dem Produktionsstopp 1960 wurden allerdings nur 163.383 Frégate gefertigt und verkauft. Mitte der 50er Jahre hatte man das Modell noch um eine 5-türige Kombiversion erweitert, aber letztendlich blieb der große Erfolg aus.

Eine ganz andere Entwicklung nahm da der Peugeot 404. Von ihm wurden insgesamt 2.885.257 Fahrzeuge gefertigt, allerdings trat er unmittelbar die Nachfolge des Renault Frégate an. Peugeot erreichte mittels unzähliger Varianten wie dem Injection (Cabrio), dem Coupé, dem Kombi und dem Standardmodell eine viel größere Käuferschicht und das nicht nur in den heimatlichen Gefilden. Auch in Deutschland erfreute sich der Peugeot 404 einer großen Beliebtheit, weshalb er bis 1974 nach Deutschland geliefert wurde.

Natürlich nahm das Duell nicht immer dieses Ausgang zwischen den beiden Konkurrenten, aber an diesen beiden Modellen wird deutlich, wie wichtig es ist, möglichst viele Käufer anzusprechen die Oldtimer fahren und keine Nischenfahrzeuge zu produzieren, wenn man Verkaufserfolge vorweisen möchte.



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