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Der Opel Admiral war der Bestseller der KAD-A-Serie. Kein Wunder, mit diesem Opel Pkw musste man sich nicht schämen.

Opel Admiral: Admiral B mit 2.8 l Einspritzer ©flickr / Axel Schwenke
Mit einem Opel Kapitän mochte dies eher passieren – hier konnten die missgünstigen, VW Käfer oder NSU Quickly fahrenden Nachbarn ätzen, für den besser ausgestatteten Admiral habe es wohl nicht gereicht. Damit war der Opel Admiral fein raus – der klangvolle Name mit gutem Ruf zierte zuletzt 1939 einen Opel Pkw. Die Wiederbelebung kam genau 25 Jahre später und passte perfekt ins Wirtschaftswunder. Wenn es denn unbedingt geballte V8-Kraft sollte, hielt der freundliche Autohändler ja noch das Top-of-the-Line Modell Opel Diplomat bereit.    [...mehr]


Der Opel Diplomat stellte ab 1964 das Topmodell der in der Oberklasse positionierten KAD-Baureihe dar. Er stand vom Image und Leistung her auf einer Stufe mit der Mercedes S-Klasse.

Opel Diplomat B ©flickr / realname
Der Opel Diplomat war im Gegensatz zu seinen günstigeren Brüdern Opel Kapitän und Opel Admiral ausschließlich mit Chevrolet V8 und Zweistufen-Automatik „Turboglide“ versehen. Der anfängliche 283 cui Small Block überhitzte auf der Autobahn allerdings schnell; der spätere, extrem seltene, optionale 327 cui V8 hatte keine Probleme. Frisch auf dem Automarkt, wurde die Limousine wie auch das bei Karmann gebaute Diplomat Coupe begeistert aufgenommen; ihre Optik kombinierte Rekord C mit einem Schuss Chevy. Auch die bequeme Straßenlage kam gut an, später wurde der Diplomat A mit Starrachse an Blattfedern allerdings als zu weich kritisiert. Auch sein Benzinverbrauch von rund 20 Litern sorgte für schlechte Presse, wenngleich die Konkurrenz – oft weit weniger souverän motorisiert – auch nicht weniger konsumierte.    [...mehr]


Als Opel 1967 den Commodore A in die Showrooms der Autohändler stellte, wurden die Limousinen und Coupes begeistert aufgenommen. Basierend auf dem biederen Opel Rekord C übernahmen sie teilweise dessen Technik, erfreuten sich aber eines sportlichen Images.

Opel Commodore B Coupe ©flickr / Last Hero
Der Opel Commodore trug wegen der größeren Motoren aber stets eine längere Front mit agressiverem Grill; wegen seines Coke-Bottle-Looks wurde er auch gern von Anhängern des American Way of Drive gefahren, die sich keinen Charger oder GTO leisten konnten. Der Commodore A wurde fast ausschließlich mit Reihensechszylindern von 2,5 oder 2,8 l Hubraum geordert, die mit Vergaser 115 oder 130 PS leisteten, mit Bosch D-Jetronic Einspritzung derer 150. Topmodell war das 1971 eingeführte Commodore A Coupe 2.8 GS/E mit 145 PS, das einen Ausblick auf die nächste Baureihe brachte. Opel setzte sein heißestes Eisen in der Mittelklasse marketingwirksam im Motorsport ein. Der Steinmetz Commodore wurde dank Leichtbau und Siegen in vielen Einsätzen legendär.    [...mehr]


Dem Opel Senator als viertüriges Pendant zum Monza Coupe erging es wie der altehrwürdigen K-A-D-Baureihe, die er 1978 ablöste: Größe und Luxus allein gereichten nicht zum Überleben, wenn Image und Prestige nicht genügend vorhanden sind.

Opel Senator A2 ©Wikipedia / Rudolf Stricker
Für den Opel Senator hatte dabei alles prächtig angefangen. Kaum auf dem Markt, sahen    [...mehr]


Der Opel Monza stellte das Spitzen-Coupe der Rüsselsheimer dar. Der technisch vom viertürigen Senator abgeleitete Flitzer überraschte nach seiner Einführung im Jahr 1978 mit Testergebnissen gegen den 10.000 DM teureren BMW 630 CS.

Der Opel Monza kam quasi als Commodore GSE-Ersatz nur mit kräfigen Reihensechszylindern,    [...mehr]


Der Opel Manta – oder kurz Manta –  ist mehr als 20 Jahre nach Einstellung der Produktion vielen noch immer bekannt als das deutsche Proletenauto schlechthin. Viele werden mit dem Auto jede Menge Klischees assoziieren, beispielsweise den unterbelichteten Fahrer Manni, der bei jeder Witterung den Ellenbogen aus dem Fenster hält, und dessen Freundin, die Friseuse.

Ähnlich wie die Blondinenwitze, die Ostfriesenwitze und andere Gattungen der Witzkultur haben sich auch die Mantawitze fest ins kollektive Gedächtnis der Deutschen gebrannt. Kostprobe gefällig? Steht ein Manta vor der Uni.

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Dabei kann der Opel Manta auf eine durchaus erfolgreiche und interessante Geschichte zurückblicken. Hergestellt wurde das zweitürige Sportcoupé immerhin fast 20 Jahre, von 1970 bis 1988. Nach der Einführung des Ford Capri im Jahr 1968 wollten die Entwickler der Opel AG einen deutschen Konkurrenten anbieten.

Obwohl die Benzin-Motoren, mit denen der Opel Manta vom Werk aus angeboten wurde, nie an die Leistung der Konkurrenz heranreichen konnten, verkaufte sich der Manta insgesamt über eine Million Mal – für ein Sportcoupé, das sich fast ausschliesslich an junge, männliche Kunden richtete. eine stattliche Zahl.

Der Opel Manta und sein Bruder Opel Ascona

Technisch basierte der Opel Manta auf der interessanterweise erst nach Einführung des Coupés vorgestellten Limousine Opel Ascona. Als die Modellreihen Manta A (1970 – 1975) und Manta B (1975 – 1988) eingestellt wurden, teilte sich    [...mehr]


Mit dem Opel GT schickten sich die Rüsselsheimer an, problemlose Großserientechnik mit amerikanischen Coke-Bottle-Design zu kombinieren. Das Ergebnis: Während bei VW der Käfer noch läuft und läuft und läuft, bricht im Licht des Blitzes schon die Luftfahrt an: „Nur Fliegen ist schöner!“ titelte die Werbung. Und behielt recht.

Woran erkannt man den Opel GT Fahrer? Am rechten Popeye-Arm. Der erledigte nämlich mit kräftigem Zug am Hebel das Öffnen und Schließen der Scheinwerfer. Das Zugsystem stellt leider gleichzeitig eine der Achillesfersen des Opel GT 1900 wie auch des schwächeren GT 1100 dar, Frontalunfälle ziehen das Gestänge schnell in Mitleidenschaft. Das interessierte die Kundschaft

Opel GT 1900, die deutsche Corvette mit Haubenblase ©flickr / exfordy

des Sportwagens allerdings nicht, sie gab dem formschönen Coupe die Sporen, gerade jenseits vom Atlantik: Über die Hälfte der 103.463 produzieren Opel GT gingen in US-amerikanischen Besitz über. Die Fahrer bekamen Chevrolet Corvette-Optik zum kleinen Preis und mussten im Zweifelsfall nicht einmal General Motors untreu werden, handelte es sich um eingefleischte GM-Fans. Frankophile konnten sich indes an der bei Brissoneau & Lotz produzierten Karosserie erfreuen.

Opel GT 1900 – Rekord-Verdacht trifft zu.

Zuverlässsige Großserientechnik? Aber ja, der Opel GT 1900 hatte sie. Der Opel Rekord C spendierte den 1,9 Liter-Vierzylinder mit 90 PS, der höhere Zylinderkopf forderte jedoch Tribut, der    [...mehr]


Käfer-Cabrio kann ja jeder. Wer aber mit einem Vierzylinderboxer exklusiver unterwegs sein will und sich keinen frühen Porsche 356 leisten kann, greift auf eines der gefragten Hebmüller-Cabriolets zurück. Am 22. und 23. August treffen sich die Anhänger der Seltenheiten in Neuss-Meerbusch.
Den seltenen Kreationen, die keineswegs nur offene Autos beinhalten, huldigt ein markenoffenes Treffen, bei dem aber eben ein Hebmüller-Aufbau obligatorisch ist. Zum Meeting im rheinischen Neuss-Meerbusch erwarten der Organisator Klaus Hebmüller, Enkel des Firmengründers, automobile Raritäten wie wie Tornax-Rex, Opel-Admiral und Opel- Kapitän-Cabriolets, imposante Pullman-Limousinen auf Opel- und Ford-Chassis sowie ein seltenes Hanomag-Cabriolet. Doch auch die VW-Käfer-Fans werden bedient, ein Hebmüller VW-Zweisitzer vom Typ 14A vertritt die Reihe des meistgebauten Fahrzeugs.

VW Käfer mit Hebmüller-Karosserie (Quelle: flickr / jessicafm)

Ablauf des Hebmüller Treffens

Gemeinsam mit Ehefrau Christel und den Söhnen Jörg, Axel und Frank ersann Klaus Hebmüller    [...mehr]


Nein, dies ist kein Scherz. 1957 erhielt der Chefkonstrukteur von Opel, Dr.-Ing. Karl Stief, vom amerikanischen Mutterkonzern General-Motors die Order, einen „perfekten Anti-VW“ zu entwickeln. Der Opel Kadett A 1000 sollte die Marktdominanz des VW Käfers brechen.

Der erste seiner Art war der Kadett freilich nicht. Schon in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde in Rüsselsheim ein Fahrzeug mit dem Namen „Kadett“ gefertigt.

Opel Kadett A 1000 © Wikipedia

Vom „neuen“ Kadett erfuhr die Öffentlichkeit sehr wenig. Erst als in Bochum eigens ein neues Werk gebaut wurde, deutete es sich an, dass Opel ein neues Modell in Planung hatte. Mehr, als dass es ein Kleinwagen werden sollte, erfuhr man aber jetzt auch noch nicht.

Sehr viel Informationen über die Entwicklungszeit des Kadett sind bis heute nicht bekannt. Opels Heimlichtuerei war in dieser Hinsicht ein voller Erfolg.    [...mehr]


Theoretisch könnte man die Geburtsstunde von Opel auf das Jahr 1863 datieren. Damals machte sich Adam Opel in einem ehemaligem Kuhstall selbstständig. Das erste Produkt, was unter seiner Regie den Namen Opel trug, war eine Nähmaschine. Auch wenn Opel zur Zeit eine ungewisse Zukunft hat, so kann die Marke doch beinahe auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Einen Teil davon, lässt sich im Museum in Herne bewundern.

Nur wenige Menschen verbinden mit der Marke Opel mehr als nur Autos. Aber erst nach dem Tod des Firmengründers 1895 begannen seine Söhne zuerst mit der Fahrradproduktion und 1898 mit der Herstellung des ersten Automobils von Opel. Es blieb aber nicht nur bei Autos, auch einige Motorräder trugen das Firmenlogo. Ab 1901 war das erste Opel-Motorrad mit 2 PS für 700 Mark zu haben.

Opel Kapitan © flickr / Tomás Fano

Sicherlich war gerade die Automobilproduktion prägend für die Rüsselsheimer in den letzten 100 Jahren, doch Opel ist mehr, als nur eine Automarke. Um so erfreulicher ist es, dass dementsprechend im Opel Museum in Herne, welches von der „Hilmar Born Opel-Museum Interessengemeinschaft“ geführt wird,  Exponate aus allen Bereichen der Konzerngeschichte ausgestellt sind.    [...mehr]


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