» Oldtimerversicherung
Der Anspruch für eine Oldtimer Versicherung besteht erst ab einem gewissen Mindestalter des Fahrzeugs - das ist hinlänglich bekannt.
Erschrocken bin ich selbst jedoch bei den zu leistenden Beiträgen und den offensichtlich unlogischen Abstufungen, welche durch die Versicherungen getroffen werden. Das Mindestalter betroffener Fahrzeuge beträgt 25 Jahre. Ab 40 Jahren spricht man im Allgemeinen von einer Klassiker-Einstufung. Es existieren verschiedene Sondertarife, welche wahrgenommen werden können, wenn ein Alltagsfahrzeug zur Verfügung steht. Zusätzlich muss der entsprechende Old-, oder Youngtimer in einem originalen, oder original identischen Zustand sein. Außerdem ist das Vorhandensein eines Gutachtens über den Wert des Fahrzeugs vorzulegen. Dieses darf nicht älter als ein Jahr sein.
Die preislichen Abstufungen beginnen in der Kategorie der Klassiker bei 17 kW und 23 PS bei knapp 58 Euro und bei Youngtimern cirka 63 Euro bei gleicher Leistung der Autovesicherung. Meiner Meinung nach ein Widerspruch in sich. Ältere Modelle stoßen eigentlich mehr Schadstoffe aus, als es etwa Youngtimer tun. Bei den Klassikern beginnt die nächste teurere Kategorie erst ab 66 kW und 90 PS. Hier beträgt die Beitragshöhe monatlich etwa 90 Euro. Die nächste Einstufung ist bei den Oldtimern mit einem Alter über 40 Jahren bei 142 kW und 193 PS erreicht. In diesem Fall liegt der Beitragssatz bei cirka 176 Euro. Teurer wird es bei den neueren Youngtimern. Diese kosten in der höchsten Leistungsabstufung mit über 193 PS über 200 Euro monatlich.
Auch bei Old-, beziehungsweise Youngtimern sind Teil- und Vollkaskoversicherungen möglich. Eine Teilkasko mit 150€ Selbstbeteiligung kostet im Durchschnitt jährlich 3,2% des Wagenwertes. (Den kann man zum Beispiel hier ermitteln.)Die kostenintensivste Variante ist die Vollkasko mit 150€ Selbstbeteiligung. Diese schlägt bei Youngtimern mit jährlich knapp 3,4% des Wagenwertes zu Buche. Vollkaskoversicherungen für Young- und Oldtimer existieren in 150, 300, 500 und 1000€ Selbstbeteiligungsabstufung. Die teuerste Kasko für einen Klassiker liegt bei lediglich 1,15% des Wagenwertes. [...mehr]
Wenn man einmal auf einem Oldtimer-Automarkt oder einer Oldtimer-Auktionen gewesen ist, wird man recht schnell feststellen, dass der Kauf eines Klassikers schon einen recht großen Geldbeutel benötigt. Wer möchte nicht gern mal einen Chevrotel Bel Air oder einen Rolls Royce für ein Wochenende sein Eigen nennen? Dieser Wunsch kann bei einer Oldtimervermietung erfüllt werden.
So kann man sich beispielsweise im Internet sein Oldtimer aussuchen und ihn gleich fürs Wochenende reservieren.
Ähnlich wie bei Vermietung für moderne Wagen kann man sich bereits im Vorfeld über die vorhandenen Modelle informieren und schauen, ob der gewünschte Klassiker gemietet werden kann. Zwar ist die Auswahl, wie man sich vorstellen kann, etwas beschränkter und man muss sich auch auf längere Wartezeiten einstellen, wenn man genaue Vorstellungen von seinem Auto hat. Da im Frühling und im Sommer sich Cabrios einer großen Beliebtheit erfreuen, kann es hier zu erheblichen Wartezeiten kommen, weil der Bestand äußerst begrenzt ist.
Ansonsten lassen sich mit einer Oldtimer-Vermietung Träume erfüllen, die man sich möglicherweise früher nicht leisten konnte. Ein typisches Beispiel hierfür ist der Ford Capri, ein Sportwagencoupé, der früher ein Prestigeobjekt gewesen war und heute ein beliebter Klassiker. Aber auch Filmautos aus den Zeiten eines James Dean locken viele Mieter. Noch einmal zurück in die 60er Jahre, wo ein Auto noch ein Auto gewesen war, mit verchromten Scheinwerfern und einer Karosserie aus Stahl.
Die Preise variieren natürlich nach dem Seltenheitswert der Fahrzeuge. Einen Ford Capri gibt es beispielsweise schon für 180 Euro pro Tag, während man für einen Jaguar E-Typ 330 Euro berappen muss. In diesen Preisen sind die Versicherungen schon inbegriffen, die natürlich wesentlich höher angesiedelt sind als bei herkömmlichen Wagen. Ansonsten steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg. [...mehr]
Wie alle Fahrzeuge, die in Deutschland auf Straßen bewegt werden, muss für Oldtimer mindestens eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Natürlich möchten Besitzer von richtigen Schätzen ihr gutes Stück wesentlich besser versichert wissen, um Vandalismus bei Ausstellungen oder sonstigen Schäden finanziell aus dem Weg zu gehen.
Die Versicherungsvielfalt ist hierbei ebenso facettenreich wie bei herkömmlichen Autos. Zunächst lässt man seinen Oldtimer im Wert schätzen, um ihn besser kategorisieren zu können. Wenn der Wert höher als 5.000 Euro liegt, sollte man zumindest eine Teilkasko-Versicherung in Betracht ziehen. Bei Wertigkeit über 15.000 Euro ist eine Vollkaskoversicherung schon fast Pflicht, denn der Oldtimer steigt eher in seinem Wert, als das er verliert.
Wenn diese Werteinschätzung vorgenommen wurde, muss man sich im Klaren sein, wofür der Oldtimer dient. Wenn er noch als reguläres Fahrzeug im Straßenverkehr eingesetzt wird, sollte das Versicherungspaket sehr umfangreich geschnürt werden. Eine Fahrzeugrückführung, eine Pannenhilfe sowie ein Mietwagen sollten in der Versicherung enthalten sein. Zudem gibt es bei einigen Versicherungen die Möglichkeit, eine Kostenrückerstattung zu erhalten, wenn man sich selbst auf Ersatzteilsuche begibt. Dort können bis 250 Euro gespart werden, wenn man sich um die Anlieferung der nötigen Teile kümmert.
Oftmals wird von Oldtimer-Besitzern angenommen, es existiere eine beitragsfreie Ruheversicherung, wenn das Fahrzeug nicht bewegt wird. Dies ist ein grundsätzlicher Irrtum, selbst für Oldtimer ist mindestens eine Haftpflichtversicherung notwendig. [...mehr]
Der Kauf eines Oldtimers ist für viele Auto-Fans ein lang gehegter Traum. Gerade ältere Generationen möchten mit Kauf eines Wagens noch einmal die eigene Jugend wieder aufleben lassen und mit dem Sportwagen von damals über die Landstraße brausen.
Aber wie kann man schon beim Lesen der Kleinanzeigen die entsprechende Unterteilung oder Vorselektion vornehmen? Dafür hat die Zeitschrift „Oldtimer Markt“ einen Ratgeber entwickelt, in welchem der Zustand des Autos in Kategorien unterteilt wird. Sind also bei den Anzeigen Noten hinter dem Zustand des Oldtimers angegeben, kann man schon einmal eine kleine Vorauswahl treffen. Wenn man einen Oldtimer in einem Top-Zustand kaufen möchte, ist es ratsam nach den Noten eins und zwei Ausschau zu halten. Bastler hingegen lieben es, wenn noch recht viel am Wagen gearbeitet werden muss und suchen gezielt nach Oldtimern mit den Noten vier und fünf. Die Benotung und ihre Einordnung sehen wie folgt aus:
Note 1: Der Oldtimer ist in einem makellosen Zustand und es lassen sich keine Mängel an Technik, Optik und Historie (Originalität)finden. Im Prinzip ist das Auto in ursprünglichen Zustand erhalten worden.
Note 2: Der Oldtimer befindet sich in einem guten Zustand. Reparaturen und Schönheitskorrekturen wurden vom Fachmann vorgenommen und es fehlen keinerlei Teile. Das Auto ist mängelfrei und es sind lediglich winzige Gebrauchsspuren zu erkennen.
Note 3: Hier liegt ein klarer Gebrauchtzustand zu Grunde. Der Oldtimer sollte aber fahrbereit sein und nur über eine kleine Mängelliste verfügen. Für die Fahrbereitschaft sollten keine sofortigen Arbeiten notwendig sein.
Note 4: An diesem Auto kann eine leichte Durchrostung vorliegen. Kleinere Teile können durchaus defekt sein, allerdings sollten für die Fahrbereitschaft keine großen Investitionen erforderlich sein. Mögliche Defekte können relativ leicht repariert werden.
Note 5: Bei dieser Benotung ist noch sehr viel Arbeit notwendig. Das Auto kann dabei sogar in Einzelteilen vorliegen, allerdings sollten diese auch größtenteils vorhanden sein. Schwere Defekte ermöglichen keine Fahrbereitschaft und es sind hohe Investitionen notwendig.
Leider gibt es auch hier viele schwarze Schafe. Selbst Auto-Ratgeber stufen ein Fahrzeug in eine höhere Benotung ein, um eine Wertsteigerung zu erzielen. Die Kategorien können nur ein kleine Hilfestellung sein, um sich wenigstens einen ersten Eindruck im Voraus machen zu können.
Wer einen ungefähren Preis für sein derzeitiges Fahrzeug benötigt, kann sich diesen anhand einer Schwacke Liste berechnen lassen. [...mehr]
Das 07-Kennzeichen für Oldtimer unterliegt seit März 2007 neuen Regelungen. Es wird nur noch an Fahrzeuge ausgegeben, deren Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegt und es wird zum Teil nur noch für einen begrenzten Zeitraum ausgestellt. Für den Erhalt des Kennzeichens ist eine Untersuchung im Umfang einer allseits üblichen Hauptuntersuchung zwingend notwendig. Außerdem muss für jedes Fahrzeug ein Fahrtenbuch für Kontrollzwecke angelegt werden.
Das 07-Kennzeichen ermöglicht weiterhin die Teilnahme an Veranstaltungen, wie es in der Regelung formuliert wird: „…die der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes diene.“ Ebenfalls können Probe- oder Überfahrten unternommen werden.
Von Auslandsreisen wird seit der Neuregelung dringend abgeraten, weil das Kennzeichen keine Zulassung nach internationalen Standards ist, sondern lediglich nur für den deutschen Verkehrsraum gültig ist. Es kann also passieren, dass bei einer Auslandsreise, sei es zum Zweck der Ausstellung, das Fahrzeug stillgelegt wird.
Einen entscheidenden Vorteil hat die Regelung für Oldtimer-Besitzer – für das Kennzeichen wird lediglich eine Pauschalsteuer fällig, die beim PKW 191,73 Euro und bei Motorrädern 46,02 Euro beträgt. Auch bei den Versicherungen hat man neue Tarife eigens für Oldtimer eingeführt.
Für Fahrzeughalter, die ihre Autos für Hochzeitsfahrten zur Verfügung gestellt haben, ist die Neuregelung ein erheblicher Nachteil, denn diese dürfen von nun an nicht mehr unternommen werden. [...mehr]
Oldtimer sind in den meisten Fällen äußerst wertvolle Autos, deren Preise sich in astronomischer Höhe bewegen. Da sie nicht mit den modernen Sicherheitsvorkehrungen wie eine elektronische Wegfahrsperre oder neuartigen Schlüsselsystemen ausgerüstet sind, kann der Rückgriff auf den Diebstahlschutz per GPS eine sinnvolle Maßnahme sein. Das Auto kann so jederzeit lokalisiert und aufgespürt werden, ohne das der usprüngliche Charakter des Autos verändert wird.
Das Global Positioning System GPS, auch Globales Positionsbestimmungssystem genannt, ist ein weltweites, satellitengestützte System zur Unterstützung der Navigation von Fahrzeugen jedweder Art: Boote, Autos, Fahrräder usw. Der Begriff GPS wird häufig im Zusammenhang mit einem Navigationssystems verwandt, dass seit dem Ende der 1980er-Jahre vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und angeboten wurde, und was seitdem nicht nur in militärischen Zusammenhängen angewandt wird.
Das GPS setzt mehrere Satelliten voraus, die laufend ihre Position und die Uhrzeit abstrahlen. Ein Empfangsteil (zum Beispiel in einen Navigationssystems eines Autos) muss mindestens 3 verschiedene Signalquellen erkennen, um seine eigene Position bestimmen zu können. Soll auch noch die ganz genaue Zeit bestimmt werden, dann sind 4 Signale notwendig.
Liegen diese Informationen vor, dann „weiss“ das Navigationssystems des Autos, wo es sich genau befindet. Dies reicht auch aus, um anhand der Datenbank die beste Route zum vom Fahrer gewünschten Ziel zu finden, der GPS-Satellit und auch sonst niemand „weiss“ aber nicht, wo sich das Auto befindet. Damit diese Information außerhalb des Autos genutzt werden kann, muss sie über einen Sender im Auto abgestrahlt werden.
Das Navigationsgerät im Auto muss sich also so verhalten wie ein eingeschaltetes Handy. Dieses meldet seinen Standort über den Sender im Handy an die nächste Handy Antenne weiter. Damit ist es für den Handynetzbetreiber möglich, einen Anruf zuzustellen, aber nur weil das Handy eingeschaltet ist. Baut man diese Funktionalität in ein Navigationssystem ein, dann kann die Polizei das gestohlene Fahrzeug sehr leicht orten.
Das Prinzip werden dies auch die Fahrzeugdiebe leicht nachvollziehen können. Also werden sie einfach das Navigationssystem deaktivieren. Um diesen einfachen Trick zu durchkreuzen, müssen also mobile Navigationsgeräte so etwas wie eine zweite Sicherheitsstufe haben, im Prinzip ein Sender, der irgendwo versteckt im Auto sich befindet und der nicht abgeschaltet werden kann, wenn das Auto überhaupt im Betrieb ist.
Also doch lieber sein Oldtimer in die Garage stellen und nicht vor der Tür stehen lassen. [...mehr]









