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Das GT-Modell Maserati Mexico sah nicht nur hübsch aus: Der Mexico war der erste Serien-Maserati, der mit innenbelüfteten Scheibenbremsen an allen vier Räder sowie einem Bremskraftverstärker stoppte.
Der Maserati Mexico von vorn ©flickr / Yellow.Cat

Als der Maserati Mexico im Jahr 1966 auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde, wusste er dem Publikum bestens zu gefallen. Das könnte an dem glücklichen Zustand gelegen haben, dass jener viersitzige Maserati Gran Turismo mit Stufenheck und V8-Triebwerk zwar eine filigrane und geschmackvolle Linienführung aufwies, gleichzeitig aber auf keinen Fall schwächlich wirkte. Der Maserati Oldtimer ging auf einen Bertone-Prototypen aus dem Jahre 1965 zurück, das Serienmodell des etwa mit dem Iso Rivolta konkurrierenden Mexico wurde jedoch mit einer Karosserie von Vignale aus der Feder von Michelotti versehen.    [...mehr]


Mit dem Kyalami leistete sich Maserati einen richtigen Griff daneben. Denn der Maserati Kyalami verkaufte sich nicht nur schlecht, er hatte auch ein denkbar mieses Image.

Maserati Kyalami ©Wikipedia / Thomas doerfer
Womit der Maserati Kyalami punktete? Das waren vor allem die hauseigenen V8-Motoren, der zur Markteinführung ab 1976 lieferbare 4,2-Liter mit 255 PS, dem ab 1978 der 4,9-Liter mit 290 PS. Die aus dem Hause ZF stammende Fünfgangschaltung fiel durchweg als zu schwergängig durch, sodass die allermeisten Kunden zur Dreistufenautomatik vom Zulieferer Borg-Warner optierten. Ein weiteres Problem war die zweite Energiekrise für den Kyalami: Rund 25 Liter Sprit brachten nicht einmal herausragenden Fahrleistungen: Mit Glück lag in 7,8 Sekunden Tempo 100 an, Spitez waren schon damals unspektakuläre 235 Sachen.    [...mehr]


„Mein Maserati fährt 210…“Damit konnte Sänger Markus eigentlich nur den Maserati Biturbo meinen. Denn Maserati Spyder und Coupe machten anfangs etwa soviel Spitze, obgleich das Werk geringfügig mehr versprach.

Maserati Biturbo ©flickr / exfordy
Der Maserati Biturbo befand sich preislich und von der Ausstattung her in der oberen Mittelklasse. Zu seiner Einführung im Jahr 1981 war der Biturbo lediglich als Zweitürer mit Stufenheck zu haben. 1983 folgte dem Maserati Coupe die viertürige Limousine – quasi der Quattroporte für Arme, 1984 schließlich komplettierte der Maserati Spyder das Trio. Seine kantige, geradlinige Karosserie, ähnlich der des 3er BMW, kennzeichnete den Biturbo stets als Kind er ganz frühen 80er Jahre, woran auch das sanfte Facelift an der Front von 1990 nie etwas zu ändern vermochte. Ob die neue Leuchteneinheit die vorherigen Doppelscheinwerfer an Eleganz übertraf, muss jeder selbst mit sich ausmachen.    [...mehr]


Damit war der Maserati Quattroporte eine Besonderheit unter den zweitürigen Sportwagen der Italiener. Unter der gelungenen Karosserie des Quattroporte steckte mehr Sportsgeist, als mancher annehmen mochte.

Maserati Quattroporte I ©flickr / Rex Gray
Der Maserati Quattroporte entstand auf Wunsch amerikanischer 3500 und 5000 GT-Fahrer, die ihrem Sportwagen etwas Familientauglicheres zur Seite stellen wollten. Nach einigem Hin und Her stellte Maserati dann ein Konzept auf die Beine, das, um eine möglichen Misserfolg abzufedern, sich reichhaltig aus Vorhandenem bediente. Damit wurde der Quattroporte zum Must-Have der Reichen und Schönen. Schön fuhr er auch, nutzte er doch das verlängerte Fahrwerk des Maserati 5000 GT und eine Weiterentwicklung dessen Motors, ein 4,1 l V8 mit 260 PS. Da hatten Mercedes und Jaguar bei Vorstellung 1964 zu schlucken.    [...mehr]


Der Maserati Ghibli vereinte Anmut und Performance in herausragender Art und Weise. Für viele gilt dieser als der schönste Maserati überhaupt.

Maserati Ghibli von 1969 ©flickr / Pat Durkin
Mit dem Maserati Ghibli wurde alljene betuchten Kunden glücklich, die den viertürigen Quattroporte fürzu bieder und Sebring sowie Mistral für zu langsam befanden. Giorgietto Giugiaro zeichnete eine sachliche, aber keinesfalls langweilige Karosserie, die auf 459 cm Länge gerade einmal zwei Peronen unterbrachte, durch die geringe Höhe von 116 cm aber unglaublich elegant wirkte. Dem Ghibli Coupe, das 1966 auf den Automarkt kam, folgte 1969 der Ghibli Spider. Bis zur Einstellung 1973 verließen 1149 Coupes und 125 Cabrios die Bänder – nicht viel, doch mit rund 73.000 DM war der Maserati Ghibli auch kein billiges Vergnügen.    [...mehr]