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Vom 16. bis zum 18. September fuhren die Liebhaber klassischer Automobile im Rahmen der Schloss Bensberg Classics im September zusammen durch das Bergische Land. Auch die Marke Lamborghini brachte zwei Boliden mit.

Wenn das Schloss Bensberg mit seinem exklusiven Flair die Szene zu einem Stelldichein bittet, dann lässt sich auch die Audi-Tochter Automobili Lamborghini nicht zweimal bitten. In diesem Jahr stellte Lamborghini den Urahnen seiner inzwischen beinahe fünfzig Jahre andauernden Fertigung automobiler Ikonen vor, den Lamborghini 350 GT. Gewissermaßen als modernes Pendant hat der Supersportwagen Aventador LP 700-4 bei den Schloss Bensberg Classics 2011 ebenfalls einen großen Auftritt. Er stellt mit seinem Kohlefaser-Monocoque die neuesten Innovationen der legendären Marke dar. [...mehr]
Der Lamborghini Jota war in den frühen 70er Jahren DAS Fahrzeug, dass auch gestandene Mannsbilder nächtens schweißgebadet aufwachen ließ. Selbst seine Basis, der Miura, hätte den meisten völlig gereicht.
![Leider kein echter Lamborghini Jota...©flickr / Ed Callow [ torquespeak ]](http://www.autosvongestern.de/wp-content/uploads/2011/05/jota-ed-callow-torquespeak.jpg)
Der Lamborghini Jota entstand auf einem einfachen wie kostspieligen Rezept: Man nehme das beste Gericht des Hauses – in diesem Fall der Lamborghini Miura – und macht es gleich noch mal doppelt so schmackhaft. Der Extragenuss, den Lamborghini suchte, fanden die Ingenieure um den rennsportbegeisterten Bob Wallace im Leichtbau. So wurden zahlreiche Karosserieteile aus Aluminium verwendet, und Seitenscheiben aus Plexiglas hielten Einzug. Äußerlich unterschied sich der Jota vom Miura nicht wesentlich, doch hatte er insgesamt eher eine Rennsport-Erscheinung, während der Miura mehr wie ein Straßensportler aussah. [...mehr]
Der Lamborghini Miura feiert 2001 sein 45. Verkaufsjubiläum. Sein Alter sieht man ihm nicht an – der Lambo zerreißt immer noch Trommelfelle und verdreht Hälse wie schon anno dazumal. Alles Gute, Sportsfreund!

Bevor der Lamborghi Miura 1966 verkauft wurde, gab es Sportwagen für die Straße, die ihre Motoren hinten hatten wie der Porsche 911 oder vorn wie alle anderen. Der Miura mit seinem Mittelmotor, einem quer eingebauten 3.9-l-V12, machte aus ihnen schlagartig Autos von gestern. Zudem konnte der Lambo rundum einzeln aufgehängte Räder und Scheibenbremsen vorweisen. Aufgrund seiner exzellenten Verarbeitung – nicht typisch für das Land, dem Autos mit Fehlern in allen Teilen entstammten – avancierte der rasante Lamborghini zum Superseller, der für volle Kassen sorgte. Natürlich nicht als Cabrio, ausschließlich als Coupe. [...mehr]
Der Lamborghini Countach zeigte noch mehr als sein Vorgänger Miura den Anspruch der Sportwagen- und Traktorenfirma: Der Lambo verwies die gesamte Konkurrenz auf die Plätze.

Im Lamborghini Countach saß der V12-Motor schön längs vor der Hinterachse und sorgte mit 375 PS in der Erstversion Countach LP400 für ungestümen Vorwärtsdrang und ausgezeichnete Gewichtsverteilung. Ein geradezu dramatisches Erscheinungsbild machte den Lambo mit Alukarosse auf Gitterrohrahmen interessant für alle furchtlosen Herrenfahrer. Innen wurde der Countach dank der großen wie flachen Fenster sowie der Motorabwärme rasch unangenehm heiß, doch bei 295 km/h Spitze brachten geöffnete Schiebefenster zumindest etwas Abkühlung in das von 1974 bis 1990 gebaute Mittelmotor-Coupe. [...mehr]

