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Als der Ford Fairlane 1960 im Midsize-Format in die Autohäuser rollte, galt es, die Kluft zwischen dem kleinen Falcon und dem große Galaxie zu schließen. Andere Talente entwickelte der US-Ford erst später.

Ford Fairlane mit 289 cui V8 ©flickr / roarofthefour
Der Ford Fairlane bekam freilich einen Zwilling – den Mercury Comet. Und der hatte genau wie der US Ford ab 1966 in zweiter Midsize-Generation ein Problem: Zwar konnten Fairlane wie Comet optisch durchaus überzeugen, doch unter der Haube sah es reichlich mau aus: während die GM Divisionen Chevrolet, Pontiac, Oldsmobile und Buick zwar nur V8-Motoren bis 400 cui in ihre Konkurrenten im Segment stopften, waren die Mitbewerber von Plymouth und Dodge sogar mit dem 426 Hemi zu bekommen. Da konnte der stramme, aber keinesfalls überragende Ford 390 cui einfach nicht mithalten.    [...mehr]


Der Ford Probe sollte ursprünglich den Fox-Body-Mustang der 80er Jahre ablösen. Gott sei Dank wetterten dessen Fans massiv gegen den Ford Probe 1.

Ford Probe 1 ©flickr / trollpowersaab
Denn der Ford Probe hätte aus dem Mustang das gemacht, was passiert, wenn man ein erfolgreiches Fahrzeug mit Heckantrieb auf  Frontantrieb umbaut: eine Lachnummer, der die Kunden weg laufen. So geschehen beim Toyota Celica. Dem Fiat Spider. Dem Alfa Spider. Auch Chevrolet spielte mit dem Gedanken, die nicht unbedingt zeitgemäßen angetriebene hintere Starrachse des direkten Konkurrenten Camaro in die Wüste zu schicken und auf den expandierenden Frontantrieb zu setzen. Doch auch hier die gleichen Reaktionen wie beim Ford Probe 1: Schlimm genug, dass die Motoren seit den frühen 70ern an Leistung verloren, da musste es nicht auch noch „Wrong Wheel Drive“ sein.    [...mehr]


Der Ford Scorpio hatte mit seinem Vorgänger, dem beliebten Ford Granada mit Ausnahme auf den Heckantrieb nicht viel gemein. Das war der wesentliche Fehler vom Ford Youngtimer.

Ford Scorpio - Fließheck des Grauens ©Wikipedia / Thomas doerfer

Der Ford Scorpio hatte die unrühmliche Aufgabe, sich ab 1985 als Granada-Nachfolger am von Uwe Bahnsen geprägte Ford Design mit Fließheck und große Glasfläche einzubringen. So rollte eine große Fließheck-Limosine in die Showrooms der Ford Händler und erfuhr dort wenig Beachtung. Letzteres hatte im Wesentlichen zwei Gründe: Wer ein großes Autos der gehobenen Mittelklasse wollte, griff bei traditionell bei Mercedes und BMW, neuerdings auch bei Audi zu. Lieder war der typische Fordkunde eher konservativ eingestellt und mit dem Granada Stufenheck sehr zufrieden. Gerade dies ließ der Ford Youngtimer Scorpio zunächst missen – dummerweise auch den Kombi.    [...mehr]


Der Ford Capri war seinem Intimfeind Opel Manta leistungsmäßig stets voraus. Der Ford Turbo V6 sollte sichern, dass das auch so blieb.

Der Ford Capri Turbo kam 1981 in die Autohäuser, als bereits Saab 99 Turbo, BMW 02 Turbo und Porsche 911 Turbo das Feld für die aufgeblasenen Boliden geebnet hatten. Zudem darf der Capri Turbo für sich verbuchen, die spätere Ford Turbo-Ära mit Sierra Cosworth und Escort Turbo eingeleitet zu haben. Wie es dazu kam? Der Capri III, ein aufwendig modifizierter Capri II brauchte ein neues Zugpferd – spätestens ab 1981, als der 3.0 Essex V6 durch den Ford 2.8i V6 mit Einspritzung ersetzt wurde. Also hieß es bei Werkstuner Zakspeed Haube auf und Turbolader drunter. Allerdings nicht an den V6 mit Einspritzung, der Solex Doppelvergaser musste noch mal Bekanntschaft mit dem Zwoachter schließen.    [...mehr]


Nach Kriegsende waren zum Wiederaufbau vor allem Nutzfahrzeuge wie der Ford FK gefragt. Aus dem VW T1-Konkurrenten sollte der Dauerbrenner Ford Transit werden.


Der Ford Transit wurde in erster Generation ab 1953 in Köln gebaut und zunächst unter dem Namen Ford FK 1000 vermarktet. Die Abkürzung bedeutete Ford Köln und 1000 kg Nutzlast. Im modernen Onebox-Frontlenker-Design an den VW T1-Transporter angelehnt, unterschied sich der FK 1000 jedoch unter dem Blech grundlegend von der Wolfsburger Ikone: Komplette Neuentwicklung gegen Käfer-Plattform, wasserumspülter Frontmotor gegen luftumwehten Heckmotor, ebener Laderaum gegen hinteres, erhöhtes Motorenabteil. Der glatte Ladeboden vom Ford FK wurde jedoch mit den lärmend zwischen den Vordersitzen positionierten Reihenvierer aus dem Ford Taunus 12M erkauft, der zudem Fahrer und Beifahrer an die Seiten der Kabine drängte.    [...mehr]


Wer die Beliebtheit des Ford F100 in den Staaten kennt, wird die Titelthese bestätigen. Doch auch hier findet der Ford Oldtimer zunehmend mehr Fans.

1956 Ford F100 Custom ©flickr / dave_7
Der Ford F100 wurde im Herbst 1952 als ’53er Modell und Nachfolger des Ford F1 vorgestellt. Wie auch bei Chrysler und Chevrolet ging es darum, dem Pickup möglichst viel Optik und Komfort eines Personenwagens angedeihen zu lassen. Und tatsächlich steht der Ford Oldtimer seinen weniger ladefreudigen Verwandten von einst in kaum etwas nach: So gab es gegen Aufpreis ein Radio, Licht am Dachhimmel, Zigarettenanzünder, Sonnenblenden und Armlehnen. Der massive Kühlergrilleinsatz nahm Scheinwerfer sowie Blinker auf und verleih dem Nutzfahrzeug trotz aller Wuchtigkeit eine einzigartige, flotte Note.    [...mehr]


Der Ford Galaxie war lange Zeit eines der wichtigen Volumenmodelle. Betrachten wir einmal den Galaxie 500, einen der besseren Vertreter der Baureihe.

1964 Ford Galaxie 500XL ©flickr / Pat Durkin
Als Ford 1960 den Galaxie 500 einführte, war das Modell ohne Nummer bereits ein Jahr auf dem Markt und stellte das Gegenstück zum Chevrolet Impala und Plymouth Fury dar. Der Fullsize Ford wurde im Vorfeld der automobilen Aufrüstung zu den Muscle Car Wars mit dicken V8 Big Block-Motoren versehen, der 406 cui und der noch stärkere 427 V8 bildeten hier die Spitze. Auf dem Dragstrip waren die Ford Galaxie wegen höheren Gewichts den leichteren Pontiac Super Duty Catalina unterlegen, doch auf den Nascar–Ovalen auch aufgrund von GMs Rückzug eine echte Wucht, vor allem mit dem legendären Fred Lorenzen.    [...mehr]


Wer in den 60er Jahren das Taunus Coupe für zu bieder befand, aber nicht auf die standfeste Kölner Mechanik verzichten wollte, griff kurzerhand zum Ford OSI.

Ford OSI von 1967 ©flickr / Rex Gray

Denn der Ford OSI verband einen robuste Technik mit dramatischem Design, das sich vor zeitgenössischen Coupes „echter“ Produzenten wie Iso Rivolta oder anderen italienischen Herstellern. Die Linienführung vom ehemaligen Taunus Coupe war und ist einsame Spitze, soviel Anmut und Dynamik gab es sonst nur für ein Vermögen. Die Abkürzung „OSI“ bedeutet „Officina Stampaggi Industriali“, die Karosserieschmiede. Deren Designer Sergio Sartorelli zeichnete auch den großen Karmann Ghia Typ 34. Beste Vorraussetzungen also.    [...mehr]


Was den Deutschen der Ford Taunus, war den Briten der Ford Cortina. Das Mittelklasse-Fahrzeug erfreute sich auf der Insel größter Beliebtheit.


Der Ford Cortina brachte nicht grundlos Unmengen an Kunden in die Autohäuser – das Taunus-Pendant war stets modisch gestylt, bot ansprechende Motoren und überzeugte durch Zuverlässigkeit. Mit dem Ford Cortina Mk1 begann die Erfolgsgeschichte im Jahr 1962, die Karosserie ähnelte im Bereich der Heckflossen und runden Rücklichter dem 1959 Buick, was besonders durch den grünen Seitenstreifen der sportlichen Lotus Cortina betont wurde. Die Vierzylinder-Motoren leisteten zwischen 48 und 106 PS und wurden vorne bereits durch Scheibenbremsen gezähmt.    [...mehr]


Wer das Ford Elite Coupe in den 70ern erwarb, erhielt einen echten Elitepartner: Das Personal Luxury Coupe war aufs angenehmste hin ausgestattet und trotzdem recht günstig.

Ford Elite von 1976 ©flickr / mark.mitchell.brown
Der Ford Elite war ein Schuss aus der Hüfte, eine fixe Reaktion: Die FoMoCo hatte zwar mit dem Ford Thunderbird bereits ein Personal Luxury Coupe im Portfolio, doch zogen Chevrolet Monte Carlo und Pontiac Grand Prix derart viele Kunden an, dass der banale Midsize Ford Torino für den Elite herhalten musste. Dem Elite Coupe – und nur in dieser Form erhältlich - wurde eine neue Front mit Einzelscheinwerfern und andere Opera Windows in der C-Säule verpasst. Der Ford Elite verschleierte seine unedle Herkunft im ersten Modelljahr 1974 nicht einmal, komplett hieß das Modell „Gran Torino Elite“.    [...mehr]


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