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Als reines Spaßmobil weist der Siata Spring mit dem US-Amerikanischen Springbreak tatsächlich eine wesentliche Gemeinsamkeit auf. Für eine Horde feierwütiger Studenten ist der Roadster allerdings deutlich zu klein.

Broschüre zum Siata Spring ©flickr / Hugo90
Mit dem Spring änderte das 1926 in Turin gegründete Unternehmen Siata im Jahr 1967 seine Modellpolitik: Den modernen Coupe- und Roadster-Entwürfen folgte mit dem Modell Siata Spring ein kleiner Flitzer mit Platz für zwei Personen in Retro-Optik. Der offene Wagen bediente sich Stilelementen der 30er-Jahre, orientierte sich gestalterisch aber an keinem konkreten Vorbild. Der große, verchromten Kühlergrill erinnert an Rolls Royce und Bentley, während die flachen Türen britischen Roadstern wie dem MG A oder dem Triumph Gloria Southern Cross nachempfunden zu sein scheinen.    [...mehr]


Fällt heute der Begriff „Fiat Multipla“ stellen sich die Armhaare auf, und der Magen rebelliert. War das nicht dieses unsäglich hässliche Fiat Auto aus den 90ern? Ja-haa, aber auch ein sehr schönes aus den 50ern.

Fiat 600 Multipla ©flickr / charl720031
Und den Fiat Multipla aus den 50ern wollen wir kurz betrachten: Der bemerkenswerte Sechssitzer auf Basis des Fiat 600 kam erstmals im Jahr 1956 in den Handel. Es handelte sich um ein Monocab, ähnlich dem VW T1, doch deutlich kleiner und mit vier Türen, dessen Vorderwagen verlängert und vergrößert worden war. Dieser Multipla ging in die Geschichte als eines der ersten Autos – nicht Transporter – in Frontlenker-Bauart ein. Neben dem Sechssitzer waren ein kleiner Campingbus für vier bis fünf Personen sowie eine besondere Taxi-Version zu bekommen.    [...mehr]


Als der Fiat Ducato 1981 lanciert wurde, konnte keiner ahnen, dass das Nutzfahrzeug derart großen Erfolg haben würde. Auch hierzulande war und ist der Ducato äußerst beliebt.

Fiat Ducato als Kleinbus ©Wikipedia / Rudolf Stricker
Der Fiat Ducato I wurde als Typ 280 von 1981 bis 1990 und als überarbeiteter Typ 290 von 1990 bis 1994 vermarktet. Das leichte Nutzfahrzeug lief bei Sevel (Europäische Gesellschaft für leichte Nutzfahrzeuge) in Italien vom Band. Ein Einzelstück war der Ducato daher nicht, seine baugleichen Brüder hießen Alfa Romeo AR6, Peugeot J5, Citroen C25 und Talbot Express. Der Fronttriebler mit Lenkradschaltung konnte mit unterschiedlichen Aufbauten geordert werden, so etwa als Kastenwagen, Kleinbus oder mit Pritsche.    [...mehr]


Der Fiat 850 galt als Mobilitätsgarantie für halb Europa. Noch heute ist der fahraktive Kleinwagen gefragt – unter anderem als Fiat 850 Coupe.

Fiat 850 Sport Coupe von 1969 ©flickr / Wouter Dujindam
Dass der Fiat 850 auch als Coupe zu haben sein musste, war eine in jeder Beziehung weise Entscheidung: Günstiger ließ sich mit Fiat 850 Sport nicht treiben, spaßiger mit Ausnahme des abgeleiteten Siata Spring auch nicht unbedingt.
Das heckgetriebene Fiat 850 Coupe wurde wie der 850 Spider im Jahr 1965 präsentiert; beiden trugen den mit 843 ccm nicht besonders hubraumstarken Reihenvierzylinder aus der 850 Limousine, seinerseits eine Weiterentwicklung des Triebwerks vom Fiat 600. Hier sorgte allerdings ein Weber Fallstromvergaser 30 DIC1 für 47 PS im 850 Coupe und für 49 im Spider. Das Drehmoment lag bei überschaubaren 61 bzw. 63 Nm.    [...mehr]


Der Fiat Spider zeigte in seiner langen Bauzeit, dass klassische Roadster nicht unbedingt aus Großbritannien kommen müssen. Auch heute noch erfreut sich der 124 Spider großer Beliebtheit.

ininfarinas Verkaufserfolg: Fiat Spider von 1970 ©flickr / Rex Gray
Der 124 Spider wurde 1966 als Ablösung des in Ehre gealterten 850 Spider eingeführt. Wie der Name besagt, lag dem neuen Fiat Spider der technisch solide Fiat 124 zugrunde. Optisch war der Roadster jedoch bei weitem flotter geschnitten als die 124 Limousine. Ein Schuss Ferrari, eine Prise Triumph – schon war das Erfolgsmodell fertig, das erst 1985 nach knapp 200.000 Exemplaren eingestellt wurde. Das Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und hintere Starrachse an Schraubenfedern war zwar nie sonderlich modern, aber gut abgestimmt und brachte dem für einen solchen aus rein emotionalen Gründen gekauften Flitzer nötigen Fahrspaß.    [...mehr]


Mit dem Fiat 130 wollten die Italiener die gehobene Mittelklasse aufmischen. Da dem Fiat Pkw jedoch das nötige Image fehlte, wurde der 130 nicht zum Kassenschlager.
Fiat 130 Coupe ©flickr / tonylanciabeta

Vom Fiat 130 Viertürer wurden zwischen 1969 und 1976 15.093 Exemplare gefertigt; damit ist der Nachfolger des Fiat 2300 nicht als Verkaufserfolg zu betrachten – von den stärkeren Mercedes Strich Acht 280 und 280 E etwa wurden weit mehr gefertigt. Der 130 mit Oberklasse-Ambitionen und anfangs einem 2,9-l-V6 mit 140 PS unter der Motorhaube überforderte Kunden wie Fiat-Händler gleichermaßen: Erstere erwarteten aus Turin günstige Autos wie den 128 oder den 600er, letztere zeigten sich auf ein solch luxuriöses Modell in Puncto Wartung und Verkauf gänzlich unvorbereiteten Händlern.    [...mehr]


Unfassbar, dass dem zackigen Fiat X1/9 die drögen Pandas und Unos folgten. Das Fiat Coupe überzeugte hingegen durch Fahrdynamik und maßgeschneiderte Karosserie.

Fiat X1/9 ©flickr / Michi1308
Der Fiat X1/9 – das waren noch Zeiten: Während heute irgendwas turbogeladenes an den Vorerrädern von Punto und Co. zerrt, gab es damals ein Fiat Coupe mit Mittelmotor. Erstklassigg. Die von Altmeister Bertone geschneiderte Karosserie war knackig und saß prächtig. Wem’s zu warm wurde, der entfernte einfach das Targa-Dach. Alles toll, aber abgeschaut – immerhin vom Porsche 914 und nicht irgendwem. Andererseits: Besser konnte der Fiat 850 Sportspider ab der Markteinführung im Jahr 1972 gar nicht ersetzt werden. Die Klappscheinwerfer zeugten ebenfalls vom sportlichen Anspruch.    [...mehr]


Autor: Florian

Fiat 500 ©ocean yamaha

Bereits Mitte der 30er Jahre eröffnet Fiat mit dem 500 Topolino den Markt im Kleinwagensegment und wollte damit vor allem einen Kontrast zu den weit ausufernden Mittelklassewagen bilden. 1936 ging das erste „Mäuschen“ (Topolino) vom Band und Fiat 500 ©daphonqueeroberte sogleich die Herzen der Italiener, die ihren kleinen Topolino noch bis heute verehren und ihm deshalb als Fiat 500 Retro noch einmal auf den Markt gebracht haben.

Der Fiat 500 Topolino verfügte über einen 13 PS starken Motor mit 569 cm³. In drei verschiedenen Versionen wurde der erste Fiat 500 zwischen 1936 und 1948 insgesamt 516 646-mal gefertigt, allerdings verkaufte man Baulizenzen unter anderem nach China, Deutschland und England. Für die Italiener war vor allem ein Aspekt interessant – alle Modelle konnten mit einem Faltdach versehen werden, so dass die wärmende italienische Sonne jederzeit auf das Haupt scheinen konnte. Die zweite Version des Fiats 500 wurde ab 1948 mit einem 16,5 PS starken Motor zum Verkauf angeboten.Sondermodell des Fiat 500 ©Hugo90 Immerhin erreichten die neueren Fahrzeuge eine Höchstgeschwindigkeit die jenseits der 90 km/h lagen.

Der Nachfolger war der legendäre Fiat 500 Nuova, der zwischen 1957 und 1976 insgesamt 3.702.078 gebaut wurde, aber zunächst nicht so einschlug, wie man es bei Fiat erwartet hatte. Die technische Basis zum Vorgängermodell, dem Fiat 500 Toplino, wurde vollkommen verändert. So wurde im 500 Nuovo ein 13,5 PS Motor integriert, der über einen Hubraum von 479 cm³ verfügte. Die Höchstgeschwindigkeit lag schließlich bei rund 85 km/h. Durch einige Verbesserungen wie dem stärkeren Motor (16 PS), einer besseren Ausstattung sowie einer Preissenkung wurde der 500 Nouvo zu jenem Kultauto, wie man es heute in Erinnerung hat. In Anlehnung an den Fiat 500 Nuovo fertigt man nun den neuen Fiat 500, der genau 50 Jahre nach der ersten Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.



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