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Der Dodge Magnum XE wurde von Herbst 1977 bis Sommer 1979 produziert und sollte aktive, sportliche Fahrer bedienen. Darin war das Dodge Coupe sogar einigermaßen erfolgreich.

Der Dodge Magnum XE war ein vom Dodge Charger SE beziehungsweise Chrysler Cordoba abgeleitetes Coupe. In seinem ersten Modelljahr boten die Dodge Händler den Magnum parallel zum Charger an, 1979 hatten sie indes war nur noch den Magnum im Programm. Im Modelljahr 1978 kostete der Magnum rund 150 Dollar mehr als der Charger SE. In diesem Jahrgang montierte Chrysler insgesamt 55.431 Einheiten vom sportiven Dodge Coupe. Im Modelljahr 1979 sank die Produktion auf 30.354 Exemplare. [...mehr]
Als der Dodge A100 im Jahr 1970 vom Markt verschwand, lösten die kantigen Fullsize Vans das leichte Nutzfahrzeug ab. Vorher sicherte das oft übersehene Modell wichtige Marktanteile.

Der Dodge A100 debütierte fürs Modelljahr 1964 als Konkurrent zum sich überraschend gute verkaufenden VW T1 und seine heimischen Mitbewerbern Chevy Corvan und Ford Econoline. Wie seine Rivalen gab sowohl eine Dodge Van-Version wie auch den für nordamerikanische Handwerker obligatorischen Dodge Pickup. Optisch glich sich das Quartett mit zurückgesetzten Vorderachsen nicht wenig; größere Unterschiede gab es unter dem Blech: Chevrolet und VW setzten auf luftgekühlte Boxermotoren, während Ford und Dodge wassergekühlte Reihensechser und V8-Motoren zwischen die Vordersitze quetschten. [...mehr]
Es muss nicht immer Chevy sein: Wer sich einen Dodge Ram gebraucht zulegt, fällt womöglich stärker auf als die Bowtie-Kollegen: Als älteres Modell ist der Dodge Pick Up gar nicht mal so häufig.

Der Dodge Ram wurde unter dieser Bezeichnung zum ersten Mal 1981 verkauft und gehörte zur Dodge D-Serie. Wer mit dem Hinterradantrieb der D-Modelle nichts anfangen konnte, orderte das W-Modell mit Allradantrieb. Der Dodge Pick Up war mit dem 6 Fuß 5 Zoll (ca. 2 m) langen Shortbed und der längeren 8 Fuß (ca. 2,5 m) Ladefläche verfügbar. Die Kunden konnten zwischen den Modellen 150 mit einer halben, 250 mit einer dreiviertel und 350 mit einer ganzen Tonne Zuladung wählen. Heutzutage haben Dodge Ram 1500, 2500 und Co. einfach eine Null mehr im Namen, laden aber genauso viel zu wie ihre Ahnen. [...mehr]
Der Dodge Polara erblickte erstmals 1960 das Licht der Autohäuser. Recht bald erfreute sich der große Dodge Pkw ebensolcher Beliebtheit.

Der Dodge Polara war Zeit seines Lebens nicht unbedingt Muscle Car oder Sportwagen – auch wenn speziell die mittelgroßen Vertreter der Baureihe, die von 1962 bis 64 mit dem 413 Wedge sich als ernstzunehmende Gegner auf den Nascar-Ovalen erwiesen. In der nachfolgenden Generation von 1965 bis 68 war der Dodge Pkw wieder auf echte Fullsize-Größe gewachsen und somit tendenziell mehr auf Komfort und Langzeitqualität getrimmt denn auf Agilität und Beschleunigung. Dies hießt aber nicht, dass der Polara an der Ampel ein Verkehrshindernis darstellte: mit dem 383 cui Big Block ging es durchaus flott voran, wenngleich der kleiner 318 cui V8 die gefragtere Version darstellte. [...mehr]
Der Dodge Daytona war der erste Rennwagen für die Straße – und zwar einer der nicht dem Dragstrip entstammte, sondern den NASCAR-Ovalen.

Der lästige Konkurrent Ford hatte 1969 zum Dodge Daytona geführt: Den aerodynamisch günstigeren Torino Talladega vermochten die brachialen Charger nichts entgegen zusetzen. Der 426 Hemi unter der langen Haube war zwar standfest und bärenstark, doch die Blue Oval Jungs kamen früher ins Ziel. Was tun? Dem Dodge Charger 500 eine stark abgesenkte und spitz zulaufende Front zu verpassen war nur die halbe Miete. Für die Traktion des für die Piste konzipierten Muscle Cars kam ein Heckspoiler auf den Kofferraumdeckel – und was für einer: 584 mm hoch. [...mehr]
Der Dodge Monaco kam 1965 auf den Automarkt, um den erfolgreichen Pontiac Grand Prix und Ford LTD Paroli zu bieten. Sein Niedergang war härter als erwartet.

Im Dodge Monaco war alles zu finden, was der Kunde wollte – zumindest glaubten das die Marketingkräfte der Chrysler Corporation. Fahrkomfort, gewaltige Ausmaße und standesgemäßer Luxus waren vorhanden, doch wusste das Styling des Full Size Car nicht trotz des sonst ansehnlichen Fuselage Look von 1969 bis 1973 recht zu überzeugen. Der nicht ganz so reichhaltig ausgestattete Dodge Polara wurde 1973 eingestellt, was dem Monaco genau wie die Ölkrise keinen Zulauf bescherte: Früher war der Dodge Monaco der bessere der großen Wagen gewesen, nun war er ein großer Wagen, der dazu noch kräftig soff. [...mehr]
Als Dodge Super Bee-Aufkleber auf den Intermediate Dodge Coronet klebte, geschah dies aus einem Grund: Dem Plymouth Roadrunner mit einem eigenen Low-Budget Muscle Car nachzueifern.

Und die Dodge Super Bee Modelle stachen seit ihrer Einführung auf den Automarkt für das Modelljahr 1968 kräftig zu. Wie bei Konzernschwester Plymouth werkelte in den ausschließlich als Coupe erhältlichen Mopar-Autos serienmäßig der 335 PS starke 383 cui V8, der gegen ein Aufgeld von 714 $ dem 426 Hemi V8 mit 425 PS wich. Wem ein Charger RT zu aufdringlich und der Roadrunner zu kleinbürgerlich wirkte, war mit dem Coronet Super Bee gut bedient. Als 1969 Coronet Super Bee-Kracher auch mit dem 440+6, einem 7,2 l großen V8 mit drei Doppelvergasern geordert werden konnte, schloss sich mit diesem erheblich günstigeren, aber beinah ebenbürtigen Motor die Kluft zum teuren Hemi V8. [...mehr]
Mit dem Dodge Challenger, der sich ab 1970 mit der dritten Generation des Plymouth Barracuda die E-Body-Plattform teilte, setzte die Chrysler Corporation auf ein zweites Pferd im Pony Car-Segment. Leistungstechnisch forderte allerdings der Chally Ford und Chevrolet heraus.

Der Dodge Challenger hatte mit allerdings 2“ mehr Radstand als sein günstigerer Bruder, wies jedoch die gleiche Motorenpalette auf. Der Standard-Challenger war mit dem blutarmen Slant Six-Reihensechser und dem 318 cui Small-Block zu haben, der immerhin 230 PS leistete. Weiterhin gab es den 340 cui V8 mit 275 PS und den 383 cui Big Block mit 300-Doppelvergaser-PS. Die Sportversion Challenger RT zog alle register und begann mit dem 383 Magnum (335 PS). Ferner waren der 440 Magnum mit 375 PS und der 440 SixPak mit 390 PS lieferbar. Der Hemi Challenger war mit 426 cui (7 l) geringfügig kleiner, leistete aber 425 PS. Damit mutierten die Ponies zu mehr als respektablen Muscle Cars. Fahrleistungen in Sekunden auf der Vietelmeile gefällig? [...mehr]



