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Als Chrysler New Yorker wurden beim kleinsten der Big Three bereist seit 1939 besonders luxuriöse und leistungsstarke Modelle bezeichnet. Ersters trifft auch auf die 70er-Jahre-Modelle zu.

„Chrysler New Yorker“ war lange Zeit eine der bekanntesten Automobil-Bezeichnungen und wurde mit hoher Qualität und ausgefeilter Mechanik verbunden. Auch die Positionierung auf dem Automarkt stand fest: Das stets als Fullsize-Limousine oder -Coupe angebotene Chrysler-Auto war der oberen Mittelklasse zugehörig und konkurrierte mit Mercury Grand Marquis und Buick Electra um zahlungswillige Käufer. Die jene durch die Ölkrise besonders viel zahlen mussten, hatte die Chrysler Corporation bald herbe Absatzrückgänge zu verzeichnen, was auch am Chrysler Claim „Positively no Junior Editions“ lag. [...mehr]
Als der Chrysler Cordoba 1975 mit dem baugleichen Dodge Charger SE auf dem Automarkt erschien, stellte das Coupe den kleinsten Chrysler seit dem zweiten Weltkrieg dar.

Der Chrysler Cordoba brach damit mit Chryslers altem Slogan „Positively no Junior Editions“, also keine Autos unterhalb des Fullsize-Formats. Doch die erste Ölkrise und der generelle Erfolg vom Personal Luxury Coupe bewog den kleinsten der Big Three, angesichts der eingebrochenen Absätze, ein Auto günstiger anzubieten – in jeder Beziehung hin. Wem zum Autokauf rund 5.000 US$ zur Verfügung standen, konnte sich für relative kleines Geld das Fahrzeug eines Oberklasse-Herstellers leisten – und danach gierte der Automarkt: Mit über 150.000 Exemplaren waren rund die Hälfte aller im Modelljahr 1975 in den USA verkauften Chrysler-Autos Cordobas. [...mehr]
Wenngleich dies der Werbesologan für den frühen Buick Riviera war, charakterisiert dieser auch präzise das Wesen vom Chrysler 300: Die Eisenfaust im Samthandschuh setzte sich stets aus einem kräftigen V8 Motor mit sehr gediegener Ausstattung zusammen.

Die ersten Chrysler 300 erblickten 1955 mit den namensstiftenden 300 Hemi-PS das Licht vom Automarkt – und etablierten sich als eine der schnellsten Limousine der Welt. Auch ein ebenfalls zweitüriges Cabrio war erhältlich. Die „Letter Cars“ bekamen ab 1956 jährlich fortlaufend einen Buchstaben (mit Ausnahme vom i) hinter der „300“. Die Leistung wuchs jedoch unaufhörlich an und erreichte 1962 mit 405 PS aus dem 413 cui Wedge einen vorläufigen Höhepunkt. Ab 1963 waren auch Non-Letter Series vom Chrysler 300 erhältlich; sie leisteten weniger und waren auch mit dem kleineren 383 cui Big Block lieferbar. Die Fahrzeuge zeugten von Chryslers Motorenkompetenz und stellten ähnlich wie heutige BMW M5 oder Mercedes E63 AMG sportliche Ausbaustufen großer Oberklasse-Wagen dar. [...mehr]


