Alfa Romeo Archive » Autos von Gestern

Der 400 cm lange, 134 cm hohe und 161 cm breite Alfa Romeo Arna fiel in erster Linie durch unfassbar langweiliges Design auf – das passte so gar nicht zu Alfa Romeo.

Alfa Romeo Arna ©Fiat Group Automobiles Germany
Der Alfa Romeo Arna war kompaktes Schrägheckmodell mit zwei oder vier Türen, das von Herbst 1983 bis Ende 1986 von Alfa Romeo in Zusammenarbeit mit Nissan gebaut wurde. Die Initialen von Alfa Romeo Nissan Autoveicoli, der Bezeichnung des Joint Ventures, ergaben auch den Namen Arna. Der Alfa Romeo Youngtimer wurde im September 1983 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt. Er sollte das Modellportfolio nach unten ausbauen und teils auch den bejahrten Alfasud beerben.



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Geländewagen von Alfa Romeo? Gab es tatsächlich: Der Name Matta heißt auf italienisch „die Irre“. Diese Bezeichnung erhielt der allradgetriebener Wagen erst später vom Markt.

Alfa Romeo Matta ©Wikimedia/MartinHansV
Offiziell hieß die Alfa Romeo Matta jedoch 1900 M. Die beiden Ausführungen AR 51 für (militärisch) und AR 52 (zivil) gleichen sich größtenteils. Das Kürzel AR bedeutet allerdings nicht Alfa Romeo, sondern Autovetture da Ricognizione (deutsch: Aufklärungsfahrzeug). Wir es dazu kam? Das italienische Verteidigungsministerium forderte zu Beginn der 50er Jahre die Ablösung des amerikanischen Jeeps und gab beim – eher für seine Sportwagen bekannten – Staatsunternehmen Alfa Romeo die Entwicklung eines Nachfolgers in Auftrag.



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Auf der Techno Classica 2012 in Essen feiert Alfa Romeo vom 22. bis zum 25. März unter anderem gleich drei runde Geburtstage: Der Alfa Romeo Tipo B „P3“, die Giulita TZ1 und die Alfetta nullen.

Alfa Romeo Giulia TZ1 ©Fiat Group Automobiles Germany
Der Alfa Romeo Tipo B oder kurz „P3“ genannte Grand Prix-Renner hatte wegen seiner einsitzigen Karosserie einen legendären Ruf. Der von Vittorio Jano entworfene erste „Monoposto“ der Rennsporthistorie wurde von einem über zwei Kompressoren beatmeten Reihenachtzylinder befeuert. Der Hubraum legte mit den Jahren von 2,6 auf 3,2 Liter zu, entsprechend erhöhte sich die Leistung auf 330 PS. Mit nur 680 Kilogramm war der P3 trotz des gusseisernen Motorblocks für seine Ära ein Fliegengewicht. Beim Debüt Mitte 1932 gehörten auch Rudolf Caracciola und Tazio Nuvolari zum erlesenen Alfa Romeo-Werksteam, das mit ihm schon im ersten Jahr sechs Rennen gewann, so die GPs von Italien, Frankreich und Deutschland.



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Was konnte dem technisch und optisch interessanten Alfa Romeo Alfasud noch mehr Aufmerksamkeit bescheren? Klar, ein rasantes Coupe. Hier kommt der Alfasud Sprint!

Alfa Romeo Alfasud Sprint ti Trofeo ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Wem ein Alfa Romeo GTV in den 70er oder 80er Jahren zu teuer war, konnte eine Nummer tiefer greifen und sich den Alfasud kaufen. Der hatte zwar Front- statt Heckantrieb und war nicht mit V6-Motoren lieferbar, aber speziell als Alfasud Sprint eine flotte Nummer im Kompaktwagen-Segment. Das dreitürige Alfa Romeo Coupe debütierte im September 1976 und wurde bis Dezember 1989 vermarktet, deutlich länger als die bis Juni 1983 gebaute Alfasud Limousine. Der 402 cm lange, 162 cm breit und 130 cm hohe Sprint war gegenüber dem normalen Alfasud optisch komplett eigenständig. Seit Frühjahr 1983 verkauften die Alfa Romeo Händler das Fahrzeug nur noch als Sprint ohne Alfasud-Zusatz.



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Am 6. und 7. August werden im rheinischen Jüchen die Schloss Dyck Classic Days 2011 ausgetragen. Vor der anmutigen Kulisse eines der schönsten Wasserschlösser Deutschlands kommen seit 2006 alljährlich zahlreiche Oldtimer zusammen.

Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Alfa Romeo reist zu den Schloss Dyck Classic Days 2011 auch in diesem Jahr wieder mit einigen interessanten Fahrzeugen. Vier Automobile aus vier Epochen wetteifern um begehrliche Blicke, darunter als Vertreter der Neuzeit eine Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde mit 173 kW/ 235 PS. Im Fahrerlager gibt die italienische Traditionsmarke ausführlich Auskunft über das legendäre „Quadrifoglio Verde“, das Renn- und Sportwagen zierende grüne Kleeblatt. Ein Highlight der Schloss Dyck Classic Days sind jedes Jahr aufs Neue die „Racing Legends“: Sportskanonen wie die historischen Alfa Romeo werden dabei über einen eigens aufgebauten Rundkurs geprügelt. Nicht umsonst gilt die Veranstaltung als „deutsches Goodwood“!



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Die Marke Alfa Romeo begeisterte auch in diesem Jahr die Besucher und Juroren des Concorso d’Eleganza Villa d’Este. So entschieden Alfa Romeo Oldtimer am vergangenen Wochenende gleich zwei der wichtigsten Wertungen des Concorso d’Eleganza 2011 für sich.



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Am 11. Mai beginnt in Brescia die Mille Miglia 2011 – das weltweit wichtigste Rennen für historische Automobile. Dementsprechend wird auch jedes ordentliche Oldtimer Magazin darüber berichten. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport von 1928 - 1929 ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Die Mille Miglia wird heute als Oldtimer-Event ausgetragen. Spuren. Von 1927 bis 1957 brannten auf den 1.000 Meilen zwischen Brescia und Rom die größten Fahrer und besten Sportwagen jener Zeit ihre Namen in die mal mehr, mal minder ausgebaute Strecke – von den 24 in diesem Zeitraum abgehaltenen Rennen entschied Alfa Romeo elf für sich! Der bis heute bestehende „Mythos Alfa Romeo“ begann hier. In sechs Wochen geht das Werksmuseum „Alfa Romeo Automobilismo Storico” mit drei mitreißenden Rennwagen an den Start der Mille Miglia 2011: Ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport und ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint befördern die Fahrer und Zuschauer der Mille Miglia zurück in die Zeit das berühmtesten aller Straßenrennen.



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Auf der 23. Techno Classica in Essen (31. März – 3. April) stellt Alfa Romeo faszinierende Rennsport-Helden von1923 bis 1988 vor. Die Alfa Romeo Oldtimer stehen ganz im Zeichen des „Grünen Kleeblatts“, des Quadrifoglio Verde.

Alfa Romeo Tipo 159 Alfetta ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Alfa Romeo besinnt sich ganz auf seine sportliche Vergangenheit und präsentiert auf der Techno Classica seine wildesten Hecktriebler. Alfisti finden in Halle 3.0 der Klassik-Messe am Essener Gruga-Park insgesamt sieben Boliden vor, die allesamt trotz fortgeschrittenen Alters nicht zum alten Eisen gehören. Zudem gibt es die aktuelle Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde zu sehen. Hier nun zwei Fahrzeuge aus dem Startaufgebot des „Automobilismo Storico Alfa Romeo”, des Werksmuseums von Alfa Romeo, mit genauerer Betrachtung



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Nur 18 Exemplare des 260 km/h schnellen Alfa Tipo 33 Coupé Stradale wurden gebaut. Der im zweistelligen Millionenbereich angesiselte Alfa 33 kann bei den Schloss Bensberg Classics 2010 besichtigt werden.

Alfa Tipo 33 Coupe Stradale ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Einen Supersportwagen der späten 60er Jahre, den Alfa Tipo 33 Coupé Stradale, gibt es im Rahmen der Schloss Bensberg Classics 2010 am 11. und 12. September bestaunen. Auch dieser Alfa Romeo, der ein mäßig gezähmter Rennwagen mit Straßenzulassung ist, schrieb Designgeschichte. Bis prägt die Karosseriegestaltung von Franco Scaglione das Bild vom perfekten Sportwagendesign. Typisch für Rennwagen jener Zeit: Zur Wartung vom Achtzylinder-Mittelmotor klappt die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Entsprechend lässt sich der einteilige Vorderwagen nach vorn kippen. Die zwei Türen vom Alfa 33 schwingen ebenso nach vorn auf. Hergestellt wurden von Autodelta, der Alfa Romeo Rennsport-Division, nur 18 Exemplare dieses Sportwagens.



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Wer in den 80ern einen großen Italiener klassischer Prägung fahren wollte, wurde mit dem Alfa 6 ideal bedient. Stets mit an Bord der Benzin-Versionen war der kraftvolle Alfa V6.

Alfa 6 der ersten Serie ©Wikipedia / Charles01
Ja, der größere Bruder der Alfetta-Limousine hatte den Alfa V6 – und zwar nur den. Das Transaxle-Getriebe hatte er jedoch nicht, die angetriebene De-Dion-Hinterachse schon. Mit 2,5 l Hubraum verhalf das Treibwerk dem 476 cm langen und 169 cm breiten Viertürer der oberen Mittelklasse zu standesgemäßen Fahrleistungen. Kernige 158 PS und 224 Nm lagen an, das Gemisch lieferten sechs einzelnen Dell’Orto Vergaser. Optisch war der Alfa 6 mit seinem sehr langen Hecküberhang gegen die Konkurrenz in Form des Mercedes 280 und BMW 528i etwas ins Hintertreffen geraten. Auch die 14-Zoll-Räder des in Italien „Alfone“ genannten Alfa 6 waren bei seiner Vorstellung im Jahr 1979 nicht mehr zeitgemäß.



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