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Was konnte dem technisch und optisch interessanten Alfa Romeo Alfasud noch mehr Aufmerksamkeit bescheren? Klar, ein rasantes Coupe. Hier kommt der Alfasud Sprint!

Wem ein Alfa Romeo GTV in den 70er oder 80er Jahren zu teuer war, konnte eine Nummer tiefer greifen und sich den Alfasud kaufen. Der hatte zwar Front- statt Heckantrieb und war nicht mit V6-Motoren lieferbar, aber speziell als Alfasud Sprint eine flotte Nummer im Kompaktwagen-Segment. Das dreitürige Alfa Romeo Coupe debütierte im September 1976 und wurde bis Dezember 1989 vermarktet, deutlich länger als die bis Juni 1983 gebaute Alfasud Limousine. Der 402 cm lange, 162 cm breit und 130 cm hohe Sprint war gegenüber dem normalen Alfasud optisch komplett eigenständig. Seit Frühjahr 1983 verkauften die Alfa Romeo Händler das Fahrzeug nur noch als Sprint ohne Alfasud-Zusatz. [...mehr]
Am 6. und 7. August werden im rheinischen Jüchen die Schloss Dyck Classic Days 2011 ausgetragen. Vor der anmutigen Kulisse eines der schönsten Wasserschlösser Deutschlands kommen seit 2006 alljährlich zahlreiche Oldtimer zusammen.

Alfa Romeo reist zu den Schloss Dyck Classic Days 2011 auch in diesem Jahr wieder mit einigen interessanten Fahrzeugen. Vier Automobile aus vier Epochen wetteifern um begehrliche Blicke, darunter als Vertreter der Neuzeit eine Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde mit 173 kW/ 235 PS. Im Fahrerlager gibt die italienische Traditionsmarke ausführlich Auskunft über das legendäre „Quadrifoglio Verde“, das Renn- und Sportwagen zierende grüne Kleeblatt. Ein Highlight der Schloss Dyck Classic Days sind jedes Jahr aufs Neue die „Racing Legends“: Sportskanonen wie die historischen Alfa Romeo werden dabei über einen eigens aufgebauten Rundkurs geprügelt. Nicht umsonst gilt die Veranstaltung als „deutsches Goodwood“! [...mehr]
Die Marke Alfa Romeo begeisterte auch in diesem Jahr die Besucher und Juroren des Concorso d’Eleganza Villa d’Este. So entschieden Alfa Romeo Oldtimer am vergangenen Wochenende gleich zwei der wichtigsten Wertungen des Concorso d’Eleganza 2011 für sich.

Den Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale aus dem Jahr 1968 prämierte die Jury als „Best of Show“. Der reinrassige Rennwagen im Gewand der Straßenzulassung, den der Brite Clive Joy an den Comer See führte, verfügt über einen 2,0 Liter großen Achtzylinder Saugmotor. Jener mobilisiert bei 8.000 Touren lautstarke 230 PS und verhilft dem Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale zu Tempi von bis zu 260 km/h. Das manuelle Sechsgang-Schaltgetriebe wurde direkt den Rennsport-Versionen entrissen, mit denen Alfa Romeo zunächst bei Sportwagen-Rennen und später in der Markenweltmeisterschaft zahlreiche erste Plätze verbuchte.
Großer Klappe: Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale
Der Siegertyp von Alfa Romeo ist ein typischer Rennwagen seiner Zeit: Um den V8 -Mittelmotor zu warten, klappt die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Analog dazu kann das einteilige Frontstück der Karosserie nach vorn geschwenkt werden. Die zwei Türen schwingen wie bei Lamborghini ebenfalls nach vorn auf. Autodelta, die Alfa Romeo Rennsport-Abteilung des italienischen Automobilherstellers lediglich 18 Exemplare des Alfa Romeo Tipo 33 Coupé Stradale. Und heute noch gestehen zahlreiche Auto-Designer, dass die Karosseriegestaltung von Franco Scaglione ihr Bild vom idealen Sportwagendesign prägt.
Alfa Romeo verbucht häufig Concorso-Siege
Der Alfa Romeo 6C 2500 SS des Jahrgangs 1942 gefiel den Zuschauern am besten und wurde daher zur freude seines Amiländer Besitzers Corrado Lopresto mit dem Publikumspreis „Coppa d’Oro“ ausgezeichnet. Nur drei Einheiten der am Wettbewerb teilnehmenden Version mit Bertone-Karosserie wurden 1942 gebaut - das ausgestellte Coupe ist vermutlich das letzte überlebende. Das äußerst schnittige Design beeinflusste dann aber die 6C-Modelle, deren Blechhäute bis in die 1950er Jahre zumeist von Touring und Pinin Farina stammten.
Beim Concorso d’Eleganza ist Alfa Romeo schon aus Tradition siegreich: Im letzten Jahr gewannen Alfa Romeo Klassiker sogar drei Wertungen der renommierten Veranstaltung. [...mehr]
Am 11. Mai beginnt in Brescia die Mille Miglia 2011 - das weltweit wichtigste Rennen für historische Automobile. Dementsprechend wird auch jedes ordentliche Oldtimer Magazin darüber berichten. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Die Mille Miglia wird heute als Oldtimer-Event ausgetragen. Spuren. Von 1927 bis 1957 brannten auf den 1.000 Meilen zwischen Brescia und Rom die größten Fahrer und besten Sportwagen jener Zeit ihre Namen in die mal mehr, mal minder ausgebaute Strecke - von den 24 in diesem Zeitraum abgehaltenen Rennen entschied Alfa Romeo elf für sich! Der bis heute bestehende „Mythos Alfa Romeo“ begann hier. In sechs Wochen geht das Werksmuseum „Alfa Romeo Automobilismo Storico” mit drei mitreißenden Rennwagen an den Start der Mille Miglia 2011: Ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport und ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint befördern die Fahrer und Zuschauer der Mille Miglia zurück in die Zeit das berühmtesten aller Straßenrennen. [...mehr]
Auf der 23. Techno Classica in Essen (31. März - 3. April) stellt Alfa Romeo faszinierende Rennsport-Helden von1923 bis 1988 vor. Die Alfa Romeo Oldtimer stehen ganz im Zeichen des „Grünen Kleeblatts“, des Quadrifoglio Verde.

Alfa Romeo besinnt sich ganz auf seine sportliche Vergangenheit und präsentiert auf der Techno Classica seine wildesten Hecktriebler. Alfisti finden in Halle 3.0 der Klassik-Messe am Essener Gruga-Park insgesamt sieben Boliden vor, die allesamt trotz fortgeschrittenen Alters nicht zum alten Eisen gehören. Zudem gibt es die aktuelle Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde zu sehen. Hier nun zwei Fahrzeuge aus dem Startaufgebot des „Automobilismo Storico Alfa Romeo”, des Werksmuseums von Alfa Romeo, mit genauerer Betrachtung [...mehr]
Nur 18 Exemplare des 260 km/h schnellen Alfa Tipo 33 Coupé Stradale wurden gebaut. Der im zweistelligen Millionenbereich angesiselte Alfa 33 kann bei den Schloss Bensberg Classics 2010 besichtigt werden.

Einen Supersportwagen der späten 60er Jahre, den Alfa Tipo 33 Coupé Stradale, gibt es im Rahmen der Schloss Bensberg Classics 2010 am 11. und 12. September bestaunen. Auch dieser Alfa Romeo, der ein mäßig gezähmter Rennwagen mit Straßenzulassung ist, schrieb Designgeschichte. Bis prägt die Karosseriegestaltung von Franco Scaglione das Bild vom perfekten Sportwagendesign. Typisch für Rennwagen jener Zeit: Zur Wartung vom Achtzylinder-Mittelmotor klappt die gesamte Heckpartie ab der B-Säule nach hinten. Entsprechend lässt sich der einteilige Vorderwagen nach vorn kippen. Die zwei Türen vom Alfa 33 schwingen ebenso nach vorn auf. Hergestellt wurden von Autodelta, der Alfa Romeo Rennsport-Division, nur 18 Exemplare dieses Sportwagens. [...mehr]
Wer in den 80ern einen großen Italiener klassischer Prägung fahren wollte, wurde mit dem Alfa 6 ideal bedient. Stets mit an Bord der Benzin-Versionen war der kraftvolle Alfa V6.

Ja, der größere Bruder der Alfetta-Limousine hatte den Alfa V6 – und zwar nur den. Das Transaxle-Getriebe hatte er jedoch nicht, die angetriebene De-Dion-Hinterachse schon. Mit 2,5 l Hubraum verhalf das Treibwerk dem 476 cm langen und 169 cm breiten Viertürer der oberen Mittelklasse zu standesgemäßen Fahrleistungen. Kernige 158 PS und 224 Nm lagen an, das Gemisch lieferten sechs einzelnen Dell’Orto Vergaser. Optisch war der Alfa 6 mit seinem sehr langen Hecküberhang gegen die Konkurrenz in Form des Mercedes 280 und BMW 528i etwas ins Hintertreffen geraten. Auch die 14-Zoll-Räder des in Italien „Alfone“ genannten Alfa 6 waren bei seiner Vorstellung im Jahr 1979 nicht mehr zeitgemäß. [...mehr]
Der Alfa Alfetta wurde 12 lange Jahre zwischen 1972 und 1984 gebaut. Kein Wunder – Sowohl mit Chrom als später mit Plastik machte der Alfetta ein äußerst gute Figur.

Mit dem Alfetta wurden all jene glücklich, die entweder italophil veranlagt waren oder sich eine dynamische Limousine in die Garage stellen wollten. Zum denkbar guten Fahrverhalten der viertürigen Stufenheck-Limousine trugen sowohl das Transaxle-Getriebe zwischen den angetriebenen Hinterrädern an De-Dion-Achse als auch die vorderen Doppelquerlenker mit längs liegenden Drehstabfedern bei. Die ideale Gewichtsverteilung von 50:50 düpierte alle Konkurrenten und förderte Traktion wie Kurvenlage des Alfa Alfetta gleichermaßen. Auch nicht alltäglich waren die vier Scheibenbremsen, hinten direkt am Differential – Mamma Mia! [...mehr]
Mit dem Alfa Montreal wollte der italienische Staatsbetrieb einen edlen GT auf die Räder stellen. Das gelang zwar, doch kam der Alfa Romeo Oldtimer zu falschen Zeit.

Mit dem Alfa Montreal war’s beim Autoquartett wie in der Wirklichkeit: Der Achtzylinder konnte so manche Karte gewinnen, doch war der Rest eher mau. Der Alfa Romeo Oldtimer wurde zur Weltausstellung 1967 in Montreal als namenlose Studie präsentiert und fand großen Anklang. Für die Serienherstellung änderte man die Technik vom Rennwagen Alfa Tipo 33 auf größere Alltagstauglichkeit ab, der 2,6 l große V8 mit Trockensumpfschmierung war ein Novum der Firma. Als Mittelmotor wurde das Triebwerk nicht verbaut, die breiten Schlitze der C-Säule simulieren jedoch wie beim Ford Capri I derartige Lufteinlässe. [...mehr]
Einst konnte man die Herkunft eines Rennwagens an der Farbe des Lackes ablesen: Grün für Großbritannien, blau für Frankreich, Silber für Deutschland. Die Flitzer aus Italien trugen, wie auch heute oft, rot. Das kleidet auch diesen Alfa Romeo 12 C Monoposto von 1937.
Alfa-Unikat – hier mal nicht inflationär gebraucht
Lediglich drei Exemplare des 12 C wurden 1937 in Handarbeit hergestellt; davon existiert heute noch ein einziger. Der tiefliegende Einsitzer – auf den Notsitz samt Schmiermaxe konnte man in den 30ern bereits verzichten – hatte die staatstragende Aufgabe, den italienischen Nationalstolz gegen den kraftstrotzenden Silberpfeile zu behaupten. Vittorio Jani stand hinter der Entwicklung des 12 C, doch genauso wie Fahrerlegende Tazio Nuvolari wurde er mit dem Rennwagen nicht glücklich. Beide verleißen Alfa Romeo, Jano heuerte bei Lancia an, und Nuvolari brillierte auf den Wagen Auto-Union.
Mit der Reife kommen die Erfolge für den Alfa
Beim Großen Preis von Italien wurde der 12 C nicht mit Lorbeeren bedacht, auch beim Rennen um den Coppa Acerbo stand kein Alfisto auf dem Siegertreppchen. Den kleinen Rennställen wie Amserati und eben auch Alfa Romeo fehlten die Mittel, um den staatlich massiv subventionierten Auto-Union und Mercedes-Benz Paroli zu bieten. Hinzu kamen Mängel im Handling.
Die Stunde des 12 C schlug erst in der Nachkriegszeit, als er als „junger Gebrauchter“ zahlreiche Motorsport-Erfolge erringen konnte. So pilotierte Archille Varzi im Jahr 1948 den Alfa auf den zweiten Platz beim Gran Premio Mar de Plata und auf die oberste Stufe des Treppchens beim Gran Premio Interlagos. Im selben Jahr fuhr Clemar Bucci lbeim Gran Premio Cordoba einen zweiten Rang heraus und belegte 1950 beim Gran Premio Buenos Aires die dritte Podeststufe.
Kraft im Überfluss im 12 C
Dank Kompressoraufladung stemmte der 4,5 l V12-Motor je nach Quelle 430 - 450 PS auf die Kurbelwelle, die per Viergangschaltung an die hintere Starrachse weitergeleitet wurden. Damals zeitgemäß, heute ein Schock für jeden Autotester. Denn der vollgetankte Monoposto brachte gerade mal zwischen 808 und 818 kg auf die Waage, was ein Leistungsgewicht von 1,82 bis 1,9 kg pro PS bedeutet. Nicht weniger beeindruckend ist die Literleistung des Front-Mittelmotorfahrzeugs, die bei gut 100 PS für jeden Liter Hubraum rangiert. Dennoch reichten Alfa Romoes Anstrengungen nicht, die Silberpfeile waren stärker.
Zu sehen ist der 12 C Monoposto am 1. und 2. August auf den Schloss Dyck Classic Days 2009 [...mehr]




