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Im hohen Alter von 89 Jahren ist am 10. Mai der Autokonstrukteur, Tuner-Legende und Rennfahrer Caroll Shelby verstorben. Der Texaner ist für diverse potente Sportwagen bekannt, die häufig seinen Namen tragen.

2007: Carroll Shelby vor dem Maserati 450S, den er 1957 pilotierte ©flickr / RaceFan
Carroll Shelby ist der Mann, bei dessen Namen Ford-Fans das Herz schneller schlägt. Nachdem er sich mit der AC Cobra, einem britischen Roadster mit kraftvollen bis brutalsten V8-Motoren aus dem Ford-Regal einen Namen gemacht hatte, widmete er sich dem Ford Mustang: Zunächst kam der Shelby GT 350 in den Handel, gefolgt vom Shelby GT 500 mit Siebenliter-Big Block. Die Krönung seiner Mustang Tuning-Maßnahmen war der Shelby Super Snake, dann wurde es in den 70er Jahren aufgrund geänderter Marktbedingungen ein wenig ruhiger um den groß gewachsenen Hutträger.    [...mehr]


Der Ford Falcon wurde im Jahr 1960 ins Rennen geschickt, um eine Alternative zu den immer erfolgreicheren kleinen Importautos, namentlich des VW-Käfer, zu bieten.

Ford Falcon Station Wagon ©flickr / fdenardo1
Dem Ford Falcon wurde es von Seiten der heimischen Konkurrenz, die zur selben Zeit ebenfalls Kompaktwagen lancierten leicht gemacht: Dem Chevy Corvair wurde rasch ein haariges Fahrverhalten attestiert, während der enorm fahraktive und agile Plymouth Valiant ehr gewöhnungsbedürftig gestaltet war. Über den Ford Oldtimer spottete der Volksmund, er sehe genauso langweilig wie die Brille seines Befürworters McNamara aus, doch gab es sonst nicht viel meckern – der Falcon war relativ geräumig, sparsam und leistete sich mit Ausnahme der überschaubaren Annehmlichkeiten keine Schwächen.    [...mehr]


Das erste fliegende Auto, also ein Fahrzeug, mit dem man sich auch in die Lüfte erheben konnte, beziehungsweise ein Flugzeug, das auch auf längere Strecken auf dem Boden fahrbar war, entstand bereits 1926.

Henry Ford baute mit seinem Air Flivver das erste fliegende Auto als tatsächlich funktionierendes Modell. Die Idee ist jedoch sogar noch älter, schon Glenn Curtiss, der Zeit seines Lebens gegen die Konkurrenz der Gebrüder Wright zu kämpfen hatte, legte eine Designzeichnung für ein fliegendes Auto vor. Sich für längere Zeit in die Lüfte erheben konnte dieses Modell jedoch nicht, es war mehr ein weit hopsendes als ein wirklich fliegendes Auto.    [...mehr]


Weggerostet, verschrottet, abgewrackt: Der Ford Orion der ersten Baureihe ist aus dem kollektiven Gedächtnis so gut wie völlig verschwunden. Gedenken wir dem 80ies-Modell.

Der Ford Orion von vorne ©flickr / estoril
Der Ford Orion wurde aus Zugzwang geboren: Natürlich konnte Ford nicht so einfach zusehen, wie Volkswagen dem Golf einen kastigen Kofferraum spendierte und das ganze dann Jetta nannte – immerhin waren die Ford-Kunden deutlich konservativer, aber in den frühen 80ern mit Uwe Bahnsens futuristischen Entwürfen konfrontiert. So wartete der Escort nicht nur mit Frontantrieb auf, was vermutlich noch akzeptiert worden wäre, sondern auch mit einem Schrägheck mit großer Heckklappe auf, was tatsächlich auch für Unmut sorgte.    [...mehr]


Kommt man auf den Ford Pinto zu sprechen, steht nicht der sparsame Vierzylinder im Mittelpunkt, sondern der Ford Pinto Skandal: Was ist dran an den angeblich leicht entflammbaren Autos?

Ford Pinto vom Modelljahr 1973 ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Als der Ford Pinto 1971 auf den Markt kam, verkaufte er sich zunächst blendend. Dann hieß es, bei einem Heckaufprall gehe der Kleinwagen sofort in Flammen auf, da der Tank leicht beschädigt werde. Das traf durchaus zu, jedoch nicht in dem Maße, wie es von sensationslüsterne Medien rasch dargestellt wurde. Auch andere Kleinwagen als der Pinto hatten in dieser Zeit mit der gleichen Problematik und den gleiche Brandquoten zu kämpfen. Was hat ein leichter Cityflitzer auch für eine Chance, wenn ihm ein etwa doppelt so schwerer Fullsize Bolide a la Dodge Monaco oder Chevrolet Impala achtern reinrauscht?    [...mehr]


Mit dem Ford Econoline brachten die Dearborner ein für damalige Verhältnisse fast schon verdächtig rationales Fahrzeug heraus: Der Ford Van ist durch und durch praktisch und nüchtern konstruiert.

Ford Econoline als Busversion ©flickr / hugo90
Der Ford Econoline debütierte im Jahre 1961 als Konkurrenz zum VW Bus, der nach Meinung der Verantwortlichen bereits zu viele Kunden hatte. Doch es gab auch heimische Wettbewerber: Mit dem Chevrolet Corvair wie auch dem Dodge A100 hatte der Ford Van äußerlich ähnliche Rivalen, die im Falle des Dodge auch technisch keinen wesentlichen Unterschiede zeigten. Allen vier Frontlenkern war jedoch gemein, dass die ungemein praktisch waren und speziell im urbanen Bereich durch ihre kompakte Größe und den nicht erforderlichen Allradantrieb so manchen Pick Up Truck wie den Ford F100 verdrängte.    [...mehr]


In den luxus-orientierten 70ern war der Thunderbird ein gefragtes Auto – vor allem ab 1977, als der Ford Thunderbird zum Schnäppchen avancierte.

Der Thunderbird von vorn ©flickr / aturkus
Der Thunderbird hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich: War der T-Bird zu seinem erschien 1955 ehr noch ein sportliches Auto, so entwickelte er sich in den 60er, als Mustang, Fairlane und Torino für die dynamisch orientierte Kundschaft da waren,  zu einem behäbigen Personal Luxury Coupe – manchmal sogar viertürig! Den Höhepunkt hatte der Ford Thunderbird 1972 erreicht, als er einen Billig-Abklatsch des riesenhaften Lincoln Continental Mk IV darstellte. Doch die Yacht auf Rädern war nach der ersten Ölkrise angezählt, etwas Kleineres musste her.    [...mehr]


Der Ford Fiesta kam genau zur rechten Zeit: Als der Fiesta Mk1 im Mai 1976 lanciert wurde, war die erste Ölkrise noch nicht vergessen. Eine weitere sollte noch folgen.

Ford Fiesta Mk1 in harmlosem Weiß ©flickr / purpaboo
Dem Ford Fiesta kam eine wichtige Aufgabe zuteil: Der Kleinwagen sollte unterhalb der vom Escort besetzten Kompaktklasse die Kunden bei der Marke halten und ein Abwandern zu den Konkurrenten Fiat 127, Audi 50 oder auch zum Austin Mini verhindern. Wie die Mitbewerber kam der Fiesta Mk1 dreitüriges Schrägheck auf den Markt; zudem gab es noch eine Kleinst-Lieferwagen mit verblechten Seitenscheiben. Die tendenziell eher biederen Fronttriebler mit 1,0-, 1,1-, 1,3- und 1,6-Liter-Benzinern machten oft durch ihre dem Zeitgeist entsprechenden knalligen Lacke auf sich aufmerksam.    [...mehr]


Der Ford GT 40 war das Ergebnis gescheiterter Verhandlungen: Der cholerische Henry Ford II war nach den geplatzten Übernahme auf Enzo Ferrari so sauer, dass er den GT 40 bauen ließ.

Ford GT 40 im klassischen Gulf Oil-Look ©flickr / Dave Hamster
Ziel des Ford GT 40 war einzig und allein, Ferrari im Rennsport fertigzumachen, bloßzustellen, der Lächerlichkeit preiszugeben. Und das gelang dem GT 40, dessen Name aus seiner Höhe von 40 Zoll bzw. einem Meter herrührt, nach einigen Startschwierigkeiten bestens: Der Small Block V8, der mit zentraler Nockenwelle und Stößelstangen im Vergleich zu den ingeniösen wie auch extrem komplexen V12 Triebwerken der Scuderia reichlich rustikal erschien, konnte zu seinem erscheinen im Jahr 1964 aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit nicht vollends begeistern. Doch das Potential des GT 40 wurde ersichtlich.    [...mehr]


Der Ford Sierra musste nicht unbedingt als braver Sechzehnhunderter mit 75 PS gekauft werden. Wer Feuer wollte, griff zu Ford Sierra Cosworth und XR4i.

Ford Sierra Cosworth ©flickr / Andy Welsher
Der Ford Sierra löste ab 1982 den altgedienten Ford Taunus ab und glänzte wie dieser mit Heckantrieb und rundum Einzelradaufhängung. Wer in der unteren Mittelklasse jedoch keinen biederen Ford Sierra Kombi fahren wollte, dem boten sich einige Möglichkeiten: Stramme V6 Motoren gehörten weiterhin zum guten Ton des Motorenprogramms und sorgten für eine ziemliche Alleinstellung im Segment. Sie waren Ab Werk bereits reichlich stark, sodass sich privates Ford Sierra Tuning meist auf Felgen, Fahrwerk und Optik beschränkte. Wer mehr Leistung wollte, fand jedoch auch immer einen Weg.

Ford Sierra – natürlich mit V6

Der erste Ford Sierra mit Power war der Ford Sierra XR4i, den ein 2.8-l-V6 mit 150 PS und 212 Nm Drehmoment in flotten 9 bis 9,5 Sekunden von 0 auf 100 brachte. Die Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h konnte sich ebenfalls sehen lassen – und kam durchaus gelegen: Mit dem 1983 eingeführten Ford Sierra XR4i hatten die Kölner ein Modell, um den an sich veralteten Ford Capri zu ersetzen. Doch da der XR4i mit einem Grundpreis 29.050 DM eher in preislicher Nähe zu BMW 323i sowie Mercedes 190 E 2.3 stand, ließ man davon ab. Das verspoilerte Fahrzeug ließ sich durch spezielle Ford Tuning-Maßnahmen mit Turboaufladung auf bis zu 211 PS bringen.

Bestes Rallye-Image im Ford Sierra Cosworth

Der Ford Sierra Cosworth war es jedoch, der der Ford Sierra-Baureihe für viele unvergesslich machte: Der turbogeladenen Ford Sierra Cosworth holte aus dem Zwoliter-Reihenvierer 204 PS sowie 270 Nm, womit das dreitürige Schrägheck-Modell in 7 Sekunden auf Tempo 100 flitzte und beachtliche 238 km/h Spitze machte. Doch selbst der 1988 und 1989 erhältliche Ford Sierra Cosworth wurde von seinem Nachfolger, dem bis 1993 gebauten Cosworth 4×4 getoppt, der dank Allradantrieb das Gewicht um 50 auf 1330 kg hob, doch dank ebenfalls gestiegener Leistung von 220 PS und 284 Nm kein bisschen langsamer war. Der heutige Mondeo 2.5T mag zwar schneller sein, doch fehlt ihm jegliches Image vom Cossie.    [...mehr]


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