Renault 16 TX – als das Schrägheck populär wurde

hier ein Werbefilm bei der Einführung des Renault 16 TX:

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Die Geburtsstunde des Renault 16 TX fällt in eine Zeit, wo die die europäische Gesellschaft im Umbruch war. 1965 wollte ein Jeder mal etwas anderes machen, neue Wege begehen, Innovationen umsetzen – was letztendlich in der 68er Bewegung seinen Höhepunkt fand. Die Mischung aus Stufenheck und Kombi war geboren, was viele Autofahrer dazu bewog, den Renault 16 sich in Haus zu holen. Wen wundert es da, dass er 1965 gar zum Auto des Jahres erkoren wurde.

Die größte Besonderheit des Renault 16 TX, das Schrägheck, ist bereits erwähnt worden. Diese designtechnische Neuerung schien den Kundenwünschen derart zu entsprechen, dass man insgesamt 1.850.000 Autos verkaufen konnte. Bis zur heutigen Zeit hat sich dieses Design in der Automobilentwicklung gehalten, kann man doch auf diese Art und Weise enorm viel Raum schaffen und eine ansprechende Optik entwerfen. Für Familienwagen die ideale Kombination.

Der Renault 16 TX war die am stärksten motorisierte Version, des Renault 16. Mit einem Hubraum von 1647 cm³ und 93PS waren die Leistungen nicht überragend, aber solide. Aber genau dies war das Anliegen von Gaston Juchet und Pierre Dreyfus, den Entwicklern des Autos. Hier sollte kein Überauto entstehen, sondern eines für Familien. Die Flexibilität im Innenraum erfüllte selbst hohe Ansprüche.

Da gerade auch in Deutschland der Trend existierte, mal nicht auf einen VW, einen Mercedes oder einem Opel zurückzugreifen, fand der Renault auch hierzulande großen Anklang, ein Erfolg, womit man bei den Franzosen nicht gerechnet hatte.

Jedoch ist der Renault 16 TX heutzutage den wenigsten Menschen in Deutschland ein Begriff, dabei ist er einer schönsten Klassiker der Automobilgeschichte.