Als der Dodge A100 im Jahr 1970 vom Markt verschwand, lösten die kantigen Fullsize Vans das leichte Nutzfahrzeug ab. Vorher sicherte das oft übersehene Modell wichtige Marktanteile.

Der Dodge A100 debütierte fürs Modelljahr 1964 als Konkurrent zum sich überraschend gute verkaufenden VW T1 und seine heimischen Mitbewerbern Chevy Corvan und Ford Econoline. Wie seine Rivalen gab sowohl eine Dodge Van-Version wie auch den für nordamerikanische Handwerker obligatorischen Dodge Pickup. Optisch glich sich das Quartett mit zurückgesetzten Vorderachsen nicht wenig; größere Unterschiede gab es unter dem Blech: Chevrolet und VW setzten auf luftgekühlte Boxermotoren, während Ford und Dodge wassergekühlte Reihensechser und V8-Motoren zwischen die Vordersitze quetschten. [...mehr]
Der enorme 196 cm breite AMC Pacer ist heutzutage vor allem als Nerd-Kutsche aus Wayne’s World bekannt. Hinter dem Versagen des Fahrzeugs steckte weniger die skurrile Form als die altabackene Technik.

Als der AMC Pacer 1975 in die Verkaufsräume kam, verblüffte er durch konventionelle – und reichlich durstige – Sechszylinder. Eigentlich wollte AMC, der schließlich in der Chrysler Corporation aufgegangene viertgrößte Autohersteller in den USA, einen Wankelmotor mit GM-Lizenz verbauen, doch dazu kam es aufgrund neuer Emissionsgesetze nicht. Im Debütjahr wurden mit 145.528 Einheiten mehr als doppelt so viele Pacer verkauft als erwartet. 1976 machte der Pacer trotz schwindenden Verkaufszahlen mit 117.244 Exemplaren immer noch über 40 % der gesamten AMC-Produktion aus. 1977 stellte die American Motor Corporation die für 12 Millionen Dollar konzipierte Kombi-Version vom Pacer vor. [...mehr]
Mit dem ab September 1967 erhältlichen Opel Olympia A boten die Rüsselsheimer im Gegensatz zu früher keinen abgespeckten Opel Rekord, sondern einen deutlich komfortabler ausgestatteten Opel Kadett B an.

Der Opel Olympia sollte bis zum Markstart des neuen Opel Ascona die Lücke zum „Rekord” schließen. Ihn zeichneten ein in die Kotflügel gezogener, verchromter Kühlergrill mit weiterem Schmuck sowie eine umfangreichere Inneneinrichtung ohne das unverkleidete Blech der anspruchslosen Kadett-Modelle aus. Das optionale Vinyldach raffte die Opel Olympia A Jahre später hinweg: Oft sammelte sich im Kunstleder-Dach rostfördernd Nässe. Beim Opel Händler standen dem Kunden zwei- und viertürige Schrägheck-Limousinen sowie das F-Coupe zu Wahl. Sie alle lagen den jeweiligen LS-Modellen des Kadett B zugrunde. [...mehr]
Der Karmann Ghia Typ 34 feierte in diesem Jahr seinen 50-jährigen Geburtstag. Das von den drei großen Karmann Ghia Clubs in Deutschland ausgetragene Jubiläumstreffen fand vom 11. bis 14. August 2011 in Georgsmarienhütte bei Osnabrück statt.

Über 100 Karmann Ghia Typ 34 hatten ihr Kommen gemeldet und konnten mit ihrem erscheinen einen neuen Weltrekord aufstellen. Ähnlich viele Typ 14 waren auch zugegen, darunter auch ein TC 145, die brasilianische Version des Karmann Ghia. Volkswagen Classic und das AutoMuseum Volkswagen besuchten das Treffen mit zwei seltenen Karmann-Klassikern. Georgsmarienhütte wurde nicht grundlos als Veranstaltungsort für das Jubiläumstreffen ausgewählt: 1953 präsentierte Wilhelm Karmann dem VW-Generaldirektor Heinrich Nordhoff das Konzept des Volkswagen Karmann Ghia Typ 14 Coupé im Casino von Georgsmarienhütte. In den späten 50ern wurde dort wiederum der Prototyp des Karmann Ghia Typ 34 Coupé der Volkswagen Direktion vorgestellt. [...mehr]
Das 50. Jubiläum eines legendären Automobiles, des Jaguar E-Type, und die Deutschlandpremiere des stärksten Serien-Jaguar-Modells aller Zeiten, des Jaguar XKR-S, feierte die britische Traditionsmarke beim AvD Oldtimer Grand Prix 2011.

Das Jaguar E-Type Rennen mit mehr 30 internationalen Fahrern entzündete die Gäste wie Kai Wiesinger, Sonya Kraus, Stephan Luca, Vinzenz Kiefer, Daniela Ziegler oder Francis Fulton-Smith. Am Abend des 13. August 2011 traf hohe Prominenz in der Jaguar Zeltstadt im Fahrerlager am Nürburgring ein. Die Gastgeber, Dr. Ralf Speth, Chief Executive Officer von Jaguar Land Rover, und Peter Modelhart, Geschäftsführer von Jaguar und Land Rover in Deutschland, stellten unter dem Leitspruch “Celebrate The Icons” gleich zwei Jaguar-Ikonen von, den Jaguar E und seinen aktuellen Nachfolger, den flammneuen XKR-S. [...mehr]
Manchmal ist im Woodie der Wurm drin – und wie dem beizukommen ist, lässt sich auf dem Woodie-Treffen in Schermbeck bestimmt erfahren.
Wer einen Woodie hat, – egal ob aus Echtholz oder nur mit Plastikfolie – ist herzlich zum Woodie Treffen am 24. und 25 September in Haus Hecheltjen im nordrhein-westfälischen Schermbeck (PLZ 46514) eingeladen. Zugelassen sind Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen. Klar, dass sie genügend Holz vor der Hütte tragen müssen. Eine Hersteller- oder Baujahrsbeschränkung für dieses ganz besonderer Autotreffen gibt es nicht; also nicht wundern, wenn ein Buick Kombi aus den frühen Fifties neben einem fast ladenneuen Chrysler PT Cruiser mit Folierung steht. [...mehr]
Im Frühjahr 1991 debütierte der erste Benzin-Sechszylinder von Volkswagen. Die kompakte Bauart machte den Einsatz bei Fahrzeugen mit Frontantrieb und Quereinbau möglich, denn auch beim Golf 3 VR6 sind die Platzverhältnisse unter der Motorhaube limitiert.
Um Golf 3, Vento, Corrado und Passat sowie den T4 Bus mit einem benzingetriebenen Sechszylinder zu versehen, musste Volkswagen erst einmal ein passendes Aggregat für den Einsatz als mit Quermotor mit Frontantrieb entwickeln. Bei kompakten Abmessungen boten diese Modelle einen größtmöglichen Innenraum, sodass selbst Vento und Golf 3 VR6 zu realisieren waren. Als Komfortfeature waren längs eingebaute Sechszylinder mit kultiviertem und leisem Lauf in der automobilen Oberklasse etwa bei Mercedes, BMW und Opel fest etabliert, doch ihre Baugröße erfordert entsprechende Einbauverhältnisse. [...mehr]
Die Schloss Dyck Classic Days sind aus dem Veranstaltungskalender sportlich orientierter Oldtimerfans kaum noch wegzudenken. Am vergangenen Wochenende zeigte Toyota im Park des niederrheinischen Wasserschlosses neben dem Land Cruiser noch weitere Pretiosen.

Der Toyota Land Cruiser machte den Mittelpunkt des Auftrittes aus, schließlich feiert die Offroad-Ikone in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag. Gleich sieben Exemplare des Klassikers mit interessanter Historie präsentierten die Japaner am Niederrhein. Das betagteste Modell, ein FJ25 mit einem 77 kW/105 PS mobilisierenden Sechszylinder-Reihenmotor, wurde im Jahr 1958 gebaut. Es ist europaweit der älteste bekannte Land Cruiser im Besitz vom Louwman Museum in Den Haag. Sportliche Lorbeeren hat der Land Cruiser BJ42 aus dem Jahr 1982 vorzuweisen: In der kundigen Hand der ehemaligen Rallye-Weltmeisterin Isolde Holderied erkämpfte er vor kurzem den Gesamtsieg der Silvretta Classic. [...mehr]
Am 6. und 7. August werden im rheinischen Jüchen die Schloss Dyck Classic Days 2011 ausgetragen. Vor der anmutigen Kulisse eines der schönsten Wasserschlösser Deutschlands kommen seit 2006 alljährlich zahlreiche Oldtimer zusammen.

Alfa Romeo reist zu den Schloss Dyck Classic Days 2011 auch in diesem Jahr wieder mit einigen interessanten Fahrzeugen. Vier Automobile aus vier Epochen wetteifern um begehrliche Blicke, darunter als Vertreter der Neuzeit eine Alfa Romeo Giulietta Quadrifoglio Verde mit 173 kW/ 235 PS. Im Fahrerlager gibt die italienische Traditionsmarke ausführlich Auskunft über das legendäre „Quadrifoglio Verde“, das Renn- und Sportwagen zierende grüne Kleeblatt. Ein Highlight der Schloss Dyck Classic Days sind jedes Jahr aufs Neue die „Racing Legends“: Sportskanonen wie die historischen Alfa Romeo werden dabei über einen eigens aufgebauten Rundkurs geprügelt. Nicht umsonst gilt die Veranstaltung als „deutsches Goodwood“! [...mehr]
Die leistungsbewusste Mopar-Fangemeinde findet sich auch in diesem Jahr zu den Mopar Nationals zusammen. Der Mopar Shop hat alle Details zu der hochoktanoigen Veranstaltung parat.

Die Mopar Nationals 2011 stehen jetzt im August, wo sich das Sommerwetter nun endlich blicken lässt, wie in jedem Jahr vor der Tür – ein Termin, dem man in jedem Mopar Forum schon lange entgegenfiebert. Die Mopar Shop Crew würde sich freuen, bekannte Gesichter wiederzutreffen und alle Newcomer mit und ohne Auto, die zum ersten Mal zugegen sind, kennenzulernen. Wer hat, bringt Slicks mit: Wie auch im letzen Jahr werden die Mopar Nationals wieder inklusive der Beschleunigungsprüfungen auf dem Flughafen Marl-Loemühle ausgetragen! [...mehr]


