Kaum ein anderer historischer Motorsportevent entführt seine Besucher so stilsicher in den Flair und den Glamour vergangener Zeiten wie das Goodwood Revival. Und mit einem speziellen BMW 1800 sind auch die Bayern zu Gast.

BMW 1800 TI/SA ©BMW Group
Das Goodwood Revival erweist sich in Anbetracht der erfolgreichen Rennsportgeschichte von Mini und BMW ist in jedem Jahr als die erste Adresse, um ein Oeuvre aus der ruhmreichen Historie der beiden Marken zu geben. Karl Baumer, Leiter der BMW Group Classic, kann das Wochenende im Süden Englands kaum noch erwarten: „Für die BMW Group Classic ist das Goodwood Revival einer der Höhepunkte in unserem Klassikkalender.“    [...mehr]


Vom 11. bis zum 13. November wird die Footman James Classic Motor Show in der NEC in Birmingham stattfinden. Volvo Cars Heritage wird nach zwei Jahren Abwesenheit wieder dabei sein. Im Gepäck: ein einmaliger Volvo P1800 S.

Volvo P1800 mit Aston Martin-Vierzylinder ©Volvo Car Corporation
Dies stellt für den Volvo P1800 die letzte Aktivität zum 50-jährigen Jubiläum und gleichzeitig das große Finale der hektischen Volvo Cars Heritage Event-Saison 2011 dar. Der Volvo-Stand auf der Oldtimer-Messe wird auch den Volvo Owners Club (UK) während der Show beherbergen. Hinzu kommen ein paar weitere spannende Überraschungen, die noch nie in England  zu sehen waren. Eine einzigartige und sehr interessante Volvo Coupé Kollektion wird den Besuchern vom Volvo Cars Heritage Stand unter der Nummer im National Exhibition Centre in Birmingham geboten.    [...mehr]


Weggerostet, verschrottet, abgewrackt: Der Ford Orion der ersten Baureihe ist aus dem kollektiven Gedächtnis so gut wie völlig verschwunden. Gedenken wir dem 80ies-Modell.

Der Ford Orion von vorne ©flickr / estoril
Der Ford Orion wurde aus Zugzwang geboren: Natürlich konnte Ford nicht so einfach zusehen, wie Volkswagen dem Golf einen kastigen Kofferraum spendierte und das ganze dann Jetta nannte – immerhin waren die Ford-Kunden deutlich konservativer, aber in den frühen 80ern mit Uwe Bahnsens futuristischen Entwürfen konfrontiert. So wartete der Escort nicht nur mit Frontantrieb auf, was vermutlich noch akzeptiert worden wäre, sondern auch mit einem Schrägheck mit großer Heckklappe auf, was tatsächlich auch für Unmut sorgte.    [...mehr]


Zum Modelljahr 1971 stellte Chevrolet den hinterradgetriebenen Vega als ersten Kleinwagen der Marke vor. Erhältlich waren ein Stufenheckcoupé, ein Fließheckcoupé mit großer Heckklappe sowie ein Kombi, allesamt mit zwei Türen.

Der Chevy Vega Cosworth ©flickr / Hugo90
Der Chevrolet Vega sollte sowohl die Käufer europäischer und japanischer Importautos wie Toyota Corolla und VW Typ 3 umstimmen als auch den heimischen Konkurrenten Ford Pinto und AMC Gremlin in die Parade fahren. Dazu war der Vega natürlich sehr preiswert und auch recht günstig im verbrauch – sein herausragendes Feature war der 2,3 Liter große, modern konzipierte Vierzylindermotor mit fortschrittlichem, nur 16 kg schweren Aluminium-Block und obenliegender Nockenwelle. Doch dank der strengeren Emissionsvorschriften liefen dem L11-Performance-Paket bald die Pferde weg: von 100 PS waren 1975 nur noch 87 erhalten.    [...mehr]


Audi Tradition präsentiert im Audi Museum Ingolstadt Krafträder von der ersten Serienmaschine der Welt bis zu den Steilwand-Flitzern.

Action: Mit 1200 ccm gab es 1966 kaum ein stärkeres Bike als die Münch Mammut. ©Audi AG

Als Hildebrandt & Wolfmüller Ende des 19. Jahrhunderts das weltweit erste Serienmotorrad vorstellten, so gibt das Audi Museum die Legende wieder, war das der Auslöser dafür, dass August Horch nun ebenfalls Motor-Fahrzeuge herstellen wollte. Dann, so das Audi Museum weiter, soll der begnadete Ingenieur und Tüftler sich voller Begeisterung umgehend bei Benz in Mannheim beworben haben. Kurz danach gründete er Horch & Cie. Und 1909 sein zweites Unternehmen – Audi. Audi Tradition zeigt jetzt mit der neuen Sonderausstellung im Audi museum mobile in Ingolstadt zahlreiche Spielarten des Motorrads. Denn an der facettenreichen Historie der Audi AG hat das Motorrad wesentlichen Anteil. 47 unterschiedliche Marken, 33 Leihgeber - vom 10. September 2011 bis 31. Januar 2012 gibt es auf der Wechselausstellungsfläche 61 flotte Feuerstühle zu bestaunen.    [...mehr]


Start-Stop-System, erhöhte Verdichtung, längere Übersetzung, Aerodynamik-Optimierung: Was sich nach einem aktuellen anhört, brachte Volkswagen schon vor 30 Jahren in Großserie.

New Economy: Passat Formel E ©Arild Eichbaum

Als Volkswagen vor 30 Jahren das Formel E-Konzept einführte, das für die jetzigen Youngtimer Polo, Derby, Golf, Jetta, Passat und Santana optional lieferbar war, stellte es einen Meilenstein dar. Dass das „E“ berechtigterweise für Economy stand, wurde rasch deutlich, als die Fachpresse die ersten sensationellen Verbrauchswerte ermittelte. So stellte das Fachblatt auto motor und sport in ausgiebigen Testfahrten mit allen Formel E-Modellen erhebliche Verbrauchseinsparungen von bis zu zwei Litern im Vergleich zu den herkömmlich ausgerüsteten Modellen fest. CO2-Phobie steckte übrigens nicht dahinter, sondern vielmehr die beiden Energiekrisen der 70er Jahre.    [...mehr]


Ein Broadway-Musical gab dem Datsun Fairlady seinen Namen, und unter der Bezeichnung „Datsun“ wurden die ersten Nissan-Modelle verkauft, in Deutschland bis in die frühen 80er Jahre. Leider war der Fairlady, auch als Datsun Sports und Datsun 2000 bekannt, nicht dabei.

Datsun Fairlady von 1968 ©flickr / Hugo90
Der Datsun Fairlady wurde 1959 als Konkurrent zu MG Midget und Triumph Spitfire  lanciert. Als Datsun 1967 die sechste Generation präsentierte, waren die Außenmaße leicht auf 396 cm Länge und 135 Höhe gewachsen, während die Breite von 150 cm und der Radstand von 228 cm unverändert übernommen wurden. Das um 50 auf 960 kg gestiegene Leergewicht war vor allem dem Nissan-U20-Motor, einem 1.982 ccm großen Reihenvierer zuzuschreiben. Das neue Triebwerk mit einer oben liegenden Nockenwelle (SOHC) mobilisierte 99 kW. Die doppelten Mikuni-/Solex-Vergaser und die schärfere Nockenwelle vom Competition Kit, verpassten dem Datsun Roadster sogar 110 kW Leistung.    [...mehr]


Autor: Arild

Der Renault 17 – auch als R17  bekannt - war ein im Juli 1971 eingeführtes Coupe. Der Fronttriebler antrieb auf Basis des Renault 12 galt als Nachfolger der Renault Caravelle. Die Motoren des R17 steuerte der Renault 16 bei.

Auf ewig verlorener Renault 17 ©flickr / Joost J. Bakker IJmuiden
Parallel mit dem Renault 17 wurde das Schwestermodell Renault 15 lanciert. Es wies die einfachen R12-Scheinwerfer, ein kleineres Basistriebwerk und eine weniger flotte Seitenlinie auf. Hier war die hintere Seitenscheibe nur ausstellbar, ließ sich aber nicht versenken. Weiterhin wurde der R15 nur als geschlossenes Coupe geliefert, also nicht mit dem Faltdach des R17. Die Vorderräder des 426 cm langen und 163 cm hingen einzeln an doppelten Querlenkern mit Schraubenfedern und waren mit hydraulischen Teleskopstoßdämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Et voila – schon haben wir das französische Opel Manta-Pendant.    [...mehr]


Der Citroen LN, später als Citroen LNA bezeichnet, war ein im Herbst 1976 präsentierter und bis Mitte 1986 gefertigter Kleinwagen des PSA-Konzerns.

Citroen LN ©Wikipedia / Pantoine
Dem Citroen LN lag die dreitürige Variante des Peugeot 104 zugrunde, was bei seiner Vorstellung wurde deutlich bemängelt wurde: So mancher war der nicht ganz unbegründeten Ansicht, dass die fast baugleiche Ableitung des eher konservativ gestalteten Peugeot-Zwergs das bislang als einmalig erachtete Image der Marke Citroën in den Dreck ziehen werde. Kurz zuvor hatte Peugeot die Zitronen nach schwerer finanzieller Schieflage übernommen und fand nun, dass der französische Mini-Konkurrent derartiges Badge-Engineering, was damals bei den Amerikanern überhaupt kein Problem darstellte, für klingelnde Kassen sorgen könnte.    [...mehr]


Der Erhalt eines Oldtimerkennzeichens bringt für Besitzer der schönen Modelle zahlreiche Vorteile mit sich. Um ein solches zu erhalten, gibt es jedoch einige Dinge, die beachtet werden müssen.

Das Oldtimerkennzeichen erhält man, wenn die Erstzulassung des Automobils vor mindestens dreißig Jahren ausgestellt wurde. Weiterhin muss der Halter des Fahrzeugs ein Gutachten bei einem Ingenieur des TÜV, der Dekra oder GTÜ, welches der „Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimer-Fahrzeugen“ entspricht. Dabei wird der Zustand des Fahrzeugs überprüft und festgestellt, ob es noch im Originalzustand ist oder zumindest richtig restauriert wurde. Ein fremder Motor oder andere, grobe Eingriffe in den Originalzustand sowie Veränderung zur Leistungssteigerung sollten nicht feststellbar sein.    [...mehr]


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