Fällt heute der Begriff „Fiat Multipla“ stellen sich die Armhaare auf, und der Magen rebelliert. War das nicht dieses unsäglich hässliche Fiat Auto aus den 90ern? Ja-haa, aber auch ein sehr schönes aus den 50ern.

Und den Fiat Multipla aus den 50ern wollen wir kurz betrachten: Der bemerkenswerte Sechssitzer auf Basis des Fiat 600 kam erstmals im Jahr 1956 in den Handel. Es handelte sich um ein Monocab, ähnlich dem VW T1, doch deutlich kleiner und mit vier Türen, dessen Vorderwagen verlängert und vergrößert worden war. Dieser Multipla ging in die Geschichte als eines der ersten Autos – nicht Transporter – in Frontlenker-Bauart ein. Neben dem Sechssitzer waren ein kleiner Campingbus für vier bis fünf Personen sowie eine besondere Taxi-Version zu bekommen. [...mehr]
Der 22.10. ist in jedem Mopar Forum schon vorgemerkt, und auch wir wollen unseren Lesern diesen Termin nicht vorenthalten.

Wer einen Mopar seine Eigen nennt ist ohnehin herzlich eingeladen, und wer noch keinen besitzt, kommt am besten mit und steckt sich mit schwerem Dodge Fever an. Denn diese Marke gehört neben den Plymouth, DeSoto, Chrysler und Imperial zu klassischen Mopar-Verbund. Bevor die US Boliden in Herbst und Winter trocken eingelagert werden, sind alle Mopar-Fans aufgerufen im, am und um den Mopar Shop herum heiße Leckereien, kalte Getränke und beste Gesellschaft zu genießen! [...mehr]
Als erster waschechter Mercedes Transporter geht 1956 der L 319 in Serie. Die Kundschaft weiß sofort die rustikal-solide Machart mit Starrachsen an Blattfedern zu schätzen. Gebremst das Nutzfahrzeug hydraulisch; Servounterstützung ist nur gegen Aufpreis erhältlich.

Den Mercedes L 319 trieb entweder ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit überschaubaren 43 PS oder ein 65 PS starker1,9-Liter-Benziner an. Stets leitete ein Vierganggetriebe die treibende Kraft an die Hinterräder. Ab Herbst 1961 ersetzt ein 50 PS leistender Zwoliter-Diesel den leicht schwächlichen Premieren-Motor. Die weit vorn befindliche Vorderachse erlaubt einen niedrigen und leichten Einstieg in das Mercedes-Benz Nutzfahrzeug. Zudem punktet der Mercedes Transporter anders als etwa der VW T1 mit durchgehender Frontscheibe. [...mehr]
Ein Dampfwagen ist ein mit Wasserdampf angetriebenes Auto und stellt das erste wirkliche Automobil dar. Das mit 127 Jahren älteste noch fahrende Auto der Welt schlug nun alle Rekorde bei einer Oldtimer-Auktion und wurde zum Wahnsinnspreis von umgerechnet 3,4 Millionen Euro in den USA versteigert.
Der Dampfwagen mit dem noblen Namen „La Marquise De Dion Bouton Et Trepardoux Dos-A-Dos Steam Rounabout” wurde 1884 im Auftrag des französischen Grafen De Dion gebaut und kann durchaus als erster familientauglicher Reisewagen gelten. Es handelt sich bei dem mobilen Dampfkessel um einen Viersitzer, auf dem die Insassen paarweise und Rücken an Rücken Platz nehmen und sich pro Kesselfüllung bis zu 32 Kilometer weit transportieren lassen können. Die Tatsache, dass die La Marquise noch fahrtüchtig und äußerst gut erhalten ist, erklärt wohl den internationalen Bestpreis für ein Fahrzeug aus der Gründerzeit, welchen dieser Dampfwagen nun auf der Auktion erzielte. [...mehr]
Der 117 cm flache Mazda Cosmo Sport lief von 1967 bis 1972 vom Band. Er stellte das erste Serienauto mit einem Zweischeiben-Wankelmotor dar. Der leistete anfangs 110 PS, was auch zur korrekten Bezeichnung Mazda 110S Cosmo führte.

Das Mazda Cosmo-Projekt lief im Dezember 1962 an. Der japanische Automobilbauer vollendete den ersten Protoyp vom Zweischeiben-Wankelmotor im Juli des nächsten Jahres; dazu war zuvor eine Lizenz von NSU erworben worden. Die erste fahrbereite Studie des Cosmo Sport wurde kurz nach Fertigstellung im Oktober 1963 auf der Tokyo Motorshow präsentiert. Allerdings noch nicht als Mazda 110S, sondern schlicht als „Projekt L402A“. Der Prototypmotor L8A wies 2 x 398 ccm Kammervolumen auf. Beim L8A führten die Japaner man noch kombinierte Seiten- und Umfangseinlässe ein. [...mehr]
Den R4 ernannten die fachkundigen Leser von Auto Bild Klassik haben zum „Klassiker des Jahres“ 2011 im Segment der Klein- und Kompaktwagen.

Der Renault R4, der in diesem Jahr sein 50-jähruges Jubiläum feiert, verwies mit über 9000 Stimmen neun starke Konkurrenten auf die Plätze und bekam als Belohnung „Das Goldene Klassik-Lenkrad“ 2011. Im Ganzen nahmen 27.023 Leser von Auto Bild Klassik und User der Website www.autobild-klassik.de an der Aktion „Das Goldene Klassik-Lenkrad“ Teil. Etliche Kandidaten traten in den Kategorien „Klassiker des Jahres“, „Klassiker der Zukunft“, „Der Fund des Jahres“, „Die Restaurierung des Jahres“ und „Die Person des Jahres“ an. [...mehr]
Vor einigen Tagen hat „Auto Bild Klassik“ im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart die besten Old- und Youngtimer mit dem „Goldenen Klassik-Lenkrad“ prämiert. Genau am richtigen Ort, denn die Gastgebermarke sahnte gleich fünf von 14 Preisen ab.

Die Auto Bild Klassik Experten hatten zuvor die Fahrzeuge und Personen in den jeweiligen Kategorien aufgestellt. Fans gaben dann online ihr Votum ab und legten so die Gewinner fest: [...mehr]
Vom 16. bis zum 18. September fuhren die Liebhaber klassischer Automobile im Rahmen der Schloss Bensberg Classics im September zusammen durch das Bergische Land. Auch die Marke Lamborghini brachte zwei Boliden mit.

Wenn das Schloss Bensberg mit seinem exklusiven Flair die Szene zu einem Stelldichein bittet, dann lässt sich auch die Audi-Tochter Automobili Lamborghini nicht zweimal bitten. In diesem Jahr stellte Lamborghini den Urahnen seiner inzwischen beinahe fünfzig Jahre andauernden Fertigung automobiler Ikonen vor, den Lamborghini 350 GT. Gewissermaßen als modernes Pendant hat der Supersportwagen Aventador LP 700-4 bei den Schloss Bensberg Classics 2011 ebenfalls einen großen Auftritt. Er stellt mit seinem Kohlefaser-Monocoque die neuesten Innovationen der legendären Marke dar. [...mehr]
Am Plymouth Valiant geht man meist vorbei – er ist weder sehr groß, laut oder aggressiv. Nur besonderen Erfolg bei den Kunden, den konnte das Compact Car zur Genüge vorweisen.
Der Plymouth Valiant der vorletzten Generation kam 1966 auf dem Markt – und blieb dort immerhin bis 1973, eine für einen US-Pkw extrem lange Zeit. Doch so ließ sich bei diesem Brot-und-Butter-Wagen so mancher anfänglicher Mangel abstellen. Das Plymouth Auto als Konkurrent von Chevy Nova und Ford Falcon bzw. Maverick galt der in Tat als äußerst ausgereift, speziell mit dem sparsamen, schräg eingebauten Slant Six. Wer einen Small Block V8-Power bevorzugte, konnte dem nüchtern, aber nicht langweilig gestyltem Zwei- oder Viertürer auch einen solchen mit maximal 5,4 Liter Hubraum verschaffen. [...mehr]
Das erste fliegende Auto, also ein Fahrzeug, mit dem man sich auch in die Lüfte erheben konnte, beziehungsweise ein Flugzeug, das auch auf längere Strecken auf dem Boden fahrbar war, entstand bereits 1926.
Henry Ford baute mit seinem Air Flivver das erste fliegende Auto als tatsächlich funktionierendes Modell. Die Idee ist jedoch sogar noch älter, schon Glenn Curtiss, der Zeit seines Lebens gegen die Konkurrenz der Gebrüder Wright zu kämpfen hatte, legte eine Designzeichnung für ein fliegendes Auto vor. Sich für längere Zeit in die Lüfte erheben konnte dieses Modell jedoch nicht, es war mehr ein weit hopsendes als ein wirklich fliegendes Auto. [...mehr]




