Mit diesem Auto fahren die Mafiosi gleichermaßen wie die Abgeordneten in den Hollywood-Streifen vor. Er ist ein Zeichen von Macht und Geld.
Lincoln produziert diesen Wagen mit dem fast trivial erscheinenden Titel: Town Car. Doch der Wagen steht für viele Dollars und Luxus. Denn Town Car war ursprünglich mal die teure und exklusive Version des Lincoln Continental. Auf Grund der hohen Beliebtheit wurde das Auto als eigenständiges Modell produziert - einen zeitlosen Klassiker.
Es ist die Vorzeigemarke des Ford-Konzerns. Das Limousinendesign mit einem langgestreckten Haube und der groben, aber eleganten Linienführung sind die Erkennungszeichen des Viertürers. Der ärgste Konkurrent auf diesem Gebiet ist traditioneller Weise der Cadillac.

Das Design blieb bei allen Generationen des Lincoln Town Car ähnlich
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Ein Traumauto einer ganzen Generation, das man je nach Bedarf zusammenbauen lassen konnte! Der Ford Mustang 68.
Als Ford den Mustang herausbrachte, lieferten sie dazu eine ausgeklügelte Werbestrategie. Der Wagen brach alle damaligen Rekorde im Verkauf und noch heute ist es das meistgekaufte Modell eines Jahres: 1964. Insgesamt wurden 680.000 Autos verkauft.

Das Traumauto einer ganzen Generation
In Deutschland trug das Auto den wenig inspirativen Namen T5. Das war nötig, da der Name in Deutschland von den Firmen Krupp und Kreidler patentiert war.
Der Ford Mustang wurde als Sportcoupé gebaut und bot die Vorlage einer ganzen Reihe von Autos, die diesem Image entsprechen wollten. Darunter die Pony-Cars und die Musclecars. Denn das Design dieses Autos war sportlich und kraftvoll, wie die Pferde, nach denen er benannt wurde.
Das Besondere an diesem Auto war auch, dass es etliche Varianten gab, was die Ausstattung betraf und den damaligen Nerv der Individualität traf. Ein echter Klassiker eben.
Technisch wurde der Ford Mustang über die Jahre hinweg immer stärker und ausgereifter. Von der ursprünglichen Variante, Ford Mustang I, gab es dann noch vier Generationen. So gab es die erste Generation mit einem 2,8 Liter Motor und 100 PS und der zweiten Generation - dem eigentlichen 68er Modell - bis zu 334 PS. Hier war es dann die Mustang Cobra Jet mit einem V8-Motor und einem Hubraum von sieben Litern. Ein wirklicher Sportwagen, nicht nur für seine Zeit.
Die Normalversion des 68er Mustang gab es mit 195 PS und die GT-Variante mit 230 PS.
In der Zwischenzeit geht die Produktionsreihe bis zum Ford Mustang 5, der ab 2004 gebaut wurde.
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Cadillac – in Deutschland besitzt der Name noch Klang und versprüht jenen Hauch von Luxus, den die Marke einst verkörperte. Mittlerweile hat das Image der überdimensionalen Limousine erheblich gelitten, gerade in Zeiten des Spritsparens sind solche „Schiffe“ der Autogeschichte nicht mehr wohlgelitten.
Der Cadillac Deville ist quasi der Inbegriff der amerikanischen Limousine – ein Bild, dass sich über Jahrzehnte hinweg in den Köpfen der Menschen verankert hat. Nicht umsonst erreichte der Deville seinen Ruhm als gepanzerte Limousine des US-Präsidenten und war lange Zeit das Auto mit den besten Umsatzzahlen im Luxussegment. In stetiger Konkurrenz mit dem Lincoln Town Car hat sich ein Zweikampf der Klassiker auf dem amerikanischen Markt entwickelt, der am Ende keinen wirklichen Sieger fand.
Den Cadillac Deville gab es ganz unterschiedlichen Ausführungen, so dass er auch eine breite Käuferschaft erreichen konnte. Als viertürige Limousine Sedan, als Coupé, als Cabrio und sportliche Ausführungen gab es den Deville zu kaufen.
Mit geradezu imposanten Maßen von einer Länge von 5,25 Meter und einer Breite von 1,84 Meter fand man problemlos Platz. Mit dem 4,6 Liter-Ottomotor, der zwischen 205 und 224 KW variierte, bleiben keine Wünsche offen. Die erste Ölkrise von 1973 sollte die Ära dieser so imposanten Oldtimer fürs Erste beenden. [...mehr]
Der Traum der Männer in den späten 60ern: Der Lamborghini Miura. Ein Sportwagen der Extraklasse - bis heute.
Der italienische Sportwagen wurde von 1966 bis 1973 gebaut und verkauft. Es ist ein Zweisitzer der bei Bologna gebaut wurde. Es war der erste Sportwagen aus der Auto-Schmiede, der nach einem Kampfstier benannt, was danach zur Tradition wurde.
Der Miura besitzt einen 350 PS Zwölfzylindermotor, der den Sportwagen auf knappe 280 Stundenkilometer beschleunigt. Trotz der einen Tonne Gewicht, schafft es dieses Gerät auf 100 Km/H in unter sechs Sekkunden.
Mit dem Erfolg des Autos kam eine 380 PS Variante auf den Markt, der Miura P400 S hieß. Aber der PS-Effekt hatte keine Auswirkung, da das Mehr an PS ein Mehr an Gewicht bedeutete und das waren ungefähr 200 Kilogramm.
Schließlich kam das Modell P400 SV heraus, mit einem 385 PS-Motor und der schaffte die 290 Spitze. Die 100 km/h erreicht er in 5,5 Sekunden. Damit zählte er zu den schnellsten Sportwagen der damaligen Zeit.
Eine Renaissance erlebte der Wagen 2006, als er zum 40. Geburtstag neu aufgelegt wurde. Der Oldtimer wurde zum Youngtimer.
Audi produzierte einen Prototyp: Lamborghini Miura Concept. Das Design orientierte sich stark an der Original-Fassung. Der Motor blieb ebenfalls größtenteils erhalten und kam auf eine Leistung von 580 PS. Vorgestellt wurde die 2006-Variante auf der Motor-Show in Detroit 2006.
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Manche Autos vergisst man nicht - ob man will oder nicht. Der Wartburg ist eines dieser Autos - vor allem der Warburg 353. Eine Limousine im DDR-Style.
Schon damals gehörte der Wagen zu den gehobeneren Modellen, anders als der Trabant. Das Modell 353 in der Limousinen-Variante wurde von 1966 bis 1989 in Eisenach hergestellt. Inzwischen ist es ein Liebhaber-Modell, das es sogar als Pick-up gibt.
Eine Abgeänderte Variante gab es auch für die Medizinische Hilfe in der DDR. Rund 100 Fahrzeuge des Typs Wartburg 353 wurden als Krankenwagen genutzt. Sogar die NVA hatte einige Wägen.

In verschiedenen Versionen gibt es ihn noch. Aber hergestellt wird er nicht mehr.
Der Wagen erfüllte die in den 60ern und 70ern internationalen Kriterien für diese Wagenklasse. Der Motor war ein Dreizylinder-Zwei-Takt-Motor. Wie sich einige noch erinnern, musste man damit auch immer ein Öl-Benzin-Gemisch tanken.
Die Übertragung der 50 PS ging an die 13-Zoll-Vorderräder und der Motor hatte einen Hubraum von annähernd 1000 Kubik.
Das Design stammte aus der Feder des Eisenacher Designers Hans Fleischer, der den Kofferraum mit einem Ladevermögen von 525 Litern in der Limousinen-Variante bestückte. Das war für die damalige Zeit durchaus beachtlich.
Dieser Wagen konnte seinerzeit durchaus mit westlichen Modellen, wie Opel oder VW, mithalten, hat aber die Wende nicht überlebt. [...mehr]
Mit etwas Wehmut muss man leider das Thema Aston Martin DB6 angehen, schließlich bedeutete sein Ende das Ende einer ganzen Ära. War sein Vorgänger, der Aston Martin DB5, noch ein umjubelter Filmstar, läutete der DB6 das Ende von David Brown ein.
Lässt man diesen etwas emotionalen Aspekt beiseite, ist der Aston Martin DB6 ein typischer britischer Sportwagen, der etwas mehr Platz und erheblich mehr Aerodynamik bot als sein berühmtes Vorgängermodell. Auch die Ausstattung wurde hochwertiger angelegt, so dass er eigentlich alle Möglichkeiten besaß zu einem Verkaufsrenner zu avancieren.
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Jensen Motors wird nicht jedem Menschen auf Anhieb ein Begriff sein, zumal die Marke eigentlich seit den 70er Jahren untergegangen ist, wenn man mal von den kurzlebigen Wiederbelebungsversuchen absieht. Der Jensen FF war zu seinerzeit eine technische Revolution, konnte der gut motorisierte Sportwagen schon lange vor dem legendären Audi Quattro mit einem Allradantrieb aufwarten.
Der wahre Wert des Jensen FF liegt jedoch in seiner geringen Stückzahl begründet, denn insgesamt wurden gerade einmal 320 Exemplare verkauft. Aus heutiger Sicht würde man sicherlich nicht gerade als Schmuckstück bezeichnen, weil ihm der Hauch von britischer Biederkeit anhaftet. Die lang gezogene Motorhaube erinnert ein wenig an die James Bond-Filme der 60er Jahre, in denen solche Modelle gern zum Einsatz kamen, was an sich ja keine schlechte Reputation ist. [...mehr]

Die Marke Volkswagen hat sich mit moderner Technologie und zeitlosem Design eine führende Stellung in Deutschland erarbeitet. Geht man einige Jahrzehnte zurück, war dies natürlich nicht immer so, aber schon am Beispiel des VW-Bus T1 lässt sich recht schnell erahnen, wie man sich dieses Know-How verdient hat.
Der erste Kleinbus aus dem Hause Volkswagen verströmt noch immer ein ganz besonderes Flair. Die abgerundeten Lampen, generell sein bauchiges Äußeres ließ den VW T1 zu einem Klassiker der Automobilgeschichte werden. Seine Flexibilität als Firmenwagen in der Kastenausführung, als Camper mit Fahrradträger oder als Sondermodell „Samba“ mit zahlreichen Panoramafenstern machten den kleinen Bus schnell zum Liebling.
Mit der Produktion des VW-Bus T1 hatte man 1950 begonnen und seine Wirkungsdauer reichte 17 Jahre lang. Erst 1967 hatte man einen Nachfolger ins Leben gerufen, was aber der Beliebtheit keinen Abbruch tat.
Mit etwas Bedauern muss man Oldtimer-Liebhaber mit der Motorkraft des VW-Käfers vorlieb nehmen – 24 PS. Später gab es natürlich Updates, einen 1350-cm³-Motor mit 34 PS und 1500 cm³ mit 44 PS. Da ist man dann schon etwas flotter unterwegs. Trotz alledem ist das Reisen mit dem Bus noch immer ein Erlebnis, auch wenn man nicht über die Autobahnen düsen kann. Aber gerade darin liegt gerade der Charme, der wirklich unverwechselbar ist. [...mehr]
Der Welt wurde dieses Wunderwerk frühen Automobil-Kunst im Jahre 1906 auf der Olympia Motor Show in London präsentiert. Damals hatte das Fahrzeug noch den wenig klingenden Namen 40/50 H.P.
Dieses Vehikel bereitete den Ruf des Autoherstellers, da dieses Auto zum besten Auto deklariert wurde. Wenn auch dieser Titel von den Ingenieuren dieses Musters kommt, aber völlig zu Recht. Erst durch seine Popularität erhielt er zunächst den Namen Silver Ghost. Erst im Zuge dessen wurde der Name des Klassikers von Rolls Royce übernommen.
Erhältlich war das Auto dann ab 1907 und die Kunden begeisterte die Qualität des Wagens. Rund 20.000 Kilometer fuhr es und das ohne Panne. Das ist selbst für heutige Fahrzeuge ein Maßstab, der schon vor 100 Jahren gesetzt wurde - damals unter offizieller Aufsicht.
Daher ist es auch kaum erstaunlich, dass dieses Modell, eines der bekanntesten von Rolls Royce ist. Die Aufmachung und das Zubehör entsprach der damaligen Zeit. Ein in Reihe gelagerter Sechs-Zylinder-Motor mit einem Hub-Raum von 7.036 Kubikzentimetern.
Dank permanenter Fortentwicklung wurde das Fahrzeug bis ins Jahr 1925 gefertigt. Mit einer Produktionsdauer von 19 Jahren kann man schon von einer wirklichen Weiterentwicklung im Fahrzeugbau sprechen. [...mehr]
Dieser Titel ist mir ausnahmsweise mal leicht gefallen!
Der berühmte Werbeslogan zum coolsten Auto der 68er ist nämlich ebenfalls Kult geworden.
Tatsächlich flog es sich mit dem Opel GT um einiges schöner als mit der versammelten Konkurrenz. Der Sportwagen schlug in Deutschland ein, wie ein Alien auf der schwäbischen Alb. [...mehr]








