Im nächsten Jahr gibt es an der Tankstelle E10-Benzin – doch nicht für Oldtimer-Fahrer: Der ADAC warnt Besitzer vor dem sorglosen Tanken von E10-Kraftstoff.

Im neuen Jahr wird dem Kraftstoff Ethanol beigemischt– und zwar wie doppelt so viel wie zuvor: Den Benzinsorten mit 91, 95 und 98 Oktan können dann statt fünf bis zu zehn Prozent Ethanol zugefügt werden. Wie der ADAC erklärt ist dies an den Aufklebern „Normal E10 schwefelfrei“, „Super E10 schwefelfrei“ beziehungsweise „Super Plus E10 schwefelfrei“ auf der Zapfsäule zu erkennen. Weiterhin, so der Club, müssen dort weitere Hinweise – z.B. „Enthält bis zu 10 Prozent Bioethanol“ – deutlich sichtbar angebracht sein. Der ADAC rät den Autofahrern den neuen Biokraftstoff mit mehr Ethanol nur dann zu tanken, wenn ganz sicher ist, dass das E10 Benzin dem eigenen Auto nicht schadet. [...mehr]
Der Mazda 323 etablierte den japanischen Hersteller fest im Kompaktwagen-Segment. Die erste Generation, der Mazda 323 F-A, verfügte sogar noch über Heckantrieb.

Damit sah der Mazda 323 auf em europäischen Automarkt zu seiner Einführung im Jahr 1977 freilich ein wenig altbacken aus – der VW Golf und diverse Franzosen wiesen mit dem Frontantrieb längst in eine andere Richtung. Doch gab es eine durchaus ernstzunehmende Kundenanzahl diesseits und jenseits des Atlantiks, die ihre jahrelang lieb gewonnenen angetriebenen Hinterräder nicht so einfach missen wollten. Diese Klientel bediente der Mazda 323 F-A ähnlich gut wie beispielsweise Opel Kadett C oder der Ford Escort II. [...mehr]
Das beliebte ADAC Oldtimer Wandern wird auch im Jahr 2011 wieder zelebriert. Die Ausschreibungen zur ADAC Oldtimer Rallye sind ab sofort erhältlich.

Freunde vom ADAC Oldtimer-Wandern kommen auch 2011 wieder voll auf ihre Kosten Veranstaltungen an. Interessenten können ab sofort ihre Meldung zur ADAC Trentino Classic 2011 abgeben. Die attraktiven Routen der gemütlichen ADAC Oldtimer-Rallye und die einwandfreie Organisation rufen eine rege Nachfrage auf die begehrten Plätze hervor. Bei den ADAC Oldtimer-Wander-Veranstaltungen geht es nicht wie bei Rennen um schnelles oder gleichmäßiges Fahren, was ideal für sehr betagte Schnauferl ist - und so manchen Piloten auch. Die Teilnehmern müssen stattdessen zahlreiche Aufgaben und Fragen selbst lösen werden, um bei den Tageswertungen gut abzuschneiden. [...mehr]
Als der Chevy Monte Carlo 1970 in die Autohäuser rollte, stellte er eine kleine Revolution dar: Auch GMs Brot-und-Butter-Marke verfügte mit dem Chevrolet Monte Carlo über ein Personal Luxury Coupe.

Der Chevy Monte Carlo sorgte dafür, dass jede GM Division nun auf dem Markt der mehr oder minder edel ausgerüsteten Personal Luxury Coupes vertreten war: Pontiac Grand Prix, Oldsmobile Totonado, Buick Riviera und Cadillac Eldorado hatten nun ein preiswertes Einstiegsmodell. Der Chevrolet Monte Carlo machte auch sogleich von sich reden: Keine andere Motorhaube auf dem US-Markt war größer. Optisch beeindruckte das Chevrolet Coupe mit 300 cm Radstand durch seine Sachlichkeit, die jedoch dank des aggressiven Kühlergrills, der „förmlichen“ Dachlinie und des kuscheligen Interieurs nicht langweilte. [...mehr]
Der Toyota Corolla war ein weltweit erfolgreicher Kompaktwagen – kein Wunder, schließlich erfüllte das Toyota Auto auch beinahe jeden Kundenwunsch.

Mit dem Toyota Corolla hatten die Japaner ein ähnliches Fahrzeug wie GM mit dem Opel Kadett C und seinen Ablegern: Der Corolla entsprach mit seinem leichten Fuselage-Design vollends dem Geschmack der Zeit. Unter der Blechhaut wartete das Toyota Auto mit wenig aufregender, doch dafür umso robustere Technik auf: In Europa gab es den Corolla E30 mit 1.2 und 1.6 l große Toyota Motoren, die zwischen akzeptablen 55 und sehr beachtliche 118PS leisteten. Die Motorkraft wurde selbstverständlich an die starre Hinterachse geleitet. [...mehr]
Als der Nissan Patrol im Jahr 19 lanciert wurde, hatte er das Ziel, sich als echter Geländewagen zu etablieren. Das gelang dem Nissan 4×4 problemlos – noch heute ist er erste Wahl für hartes Geläuf.

Der Nissan Patrol kassierte zunächst einmal ein harte Niederlage, als sein Hersteller wie Toyota gegen Mitsubishi einen wichtigen Regierungsauftrag verlor. Während sich diese erste Serie der Nissan 4×4 Ikone optisch noch am klassischen Jeep orientierte, hatte die weite Generation vom Nissan Geländewagen, die zwischen 1960 und 1984 gebaut wurde, tendenziell den Land Rover Defender zum Vorbild. Unter dem Blech hatte sich indes nicht viel geändert, man setzte weiterhin erfolgreich auf den robusten Leiterrahmen und solide Starrachsen an Blattfedern. [...mehr]
Als der Ford Fairlane 1960 im Midsize-Format in die Autohäuser rollte, galt es, die Kluft zwischen dem kleinen Falcon und dem große Galaxie zu schließen. Andere Talente entwickelte der US-Ford erst später.

Der Ford Fairlane bekam freilich einen Zwilling – den Mercury Comet. Und der hatte genau wie der US Ford ab 1966 in zweiter Midsize-Generation ein Problem: Zwar konnten Fairlane wie Comet optisch durchaus überzeugen, doch unter der Haube sah es reichlich mau aus: während die GM Divisionen Chevrolet, Pontiac, Oldsmobile und Buick zwar nur V8-Motoren bis 400 cui in ihre Konkurrenten im Segment stopften, waren die Mitbewerber von Plymouth und Dodge sogar mit dem 426 Hemi zu bekommen. Da konnte der stramme, aber keinesfalls überragende Ford 390 cui einfach nicht mithalten. [...mehr]
Der VW T2 trat ein schweres Erbe an: das des millionenfach erprobten VW T1. Doch das gelang dem neuen T2 Bus – erwartungsgemäß – ohne Schwierigkeiten.

Der VW T2 wurde zwischen 1967 und 1979 gebaut. Optisch ähnelt er zwar massiv seinem Vorgänger, dennoch sind die beiden vor allem an der Front sehr leicht zu unterscheiden: Der T2 hat eine moderne, einteilige Frontscheibe und einen erhabenen Scheinwerferbereich mit integriertem Lüftungsgitter für den Fahrgastraum. Zudem ist der Volkswagen Transporter bei gleicher Breite 20 cm länger und bietet mehr Platz in der Fahrerkabine. Eine Luxusversion des T2 Bus a la T1 Samba wurde von „Clipper L“ auf „Kleinbus L“ umbenannt, da die Fluggesellschaft PanAm ihre Namensrechte verletzt sah. [...mehr]
Der Honda Prelude begeisterte alle, die sich keinen „richtigen“, europäischen Zweitürer leisten konnten. Heutzutage ist das Honda Coupe daher eine echte Rarität.

Den Honda Prelude ereilte tatsächlich ein äußerst prekäres Schicksal: Als das Honda Coupe 1978 das Licht der Welt erblicke und auch gleich nach Europa verschifft wurde, sollte es als prestigeträchtiges Fahrzeug etablierten Konkurrenten einige Käufer abspenstig machen. Ob das Dach nach der B-Säule deswegen dem Hardtop des Mercedes SL R107 derart ähnelte? Der hatte jedenfalls den Antrieb am rechten Fleck, während der von Civic und Accord abgeleitete Honda Oldtimer mit Frontantrieb langweilte. Einen ansonsten ziemlich luxuriösen Frontkratzer kann sich mit Ausnahme des Cadillac Eldorado auch heute kaum jemand vorstellen. [...mehr]
Der Subaru XT ist optisch eindeutig ein Entwurf der 80er-Jahre. Das Subaru Auto verblüffte mit aus damaliger Sicht exotischer Technik.

Der Subaru XT brannte von 1985 bis 1991 ein wahres Technikfeuerwerk ab: Boxermotor, Turbolader, Klappscheinwerfer und ein sensationeller Luftwiderstandsbeiwert von 0,29. Dass der Subaru Allrad-Antrieb hatte, verstand sich von selbst. Der Audi quattro hatte für diese Antriebskonzept im Sportwagenbereich den Weg geebnet. Dank 4×4 ging von den 135 PS und 194 Nm Drehmoment, die der 1800er Subaru Motor in Europa leistete, nichts verloren, sondern alles in Vortrieb auf. Als Getriebe waren ein Fünfgang-Schaltung und eine Vierstufen-Automatik für das herausragende Subaru Auto erhältlich. [...mehr]


