Tatsächlich sorgte der Kreiskolbenmotor im Mazda Coupe für ansehnliche Fahrleistungen. Dass der Wankel im Ro80 foppte, hielt die Interessenten vom Mazda RX-7 nicht vom Kauf ab.

Denn der Mazda RX-7 war von den Eskapaden seines NSU-Kollegen verschont geblieben– das Mazda Coupe hatte kein Problem mit Dichtleisten oder sonstewas. Doch im Verbrauch hielt der Japaner dem Deutschen die Treue. Soll heißen: Unter zehn Litern ging gar nichts. Auch sonst wurde der RX-7 ähnlich wie der Ro80, nämlich als fortschrittlich und avantgardistisch gesehen. Das führte erwartungsgemäß dazu, dass sich viele junge Männer einen Mazda RX-7 kaufen wollten – vielleicht ließ sich ja schon auf dem Rückweg vom Händler ein Ford Capri oder ein Opel Manta an der Ampel demütigen? [...mehr]
Das neue Geschäftsfeld „Mercedes-Benz Young Classics“ ist erfolgreich gestartet: Immer mehr Kunden wissen, dass Mercedes Youngtimer Kultobjekt und Wertanlage zugleich sind.

Mercedes Youngtimer werden immer beliebter. Dabei handelt es sich um Mercedes Gebrauchtwagen aus den Jahren 1970 bis etwa 1990, die schon als Klassiker gelten oder das Zeug dazu haben. Vor allem in Europa und den USA werden sie zunehmend Kult. Diese Fahrzeuge sind nicht nur für eine Menge Spaß gut, sondern können als Wertanlage auch überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, hat die Stuttgarter Premiummarke im Jahr 2009 das Geschäftsfeld „Mercedes-Benz Young Classics“ gegründet und öffnete im September 2009 die Tore vom ersten Young Classic Store im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum. [...mehr]
Der Starion weist augenscheinlich keine eigenen Styling-Ideen auf – wozu auch, Mitsubishi Motors brauchte in den 80ern nur von den direkten Konkurrenten das Beste abzukupfern.

Wer den Starion sieht, den allen die Klappscheinwerfer klar als Kind der 80er Jahre auszeichnen, zieht sofort unweigerlich Vergleiche zu anderen Sportwagen seines Segments: Ab 1987 dicke Kotflügel-Backen und Lufthutzen in der Motorhaube? Erstere kennen wir vom Porsche 944, die seitlichen Hutzen hatte Plymouth bereits beim’68er Roadrunner. Glaskuppelheck und breite B-Säule? Toyota Supra und Pontiac Firebird lassen grüßen, wie überhaupt bei der Frontgestaltung. Doch da auch Mitsubishi Motors den US-Markt bedienen wollten, der eine Mindesthöhe für Scheinwerfer vorschrieb, war eine gewisse Uniformität unumgänglich. [...mehr]
OCC – Oldie Car Cover und nicht etwa Orange County Choppers – ist vielen Oldtimer-Fahrern als attraktive Versicherung ein Begriff. Das Unternehmen hat jedoch weit mehr als nur Policen zu bieten.

Die Oldtimer Versicherung OCC versteht sich neben Schadensbegleichung und Leasing auch auf die hohen Werte Fahren, Feiern, Fachsimpeln und Genuss: So lassen sich mit Oldie Car Cover bei der ersten Küstentrophy Landgüter und Meer bewundern. Oder bei der Oldtimer Rallye Wien-Triest als Mitglied der Race-Class vier Länder in vier Tagen auf fahrerisch hohem Niveau durcheilen. Youngtimer-Fans brausen mit viel Spaß auf der Creme 21 in Österreich durch die 70er und 80er. Wem das alles nicht zusagt, der kann sich vom erfahrenen OCC-Veranstaltungsteam seinen eigenen Klassiker-Event stricken lassen. [...mehr]
Der International Scout hatte das Zeug zum Siegertypen. Blöd nur, dass das im Management der International Harvester Company zu spät erkannt wurde.
Der International Scout wurde zwischen 1961 und 1980 gebaut. Der Geländewagen aus dem Hause International Harvester, einem Experten für Land- und Baumaschinen, konkurrierte anfangs mit Ford Bronco und Jeep CJ-5. Im Jahr 1971 wurde der Scout II eingeführt, ab 1976 zudem die um 46 cm längeren Versionen Terra und Traveler. Die statt knapp 420 cm 465 cm langen Geländewasen konnten es eher mit dem Chevrolet Blazer und Plymouth Trailduster aufnehmen. Gegen den Chevy Suburban hatte die IHC noch den größeren International Travelall im Feuer. [...mehr]
Das 387 cm kurze und 153 cm schmale Toyota Modell hatte es hierzulande zunächst ein wenig schwer. Denn konstruktiv bescheinigte man dem Toyota Starlet, nicht auf Höhe der zeit zu stehen.

Der Toyota Starlet der Baureihe P6 wurde als Nachfolger vom Toyota 1000 von 1978 bis 1984 vermarktet. Neben dem Kombi war eine Schrägheck-Version war als Drei- und als Fünftürer erhältlich. Als einziger Starlet verfügte dieses Toyota Modell über Heckantrieb, man hatte offensichtlich beim konkurrierenden Mazda 323 Maß genommen. So kam der Kleinwagen zu einer hinteren Starrachse mit Schraubenfedern, die an schräg gestellten Zugstreben und geraden Druckstreben befestigten Hinterachse geführt wurde und für damalige Verhältnisse ganz ordentliche Fahreigenschaften erbrachte. [...mehr]
Die Mercedes Young Classics können vom 19. bis 23. Januar 2011 täglich bei freiem Eintritt bewundert werden. Die vier Mercedes Youngtimer vom „RECOLLECTION QUARTETT“ stehen in Berlin.

Vier Mercedes Youngtimer, die als Sportwagen wie Familienkutschen an der Prägung von Straßenbild und Alltag der 70er, 80er und frühen 90er Jahre maßgeblich beteiligt waren, hat der belgische Künstler und Fotograf Frederik Heyman gemeinsam mit den Modedesignern Mikio Sakabe, Bernhard Willhelm, Henrik Vibskov und Peter Pilotto in der Malwerkstatt des ehemaligen Bühnenservice der Deutschen Opern in Berlin-Mitte in Szene gesetzt. Parallel zur Mercedes-Benz Fashion Week Berlin laden der Autohersteller Mercedes-Benz und das Antwerpener ModeMuseum (MoMu) ab 19. Januar 2011 zu der außergewöhnlichen Mercedes Young Classics-Ausstellung „RECOLLECTION QUARTETT“ ein. [...mehr]
Von der Insel kommen neben mitunter skurrilen Gerichten durchaus automobile Schmankerl wie der Mini Moke. Er straft jene lügen, die glauben, der erste offene Mini stamme von BMW Mini.

Mit dem Mini Moke wollte die British Motor Company im Jahr 1964 der heimischen Armee eine leichte Alternative zu den recht trinkfesten Jeeps amerikanischer Herkunft bieten. Doch wer sich den schwer modifizierten Austin Mini ansieht, ahnt, dass das nicht klappen konnte: Dem Moke, einem altmodischen Wort für Esel, fehlte es an Zuladung, Bodenfreiheit und ausreichend großen Rädern. Doch BMC machte das Beste draus und verkaufte das Mini Cabrio erfolgreich als ziviles Gebrauchsfahrzeug mit geringen Kosten und leichter Wartbarkeit. [...mehr]
Wer einen repräsentativen Oldtimer sucht, ist mit dem Jaguar XJ6 gut beraten. Auch in Sachen Unterhalt und Verbrauch ist der XJ6 durchaus erschwinglich.

Warum der Jaguar XJ6 so ist, klärt ein Blick unter seien Motorhaube: Dort ruht der namensgebende Reihensechszylinder, der im Gegensatz zum Jaguar XJ12 nur ein halbes Dutzend Zylinder aufweist, aber eben auch keine Wettbewerbe im Kampftrinken zu gewinnen im Stande war. Drei Motoren mit unterschiedlichen Leistungsvarianten und Gemischaufbereitungen waren für den XJ6 erhältlich - der XJ6 4.2 und der XJ6 3.4 sind recht häufige Versionen, während der kleine XJ6 2.8 eher selten anzutreffen ist. [...mehr]
Als der Ford Bronco im Jahr 1965 als ’66er Modell auf den US-Automarkt kam, hatte der Ford Geländewagen nur wenige Mitbewerber. Das sollte sich jedoch bald ändern.

Anfangs hatte der Ford Bronco – neben dem Mustang ein weiterer Gaul aus Dearborn und in der Werbung auch gern als dessen Stallgenosse bezeichnet – neben dem Jeep CJ-5 und dem International Scout keine wirklichen heimischen Konkurrenten. Der Ford Geländewagen war seinem robusten Rahmen, beidseitigen Starrachsen, Verteilergetriebe von Dana und Freilaufnaben absolut State of the Art. Das lobten die Kunden – nur der CJ-5 fand mehr Abnehmer. Daran dürfte sicherlich auch der Grundpreis der Ford 4×4-Ikone Anteil gehabt haben, der mit 2.194 US$ für viele Käufer erschwinglich war. [...mehr]



