Von a bis o, quasi von Alpha bzw. Admiral bis Omega reichte neben dem griechische Alphabet auch die Hecktriebler-Historie bei Opel: Der Opel Omega B war der letzte dieser Art.

Opel Omega B Caravan ©Wikipedia / Rudolf Stricker
Der Opel Omega löste im Jahr 1986 den Opel Rekord als Fahrzeug der besseren Mittelklasse ab. Anfangs war ihm noch der Senator B übergeordnet, doch der verschwand 1993 aus dem Angebot. Da standen nun der ladefreudige Omega Caravan und die konservative gestaltete Omega-Limousine an der Spitze der Rüsselsheimer. Während der Kombi der bis 1993 gebauten Omega A-Reihe größtenteils exportiert oder abgewrackt ist, sind vom Opel Omega B Caravan noch deutlich mehr Exemplare unterwegs. Der Grund lautet in der Regel Gier: Satte 1800 Liter Volumen stehen bei umgelegter Rückbank bereit.    [...mehr]


In den luxus-orientierten 70ern war der Thunderbird ein gefragtes Auto – vor allem ab 1977, als der Ford Thunderbird zum Schnäppchen avancierte.

Der Thunderbird von vorn ©flickr / aturkus
Der Thunderbird hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich: War der T-Bird zu seinem erschien 1955 ehr noch ein sportliches Auto, so entwickelte er sich in den 60er, als Mustang, Fairlane und Torino für die dynamisch orientierte Kundschaft da waren,  zu einem behäbigen Personal Luxury Coupe – manchmal sogar viertürig! Den Höhepunkt hatte der Ford Thunderbird 1972 erreicht, als er einen Billig-Abklatsch des riesenhaften Lincoln Continental Mk IV darstellte. Doch die Yacht auf Rädern war nach der ersten Ölkrise angezählt, etwas Kleineres musste her.    [...mehr]


Der BMW 02 war ein echtes Erfolgsmodell. Dem Threebox 02 daher den BMW Touring zur Seite zu stellen, sollte noch mehr Kunden bringen – doch das Konzept scheiterte.

BMW 2002 Touring ©flickr / BitBoy

Mit dem BMW 02 schufen sich die Bayern 1966 wieder eine sichere Bank in der Mittelklasse. Dort stellten sie fest, dass Fiat, Opel, Ford und VW Kombis anboten – durchaus mit Erfolg. Mercedes und Jaguar sahen das als zu profan an und hielten erst einmal Abstand. Für die sportlich orientierten Münchner durfte ein Kombi wiederum nicht bieder ausfallen, weswegen der BMW 02 Touring ein Schrägheck erhielt. Anders als die heutigen BMW Touring-Modelle kam der 1971 erschienene Exot jedoch lediglich als Zweitürer auf den Automarkt.    [...mehr]


Autor: Arild

Der Ford Fiesta kam genau zur rechten Zeit: Als der Fiesta Mk1 im Mai 1976 lanciert wurde, war die erste Ölkrise noch nicht vergessen. Eine weitere sollte noch folgen.

Ford Fiesta Mk1 in harmlosem Weiß ©flickr / purpaboo
Dem Ford Fiesta kam eine wichtige Aufgabe zuteil: Der Kleinwagen sollte unterhalb der vom Escort besetzten Kompaktklasse die Kunden bei der Marke halten und ein Abwandern zu den Konkurrenten Fiat 127, Audi 50 oder auch zum Austin Mini verhindern. Wie die Mitbewerber kam der Fiesta Mk1 dreitüriges Schrägheck auf den Markt; zudem gab es noch eine Kleinst-Lieferwagen mit verblechten Seitenscheiben. Die tendenziell eher biederen Fronttriebler mit 1,0-, 1,1-, 1,3- und 1,6-Liter-Benzinern machten oft durch ihre dem Zeitgeist entsprechenden knalligen Lacke auf sich aufmerksam.    [...mehr]


Der DeLorean DMC-12 wurde durch „Back to the Future“ unsterblich. In der Realität ging der DeLorean 1982 leider bereits nach 18 Monaten auf dem Markt baden.

DeLorean mit geöffneten Türen ©flickr / Collector Car Ads
Der DeLorean war nach diversen Rückschlägen sicher zum Scheitern verurteilt: Das Konzept und vor allem die dramatische Optik wussten durchweg zu überzeugen, doch wurde der DeLorean DMC-12 schlichtweg zu teuer für das, was er leistete: Geplant war ein Verkaufspreis von 12.000 Dollar – daher die „12“. Auf dem Markt kostete der Flügeltürer dann schließlich fast 25 Riesen, was bei 300 PS niemanden gestört hätte. Doch bei den überschaubaren 132 PS, die der im Heck verbaute PRV-V6, der von Peugeot, Renault und Volvo gemeinsam entwickelt wurde, war der Preis zu hoch. Da bot die Chevrolet Corvette C4 mehr für deutlich weniger Geld und hatte zudem ein nicht so hecklastiges Fahrverhalten.    [...mehr]


Audi Tradition tritt auf der Mille Miglia als einer der Hauptsponsoren auf. Die Strecke führt die DKW und die weiteren Wttbewerber über 1.600 Kilometer von Brescia nach Rom und zurück.

DKW bei der Mille Miglia 2010 ©Audi AG
Fünf DKW gehen heute Abend bei der Mille Miglia an den Start: Audi Tradition als quasi Rechtsnachfolger schickt vom 12. bis 14. Mai zwei DKW Monza und drei DKW F91 auf die 1.000 Meilen. Bis Samstag müssen 375 handverlesenen Pretiosen den Weg von Brescia nach Rom und wieder zurücklegen. Hunderttausende jubelnde Zuschauer begrüßen den vielzylindrigen Korso zwischen dem Norden Italiens und der ewigen Stadt mit seinen historischen Autos und Fahrern. Natürlich feiert das Auto-begeisterte Italien sich selbst und seine zahleichen Gäste.    [...mehr]


Der Moskwitsch 412 war bei seiner Präsentation im Jahr 1967 optisch und technisch voll auf Höhe der Zeit. Denn Moskwitsch hatte unter der Haube nicht gespart.

Moskwitsch 412 Werbenazeige ©flickr / aldenjewell
Damit unterschied sich der Moskwitsch deutlich von den typischen Autos, die privat in der DDR zu bekommen waren – Trabant und Barkas waren mit ihren Zweitaktern deutlich langsamer unterwegs, und auch die Skoda 1000 fielen gegenüber dem rasanten Moskwitsch 412 ab. Grund: Der Moskowiter hatte einen Fuffzehnhundert-Kubik-Reihenvierer. Aus Leichtmetall! Das allein war schon nicht schlecht, doch krönten satte 75 PS das Angebot, das preislich unter dem Wartburg angesiedelt war. Klar hatten die größeren Wolga noch mehr zu bieten, doch standen sie dem Genossen privat meist nicht zur Verfügung.    [...mehr]


Ihre Rundfunk-Gebühren finanzieren tatsächlich Sinnvolleres als „Volkstümliche Musik“: ARD bringt aus gegebenem Anlass Mercedes Oldtimer auf die Mattscheibe.

Motorisierter Familienausflug: Szene aus Carl und Bertha ©2011 Daimler AG
Der einflussreichste Mercedes Oldtimer überhaupt gibt sich die Ehre - vor 125 Jahren präsentierte Carl Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ dem Patentamt. Zwei Jahre nach dieser Geburtsstunde des Automobils sorgte seine Frau Bertha mit einer kühnen Pionierfahrt von Mannheim nach Pforzheim endgültig für den Durchbruch vom Motorwagen. Der SWR zollt dem Erfinder des Automobils und seiner Frau mit einen Fernsehfilm Tribut. „Carl & Bertha“ mit Ken Duken und Felicitas Woll in den Hauptrollen thematisiert den unbeirrbaren Glauben an die Vision vom „pferdelosen Wagen“ und wahre Liebe.    [...mehr]


Am 11. Mai beginnt in Brescia die Mille Miglia 2011 - das weltweit wichtigste Rennen für historische Automobile. Dementsprechend wird auch jedes ordentliche Oldtimer Magazin darüber berichten. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport von 1928 - 1929 ©Fiat Group Automobiles Germany AG
Die Mille Miglia wird heute als Oldtimer-Event ausgetragen. Spuren. Von 1927 bis 1957 brannten auf den 1.000 Meilen zwischen Brescia und Rom die größten Fahrer und besten Sportwagen jener Zeit ihre Namen in die mal mehr, mal minder ausgebaute Strecke - von den 24 in diesem Zeitraum abgehaltenen Rennen entschied Alfa Romeo elf für sich! Der bis heute bestehende „Mythos Alfa Romeo“ begann hier. In sechs Wochen geht das Werksmuseum „Alfa Romeo Automobilismo Storico” mit drei mitreißenden Rennwagen an den Start der Mille Miglia 2011: Ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport, ein Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport und ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint befördern die Fahrer und Zuschauer der Mille Miglia zurück in die Zeit das berühmtesten aller Straßenrennen.    [...mehr]


Der Lamborghini Jota war in den frühen 70er Jahren DAS Fahrzeug, dass auch gestandene Mannsbilder nächtens schweißgebadet aufwachen ließ. Selbst seine Basis, der Miura, hätte den meisten völlig gereicht.


Der Lamborghini Jota entstand auf einem einfachen wie kostspieligen Rezept: Man nehme das beste Gericht des Hauses – in diesem Fall der Lamborghini Miura – und macht es gleich noch mal doppelt so schmackhaft. Der Extragenuss, den Lamborghini suchte, fanden die Ingenieure um den rennsportbegeisterten Bob Wallace im Leichtbau. So wurden zahlreiche Karosserieteile aus Aluminium verwendet, und Seitenscheiben aus Plexiglas hielten Einzug. Äußerlich unterschied sich der Jota vom Miura nicht wesentlich, doch hatte er insgesamt eher eine Rennsport-Erscheinung, während der Miura mehr wie ein Straßensportler aussah.    [...mehr]


Seite 10 von 45« Start...«89101112»...Ende »