Opel Rekord

Eines der erfolgreichsten Modelle der Marke Opel war der Opel Rekord, der zunächst 1953 unter dem Namen Opel Olympia Rekord produziert wurde. Es war der Nachfolger des alten Opel Olympia und sollte mit seinen neuartigen Formen den wirtschaftlichen Aufschwung am Beginn der 50er Jahre verdeutlichen. Für das Design des neuen Modells wurden aus Amerika die Pontonformen übernommen und zusätzlich mit viel Chrom versehen.

Zwischen den Jahren 1953 und 1986, als Opel das Modell Rekord zu den Akten legte, verkaufte es sich über zehn Millionen Mal. Nachfolger des Opel Rekord wurde dann der Opel Omega. Die erste Generation des Olympia-Rekord wurde mit einem 4-Zylinder-Motor mit 1.488 ccm versehen, der eine Leistung von zunächst 29 kW (40PS) besaß, später waren es 33kW (45PS). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauerte bei dem ersten Modell noch zwischen 35 und 40 Sekunden, konnte aber bei den Modellen am Ende der 50er Jahre auf 26-30 Sekunden gesteigert werden. Die Preise für den Neuwagen variierten zwischen 5.500 und 6.500 Deutsche Mark.

Bis 1986 folgten noch sieben weitere Generationen des Opel Rekord, der in Deutschland als Mittelklasse-Fahrzeug ein hohes Ansehen genoss und vor allem mit dem Ford Taunus konkurrierte. In den späteren Genrationen hatten die Käufer schon eine vielfältigere Auswahl bei den Karosserien (Coupé, Cabrio, Limousine, Kombi) und bei den Motoren.

Je nach den Ansprüchen der jeweiligen Jahrzehnte erschien der Opel Rekord mit jeder Generation in einem neuen Gewand. Zunächst die Dynamik der 50er Jahre, die schlichte Eleganz in den 60er Jahren, der Optimismus und das Revolutionäre in den 70er Jahren und schließlich die neuen Konzepte in den 80er Jahren. In Kombination mit Opel Kadett, Manta und Ascona konnte sich Opel neben VW auf dem deutschen Automarkt etablieren und große Erfolge feiern.

Wer daran interessiert ist, sich einen Neuwagen zu kaufen, sollte sich die Zeit für einen ausführlichen Vergleich der Preise nehmen.